Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Das antike Judentum - Geschichte, Theologie, Kontexte

Dozent

Prof. Dr. theol. Dieter Sänger

Zeit und Ort

Di 10.15 - 11.45 Uhr und Do 14.15 - 15.00 Uhr

Beginn

2.11.2020 bis zum 14.2.2021

Unterrichtsstunden

3 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 3 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Raumangabe oder digitales Format: Aktuelle Informationen werden ab dem 15. 10. 20 durch das Büro des Kontaktstudiums bekanntgegeben.

 

Inhalt:

Der in der Vorlesung behandelte Zeitraum erstreckt sich über sechs Jahrhunderte. Eckdaten sind der Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels nach der Rückführung aus dem babylonischen Exil (520–515 v.Chr.) und seine Zerstörung im Jahre 70 n.Chr. In dieser Zeit erfolgten entscheidende Weichenstellungen, die das Erscheinungsbild und Selbstverständnis des vielgestaltigen antiken Judentums nachhaltig geprägt haben. Den Schwerpunkt der Darstellung bildet seine wechselvolle politische Geschichte im Kontext der sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Gegebenheiten.

Neuere Kirchengeschichte

Dozent

Prof. Dr. theol. Tim Lorentzen

Zeit

Do 14:15 - 15:45, Fr 12:15 - 13:00

Form

Digital, Synchron, Asynchron

 

Beginn

2.11.2020 bis zum 14.2.2021

Unterrichtsstunden

3 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 3 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Die Vorlesung findet als digitales Format statt, voraussichtlich in einer Mischung aus Livestreams mit Gesprächsmöglichkeit am Bildschirm – und einem Anteil aufgezeichneter Vorlesungen, die zeitversetzt heruntergeladen und angehört werden können. Zusätzlich werden Sie im Heimstudium durch Arbeitsblätter unterstützt.

 

Inhalt

Die Überblicksvorlesung („KG 2“) geht der Entwicklung des Christentums seit der Reformation im 16. Jahrhundert nach: dem Auseinanderdriften und der inneren Stabilisierung der Konfessionen in der Barockzeit, dem optimistischen Zeitalter von Pietismus und Aufklärung, den Herausforderungen der Moderne im 19. Jahrhundert und der Kirchlichen Zeitgeschichte seit dem Ersten Weltkrieg. Die Frage, was eigentlich das gemeinsam „Neue“ an der „Neuzeit“ ist, wird uns bei diesem Durchgang immer wieder beschäftigen. So werden etwa die zunehmende Individualisierung des Religiösen, die wiederkehrenden Debatten um das Verhältnis von „Kirche“ und „Staat“, die soziale Verantwortung des Christenmenschen und sein politisches Gewissen durchgehende Motive sein, auf die stets zu achten ist. Der Schwerpunkt wird auf dem deutschen Protestantismus liegen, ökumenische und globale Aspekte sollen aber nicht zu kurz kommen.

Empfohlene Literatur

Heiko A. Oberman u.a. (Hgg.): Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen. Ein Arbeitsbuch. Bde. 3-6, Neukirchen-Vluyn 1997 u.ö. (eine hilfreiche Quellenausgabe, die man sich nach und nach einmal anschaffen kann).

Johannes Wallmann: Kirchengeschichte Deutschlands seit der Reformation. Tübingen 72012 (der kompakteste Grundriß zur Neueren Kirchengeschichte, den es gibt).

Georg Denzler u. Carl Andresen: dtv Wörterbuch der Kirchengeschichte. Zuletzt Wiesbaden 2004 (ein handliches und informatives Nachschlagewerk, dessen ältere Taschenbuchausgabe für wenig Geld von Antiquariaten im Internet angeboten wird).

 Weitere Literatur in der Vorlesung.

Das Letzte - klassische und aktuelle Themen der Eschatologie als religionsphilosophische Herausforderung

Dozent

Prof. Dr. phil. Hartmut Rosenau

Zeit

Do 14:15 - 15:45, Fr 12:15 - 13:00

Form

Digital, Asynchron

 

Beginn

2.11.2020 bis zum 14.2.2021

Unterrichtsstunden

3 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 3 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Bemerkung zu Zeit und Ort: Digital / Asynchron / Anmeldung bitte ab 1.10.2020 über OLAT. Die Lehrmaterialien werden über OLAT zur Verfügung gestellt.

 

Inhalt

Eschatologie ist die „Lehre von den letzten Dingen“. Das kann qualitativ gemeint sein (das Letztgültige; das Unbedingte; das Absolute) oder zeitlich (das Ende; das Ziel; der Schluss). Dem entsprechend geht es in der christlichen Dogmatik hier meistens um Themen wie Sterben und Tod, Auferstehung und Reich Gottes, Jüngstes Gericht, ewiges Leben und / oder ewige Verdammnis im Kontext individueller Biografie und apokalyptischer Geschichtstheorie: worauf läuft letztlich alles hinaus? deswegen sollen in dieser Lehrveranstaltung zunächst einmal die klassischen und aktuellen Themen der dogmatischen Eschatologie überblicksartig vorgestellt und historisch-systematisch erläutert werden. Religionsphilosophisch interessant und herausfordernd sind diese Themen dann, wenn sie erkenntnistheoretisch bedacht werden: wie kann man eigentlich von „letzten“ Dingen Kenntnis haben und darüber begründet sprechen, wenn wir uns doch als endlich-begrenzte Wesen immer nur im „Vorletzten“ bewegen? Welchen Wahrheitsanspruch können dann dogmatische Lehrsätze der Eschatologie überhaupt erheben? Vor allem am Beispiel der Rede vom Jüngsten Gericht und seinen möglichen Ausgängen (ewiges Leben - ewige Verdammnis? Vernichtung aller Gottlosen? Allversöhnung?) soll in dieser Lehrveranstaltung eine Methode vorgeschlagen und erprobt werden, wie auf dem Boden der Anthropologie (Lehre vom Menschsein) durchaus eine Verbindlichkeit eschatologischer Vorstellungen erreicht werden kann, ohne sich in haltlosen Spekulationen über das Ende der Welt und ein Weiterleben nach dem Tod zu verlieren.

