Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Frühen Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent                     Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit und Ort            Mo 12.15 - 13.45 Uhr, Leibnizstr. 8, R. 227

Termine                   vom 06. April bis zum 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.      2 Std. pro Semesterwoche

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik). Literatur wird in der ersten Vorlesung genannt werden.

Positionen der internationalen Kunst der 1960er Jahre in Deutschland

Dozent                     Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers

Zeit und Ort            Di 14.15 - 15.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

Termine                   vom 7. April 2017 bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.      2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg führte seit Ende der 1950er Jahre zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der auch der Kunst eine neue Blüte bescherte. Internationale Austauschprogramme vor allem mit Paris und New York weiteten den Horizont der in Deutschland lebenden Künstler und brachten viele weitere Künstler nach Deutschland. Dazu gehörten in den um 1960 nicht nur die Nouveau Réalistes aus Paris um Pierre Restany, Yves Klein und Arman, sondern ebenso amerikanische Künstler wie Ben Patterson, Mary Bauermeister, Emmet Williams oder George Macunias. Hinzu kamen Künstler wie beispielsweise der Koreaner Nam June Paik. Neue Realismus-Konzepte wurden genauso verhandelt wie performative Konzepte, Deutschland wurde mit Künstlern wie der Gruppe Zero, mit Peter Brüning, Wolf Vostell oder Joseph Beuys zu einem Impulsgeber internationaler Kunst. Dies verdankt die Kunst nicht zuletzt der gestalterischen Kraft und Dynamik des Informel der 1950er Jahre und den Ideen der Konkreten Poesie sowie der Elektronischen Musik, aus der über die sogenannten 'objektiven Tendenzen' ein Brückenschlag in die Pop Art gelang. Die Vorlesung möchte die verschiedenen in Deutschland wirkenden Tendenzen vorstellen und in einen internationalen Bezug setzen.

Raffael (1483-1520). Ein Künstlerleben um 1500 in Urbino, Perugia, Florenz und Rom

Dozent                     Prof. Dr. Christoph Jobst

Zeit und Ort            Do 16.15 - 17.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

                                 am 14.05.2020 Wilhelm-Seelig-Platz 2, Raum 214

Termine                   vom 16. April 2017 bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.      2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR


Inhalt: Anlässlich seines Todestages am 28. März oder am 6. April 1520 erinnert die Vorlesung an einen der größten, schon von seinen Zeitgenossen gerühmten Künstler der Frühen Neuzeit. Als Maler und auch als Architekt diente Raffael den Päpsten Julius II. und Leo X. Nicht weniger als sein Zeitgenosse Michelangelo prägte er die Kultur des damaligen Rom und ganz Italiens. Obwohl ihm nur 37 Lebensjahre beschieden waren und er in Rom lediglich zwölf Jahre lang wirken konnte, hinterließ er ein künstlerisches Oeuvre, das innerhalb von wenigen Jahren tiefgreifende Wandlungen erfuhr, das die Kunst seiner Zeit nachhaltig veränderte und weit in die Zukunft hineinwirkte und das bis heute Kenner und Laien in gleichem Maße fasziniert. Die sogenannte Schule von Athen in der Stanza della Segnatura des Vatikanischen Palastes steht mit der Darstellung der beiden Philosophen Platon und Aristoteles sowie mit ihrer gemalten monumentalen Architektur gleichsam als Sinnbild für die geistigen und künstlerischen Bestrebungen der italienischen Renaissance. Die Vorlesung wird sich der Malerei Raffaels widmen und dabei der Genese der Werke sowie dem jeweiligen Umfeld, in dem sie entstanden sind, besondere Aufmerksamkeit schenken.

Einführung in das Studium der Bildkünste

Dozent                  Dr. Susanne Schwertfeger

Zeit und Ort         Mo 14.15 - 15.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

Termine                 vom 6. April 2017 bis 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl     max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Der Kurs ›Einführung in das Studium der Bildkünste‹ vermittelt einen systematischen Überblick über die Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Anhand ausgewählter Objekte werden kunstgeschichtliche Fragestellungen aus den unterschiedlichen Stilepochen und Kunstlandschaften betrachtet. Fachterminologie und Methoden des Faches werden vorgestellt.

Die Folien des Kurses, Literaturlisten sowie weitere Materialien stehen zur Vor- und Nachbereitung der besprochenen Themen ab der ersten Sitzung online bereit. Begleitend zum Einführungskurs wird ein fakultatives Tutorium angeboten, in dem Studierende der höheren Semester die Inhalte mit den Teilnehmenden aufarbeiten. Die Terminabsprache hierfür findet in der ersten Sitzung statt.

