Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Antisemitismus vor 1933

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit

Mi 16:15 - 17:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

21.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

 

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Zusätzliche Informationen über Form und Gestaltung der digitalen Vorlesung werden ab Anfang April vorliegen.

Inhalt

Religiös fundierte Judenfeindschaft und rassisch oder national fundierten Antisemitismus gab es immer schon. Beides ist nicht auf das Dritte Reich begrenzt und auch nicht auf Mitteleuropa. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die lange Geschichte der Judenfeindschaft und des Antisemitismus von den Kreuzzügen bis zum III. Reich.

Vieles ist nicht bekannt. Hier nur einige Vorgänge:

1492 war die größte Katastrophe des Judentums vor dem Holocaust: Die Vertreibung aus Spanien.

Luther rief auf, die Synagogen zu verbrennen.

Maria Theresia vertrieb ihre Juden aus Prag (trotz Protest sogar des Papstes).

Und der berühmte Satz Friedrich II. Königs von Preußen, dass in seinem Staat jeder nach seiner Facon selig werden könne, galt nicht für die Juden.

Dann die heftigen Pogrome in Russland... usw., usw. - eine schier endlose Reihe.

Die Vorlesung will nicht nur die vielen Vorgänge in Erinnerung rufen. Sie setzt sich auch mit Erklärungsversuchen auseinander und auch mit den emanzipatorischen Bestrebungen. Da ist z. B. die Judenemanzipation von Stein und Hardenberg im Zuge der Reform des preußischen Staates um 1800. Das ist weithin bekannt. Das große "Aber" jedoch nicht: Sie galten nicht in den preußischen Gebieten, die auf dem Wiener Kongress 1815 dazu gekommen sind. 

Für den Antisemitismus gilt wie für alle Bewegungen: Es gibt nicht nur einen Erklärungsansatz, sondern je nach religiösem oder weltanschaulichem Standpunkt viele.
Und es gilt leider auch: Es gibt immer noch antisemitische Strömungen.

Warum nur? Die Vorlesung gibt dazu die Antworten aus der Vergangenheit. Schlüsse auf die Gegenwart zu ziehen, steht jedem frei.

Jakob van Hoddis - Einblicke in sein Leben und sein Werk

Dozent/in

Fritz Bremer

Zeit

Di 16:00 - 17:30 Uhr

Form

Online-Veranstaltung

Termine

01.06. und 08.06.2021

Unterrichtsstunden

4

Teilnehmerzahl

20

Veranstaltungsentgelt

10.- EUR

 

 

 

Inhalt

Jakob van Hoddis/ Hans Davidsohn wurde am 16. Mai 1887 in Berlin geboren und am 30. April 1942 deportiert, verschleppt aus der "Israelitischen Kuranstalt Bendorf-Sayn und in einem der Vernichtungslager ermordet - als Jude, als Geisteskranker und als "entarteter Dichter".  Im Januar

1911 erschien sein Gedicht "Weltende" ("Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut. /In allen Lüften hallt es wie Geschrei. ..."). Dieses oft rezitierte, vertonte, interpretierte Gedicht gab den Impuls für den neuen Ton, die neue Bilderwelt der Gedichte, die dann späterhin expressionistisch genannt wurden. Nach einer kurzen Phase der literarischen Wirksamkeit (Veröffentlichungen in den Zeitschriften der Zeit, Lesungen, ...) geriet J. van Hoddis in eine psychotische Krise. Von

1915 bis zu seinem Tod - verbrachte er sein Leben in verschiedenen Kliniken und Pflegefamilien.

 

- Kennen Sie das Gedicht "Weltende"? Auch andere Texte von J. van Hoddis? Wo und wann sind Sie seinen Texten schon einmal begegnet?

 

- Wir sollten einige seiner Texte kennenlernen, auch etwas hören über die literarischen Zeitschriften und das literarische Leben der Zeit.

 

- Wie geriet Hoddis/Davidsohn in diese Krise, in die Psychose? Was plagte ihn, was treib ihn um?

 

- Welche Hilfen gab es? Was erlebte Hoddis/Davidsohn in Kliniken/Anstalten und in Pflegefamilien? Was geschah in Bendorf-Sayn, der "letzten jüdischen Anstalt für Geisteskranke"?

 

- Ich möchte Ihnen einige Bücher über Leben und Werk des J. van Hoddis vorstellen und - wenn möglich - wird sich im zweiten Gespräch eine Kollegin melden, die über ihre Arbeit mit dem Nachlass des J. van Hoddis berichten wird.