 

Empfohlene Literatur

    Zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre können die einschlägigen Eschatologie-Kapitel gängiger Lehrbücher der Dogmatik (z.B. von W. Härle; R. Leonhardt; U. Körtner) genutzt werden. Für die intensivere selbstständige und unabhängige Arbeit zuhause möchte ich allen Teilnehmenden das Buch von Markus Mühling, Grundinformation Eschatologie, Göttingen 2007 zum Kauf empfehlen (als Taschenbuch im Internet für ca. € 17,- zu haben).

Grundzüge der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie

Dozent

Prof. Dr. Dr. Ino Augsberg

Zeit

Di 10:15 bis 11:45

Form

 Digitale Vorlesung, Videokonferenz

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

   

Literatur

Robert Alexy, Begriff und Geltung des Rechts, Freiburg i.Br., 5. Aufl., 2011

Dietmar von der Pfordten, Rechtsphilosophie. Eine Einführung, München 2013

Norbert Hoerster, Was ist Recht? Grundfragen der Rechtsphilosophie, München, 2. Aufl., 2013

Thomas Vesting, Rechtstheorie, Ein Studienbuch, München, 2. Aufl., 2015

Rechtsphilosophie und Rechtstheorie I - historische Perspektive

Dozent

Prof. Dr. Dr. Ino Augsberg

Zeit

Di 14:15 bis 15:45

Form

1. Sitzung am 3. November per Videokonferenz, danach Podcast

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

    I. Einleitung: Rechtsphilosophie – historisch oder systematisch?

    II. Antike

    1. Vorsokratiker und Sophisten

    2. Sokrates und Platon

    3. Aristoteles

    (4. Cicero und die Stoa)

    III. Spätantike und Mittelalter

    1. Augustinus

    2. Thomas von Aquin

    (3. Die spanische Spätscholastik)

    IV. Neuzeit

    (1. Baruch de Spinoza)

    (2. Jean Bodin)

    (3. Charles de Montesquieu)

    4. John Locke

    5. Thomas Hobbes

    6. Jean-Jacques Rousseau

    V. Auf dem Weg in die Moderne

    1. Immanuel Kant

    2. Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    (3. Karl Marx)

    (4. Neukantianismus)

    (5. Friedrich Nietzsche)

    VI. Das 20. Jahrhundert

    (1. Sigmund Freud)

    2. Carl Schmitt

    3. Hans Kelsen

    (4. H. L. A. Hart)

    (5. Gustav Radbruch)

    6. John Rawls

    7. Jürgen Habermas

    8. Ronald Dworkin

    9. Niklas Luhmann

    (10. Jacques Derrida)

    VII. Ausblick: Rechtsphilosophie im 21. Jahrhundert

 

Empfohlene Literatur

        Ernst-Wolfgang Böckenförde, Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie. Antike und Mittelalter, Stuttgart 2. Aufl., 2006

        Hasso Hofmann, Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie, Darmstadt, 5. Aufl., 2012

        Matthias Mahlmann, Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Baden-Baden, 5. Aufl., 2019

Allgemeine Staatslehre

Dozentinnen/ Dozenten

Dr. jur. Johannes Badenhop, Prof. Dr. Nele Matz-Lück

Zeit

Di 8:15 - 9:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung dient der Vermittlung der allgemeinen, historischen, sozialen, staatstheoretischen und staatsphilosophischen Zusammenhänge des modernen Staates und seiner Rechts- und Verfassungsordnung. Staaten sind neben Umwälzungen „von innen“, z.B. durch den Wandel der Staats- und Regierungsform, laufend neuen Herausforderungen „von außen“ ausgesetzt, z.B. durch die Globalisierung, durch den Geltungsanspruch der Menschenrechte und Prinzipien guter Regierungsführung. Die Vorlesung führt in die Geschichte der unterschiedlichen Staatstheorien ein und erörtert ihre Wirkung auf die Ausbildung des Verfassungsrechts. Obwohl die Allgemeine Staatslehre den Staat als solchen – d.h. unabhängig von einer konkreten staatlichen Verfassung – in den Blick nimmt, dient das Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland als wichtiges Referenzgebiet. Wesentliche Fragen, die die Vorlesung beantworten soll, sind solche nach den Kernmerkmalen eines Staates, der Entstehung und des Untergangs von Staaten, der Unterscheidung zu supranationalen Staatenverbindungen wie der Europäischen Union, der Staatszwecke und der Herausbildung verschiedener Staatsformen sowie der Legitimation und der Bedeutung demokratischer Regierungsformen und der Einhaltung der Menschenrechte. Ferner wird untersucht, welchen Wandel der Begriff und die Inhalte der staatlichen Souveränität durchlaufen haben und welche Bedeutung (National-)Staaten im Zeitalter der Globalisierung (noch) zukommt. Nicht zuletzt angesichts der jüngeren Entwicklungen z.B. in der arabischen Welt und bezüglich der Annektierung der Krim wird besonderes Augenmerk auf die staatstheoretische Erklärung von Revolutionen und das Selbstbestimmungsrecht der Völker sowie die Relevanz der „Anerkennung“ von Staaten oder Regierungen gelegt. Schließlich ist zu diskutieren, bei wem die Kompetenz zur Verfassungsgebung und Verfassungsänderung liegt und wie man Grenzen für Verfassungsänderungen rechtfertigen kann.

Peter Handke

Dozent

Prof. Dr. Albert Meier

Zeit

 

Form

Online Seminar

Weitere Informationen folgen Anfang Oktober.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent/in

Prof. Dr. Michael Elmentaler

Zeit

Do 10:15 - 11:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

05.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Empfohlene Literatur

Als Begleitlektüre wird empfohlen:

Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, 11., verb. und erw. Aufl., hrsg. von Elisabeth Berner und Norbert Richard Wolf, Stuttgart 2013, sowie für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Markus Hundt

Zeit

Mi 8:15 - 9:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

 Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.