„Bedeutende Violinkonzerte in der Interpretation berühmter Geiger des zwanzigsten Jahrhunderts“

Dozent                  Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort          Mi 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn                  15. April 2020

Unterrichtsstd.     20

Teilnehmerzahl     max. 80

Veranst.-entgelt     40,- EUR

 

Inhalt: 2020 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Jahr der Violine gekürt. Schirmherr ist der berühmte Geiger Daniel Hope, der wie kaum ein anderer Virtuosität und musikalische Vielfalt miteinander verbindet.

Wie kaum ein anderes Instrument hat die Geige die Menschen von jeher fasziniert. Die Virtuosen, die dieses Instrument beherrschten, wurden bewundert, gefeiert und oft rankten sich Geschichten und Mythen um sie. Das bekannteste Beispiel dafür war Niccolò Paganini, der zu seiner Zeit ganz Europa in einen wahren Taumel versetzte. Bei seinen Konzerten herrschte eine Hysterie, die mit der bei den großen Popkonzerten unserer Zeit vergleichbar gewesen sein dürfte.

Natürlich beflügelte der Erfolg solcher Solisten auch die Komponisten, Werke für die Violine zu schreiben. Auch die Solisten selber komponierten Konzerte, um ihre Virtuosität angemessen darstellen zu können. So entstand im 18. und 19. Jahrhundert eine riesige Zahl von Kompositionen für das Instrument, die noch heute eine Herausforderung für alle Geiger darstellen und den Kern ihres Repertoires bilden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann mit der Möglichkeit der Tonaufzeichnung eine neue Epoche. Dieses ermöglicht uns heute, anhand von Aufnahmen die Entwicklung des Geigenspiels seit dem zu betrachten und Interpretationen verschiedener Künstler zu vergleichen. Die Vorlesung stellt die Vielfalt der Kompositionen und deren unterschiedliche Interpretationen anhand zahlreicher Klangbeispiele vor und zeigt die Entwicklung des Violinspiels in drei Jahrhunderten.

Politische Philosophie im 20. Jahrhundert

Dozent                   Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit und Ort         Di 14.15 - 15.45 Uhr, Leibnizstr. 1, Raum 204

Termine                vom 07. April bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

Inhalt: Die Vorlesung setzt sich mit unterschiedlichen Ansätzen und Positionen der politischen Philosophie im 20. Jahrhundert auseinander, in denen es vor allem um das Verhältnis von Liberalismus und Antiliberalismus geht. Hierzu gehören die politische Philosophie von Leo Strauss und Carl Schmitt, die Konservative Revolution in der Weimarer Republik, der englische Skeptizismus von Michael Oakeshott und John Gray, die deliberative Erneuerung der politischen Philosophie im Anschluss an John Rawls und Jürgen Habermas, die Entwicklung des Neoliberalismus, die amerikanische und deutsche Debatte zwischen dem Kommunitarismus und Liberalismus, der libertäre Paternalismus und aktuelle Debatten um die Postdemokratie und die Kritik des Kapitalismus.

Einführung in die Verantwortungsethik

Dozent                   Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit und Ort          Mi 12.15 - 13.45 Uhr, Olshausenstr. 75, S3, Raum 177

Termine                vom 08. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt   30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung gibt eine Einführung in die historischen und systematischen Grundlagen der Verantwortungsethik. Behandelt werden die Geschichte und Strukturen des Verantwortungsbegriffs, ausgewählte Verantwortungstheorien der Gegenwart, Grundbegriffe wie Selbstverantwortung, Mitverantwortung, individuelle und kollektive Verantwortung sowie die Rolle des Verantwortungsprinzips in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Im Zentrum steht die Entwicklung des Verantwortungsbegriffs von einem individualethischen über ein ordnungsethisches zu einem systemethischen Handlungsprinzip.

Welt ohne Maß

Dozent                  Prof. Dr. phil. Ralf Konersmann  

Zeit und Ort          Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

Inhalt: Das Maß ist ein alteuropäischer Orientierungsbegriff, der im Lauf der Geschichte verblasst ist. Aus Philosophie und Wissenschaften ist er, nachdem er über Epochengrenzen hinweg und namentlich bis zu Hegel auch in den Ordnungen des Wissens als unentbehrlich galt, fast völlig verschwunden.

Die Vorlesung geht dieser Geschichte nach. Wie kann ein zentraler Orientierungsbegriff wie dieser von der Landkarte des Wissens verschwinden? Und was ist an seine Stelle getreten?

Nachdem im Wintersemester die Profilierung des antiken Maßbegriffs und damit einer Ethik des Maßes im Vordergrund stand, wechselt das Augenmerk nun im Sommer zu den Phänomenen des Unmaßes, des Übermaßes und der Maßlosigkeit: zu den Tendenzen und der Phänomenwelt der Ethik des Übermaßes.

Um der Vorlesung zu folgen, ist die Kenntnis der vorangegangenen Veranstaltungen nicht erforderlich. Was zum Verständnis nötig ist, wird ad hoc aktualisiert.

