Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Staufischer Kirchenbau an Rhein und Maas

Dozent Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers
Zeit und Ort Di 14.15 – 15.45 Uhr;
Christian-Albrechts-Platz 2 Hörsaal A
Beginn 11. April 2017
Termine vom 11.04. bis 11.07.2017
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 20 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Staufischer Kirchenbau an Rhein und Maas

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:

Der Kirchenbau zur Zeit der staufischen Herrscher (1138-1250) entstand im Spannungsfeld zwischen den früh- und hochromanischen Traditionen und den Einflüssen der französischen Gotik. Vor allem im Kölner Umfeld und im Maasland war die Kenntnis der zentralfranzösischen Architektur sehr gut. Die staufischen Bauten zeichnen sich jedoch weiterhin durch ihre Wandhaltigkeit und ihren strukturellen Massenbau aus, wobei Tendenzen zur Mehrschaligkeit der Wand, die Vergrößerung der Fensterflächen und vor allem zum durchgängigen Wölbungsbau zu einer zunehmenden Strukturierung der Wandflächen im Inneren sowie zu einer mehrgeschossigen Architekturgliederung außen führten. Im Rhein-Maas-Gebiet wurden in dichter Folge und in reger Rezeption der Bauentwicklung so zahlreiche Kirchenbau neu errichtet oder umgebaut, wie in keinem anderen Gebiet des Reiches. Die daraus resultierende rasante Entwicklung und vielgestaltige Ausprägung machen bis heute die Spätromanik dieser Region zu einer der beliebtesten Kunstströmungen der Architektur. Die Vorlesung möchte dem „Großen Jahrhundert der Kirchenbaukunst“ (Werner Meyer-Barkhausen) chronologisch folgen und anhand besonders markanter Bauten die den Bauten zugrunde liegenden Konzeptionen und Formfindungen nachgehen. Dabei werden auch Fragen der sakralen Binnenstruktur der Kirchen eine Rolle spielen.