 

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Einführung in die Filmgeschichte: Filmgeschichte als Genregeschichte

Dozent/in

Prof. Dr. Markus Kuhn

Zeit

Mo 16:15 - 17:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Filmgeschichtsschreibung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. In dieser Vorlesung soll die Filmgeschichte als Genregeschichte aufgearbeitet werden. Unter historischem Blickwinkel werden ausgewählte klassische und tradierte Filmgenres – wie der Western, das Filmmusical oder das Biopic – vorgestellt und verschiedene Definitions- und Forschungsansätze diskutiert.

 

Die Genretheorie ist einer der grundlegenden Ansätze zum historischen und systematischen Verständnis des Spielfilms. Auf dieser theoretischen Basis wird anhand exemplarischer Filmbeispiele in die Entwicklung populärer Filmgenres eingeführt. Durch die historische Betrachtung der einzelnen Genres können Hypothesen über deren gegenwärtige Relevanz und zukünftiges Entwicklungs-potenzial aufgestellt sowie in der Gesamtschau ein Überblick über die Bedeutung von Genres für die Filmgeschichte gegeben werden. So wird ein zunehmendes Verständnis für das Genrekino vermittelt und Filmgeschichte als Genregeschichte erfahrbar gemacht.

Aufgrund der andauernden coronabedingten Krisensituation wird das Wintersemester 2020/21 voraussichtlich online stattfinden. Für die Teilnahme an der Vorlesung ist die Anmeldung auf OLAT notwendig. Die meisten Sitzungen der Vorlesung werden voraussichtlich als Videos oder Podcasts im angegebenen Veranstaltungszeitraum auf der Plattform zum Abruf bereitgestellt. Die erste, die letzte und eine weitere Sitzung werden wahrscheinlich via Zoom stattfinden. Bitte stellen Sie zudem sicher, dass Sie über die E-Mail-Adresse, mit der Sie auf OLAT registriert sind, regelmäßig erreichbar sind, um entsprechende Rundmails des Dozierenden zu den veränderten Abläufen der Vorlesung erhalten zu können.

(Zugänge zu OLAT und weitere Informationen erhalten Sie über das Büro des Kontaktstudiums)

Empfohlene Literatur

Altman, Rick: Film/Genre. London: BFI Publishing 1999.

Grant, Barry Keith (Hg.): Film Genre Reader IV. Austin: University of Texas Press 2012. Kuhn, Markus/Scheidgen, Irina/Weber, Nicola V. (Hgg.): Filmwissenschaftliche Genreanalyse.     Eine Einführung. Berlin/Boston: de Gruyter 2013.

Neale, Steve: Genre and Hollywood. London/New York: Routledge 2000.

Neale, Steve (Hg.): Genre and Contemporary Hollywood. London: BFI Publishing 2002.

Lyrik des 20. Jahrhunderts II

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Bernd Auerochs

Zeit

Fr 10:15 - 11:45

Form

Online Vorlesung; Text auf OLAT

Beginn

06.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung setzt die Vorlesung des Sommersemesters fort. Im Sommersemester habe ich mich mit Lyrik befasst, die – wie wir gesehen haben, in sehr verschiedener Weise - die Sprecherposition des (politischen) Propheten für sich in Anspruch nimmt. Mit William Butler Yeats habe ich begonnen, dann kamen Stefan George und Bertolt Brecht. Auch Franz Kafka, Gustav Landauer und Friedrich Hölderlin (als derjenige, der im Deutschen die Tradition moderner prophetischer Lyrik eröffnet hat) fanden Erwähnung und Interpretation. Geschlossen habe ich die Vorlesung mit einer ikonoklastischen Reflexion über den Passepartout-Begriff für lyrische Sprecherpositionen überhaupt, den Begriff des lyrischen Ichs. All das ist gut zugänglich auf OLAT (und ich empfehle es zur Lektüre). Die Vorlesung dieses Wintersemesters wird neu einsetzen; vorausgesetzt wird also nichts aus dem Sommersemester. Wie schon im Sommersemester wird auch diese Vorlesung schriftlich auf OLAT eingestellt werden.

 

Empfohlene Literatur

    Lit: Ich wiederhole die Literaturangaben fürs Sommersemester: Zur ausschweifenden Lektüre empfehle ich die klassische Anthologie: Museum der modernen Poesie. Eingerichtet von Hans Magnus Enzensberger. [1960] Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002. – Zur Einführung geeignet sind: Dieter Lamping: Das lyrische Gedicht. Definitionen zu Theorie und Geschichte der Gattung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1989; Dieter Lamping: Moderne Lyrik. Eine Einführung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1991. – Forschungsgeschichtlich wichtig: Hugo Friedrich: Die Struktur der modernen Lyrik. Von der Mitte des neunzehnten bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1956; Michael Hamburger: The Truth of Poetry. Tensions in Modern Poetry from Baudelaire to the 1960s. London: Weidenfeld & Nicolson 1969.

Einführungsvorlesung in die Regionalgeschichte: "Zentrale Texte zur Regionalgeschichte"

Dozent/in

Prof. Dr. Oliver Auge

Zeit

Mi 10:15 - 11:45

Form

Online Vorlesung; Text auf OLAT

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

30 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

 In der digital durchgeführten Vorlesung soll es darum gehen, in zentrale Texte und damit in die theoretische Grundlegung der Regional- und der mit ihr eng verwandten und verbundenen vergleichenden Landesgeschichte einzuführen. Neben der gemeinsamen Lektüre steht dabei die intensive Diskussion über Ansätze und Methodik der Regionalgeschichte im Vordergrund unseres Bemühens.