Kritische Theorie ("Frankfurter Schule")

Dozent                  Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit und Ort         Di 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Termine                vom 14. April bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl   10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt   30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung behandelt die Theorieentwicklung der ersten Generation der kritischen Theorie von 1925 bis 1970. Es werden wesentliche Texte von Max Horkheimer, Friedrich Pollock, Karl August Wittfogel, Erich Fromm, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin und Herbert Marcuse vorgestellt und analysiert. Die Theorieentwicklung wird in ihrem geschichtlichen Kontext betrachtet.

Empfohlene Literatur

Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule. Frankfurt 1988.

Zeitschrift für Sozialforschung, Bd. 1-9 (1932-1941), Reprint Frankfurt/M. 1980

Theorien der Gerechtigkeit

Dozent                   Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit und Ort         Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E59

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil gibt einen historischen Überblick. Behandelt werden Plato, Aristoteles, Hobbes, Locke, Hegel und Marx. Im zweiten Teil werden die Ansätze von Rawls, Walzer und Sen vorgestellt. Der dritte Teil behandelt neuere Ansätze zu globaler Gerechtigkeit und führt in das Gebiet von „environmental justice“ ein.

 

Empfohlene Literatur

Aristoteles: Nikomachische Ethik.

John Rawls: A Theory of Justice. 1971.

Michael Walzer: Spheres of Justice. 1983.

Einführung in die Philosophie

Dozent                   Priv.-Doz. Dr. David Lauer

Zeit und Ort          Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

Inhalt: Die Philosophie, so schrieb Ludwig Wittgenstein, sei keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Aber was für eine sonderbare Tätigkeit ist das: Philosophieren? Was sind die Gegenstände des Philosophierens, was seine Methoden, was seine Resultate? Und vor allem: Wozu soll es gut sein? Warum philosophieren wir? In der zweieinhalbtausend Jahre währenden Geschichte der Philosophie wurden diese Fragen sehr unterschiedlich beantwortet. Diese Pluralität ist aber kein bedauerlicher Unfall, sondern kennzeichnet das Wesen der Philosophie selbst, die – wenn sie nach Gott und der Welt, dem Leben und Universum und allem fragt – notwendigerweise immer auch nach sich selbst fragt. Ihr Wesen ist daher in keiner Definition zu finden, sondern allein in der Geschichte der rationalen Auseinandersetzung um ihr Selbstverständnis. Von dieser Vielfalt in der Einheit will diese Vorlesung erzählen. In Auseinandersetzung mit einigen der größten Texte und bedeutendsten Köpfe der Philosophiegeschichte von der Antike bis zur Gegenwart stellt sie exemplarische Antworten auf die Fragen vor, wie, worüber, warum und wozu philosophiert werden kann. Ihr Ziel ist nicht ein historischer oder systematischer Gesamtüberblick, sondern ein Album philosophischer Fragen, Themen, Textsorten, Arbeitsweisen, Denkstile und Traditionen, das erste Orientierung, vor allem aber Anregung und Ansporn zum Selbstdenken bietet.

 

Workshop Philosophie von Herrn Dr. Florsctz siehe unter „Seminare, Workshops, Forschendes Lernen und Exkursionen“

Einführung in die Astronomie und Astrophysik – Teil 3.2 - Aktuelle Fragen der Astrophysik

Dozent                  Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Zeit und Ort          Di 18.15 - 19.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine:               Termine werden noch bekannt gegeben.

Unterrichtsstd.     12

Teilnehmerzahl     max. 80

Veranst.-entgelt     20.- EUR

 

Inhalt: Diese Vorlesung ist der dritte Teil eines speziell für das Kontaktstudium entwickelten dreiteiligen Zyklusses, in dem ein Überblick über das ganze Feld der Astronomie und Astrophysik in allgemeinverständlicher Form gegeben werden soll. Der dritte Teil erstreckt sich über jeweils 6 Vorlesungen im Wintersemester 2019/20 und im  Sommersemester 2020. Es werden dabei aktuelle Entwicklungen in der Astrophysik vorgestellt, z.B. Exoplaneten und Astrobiologie, Gravitationswellen, Dunkle Materie und Energie. Für die Vorlesung ist der Besuch des 1. und 2. Teils des Zyklusses (Sterne und Planeten, Wintersemester 2018/19; Galaxien und Kosmologie, Sommersemester 2019) zwar keine Voraussetzung, aber doch hilfreich.

Vorlesung: Einführung in die Meeresbiologie

Dozent*innen         Prof. Dr. rer. nat. Ute Hentschel Humeida, PD Dr. Stefanie Ismar,

                                 Prof. Dr. rer. nat. Ulf Riebesell, Prof. Dr. rer. nat. Thorsten B.H. Reusch,

                                 Prof. Dr. rer. nat. Martin Wahl

Zeit und Ort            Do 12.30 - 14.00 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E62

Termine                  vom 14. April bis 30. Juni 2020

Teilnehmerzahl     max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30,- EUR

 

Inhalt: In dieser Vorlesung werden Grundkenntnisse der wichtigen biologischen Prozesse in marinen Systemen vermittelt.

