Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Religionsgeschichte: Reformation und ihre Folgen

Dozent

Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)

Zeit und Ort

Di 14.15 -15.45 Uhr;  
Leibniz-Str. 4, Raum 017/018

Beginn

12. April 2016

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 25

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Inhalt:

Im Sommersemester 2016 werden wir uns mit reformatorischen Bewegungen befassen. Dazu gehören die Reformen der Mönchsbewegung durch das Kloster Cluny, Bettelorden, die Neuentdeckung der Bibel durch die Waldenser und die Laienbewegung gegen den Reichtum der Kirche.
Die römische Kirche ist durch diese Bewegungen tief erschüttert worden. Es war nicht mehr sicher, ob sie das Seelenheil der glaubenden Menschen retten könne. Gleichzeitig entwickelten sich Staatskirchen, die sich vom Papsttum entfernten und von ihren Fürsten abhängig wurden. Dazu kam der berechtigte Vorwurf, die Kirche würde das, was sie verkündigte, selbst nicht halten.
Luther hatte das Glück, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen und gleichzeitig die richtigen Verbündeten. Mit der Technik des Drucks mit beweglichen Lettern hatte er die Chance seine Ideen Europaweit zu verbreiten.
Die durch die Reformation einsetzende Abwertung des Mönchtums und der damit einhergehenden Krise der Klöster begann eine Umverteilung von Besitz und Werten, die die politische Landschaft in Europa und Deutschland völlig veränderte.
Wir wollen untersuchen, wie diese Prozesse abgelaufen sind, wer zu den Gewinnern und den Verlierern der Reformation gehörte und wie sich die Reformation trotz aller Widerstände durchgesetzt hat.

Lesen werden wir aus Martin Luthers: „Von der Freiheit eines Chritenmenschen".