 

Empfohlene Literatur

Literatur: Werner Freitag u.a. (Hg.): Handbuch Landesgeschichte, Berlin/Boston 2018; Ernst Hinrichs, Regionalgeschichte, in: Carl-Hans Hauptmeyer (Hg.), Landesgeschichte heute (Kleine Vandenhoeck-Reihe, 1522), Göttingen 1987, S. 16-34.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Das 20. Jahrhundert

Dozent/in

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach

Zeit

Mo 12:15 - 13:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über wesentliche gesellschaftsgeschichtliche Prozesse des 20. Jahrhunderts. Eine globalgeschichtliche Perspektive steht dabei im Vordergrund, zugleich wird die deutsche Geschichte aber immer wieder als Fallbeispiel vorgestellt. Die beiden Weltkriege und der Holocaust werden ebenso thematisiert wie die globale Entwicklung der sozialen Ungleichheiten, transnationale Soziale Bewegungen, die wirtschaftliche Globalisierung, die Migrationsgeschichte und die Umweltgeschichte. Ebenso werden ‚Großthemen‘ wie der Kalte Krieg oder die Dekolonialisierung abgehandelt. Die Vorlesung bietet zudem nicht nur einen thematischen Überblick, vielmehr werden auch einzelne Ansätze, Methoden und Theorien unseres Fachs kurz vorgestellt.

Empfohlene Literatur

Mit globaler Perspektive: Emily S. Rosenberg (Hg.): Geschichte der Welt 1870-1945: Weltmärkte und Weltkriege, München 2012; Akira Iriye (Hg.): 1945 bis heute: Die globalisierte Welt, München 2013. Vertiefender zur deutschen Geschichte: Ulrich Herbert: Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, München 2014; Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bände 4 und 5, München 2003 und 2008.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Europäische Geschichte IV

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit

Mi 16:15 - 17:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

 

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Zusätzliche Informationen über Form und Gestaltung der digitalen Vorlesung werden ab Mitte Oktober vorliegen.

Inhalt

Gibt es sie überhaupt: Die "Europäische Geschichte"? Eine "Europäische Geschichte", die mehr ist als die Summe der Geschichte der Nationalstaaten? Diese Frage wird in Politik und in der Forschung sehr kontrovers diskutiert (Übrigens auch bei den Diskussionen um ein europäisches Schulgeschichtsbuch. Welche Geschichte soll ein Lehrer lehren?) Hier nur erste Hinweise: Von den großen Bewegungen in Politik und Gesellschaft (Liberalismus, Sozialismus, Faschismus, Demokratie), in Geistes- und Alltagsgeschichte (Pop und Beethoven, Barockkleider und Jeans) sind alle Staaten Europas mehr oder weniger betroffen: Dies gilt gleichermaßen schon für das Zeitalter der Glaubenskämpfe, das es überall in Europa gab (mehr oder weniger), wie für aktuellste Entwicklungen: Zeitgleicher Aufstieg des Populismus in vielen Staaten Europas heute (mehr oder weniger). Bilden die Staaten Europas womöglich nur ein System kommunizierender Röhren, die in der Tiefe miteinander verbunden sind? (Ich neige eher dazu). Und wenn, was sind dann die Tiefenstrukturen Europas? Oder sind die nationalen Sonderentwicklungen so prägend, dass man doch nicht von einer "Europäischen Geschichte" sprechen kann und besser daran tut, die Geschichte Europas wie eh und je als Geschichte der Nationalstaaten zu definieren? Die Vorlesung ist ein Gang durch die Europäische Geschichte/Geschichte Europas der letzten 500 Jahre. Sie hat dabei stets die Tiefenstrukturen Europas von 1500 bis in die Gegenwart im Blick - in all ihrer Umstrittenheit. Es geht um die geschichtlich gewordene, so schwierige Identität Europas. Die Vorlesung - will sie nicht unbedarft sein - berührt notwendig auch Fragen der Geschichtsphilosophie und der Geschichtsideologiebildung.

    In den vorangegangenen Teilen wurde Europäische Geschichte bis zur Gründung des deutschen und italienischen Nationalstaates. Kaiserreich 1871 behandelt.

    In Teil IV geht es um den Zeitraum von 1870-1933. Themen sind das Ausgreifen Europas über den gesamten Globus im Zeitalter des Imperialismus mit seinem weit reichenden Folgen bis in die Gegenwart, der Erste Weltkrieg und die Krisen der Zwischenkriegszeit über alle Nationalstaaten hinweg. Der Besuch des Teils IV der Vorlesung setzt nicht die Kenntnisse der vorangegangenen Teile voraus.

Geschichte der türkischen Welt

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Lutz Berger

Zeit

Mi 18:00 - 20:00

Form

Online-Veranstaltung

 

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

15 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Die Vorlesung soll einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der türkischsprachigen Welt verschaffen. Einführend wird es um die Frage gehen, was in wissenschaftlichen Kontexten und in politischen Ideologien der Region mit dem Begriff „türkisch“ / „turanisch“ etc. verbunden wird. Im Anschluss lernen die TeilnehmerInnen die Geschichte zentralasiatischer Gesellschaften vom Beginn des 1. Jahrtausends bis in unsere Gegenwart und ihre Bedeutung für politische Systeme und die Kulturen Eurasiens weit über Zentralasien hinaus kennen. Dann soll es um die Westwanderung türkischsprachiger Gruppen und ihre Staatsbildungen im Vorderen Orient, vor allem auf dem Gebiet der heutigen Türkei, und die Geschichte und Kultur des Osmanischen Reiches gehen. Die letzten Sitzungen der Vorlesung behandeln die moderne Geschichte der türkischen Republik bis in unsere Gegenwart und die Einwanderung von Menschen aus der Türkei nach Deutschland. Ziel der Vorlesung ist es, die Relevanz türkischsprachiger Gesellschaften für welthistorische Prozesse deutlich zu machen und die Geschichte der türkischsprachigen Gesellschaften in ihrer Diversität und Verflechtung mit ihrer Umwelt zu analysieren.

