Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Was ist Freiheit?

Dozent/in

Prof. Dr. Susan Richter

Zeit

Mo 16:00 - 18:00

Form

Die Vorlesung findet aufgrund der Corona-Beschränkungen online statt.

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Freiheit ist ein „Schlüsselbegriff der Neuzeit“, der das Selbstverständnis des heutigen Europa und auch der Bundesrepublik Deutschland prägt. Zugleich existiert bisher kein Überblickswerk, das die Geschichte der Freiheitsvorstellungen für die gesamte neuzeitliche Epoche in Deutschland in den Blick nimmt. Dabei lohnt sich die historische Perspektive. Denn was als Freiheit verstanden wurde, wandelte sich in der Geschichte der Neuzeit immer wieder. Selten waren sich Akteure in der Geschichte über eine Definition des Freiheitsbegriffs einig – stattdessen waren die damit verbundenen Vorstellungen Anlass zu konfliktreichen Auseinandersetzungen. Freiheitsvorstellungen standen dabei nicht im luftleeren Raum, sondern stets im Bezug zu den konkreten politischen, sozialen oder ökonomischen Rahmenbedingungen ihrer Zeit. Was kann der Blick in die Vergangenheit leisten? Eine Geschichte der Freiheit zu diskutieren, heißt auch, sich der Entstehung und Bedeutung unserer gegenwärtigen Freiheitsvorstellungen anzunähern. Perspektiven aus den vergangenen Jahrhunderte helfen dabei, zu verstehen, auf welcher Grundlage heute Freiheitsvorstellungen formuliert und weshalb dennoch ganz unterschiedliche Konsequenzen für deren Umsetzung gezogen werden. Die Vorlesung bietet einen Überblick vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.

 

Empfohlene Literatur

Literaturhinweise sind ab Vorlesungsbeginn in Form einer Bibliographie auf der OLAT-Plattform der Vorlesung zu finden.