Zugänge zu Paulus (Verschoben auf das Wintersemester)

 

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)
Zeit und Ort Di 14.15 - 15.45 Uhr, Online - Veranstaltung
Beginn 20.04.2021
Unterrichtsstunden 16
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

Inhalt:

Im Sommersemester 2021 werden wir uns mit den Anfängen einer der größten und erfolgreichsten Freiheitsbewegungen in der Welt der Antike beschäftigen.

Der Apostel Paulus nimmt Ideen über Freiheit und Mitmenschlichkeit des Jesus von Nazareth auf und überträgt sie in die städtische Welt des römischen Kaisertums.

In seiner theologischen Deutung der Verkündigung eines barmherzigen Gottes durch Jesus, der die Verheißung des Jesaia für die Befreiung der Armen betont, begründet Paulus eine Freiheitsbotschaft, die für alle Schichten der antiken städtischen Welt einen Ansatz für innere und äußere Freiheit bot.

Sie begründete eine Freiheitsethik für eine städtischen Bevölkerung die sowohl für die damaligen Obrigkeit wie auch für Menschen untereinander diskutabel und praktikabel war.

 Mit ihrem Bezug auf den auferstandenen Christus konnten bürgerliche Freiheiten eingefordert und gleichzeitig mitmenschlich gehandelt werden.

Gleichzeitig war es möglich, sich durch den paulinischen Freiheitsbegriff aus dem Verbund der im römischen Reich weitverbreiteten Synagogen zu befreien und eigene christliche Gemeinden zu gründen, in denen christlicher Glaube verkündigt, christliche Ethik praktiziert und nach außen sichtbar gemacht wurde.

Diese Sichtbarkeit und Fühlbarkeit der christlichen Gemeindeethik war wahrscheinlich die Grundlage für das erstaunliche Wachstum der christlichen Gemeinden.

In den paulinischen Briefen an frühchristliche Gemeinden und in der Apostelgeschichte des Lukas finden sich die Grundlagen einer theologischen und soziologischen Theorie christlicher und bürgerlicher Freiheit.

Damit wollen wir uns im Sommersemester beschäftigen und versuchen, herauszufinden, was an ihnen noch heute bedeutsam ist.

Literatur: Bibel; Klaus Dorn: Paulus, Paderborn 2019; Paulus, UTB 2006

Hinweis: Herr Maly bietet wieder zwei Exkursionen in Schleswig-Holstein an.

 

Klimawandel und Witterungskatastrophen – Die Folgen für Mensch und Natur

Dozent

Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork

Zeit

10.00 Uhr ! bis 11.45 Uhr

Form

Die Vorlesung erfolgt digital über ein Videokonferenzsystem.

Termine

3 Tage in Folge: 17., 18. u. 19. Mai

Unterrichtsstunden

6

Teilnehmerzahl

max. 30

Veranstaltungsentgelt

15.- EUR

Inhalt

Im Oktober 536 beginnt sich die Nordhemisphäre zu verdunkeln. Die Sonne scheint über Jahre kaum heller als sonst der Mond. Aschen und Aerosole eines Vulkanausbruchs bringen Dunkelheit, große Kälte und hohe Niederschläge. Weitere Vulkanausbrüche verlängern die Phase außergewöhnlichen Klimas. Diese Zeit wird als „Spätantike Kleine Eiszeit“ bezeichnet. Dramatische Ernteausfälle, Massensterben und Migration sind die Folge. In diese Phase fällt die Justinianische Pest. Wälder erobern Mitteluropa. Die Gewässerqualität verbessert sich wieder.

Vom 7. bis zum 13. Jh. prägt eine klimatische Gunstphase Europa – bis dann im 14. Jh. ein neues Drama hereinbricht. Auf schlechtes Wetter, Ernteausfälle und Hunger während der Dante-Anomalie von 1309 bis 1321 folgen vom 19. bis zum 25. Juli 1342 die Magdalenenflut und von 1347 bis 1351 der Schwarze Tod. Die Flut lässt fruchtbare Böden verschwinden. Die Pest kostet so viele Menschenleben. Massive Wiederbewaldungen und veränderte Ernährungsgewohnheiten resultieren: Der Braten ersetzt bald den Getreidebrei.

Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit treffen Häufungen von Kälte und Nässe die Menschen mehrfach hart.

Konfessionsstreitigkeiten und schlechtes Wetter veranlassen 1709 zahllose Menschen aus der Kurpfalz zur Auswanderung nach England. Das ursprünglich geplante Ziel Pennsylvania im östlichen Nordamerika bleibt entgegen der Planungen unerreichbar. Ein Teil der englischen Bevölkerung heißt die Kurpfälzer willkommen, ein anderer möchte sie zurücksenden. Daniel Defoe berichtet präzise über dieses Ereignis.