 

Empfohlene Literatur

Einen einführenden Überblick bietet zum Beispiel:

Carter S. Findley: The Turks in World History, Oxford 2004 (türk. Übersetzung: Dünya tarihinde Türkler, Istanbul 2019)

Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Lutz Berger

Zeit

Di 16:15 - 17:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

15 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Diese Vorlesung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ersten Überblick über die Geschichte der Muslime von der Zeit des Propheten Muhammad bis in das 18. Jahrhundert. Gleichzeitig wird ein Eindruck von den Regionen vermittelt, in die sich der Islam während dieses Zeitraums ausbreitete, und in denen die verschiedenen muslimischen Reiche und Staaten entstanden.

 

Empfohlene Literatur

Als vorbereitende Lektüre eignet sich Gudrun Krämer: Geschichte des Islam, München 2005.

Das frühe Rom – Von der Hüttensiedlung zur Metropole

Dozent

Dr. Joachim Raeder

Zeit und Ort

Di  10:15 bis 11:45 Uhr; Antikensammlung – Kunsthalle zu Kiel, Vortragssaal

Termine

10. 11., 17. 11., 24. 11., 1. 12., 8. 12., 15. 12. 2020; 12. 1., 19. 1., 26. 1., 2. 2., 9. 2., 16. 2. 2021

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

Max. 15

Veranstaltungsentgelt

50.- EUR

 

Es ist eine verbindliche Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Kontaktstudiums erforderlich.

 

Inhalt

Die Vorstellung von Rom als caput mundi und Roma aeterna, als 'Beherrscherin des Erdkreises' und als 'Ewige Stadt' war seit der augusteischen Epoche bis in die Neuzeit Bestandteil römischer Reichsideologie und wird bis heute in der römischen öffentlichen Wahrnehmung gern gepflegt. Die Entwicklung der Stadt am Tiber von der kleinen Hüttensiedlung bis zur weltbeherrschenden Metropole wird in dieser Vorlesung dargestellt. Themen werden darin sein die mythischen Anfänge, das archaische Rom der etruskischen Könige, die urbanistischen Ursprünge der Stadt mit der geplanten Errichtung von Straßen, Aquädukte, Plätze, Heiligtümer und Zweckbauten. Am Ende der Vorlesung soll die Erneuerung der Stadt durch Augustus und Agrippa stehen. Ein zweiter Teil der Vorlesung, der vom Rom der Kaiserzeit handeln wird, folgt im nächsten Semester.

 

Empfohlene Literatur:

Fr. Kolb, Rom. Die Geschichte der Stadt in der Antike (Beck Verlag, 2. Auflage 2002);

Fr. Kolb, Das antike Rom. Geschichte und Archäologie (Beck Verlag, 2. Auflage 2016);

F. Coarelli, Rom. Der archäologische Führer (Wiss. Buchgesellschaft Darmstadt 2019).

Einführung in das Studium der Architektur

Dozent

Prof. Dr. Christoph Jobst

Zeit und Ort

Mo 14:15 - 15:45

Form

Durchführung als digitale Lehre

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Hinweis des Instituts:

Unter den Bedingungen der nach wie vor nicht bewältigten Pandemie wird auch diese Lehrveranstaltung stattfinden. Wir sind jedoch bemüht, diesen Begleitumständen wirksam zu begegnen und den Lehrbetrieb so zu gestalten, dass die Studierenden keine Nachteile erleiden.

Einführung in die Philosophie

Dozent/in

Priv.-Doz. Dr. David Lauer

Zeit

Di 10:15 - 11:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

30 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Philosophie, so schrieb Ludwig Wittgenstein, sei keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Aber was für eine sonderbare Tätigkeit ist das: Philosophieren? Was sind die Gegenstände des Philosophierens, was seine Methoden, was seine Resultate? Und vor allem: Wozu soll es gut sein? Warum philosophieren wir? In der zweieinhalbtausend Jahre währenden Geschichte der Philosophie wurden diese Fragen sehr unterschiedlich beantwortet. Diese Pluralität ist aber kein bedauerlicher Unfall, sondern kennzeichnet das Wesen der Philosophie selbst, die – wenn sie nach Gott und der Welt, dem Leben, dem Universum und allem fragt – notwendigerweise immer auch nach sich selbst fragt. Ihr Wesen ist daher in keiner Definition zu finden, sondern allein in der Geschichte der rationalen Auseinandersetzung um ihr Selbstverständnis. Von dieser Vielfalt in der Einheit will diese Vorlesung erzählen. In Auseinandersetzung mit einigen der größten Texte und bedeutendsten Köpfe der Philosophiegeschichte von der Antike bis zur Gegenwart stellt sie exemplarische Antworten auf die Fragen vor, wie, worüber, wozu und warum zu philosophieren sei. Ihr Ziel ist nicht ein historischer oder systematischer Gesamtüberblick, sondern ein Album philosophischer Fragen, Themen, Textsorten, Arbeitsweisen, Denkstile und Traditionen, das erste Orientierung, vor allem aber Anregung und Ansporn zum Selbstdenken bietet.

Einführung in die Astronomie und Astrophysik – Teil 3.2 - Aktuelle Fragen der Astrophysik

Dozent

Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Zeit

Di 18.15 - 19.45 Uhr

Form

Die Vorlesung erfolgt digital über ein Videokonferenzsystem.

Termine

Termine werden noch bekanntgegeben.

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

max. 30

Veranstaltungsentgelt

20.- EUR

 

Inhalt

Diese Vorlesung ist der dritte Teil eines speziell für das Kontaktstudium entwickelten dreiteiligen Zyklusses, in dem ein Überblick über das ganze Feld der Astronomie und Astrophysik in allgemeinverständlicher Form gegeben werden soll. Der dritte Teil erstreckt sich über jeweils 6 Vorlesungen im Wintersemester 2019/20 und im Wintersemester 2020/21. Es werden dabei aktuelle Entwicklungen in der Astrophysik vorgestellt, z.B. Exoplaneten und Astrobiologie, Gravitationswellen, Dunkle Materie und Energie. Für die Vorlesung ist der Besuch des 1. und 2. Teils des Zyklusses (Sterne und Planeten, Wintersemester 2018/19; Galaxien und Kosmologie, Sommersemester 2019) zwar keine Voraussetzung, aber doch hilfreich.