  • Physikalische und chemische Umweltfaktoren
  • Plankton
  • Marine Mikrobiologie
  • Benthische Lebensgemeinschaften
  • Grundlagen der Fischereibioloige
  • Stoffkreisläufe im Ozean

Inseln der Erde

Dozenten             Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork

Zeit und Ort          04. bis 08. Mai 2020, 9.00 bis 12.00 Uhr, Bürgerhaus Kronshagen

Unterrichtsstd.     15

Teilnehmerzahl    max. 30

Veranst.-entgelt   Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

 

Inhalt: Inseln sind ganz außergewöhnliche, oftmals überaus empfindliche und damit leicht zu gefährdende Lebensräume. Vor allem abgelegene Inseln bieten ungewöhnliche Lebensbedingungen. Dort konnten in der Abgeschiedenheit unter geringem Konkurrenzdruck Pflanzen- und Tierarten überdauern oder entstehen, die auf dem Festland kaum oder gar keine Überlebenschancen besitzen würden.

Inseln und Inselgeschichten ziehen Menschen wie Magneten an. Inseln sind Erlebnis- und Erholungsräume. Sie sind verbunden mit Geschichten zu Piraten und Schätzen, Verschollenen und Wiedergefundenen, zu Einsamkeit und Tropenparadiesen. Inseln boten früher Ruhe und Erholung, sie reizten zum Entspannen, zum Träumen. Aufgrund ihrer Anziehungskraft sind heute viele Inseln überlaufen, verschmutzt; ihre Ökosysteme sind gefährdet oder gar zerstört. Manchmal genügten kleine, jedoch wirksame Eingriffe, um Inseln dramatisch zu ändern:

Das unbeabsichtigte Hinterlassen von Ziegen im 16. Jh. und das absichtliche Aussetzen von Kaninchen im Jahr 1935 anlässlich der Eröffnung auf der Robinson Crusoe Insel zerstörte großflächig den Pflanzenbestand dieses Eilandes,

Verwilderte Ziegen, Rinder, Esel, Schweine und Hunde nahmen vielen nur auf den Galápagos-Inseln lebenden Tieren ihren Lebensraum,

Ratten fraßen auf Mauritius die Lebensmittelvorräte der niederländischen Bewohner und trugen zur Aufgabe des Handelsstützpunktes bei.

Wetterextreme und der Klimawandel machen sich auf Inseln besonders früh und intensiv bemerkbar.

Die große Empfindlichkeit von Inselökosystemen führt also dazu, dass Einflüsse und Eingriffe des Menschen dort weitaus stärker wirken als auf dem Festland. Viele natürliche Entwicklungen und manche Wirkungen des Menschen, die auf dem Festland verdeckt und unbeachtet ablaufen, sind damit auf Inseln früher und deutlicher erkennbar: Inseln sind ökologische Frühwarnsysteme.

In der Inselwoche stellt Hans-Rudolf Bork jeweils vormittags Inselwunder und -dramen, die Besonderheiten und Empfindlichkeiten von Inseln im historischen Kontext und die Optionen unseres Handelns zur Bewahrung der verbliebenen Einmaligkeit vor.

Neben allgemeinen Grundlagen zum Entstehen und Vergehen von Inseln werden beispielhaft Inseln in der Nordsee (Amrum, Föhr, die Halligen und Spiekeroog), im Indischen Ozean (Mauritius), in Südostasien (Singapur) und im Pazifischen Ozean (Osterinsel, Robinson Crusoe Insel, Galápagos, Palau) behandelt.

Workshop Philosophie – Bertrand Russel, Eroberung des Glücks

Dozent                  Dr. Gottlieb Florsctz

Zeit und Ort          Mi 18.00 - 19.30 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Beginn                  15. April 2020

Unterrichtsstd.     20

Teilnehmerzahl     max. 30

Veranst.-entgelt     40,- EUR

 

