Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Forschendes Lernen – Der forschende Blick auf das eigene Leben Thema: Gefühl und Vernunft bei moralischen Entscheidungen

Dozentin Elke Mahnke, Dipl. Päd., StRn
Zeit und Ort Kurs A - Di 16.00 - 18.00 Uhr;
Wilhelm-Seelig-Platz, Seminarraum 3
Kurs B - Mi 12.00 - 14.00 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 207b
Beginn Kurs A: 25. Oktober 2016
Kurs B: 26. Oktober 2016
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl jeweils max. 14
Veranstaltungsentgelt 50,- EUR

 

Inhalt:
In unserem Lebensalltag sind wir häufig vor moralische Gewissensfragen gestellt und kommen nicht umhin, uns mit der Welt auseinanderzusetzen. Worauf hören wir dann mehr, auf das Gefühl oder den Verstand?
Gern verlassen wir uns auf das eigene intuitive Wertgefühl, denn Gefühle lassen uns etwas ahnen, sind authentisch und ursprünglich. Letztlich muss man ja auch über alle rationalen Argumente und Vorschläge selbst entscheiden.
Die moralische Praxis jedoch konfrontiert uns mit der Frage nach dem Verhältnis von Gefühl und Vernunft. Bei allen Gewissensfragen ist zu klären, wieweit Gefühle und abstrakte rationale Überlegungen beteiligt sind.
Um unseren Handlungen eine Richtung geben zu können, brauchen wir eine Vorstellung davon, woraufhin wir handeln wollen und was wir nicht wollen. Die Frage dabei ist, welches System von Regeln und Normen den moralischen Maßstab bestimmt und sich in „Wertgefühlen“ niederschlägt. Immer signalisieren diese ein Sollen, nicht ein alternativloses Muss.

Ablauf:
Nachdem wir im Sommersemester die Dokumentation über den forschenden Blick auf das eigene Leben im Kontaktstudium abgeschlossen haben, wenden wir uns diesem neuen Thema zu. Die biografische Reflexion geht dabei von verschiedenen Texten aus der Philosophie, Soziologie, Psychologie und Pädagogik aus, die zu Beginn des Seminars bekannt gegeben werden.