Das stärkste Winterhochwasser der Neuzeit kostet Ende Februar 1784 Ludwig van Beethoven fast das Leben. Dies Auswirkungen ungewöhnlicher Witterung fördern in der Folgezeit die Auswanderung.

Auf die Eruption des Tambora auf Sumbawa im April 1815 folgt „das Jahr ohne Sommer“ 1816. Ertragsausfälle führen zu Hunger. Auch vielen Haustiere fehlt das Futter; Pferde werden notgeschlachtet. Sie fehlen als Zugtiere. Karl Freiherr von Drais erfindet daraufhin das Fahrrad.

Dann, mit der Intensivierung der Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert, beginnt es allmählich wärmer zu werden und in allerjüngster Zeit plagen zunehmend ganz andere Witterungsextreme Mensch und Natur: Hitze und Trockenheit.

Der Vortragende erläutert für diese Schlüsselereignisse, welche gewaltigen Auswirkungen Klimawandel und extreme Witterung auf die Menschen und ihre Umwelt hatte und hat.

Max Frisch: Stiller

Dozent/in

Dr. Karin Wittlinger

Zeit

Do 10:15 - 11:45

Form

Online-Veranstaltung

Termine

06.05., 20.05., 27.05., 10.06., 17.06., 24.06.2021

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

20

Veranstaltungsentgelt

25.- EUR

Inhalt

„Ich bin nicht Stiller“, so lautet der erste Satz von Max Frischs bekanntem Roman, der 1954 erschien. Der Protagonist, Anatol Ludwig Stiller, flieht nach einer gescheiterten Karriere als Bildhauer und nach einer unglücklichen Liebe nach Amerika und nimmt dort unter dem Namen White eine neue Identität an. Als er sieben Jahre später von dort zurückkehrt, wird er an der Schweizer Grenze verhaftet.  Man verdächtigt ihn der Spionage. Doch er leugnet, der Beschuldigte zu sein. Er kann sich nicht mehr mit seinem früheren Leben identifizieren und möchte ein anderer sein. Seine Lebensgeschichte setzt der Autor aus Passagen von Fremd- und Eigenaussagen nach und nach zusammen. Als ihn auch seine Frau als Stiller erkennt, muss er wieder seine alte Identität annehmen, auch wenn er sich selbst als einen anderen wahrnimmt.

Seit Corona hat der Begriff „Identität“ Hochkonjunktur. Medial werden kollektive Zugehörigkeiten: die Schicksalsgemeinschaft, das Wir usw. projiziert. Mit Home-Office und Home Schooling erfahren traditionelle Rollenmuster, die Frau am Herd zuhause, die die Kinder betreut und unterrichtet, erneut Aufschwung. Identitäten werden im öffentlichen Raum (Restaurant, Friseur usw.) oder im Internet frei erfunden, missbraucht und gestohlen. Und laut Medien besinnen „wir“ uns aufgrund der Freiheitsbeschränkungen durch Corona wieder darauf, wer „wir“ sind und was „uns“ wichtig ist.

 

Mit Max Frischs Roman Stiller, der die Identitätsfrage auch in den Romanen Homo faber und Mein Name sei Gantenbein thematisiert, will das Seminar den Projektionen von Identität nachspüren.

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Lektüre des Romans Stiller bildet die Arbeitsgrundlage.

 

 

 

 

Wolfdietrich Schnurre - Einblicke in sein Leben und sein Werk

Dozent/in

Fritz Bremer

Zeit

Di 16:00 - 17:30 Uhr

Form

Online-Veranstaltung

Termine

11.05. und 18.05.2021

Unterrichtsstunden

4

Teilnehmerzahl

20

Veranstaltungsentgelt

10.- EUR

Inhalt

Schnurre (1920 bis 1989) las den ersten Text beim ersten Treffen der "Gruppe 47". Er war einer der maßgeblichen jungen Autoren nach 1945.

Seine Kurzgeschichten - so wie die von Borchert, Böll, Lenz u.a.

ermöglichten vielen jugendlichen Leserinnen und Lesern in den 50 er und

60 er Jahren einen Zugang zur Geschichte von Faschismus und Krieg, den sie dringend suchten, da die Gespräche in den Familien allzuoft in dunklen Anmerkungen stecken blieben. Schnurre selbst rang mit dieser noch ganz gegenwärtigen Vergangenheit und mit seiner eigenen Geschichte darin. Diese Auseinandersetzung war einer der Impulse seines Schreibens.

Er war ein engagierter Schriftsteller, ein "Malerpoet" und ein großer Erzähler. "Fabelhaft" war eines seiner Lieblingswörter.