Inhalt: Der Philosoph und Mathematiker Bertrand Russell war wegen Kriegsdienstverweigerung im Gefängnis; er protestierte lautstark gegen den Vietnamkrieg und wurde wiederum ins Gefängnis eingesperrt - nichtsdestotrotz schrieb er weiter an philosophischen Schriften, die bis heute Weltgeltung beanspruchen können. Weltruhm erlangte Russel mit seinem Engagement gegen den Vietnamkrieg; er war der Initiator jenes Tribunals, das die Amerikaner in den späten sechziger Jahren der Kriegsverbrechen gegen Vietnam für schuldig befand. Berühmt wurde Russel jedoch mit seinen umfassendem Philosophie-geschichtlichen Kompendium "Philosophie des Abendlandes" (1946); und "Analyse des Geistes" (1921) - und vor allem: "Gesunder Menschenverstand und Atomkrieg" (1954), in dem er sich gegen die Atom-Rüstung der USA gegenüber der damaligen Sowjetunion im sog. "Kalten Krieg" aussprach und vor einem kommenden nuklearen Krieg zwischen den Blöcken warnte. Russell war der akademische Lehrer des späteren Sprach-Philosophen Ludwig Wittgenstein, der mit seinem "Tractatus logico-philosophicus" seinem Lehrer Russel den ersten Rang des bedeutendsten Philosophen abgerungen hat. Russells Schrift "Eroberung des Glücks", die wir uns als Textgrundlage für dieses Sommersemester vorgenommen haben, ist eine zwar relativ kleine, aber doch umfassende und grundlegende philosophische Arbeit von Bertrand Russell für die Möglichkeit eines dauerhaften menschlichen Glücks: Russell beschreitet hier erste philosophisch-psychologische Wege zu einer besseren Lebensgestaltung im Sinne eines psychologischen Lebens-Ratgebers: "Ein Buch, in dem ich allgemeine Ratschläge gab, wie der Einzelne Temperament bedingtes Unglück überwinden könne, im Gegensatz zu dem, was durch einen Wandel des sozialen und wirtschaftlichen Systems bewirkt werden kann. Das Buch wurde zu einer Zeit geschrieben, „als ich viel Selbstkontrolle und vieles brauchte, was ich durch schmerzliche Erfahrung gelernt hatte, wenn ich mir ein dauerhaftes Glück bewahren wollte." (Bertrand Russel: Eroberung des Glücks, London 1930, 1977). 
Wir werden Russels Buch als philosophische Leitlinien für die persönliche Lebensgestaltung nutzen und die erstaunliche Aktualität seiner philosophisch-grundlegenden Gedanken über das menschliche Glück diskutieren.
Willkommen sind alle an philosophischer Diskussion Interessierten und alle Glück-und Sinn-Suchenden. Es werden keine philosophischen oder psychologischen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Ausgewählte Aspekte der Emanzipation der "Psychisch Kranken" und der sozialpsychiatrischen Entwicklung

Dozent                  Fritz Bremer

Zeit und Ort            Di 16.15 - 17.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                  7., 14. und 21. April; 5., 12. und 19. Mai 2020

Unterrichtsstd.       12

Teilnehmerzahl      12

Veranst.-entgelt     25,- EUR

 

Inhalt: Mit den folgenden Themen soll der sozialgeschichtliche und sozialpsychiatrische rote Faden, der in den beiden vorhergehenden Semestern aufgenommen wurde, weiter gesponnen werden. Die Themenauswahl ergab sich aus der Abschlussdiskussion des vorhergehenden Seminars.

  • Psychose, Depression, Zwangserkrankung - was ist das? Was erleben die betroffenen Menschen? Wie sind diese Erfahrungen zu verstehen? Und was kann helfen?
  • "Auf der Spur des Morgensterns - Psychose als Selbstfindung - das epochemachende Buch von Dorothea Buck und was es bewirkte. Informationen über Dorothea Bucks Leben und ihr Werk.
  • Wie geht es eigentlich den Kindern psychisch erkrankter Eltern? - Warum wurde ihre besondere Situation so spät entdeckt? Welche Hilfen brauchen sie und welche Hilfen gibt es?
  • Die Ökonomisierung der sozialen Arbeit - was ist das? Mit welchen Methoden hat die  Ökonomisierung auch in der sozialpsychiatrischen Arbeit die Sprache, das Denken, Haltungen, Zielvorgaben, die Praxis insgesamt verändert? Wie wurden "Patienten" zu "Kunden"? Was bewirkt der Vorrang der Ergebnisorientierung?
  • Was ist eigentlich "Inklusion" für psychisch erkrankte Menschen? Wie können sie zu mehr Zugehörigkeit und Teilhabe finden? - Vorstellung des niederländischen Konzepts "Kwartiermaken".

 

Die Veranstaltung ist natürlich offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In der ersten Sitzung werden wir uns mit dem Ablauf und mit dem roten Faden befassen. Es werden Fachartikel, Berichte und andere Texte verteilt, so dass alle die Möglichkeit haben, sich in die ausgewählten Themen einzulesen.

Forschendes Lernen – Gesunde Ernährung

Dozentin               Anke Dettner-Schönfeld

Zeit und Ort          Mo 14.15 - 15.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                27.April; 18. Mai; 8. Juni.; 22. Juni; 06. Juli 2020

Teilnehmerzahl    max. 15

Veranst.-entgelt    20,- EUR

 

Inhalt: Im Rahmen des Kontaktstudiums schreitet die Veranstaltungsreihe rund um das breitgefächerte Thema der Ernährung weiter voran, wobei die Veranstaltung stets offen für neue Teilnehmer ist.