Inseln der Erde

Dozent

Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork

Zeit

10.00 Uhr ! bis 11.45 Uhr

Form

Die Vorlesung erfolgt digital über ein Videokonferenzsystem.

Termine

s. Themenliste unten

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

max. 30

Veranstaltungsentgelt

24.- EUR

Inhalt

Inseln sind ganz außergewöhnliche, oftmals überaus empfindliche und damit leicht zu gefährdende Lebensräume. Vor allem abgelegene Inseln bieten ungewöhnliche Lebensbedingungen. Dort konnten in der Abgeschiedenheit unter geringem Konkurrenzdruck Pflanzen- und Tierarten überdauern oder entstehen, die auf dem Festland kaum oder gar keine Überlebenschancen besitzen würden.

Inseln und Inselgeschichten ziehen Menschen wie Magneten an. Inseln sind Erlebnis- und Erholungsräume. Sie sind verbunden mit Geschichten zu Piraten und Schätzen, Verschollenen und Wiedergefundenen, zu Einsamkeit und Tropenparadiesen. Inseln boten früher Ruhe und Erholung, sie reizten zum Entspannen, zum Träumen. Aufgrund ihrer Anziehungskraft sind heute viele Inseln überlaufen, verschmutzt; ihre Ökosysteme sind gefährdet oder gar zerstört. Manchmal genügten kleine, jedoch wirksame Eingriffe, um Inseln dramatisch zu ändern:

Das unbeabsichtigte Hinterlassen von Ziegen im 16. Jh. und das absichtliche Aussetzen von Kaninchen im Jahr 1935 anlässlich der Eröffnung auf der Robinson Crusoe Insel zerstörte großflächig den Pflanzenbestand dieses Eilandes. Verwilderte Ziegen, Rinder, Esel, Schweine und Hunde nahmen vielen nur auf den Galápagos-Inseln lebenden Tieren ihren Lebensraum, Ratten fraßen auf Mauritius die Lebensmittelvorräte der niederländischen Bewohner und trugen zur Aufgabe des Handelsstützpunktes bei.

Wetterextreme und der Klimawandel machen sich auf Inseln besonders früh und intensiv bemerkbar.

Die große Empfindlichkeit von Inselökosystemen führt also dazu, dass Einflüsse und Eingriffe des Menschen dort weitaus stärker wirken als auf dem Festland. Viele natürliche Entwicklungen und manche Wirkungen des Menschen, die auf dem Festland verdeckt und unbeachtet ablaufen, sind damit auf Inseln früher und deutlicher erkennbar: Inseln sind ökologische Frühwarnsysteme.

In seiner Vorlesung stellt Hans-Rudolf Bork jeweils an 6 Vormittagen Inselwunder und -dramen, die Besonderheiten und Empfindlichkeiten von Inseln im historischen Kontext und die Optionen unseres Handelns zur Bewahrung der verbliebenen Einmaligkeit vor.

Termine und Themen:

26. Oktober       Einführung

2. November      deutsche Inseln (u.a. nordfriesische Inseln und Helgoland)

9. November      Sao Tomé und Madeira

16. November    Osterinsel (Teil I)

23. November    Osterinsel (Teil II) und Robinson Crusoe Insel

30. November    Palau

Einführung in die Historie, Theorien und Positionen der Fotografie

Dozentin

Dr. Susanne Schwertfeger

Zeit und Ort

Di 14:15 - 15:45

Form

Durchführung als digitale Lehre

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung beleuchtet unterschiedliche Facetten der Fotografie von ihrer Anfangszeit bis heute. An ausgewählten Arbeiten werden in den Überblicks-orientierten Sitzungen der Ausdruck des Mediums sowie dessen spezifische Theorien vorgestellt.

Ausgewählte Literatur zur Einführung und Datum der ersten Sitzung werden demnächst bekanntgegeben.

 

Aufbauvorlesung zur Geschichte des Mittelalters: Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Dozent/in

Prof. Dr. Gerald Schwedler

Zeit

Di 12:15 - 13:45

Form

Die Vorlesung wird als online-Format angeboten.

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Ziel der Aufbauvorlesung «Einführung in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte» ist es, Studierenden problemorientiert die Inhalte, Methoden, Fragestellungen und aktuelle Forschungsdebatten des Fachs nahezubringen. Dabei werden zentrale Strukturen menschlichen Zusammenlebens und Wirtschaftens als auch deren historische Genese im Mittelalter und der beginnenden Neuzeit behandelt. Wichtige Themen sind dabei die unterschiedlichen Ausprägungen von Versorgung, Produktion und Handel, Entstehung von Märkten, Allokationsformen, Konsum, sowie Geld und Kredit. Ebenso werden die Formen des sozialen Zusammenlebens und sozialen Bewegungen. Für Lehramtskandidaten: Als besonderes Angebot wird am Ende jeder Sitzung ein Block mit Material für eine mögliche Unterrichtsstunde für Sek 1 bzw. Sek 2 angeboten. Dabei werden exemplarisch an Themen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wirtschafts- und Sozialgeschichte Möglichkeiten zur schulischen Förderung von Wahrnehmungskompetenz, Erschließungskompetenz, Sachurteilskompetenz, Orientierungskompetenz gemäß der Fachanforderungen Geschichte vorgestellt.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Was ist Freiheit?

Dozent/in

Prof. Dr. Susan Richter

Zeit

Mo 16:00 - 18:00

Form

Die Vorlesung findet aufgrund der Corona-Beschränkungen online statt.

