Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Die Baukunst hin zur Moderne – vom 19. zum beginnenden 20. Jahrhundert

Dozent Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Kunsthochschulprofessor i. R.
Zeit und Ort Do 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, S2, Raum 166
Beginn 25. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 60
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

 

Inhalt:
Nach den stilistischen Wiederaufnahmen des 19. Jahrhunderts (Historismus, Eklektizismus) entsteht ein neues Weltbild u.a. durch die industrielle Revolution  (Eisenverhüttung). Es werden erste Stahlbrücken gebaut und es wird der Stahlbeton erfunden. Die neue Baukunst wird teils geprägt durch Gruppen von Architekten, aber auch durch einzelne Persönlichkeiten. Es gibt die ersten Weltausstellungen in London und Paris, die Arts-and Crafts-Bewegung in England, die ‚Schule von Chicago‘, den Jugendstil, den Deutschen Werkbund, die Gruppe ‚Wendingen’ in den Niederlanden, das Bauhaus in Weimar, die CIAM und De Stijl, den Expressionismus und die Monumentalisierung. Ganz wichtige Persönlichkeiten sind u.a. August Perret, Peter Behrens, Poelzig, Mendelsohn, Hoegers, Henry van der Velde, Gropius, Mies van der Rohe und Le Corbusier.
In diesem Semester soll trotz der Fülle der Entwicklungen eine konzentrierte Zusammenfassung dieser ganz wichtigen Grundlagen zum Entstehen der modernen Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts gegeben werden.