Über die verschiedenen Medien strömen gerade im Bereich der Ernährung ständig Meldungen, Meinungen und auch viel Werbung auf uns ein. Dies alles einzuordnen ist gar nicht so einfach. Mit der Methode des Forschenden Lernens wollen wir uns aktiv auf unterschiedliche Art und Weise der zentralen Frage „Was gehört zu einer gesunden Ernährung des Menschen?“ nähern. Dabei erarbeiten Sie sich ernährungswissenschaftliche Grundlagen und können Ihr Wissen zu  Schwerpunkthemen, die Sie mitbestimmen, vertiefen. Sie befassen sich bewusst  mit der Thematik der Ernährung, schärfen Ihre Sinne und gewinnen neue Eindrücke.

Im Sommersemester werden wir uns zunächst mit dem Energiebedarf befassen und wie dieser sich ermitteln lässt. Anschließend versuchen wir dem Geschmack auf die Spur zu kommen und wenden uns dem weiten Gebiet der Aromastoffe sowie Geschmacksverstärkern zu. Ein Besuch am Institut für Humanernährung soll das Semester abrunden.

Online-Ringvorlesung der Hochschulen: Die Weltgesellschaft Herausforderungen und Chancen für die Zukunft

Dozent*innen         s. Vortragsliste

Zeit und Ort           Mi 16.00 - 18.00 Uhr,  Olshausenstr. 75, S1, Raum 506

Termine                  29. April; 20. Mai; 27. Mai; 10. Juni; 24. Juni; 01. Juli 2020

Teilnehmerzahl       50

Veranst.-entgelt     Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

 

Einige Sozialwissenschaftler interpretieren die Globalisierung der letzten Jahrzehnte als Entwicklung eines erdumspannenden sozialen Systems und sehen darin eine bereits ent-standene oder aber erst entstehende „Weltgesellschaft“. Die Beiträge der Reihe nähern sich diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven an. Sie kommen aus sechs verschie¬denen deutschen Universitäten und werden jeweils vom Standort des Vortragenden in die Hörsäle aller anderen beteiligten Einrichtungen übertragen. Die Reihe wird organisiert von der  Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Wei¬terbildung für Ältere (BAG WiWA).

Mi., 29. April 2020, live aus der Universität Trier

Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Politikwissenschaft / Gründungsdirektor des Mercator Institute for China Studies (2013-2018)

Chinas Gegenentwurf zur marktwirtschaftlichen Demokratie: Systemwettbewerb im digitalen Zeitalter

Mi., 20. Mai 2020, live aus der Universität Hannover

Barbara Janocha, M.A., Religionswissenschaftlerin / Vorstandsmitglied der Dr. Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung

Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?

Mi., 27. Mai 2020, live aus der Universität Wuppertal

Prof. Dr. Gabriele Molzberger, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Berufs- und Weiterbildung

Globale Erwartungen zum lebenslangen Lernen

Mi., 10. Juni 2020, live aus der Universität Bremen

PD Dr. phil. habil. Stefan Luft, Institut für Politikwissenschaft

Grenzenlose Migration - Utopie oder Dystopie?

Mi., 24. Juni 2020, live aus der Universität des Saarlandes

Dr. Thomas Schmidtgall, Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) / „Europa und Interkulturelle Kommunikation“

Interkulturelles Denken und globale Gesellschaft

Mi., 1. Juli 2020, live aus der Universität Ulm

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher, Informatik / Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n

Zukunftsszenarien für die Welt

 

Einladung zum Gesprächskreis

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft werden in der Vortragsreihe aus der Perspektive wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Begleitend zu der Ringvorlesung wollen wir in einem Gesprächskreis die Gelegenheit nutzen, die vorgestellten Ansätze zu diskutieren. Die Treffen dienen der Vor- und Nachbereitung der Vorträge, der Einordnung der vorgetragenen Thesen und der Orientierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei soll auch die Rolle der Wissenschaft(en) und ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung in den Blick genommen werden.

Bei Interesse kann der Gesprächskreis diesen Fragen auch nach Abschluss der Vortragsreihe im kommenden Semester im Kontakt mit Kieler Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nachgehen.

Der Gesprächskreis findet mittwochs, 16.00h bis 18.00h, Raum 506, OS75 an folgenden Terminen statt: 22. April, 06.n Mai, 03. und 17. Juni und 08. Juli 2020.

Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Gesprächskreis zur Öffentlichen Ringvorlesung "Die Weltgesellschaft - Herausforderungen und Chancen für die Zukunft"

Einladung zum Gesprächskreis

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft werden in der Vortragsreihe aus der Perspektive wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Begleitend zu der Ringvorlesung wollen wir in einem Gesprächskreis die Gelegenheit nutzen, die vorgestellten Ansätze zu diskutieren. Die Treffen dienen der Vor- und Nachbereitung der Vorträge, der Einordnung der vorgetragenen Thesen und der Orientierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei soll auch die Rolle der Wissenschaft(en) und ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung in den Blick genommen werden.

