Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Geschichte der Neuzeit: Schweden in Europa, ca. 1648 – 1800

Dozent Prof. Dr. phil. Volker Seresse
Zeit und Ort Mo 12.15 - 13.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehemals Hörsaal 3)
Beginn 22. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Geschichte der Neuzeit: Schweden in Europa, ca. 1648 – 1800

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Im 17. Jahrhundert stieg Schweden zur Vormacht im Ostseeraum und in Skandinavien auf, griff zudem so erfolgreich in europäische Angelegenheiten ein, dass man üblicherweise von einer schwedischen Großmachtszeit (ca. 1630/1648 – 1720) spricht. Dieser Befund ist erstaunlich, denn die Ressourcen dieses peripheren europäischen Reiches waren gering. In der Vorlesung wird daher zunächst nach den Ursachen des schwedischen Aufstiegs gefragt. Die Großmachtszeit selber brachte eine intensivierte „Europäisierung“ Schwedens, d.h. verdichtete Beziehungen, z.B. in kultureller Hinsicht. Zugleich nahm man in Europa das skandinavische Land auf neue Weise wahr. Nach der Niederlage im Großen Nordischen Krieg gehörte die Großmachtstellung der Vergangenheit an: Wie gestaltete sich die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes während der „Freiheitszeit“ (1718/21 – 1772) im europäischen Rahmen?