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Freiheit ist ein „Schlüsselbegriff der Neuzeit“, der das Selbstverständnis des heutigen Europa und auch der Bundesrepublik Deutschland prägt. Zugleich existiert bisher kein Überblickswerk, das die Geschichte der Freiheitsvorstellungen für die gesamte neuzeitliche Epoche in Deutschland in den Blick nimmt. Dabei lohnt sich die historische Perspektive. Denn was als Freiheit verstanden wurde, wandelte sich in der Geschichte der Neuzeit immer wieder. Selten waren sich Akteure in der Geschichte über eine Definition des Freiheitsbegriffs einig – stattdessen waren die damit verbundenen Vorstellungen Anlass zu konfliktreichen Auseinandersetzungen. Freiheitsvorstellungen standen dabei nicht im luftleeren Raum, sondern stets im Bezug zu den konkreten politischen, sozialen oder ökonomischen Rahmenbedingungen ihrer Zeit. Was kann der Blick in die Vergangenheit leisten? Eine Geschichte der Freiheit zu diskutieren, heißt auch, sich der Entstehung und Bedeutung unserer gegenwärtigen Freiheitsvorstellungen anzunähern. Perspektiven aus den vergangenen Jahrhunderte helfen dabei, zu verstehen, auf welcher Grundlage heute Freiheitsvorstellungen formuliert und weshalb dennoch ganz unterschiedliche Konsequenzen für deren Umsetzung gezogen werden. Die Vorlesung bietet einen Überblick vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.

 

Empfohlene Literatur

Literaturhinweise sind ab Vorlesungsbeginn in Form einer Bibliographie auf der OLAT-Plattform der Vorlesung zu finden.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Religion und Politik ca. 1500 - 1900

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit

Mo 12:15 - 13:45

Form

Die Vorlesung findet online statt.

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Das Thema der Vorlesung ist das Verhältnis zwischen Religion und Politik in der Neuzeit von der Glaubensspaltung bis etwa 1900. Im Vordergrund steht der Versuch, dieses Verhältnis systematisierend zu erschließen, d.h. große Linien der Entwicklung in Lateineuropa (einschließlich Nordamerikas) darzustellen. Bei der systematischen Erschließung steht im Vordergrund: 1. Die alltäglich-pragmatische Verschränkung von Herrschaft / Staat und verfasster christlicher Religion soll herausgearbeitet werden. Sie erreichte, u.a. gefördert durch die Glaubensspaltung, in der frühen Neuzeit einen Höhepunkt. Das 19. Jahrhundert war gekennzeichnet von gegenläufigen Tendenzen: Einerseits traten öffentlich-verfasste Religion und Politik im Zeichen des Verfassungsstaates auseinander; andererseits entwickelten sich gesteigerte machtstaatliche Ansprüche auf Beherrschung der Kirche. 2. In Wechselwirkung mit der alltagspraktischen Ebene fand eine gelehrt-theoretische Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Religion und Politik statt. Sie mündete im Lateineuropa der Neuzeit letztlich in eine – verglichen mit anderen Kulturen – ungewöhnliche Distanz zwischen politischer Herrschaft und öffentlich-verfasster Religion. Diese Besonderheit soll analysiert werden. Dabei wird eine Rolle spielen, wie sich das europäische Denken über Herrschaft, die langsam entstehende Staatlichkeit und Religion entwickelte. 3. Es werden gängige Begriffe wie „Säkularisierung“, „landesherrliches Kirchenregiment“, „Toleranz“ usw. auf ihre Entstehung, ihren Gebrauch, ihren faktischen Gehalt und ihre begriffliche Tragfähigkeit hin untersucht werden. Die Vorlesung kann im MA-Studiengang sowohl als Frühneuzeitvorlesung als auch als Vorlesung zum 19./20. Jahrhundert belegt werden.

Philosophische Ethik

Dozent/in

Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit

Di 12:15 - 13:45

Form

Die Vorlesung erfolgt digital.

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Die Vorlesung behandelt Grundfragen einer philosophischen Untersuchung, „wie zu leben sei“. Unterschieden und analysiert werden Moral und Ethik, Ethik und Metaethik, Werte und Normen sowie Prinzipien und Ideale. Die Vorlesung stellt die Theoriekerne ausgewählter Ethiken vor: Tugendethik, Kontraktualismus, Kant, Utilitarismus und Diskursethik. Es erfolgt zuletzt ein Ausblick in Bereiche angewandter Ethik.

 

Empfohlene Literatur

Konrad Ott: Moralbegründung zur Einführung. Hamburg 2019.

Einführung in die Umweltethik

Dozent/in

Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit

Mo 14:15 - 15:45

Form

Die Vorlesung erfolgt digital.

Beginn

02.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung rekonstruiert den Argumentationsraum der Umweltethik als ein spezifisches „universe of discourse“ auf analytische Weise in praktischer Absicht. Dabei werden die verschiedenen Werthinsichten des Naturumgangs thematisiert (instrumentell, eudaimonistisch, interaktiv). Besonderes Gewicht wird auf die Problematik eines moralischen Selbstwertes für Naturwesen gelegt (so. Inklusionsproblem).

 

Empfohlene Literatur

Konrad Ott: Umweltethik zur Einführung. Hamburg 2010. Konrad Ott, Jan Dierks, Lieske Voget-Kleschin (Hg.): Handbuch Umweltethik. Stuttgart 2016. Ott, K. (2020): Environmental Ethics, in: Kirchhoff, T. (ed.): Online Encyclopedia Philosophy of Nature/ Online Lexikon Naturphilosophie. DOI: doi.org/10.11588/oepn.2020.0.71420.

Ideengeschichte des Naturschutzes von der Romantik bis in die Gegenwart

Dozent/in

Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit

Di 16:15 - 17:45

Form

Die Vorlesung erfolgt digital.

Beginn

03.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Die Vorlesung behandelt die Ideen- und Realgeschichte des Naturschutzes vornehmlich in Deutschland von der Aufklärung bis in die Gegenwart. Auch die Geschichte des US-amerikanischen Naturschutzes (H.D. Thoreau, J. Muir, A. Leopold) wird behandelt. Perioden der deutschen Naturschutzgeschichte sind

a) Nationalromantik/Kaiserzeit,

b) Weimarer Republik,

c) Nationalsozialismus,

d) „frühe“ BRD,

e) DDR und

f) Gegenwart.