Bei Interesse kann der Gesprächskreis diesen Fragen auch nach Abschluss der Vortragsreihe im kommenden Semester im Kontakt mit Kieler Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nachgehen.

Der Gesprächskreis findet mittwochs, 16.00h bis 18.00h, Raum 506, OS75 an folgenden Terminen statt: 22. April, 06.n Mai, 03. und 17. Juni und 08. Juli 2020.

Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Exkursion I „Historische Stätten in Glückstadt“

Dozent                     Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)

Einführung              Do 14. Mai 2020, 14.15 -15.45 Uhr

Exkursion                Do 28. Mai 2020

Teilnehmerzahl      min. 10, max. 20

Veranst.-entgelt      70,- EUR

 

Inhalt:

a) Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 14. Mai 2020, 14.15 bis 15.45 Uhr;

Raum wird noch bekannt gegeben.

b) Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 28. Mai 2020

 

Themenübersicht:

Der Ort Glückstadt an der Elbe ist ein wenig bekanntes Juwel in Schleswig-Holstein. Die Stadt wurde als Festung mit Handelshafen gegründet. Die Festungsstruktur mit ihren sternförmig auf den Marktplatz zulaufenden Straßen ist bis heute gut zu erkennen. Der Handelshafen mit alten Speichern und Umschlagsmöglichkeiten ist noch vorhanden und die Umwandlung der ehemaligen Festung in eine Verwaltungsstadt, von der aus Schleswig-Holstein im 18. und 19. Jahrhundert verwaltet wurde, zeigt sich an vielen eindrucksvollen Gebäuden.

Der Versuch des dänischen Königs, mit Glückstadt eine Konkurrenz zu den Häfen in Altona und Hamburg aufzubauen, scheiterte genau wie der Versuch mit der Feste Glückstadt einen Sperrriegel gegen die Hamburger Kaufleute zu errichten, um deren Handel zu stören.

Dennoch blieb trotz vieler Zerstörungen in den Napoleonischen Kriegen ein sehenswertes Ensemble an Gebäuden und ein eindrucksvolles Stadtbild erhalten, das wenig durch Modernisierungen der neueren Zeit zerstört worden ist.

Wir werden die Stadt mit einer Führung erkunden, die Stadtkirche besichtigen, gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wir gehen längere Strecken zu Fuß.

Exkursion II „Unbekannte Orte in Lübeck“

Dozent                   Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)

Einführung            Do 18. Juni 2020, 14.15 bis 15.45 Uhr;

Exkursion              Do 25. Juni 2020

Teilnehmerzahl    min. 10, max. 20

Veranst.-entgelt    70,- EUR

 

Inhalt:

a) Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 18. Juni, 14.15 bis 15.45 Uhr; Raum wird noch bekannt gegeben.

b) Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 25. Juni 2020

 

Themenübersicht

Geschichte der Jüdischen Religion und der Reformierten Kirche in der Hansestadt Lübeck von der Reformation bis ins 19. Jahrhundert und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus am Beispiel der „Lübecker Märtyrer“.

Die Exkursion führt uns in das ehemalige jüdische Ghetto in Lübeck Moisling mit dem größten jüdischen Friedhof in Schleswig-Holstein, die in der nationalsozialistischen Zeit errichteten Lutherkirche mit der Ausstellung über die „Lübecker Märtyrer“, die Lübecker Synagoge und die Reformierte Kirche.

Sowohl die Stadt Lübeck als auch die Lutherische Kirche haben mit der Gemeinde Jüdischen Glaubens, der reformierten Gemeinde und den Widerständlern einen besonderen Umgang gepflegt.

An den historischen Orten werden wir uns über die Beziehungen der Stadt Lübeck und der Lutherischen Kirche zu Lübeck zu den verschiedenen Religionsgemeinschaften und zum kirchlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein Bild machen können.

Wir werden zwischendurch gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wir gehen längere Strecken zu Fuß.

Ringvorlesung "Flucht und Migration aus rechtlicher Perspektive"

Dozent/in               Prof. Dr. Nele Matz-Lück

Zeit und Ort:           Mi 18:15 - 19:45, Christian-Albrechts-Platz 3 - Hörsaal 2
Findet statt vom 15. April 2020 bis zum 17. Juni 2020

 

Inhalt SoSe 2020:

 

15. April 2020        

Podiumsdiskussion mit Impulsreferat: Flucht über das Meer

Impulsreferat:   Europäische Grenzsicherung im Mittelmeer? Prof. Dr. Nele Matz-Lück, Kiel                                     

Podiumsgäste aus den Bereichen der Marine, der Schiffseigner, der Nichtregierungsorganisationen und der Politik

22. April 2020        

(Kein) Recht auf Aufenthalt? Abschiebungsverbote und Abschiebungshindernisse                         

Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Potsdam

27. Mai 2020         

Dublin 1, 2, 3 … 4? Auf der Suche nach einem solidarischen europäischen Asylrecht,

Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Kiel

17. Juni 2020         

Push-back und Pull-back: Menschenrechtliche Anforderungen

Dr. Dana Schmalz, Berlin/Göttingen/New York

Sprachen - Schriften - Inschriften. Die nordwestsemitische Literatur des 1. Jahrtausends v. Chr.

