Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Zeiten kultureller Veränderung an ausgewählten Beispielen: Biedermeier – Historismus – Jugendstil – 1920er Jahre

Dozentin

Dr. Dagmar Lekebusch

Zeit

Do  17:00 bis 18:00 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

3.12., 10.12.2020; 14. 1., 21. 1., 4. 2., 11. 2. 2021

Unterrichtsstunden

8

Teilnehmerzahl

30

Veranstaltungsentgelt

24.- EUR

 

Inhalt

Am Beispiel der Zeit- bzw. Stilepochen Biedermeier, Historismus, Jugendstil und den 1920er Jahre soll aufgezeigt werden, wie sich gesellschaftliche Veränderungen in der Kunst- und Kulturgeschichte niederschlugen und umgekehrt.

Den Ausgangspunkt für die Vortragsreihe bildet die Biedermeierzeit (1815- 1848), die sich in besonderem Maße durch die Besinnung auf die Privatsphäre auszeichnet. Wie sich dies auf die Veränderung der Wohnkultur niederschlug, soll ebenso beleuchtet werden wie der Wandel in der Mode und die aufkommende Erinnerungskultur. Zudem soll zur Sprache kommen, was der Begriff „Biedermeier“ bedeutet und was hinter der Geheimsprache der Blumen steckt.

Charakteristisch für das 19. Jh. ist außerdem, dass die Bezugnahme im Historismus auf vergangene Stilepochen von großer Bedeutung war. Nicht von ungefähr finden sich beispielsweise in der Goldschmiede- und Glaskunst Zitate etwa aus der Gotik, der Renaissance oder des Barock.

Diese Vorgehensweise rief jedoch immer mehr Kritiker auf den Plan, die letztlich die Basis für den Jugendstil legen sollten. Mit ihm setze eine Neuorientierung innerhalb der Kunst ein. Wichtige Kriterien in der angewandten Kunst war die Schaffung ästhetisch gestalteter Gebrauchsgegenstände, die aus der Zusammenarbeit von Künstlern und Industriebetrieben entstehen sollten. Der in Deutschland nach der Kunstzeitschrift „Jugend“ benannte Stil sollte in der angewandten Kunst bis in die 1920er Jahre hinein spürbar bleiben.

Themen und Termine:

Biedermeier:     3.12., 10.12.2020

Historismus:      14.1.2021

Jugendstil:          21.1., 4.2.2021

1920er Jahre:    11.2.2021

Literaturhinweise erfolgen bei den einzelnen Vorträgen!