Der Naturschutz wird in seiner Beziehung zu übergreifenden politischen Strömungen dargestellt.

 

Empfohlene Literatur

Friedemann Schmoll: Erinnerung an die Natur. Frankfurt/M. 2004. Joachim Radkau, Frank Uekötter (Hg.): Naturschutz und Nationalsozialismus. Frankfurt 2003. Oberkrome, Willi: ‚Deutsche Heimat‘

Einführung in die Wirtschaftsphilosophie

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit

Mi 12:15 - 13:45

Form

Die Vorlesung wird voraussichtlich wöchentlich als Live-Veranstaltung via BBB oder Zoom durchgeführt. Weitere Informationen erfolgen rechtzeitig über OLAT (und das Kontaktstudium).

 

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Wirtschaftsphilosophie stellt eine bislang eher randständige Disziplin der Philosophie dar, die in den letzten Jahren eine wachsende Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Wirtschaftsphilosophie setzt sich vor allem mit den historischen, theoretischen und praktischen Grundlagen wirtschaftlicher Prozesse auseinander. In der Vorlesung werden exemplarische Positionen (Aristoteles, Aquin, Hobbes, Hume, Smith, Fichte, Hegel, Marx , Mill, Keynes, Hayek u.a.) und Ansätze der Wirtschaftsphilosophie (Merkantilismus, Marginalismus, Neoklassik, Ordoliberalismus, Behavioural Economics u.a.) vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden philosophisch relevante Begriffe der Ökonomie und Ökonomik (wie Bedürfnisse, Tausch, Markt, Nutzen, Rationalität) behandelt.

Ziel der Vorlesung ist es, einen generellen ideengeschichtlichen und systematischen Einblick in die Wirtschaftsphilosophie zu erhalten.

Die Unruhe der Welt

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Ralf Konersmann

Zeit

Mi 10:15 - 11:45

Form

Anmeldung und Teilnahme am digitalen Lehrangebot ausschließlich über OLAT (Informationen erfolgen über das Büro des Kontaktstudiums)

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

„Der Mensch ist für die Ruhe nicht gemacht.“ Als Voltaire im Jahr 1769 diese Feststellung traf, lag bereits eine lange ideengeschichtliche Wegstrecke hinter dem Begriffspaar Ruhe und Unruhe. Es war die Geschichte einer totalen Umwertung. Stellte man sich das menschliche Glück lange Zeit in Bildern der Ruhe und Sorglosigkeit vor Augen, so knüpfen sich die Erwartungen seit den Tagen der Aufklärung an die Szenen und Szenarien der Unruhe: Entwicklung, Veränderung, Steigerung, Fortschritt.

Mit diesem Wintersemester verabschiede ich mich von der CAU – es wird meine letzte Vorlesung sein. Mein ursprüngliches Vorhaben, den Studentinnen und Studenten der Philosophie zum Abschluss etwas Neues zu präsentieren, musste ich aufgeben. Das Netz ist ein Medium, das für die Mitteilung von Faktenwissen gemacht ist und nach Eindeutigkeiten verlangt. Für jenes vorsichtige Herantasten an komplexe Gegenstände, für das die Präsenzsituation der Vorlesung das ideale Forum bietet, ist es denkbar ungeeignet.

So greife ich, nicht ohne Bedauern, stattdessen auf Bewährtes zurück: auf die Unruhe, mit der ich nun nicht, wie mit dem ursprünglich ins Auge gefassten Thema, ein offenes Feld betrete, sondern bereits mehrfach erprobte Thesen durchgehe. Im Lauf dieser Online-Vorlesung, die ich im Wochenrhythmus anbiete, werde ich fortlaufend auf die beiden Bücher zurückgreifen, die ich zum Thema geschrieben habe:

 

Ralf Konersmann: Die Unruhe der Welt. 5. Aufl., Frankfurt a.M. (S. Fischer Verlag) 2015

Ralf Konersmann: Wörterbuch der Unruhe. Frankfurt a.M. (S. Fischer Verlag) 2017

Bedeutende Violinkonzerte in der Interpretation berühmter Geiger des zwanzigsten Jahrhunderts

Dozent

Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort

Mi 16:15 - 17:45; Raum ist beantragt.

Beginn

04.11.2020

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

30

Veranstaltungsentgelt

40.- EUR

Inhalt

2020 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Jahr der Violine gekürt. Schirmherr ist der berühmte Geiger Daniel Hope, der wie kaum ein anderer Virtuosität und musikalische Vielfalt miteinander verbindet.

Wie kaum ein anderes Instrument hat die Geige die Menschen von jeher fasziniert. Die Virtuosen, die dieses Instrument beherrschten, wurden bewundert, gefeiert und oft rankten sich Geschichten und Mythen um sie. Das bekannteste Beispiel dafür war Niccolò Paganini, der zu seiner Zeit ganz Europa in einen wahren Taumel versetzte. Bei seinen Konzerten herrschte eine Hysterie, die mit der bei den großen Popkonzerten unserer Zeit vergleichbar gewesen sein dürfte.

Natürlich beflügelte der Erfolg solcher Solisten auch die Komponisten, Werke für die Violine zu schreiben. Auch die Solisten selber komponierten Konzerte, um ihre Virtuosität angemessen darstellen zu können. So entstand im 18. und 19. Jahrhundert eine riesige Zahl von Kompositionen für das Instrument, die noch heute eine Herausforderung für alle Geiger darstellen und den Kern ihres Repertoires bilden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann mit der Möglichkeit der Tonaufzeichnung eine neue Epoche. Dieses ermöglicht uns heute, anhand von Aufnahmen die Entwicklung des Geigenspiels seit dem zu betrachten und Interpretationen verschiedener Künstler zu vergleichen. Die Vorlesung stellt die Vielfalt der Kompositionen und deren unterschiedliche Interpretationen anhand zahlreicher Klangbeispiele vor und zeigt die Entwicklung des Violinspiels in drei Jahrhunderten.