Dozentin                Prof. Dr. theol. Anna Elise Zernecke

Zeit und Ort            Do 10.15 – 11.45 Uhr

                             Leibnizstr. 4, Raum 023

Termine                 vom 09. April bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Stunden je Semesterwoche

Teilnehmerzahl       max. 3

Veranst.-entgelt     30,- EUR

Inhalt:

Das Alte Testament ist nicht im luftleeren Raum entstanden. Die biblischen Texte sind Teil der nordwestsemitischen Literaturen. Im Gegensatz zu den Großreichen des Alten Orients und Ägyptens mit ihren vielfältigen Schriftzeugnissen sind die nordwestsemitischen Literaturen aber weitgehend verloren: In den Kleinstaaten der Levante, zu denen auch Israel und Juda zu zählen sind, hat man primär auf Papyrus geschrieben, der sich nicht erhalten hat. Die hebräischen, aramäischen, phönizischen, moabitischen … Inschriften in Stein, auf Ton und Putz sind die einzigen außerbiblischen Schriftzeugnisse, die sich aus dem alten Israel und aus seinen Nachbarstaaten erhalten haben. Die Vorlesung gibt einen Überblick über diese Inschriften aus der Levante aus dem 1. Jahrtausend v. Chr., über ihre Sprachen und Schriften.

Empfohlene Literatur

Literaturempfehlungen werden in der Veranstaltung gegeben.

 

Zusatzinformation: Hebräischkenntnisse sind nicht notwendig!

 

 

Einführungsvorlesung zur mittelalterlichen Geschichte: Modernes Mittelalter

Dozent                  Prof. Dr. phil. Andreas Bihrer

Zeit und Ort            Di 10.15 - 11.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2 (Audimax), Hörsaal H

Termine                vom 7. April bis zum 2. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl       max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

Inhalt: Finsteres Mittelalter? Modernes Mittel- alter? Populäres Mittelalter! Das gegenrtig große Interesse am Mittelalter zeigt sich nicht zuletzt an Fernsehserien mit hohen Einschaltquoten und erfolgreichen historischen Romanen, es produziert auch immer neue Bilder vom Mittelalter. In der Vorlesung sollen die Bilder dieser Epoche, welche die Geschichtswissen- schaft erarbeitet hat, vorgestellt und diskutiert werden. Im Mittelpunkt wird eine (Re-)Kon- struktion der Vorstellungswelt und der sozialen Gruppen stehen. Anhand der Bescftigung mit zentralen Ereignissen, durch den Rückgriff auf wichtige Quellen und die Darstellung aktueller Forschungskontroversen sollen Grundzüge der mittelalterlichen Geschichte vermittelt werden. Empfohlene Literatur

Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter, Berlin 2004.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Frühen Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent                   Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit und Ort            Mo 12.15 - 13.45 Uhr, Leibnizstr. 8, R. 227

Termine                 vom 06. April bis zum 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.       2 Std. pro Semesterwoche

Teilnehmerzahl       max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

Inhalt: In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik). Literatur wird in der ersten Vorlesung genannt werden.

Betrachtung der Epochen –Allgemeine Bestimmungsübung

Dozentin               Agnes Köhler. M.A.

Zeit und Ort            Di. 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, S3, Raum 184

Termine:                14. April; 12. Mai; 09. Juni; 07. Juli

 Unterrichtsstd.      8

Teilnehmerzahl       max. 20

Veranst.-entgelt     Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Inhalt: Jede Zeit hat ihre großen Meister und ihre Themenschwerpunkte und wird mit einem Epochenbegriff meist im Nachhinein benannt. Innerhalb der großen Klammer eines Begriffs zeigen sich sowohl ähnliche als auch unterschiedliche und individuelle Stile, die Bildinhalte sind je nach Jahrhundert und Nation mal mehr, mal weniger von Kirche und Staat vorgegeben, aber fast immer von gesellschaftlicher Entwicklung getragen. Diese Bestimmungsübung gehört zu einer Reihe, die durch die Jahrhunderte der Malerei führt, um den offenen Blick des Betrachters auf die Bilder zu lenken. Sie richtet sich vornehmlich an Teilnehmer, die bereits an den Übungen dieser Reihe teilgenommen haben. Es werden Werke aus verschiedenen Jahrhunderten gezeigt, die von den TeilnehmerInnen einzuordnen sind. Von Bildaufbau, Bildmotiv und Stil ausgehend sollen die TeilnehmerInnen Rückschlüsse auf Künstler Entstehungszeit und Entstehungsort ziehen.