 

- Wir werfen einen Blick auf seine Lebensgeschichte, auch auf die letzten Jahre in Schleswig-Holstein (Felde).

 

- Erinnern Sie sich an seinen Roman in Geschichten "Als Vaters Bart noch rot war"? Sohn und Vater, arbeitslos, Berlin, Ende der 20 er Jahre?

 

- Ach, Schnurre hat auch Gedichte geschrieben? "Kassiber und neue Gedichte", war der Titel.

 

- "Das Los unserer Stadt" war ein erstaunliches Buch, erstaunlich aktuell.

 

- Wirklich ungewöhnlich und nicht so leicht zu fassen, vielleicht ein Lebensbuch "Der Schattenfotograf". Dafür bekam er dann den "Büchner-Preis".

 

- Im zweiten Gespräch (18.5.2021) wird sich dann Marina Schnurre melden und vom Leben an der Seite von Wolfdietrich Schnurre erzählen.

 

 

 

 

 

 

Die urbanistische Gestalt des kaiserzeitlichen Rom: Stadtplanung und Bauprogramm von Augustus bis Konstantin

Dozent

Dr. Joachim Raeder

Zeit und Ort

Di  10:15 bis 11:45 Uhr; Online-Vorlesung

Beginn:

20. April 2021

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

30

Veranstaltungsentgelt

50.- EUR

 

Die Veranstaltung wird weiterhin online stattfinden, da eine Präsenzvorlesung in der Kunsthalle nicht durchgeführt werden kann.

 

Inhalt

Der princeps stand im Zentrum jeglicher Bautätigkeit in Rom, worin zuvor in der Zeit der Republik Triumphatoren und Aristokratenfamilien miteinander konkurrieren konnten. Der Kaiser war als Investor, Stifter, Bauherr, Namensgeber und durch die ihm gewidmeten Ehrenstatuen überall im Stadtbild präsent. Die Vorlesung wird das Forum Romanum, die Kaiserforen, die Monumente auf dem Marsfeld, das Infrastrukturprogramm des Agrippa, die Bauten zur Unterhaltung (Theater, Circus), die Kaiserthermen, die kaiserlichen Grabbauten und schließlich die ersten Kirchenbauten behandeln. 

 

Empfohlene Literatur:

F. Kolb, Rom. Die Geschichte der Stadt in der Antike (München 1995);

F. Coarelli, Rom. Ein archäologischer Führer (Mainz 2000);

A. Claridge, Rome. An Oxford Archaeological Guide (Oxford 2010).

 

Schatzkammern als Spiegelbilder pompöser Repräsentation am Beispiel des Grünen Gewölbes

Dozentin

Dr. Dagmar Lekebusch

Zeit

Do  17:00 bis 18:30 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

06.05., 20.05., 03.06., 17.06. 2021

Unterrichtsstunden

8

Teilnehmerzahl

30

Veranstaltungsentgelt

20.- EUR

 

Inhalt

Schatz- und Wunderkammern faszinieren bis heute und bringen die Betrachter*innen zum Staunen. Im Rahmen der Vortragsreihe wird die Historie dieser repräsentativen Sammlungen beleuchtet und das Grüne Gewölbe in Dresden exemplarisch en Detail unter die Lupe genommen. Diese von August dem Starken zwischen 1723 und 1730 in den Räumen seines Residenzschlosses errichtete Schatzkammer beherbergt eine einzigartige Sammlung europäischen Kunsthandwerks. Bis heute spiegelt sich hier die Pracht erlesener exotischer Materialien ebenso wider wie die Kunstfertigkeit der Hofbildhauer, wie die eines Johann Melchior Dinglingers. Dinglinger war einer der bedeutendsten Künstler am sächsischen Hof. Allerdings ist er, wie viele Kollegen seiner Zunft, kaum in unser Bewusstsein gelangt, ganz im Gegensatz zu Malern oder Architekten der Barockzeit. Dinglinger schuf gemeinsam mit seinen Brüdern Galanteriearbeiten, Kabinettstücke und Schmuck, die in der europäischen Kunstgeschichte einen einzigartigen Rang einnehmen. Erinnert sei etwa an das „Goldene Kaffeezeug“ oder das aus Gold und Edelsteinen bestehende Figurenensemble des „Hofstaats des Großmoguls Aureng-Zeb". Durch den spektakulären Einbruch im November 2019 sind der Sammlung des Grünen Gewölbes und der Nachwelt unwiederbringliche Kunstwerke verloren gegangen. Die Vortragsreihe eröffnet die Möglichkeit, einer der berühmtesten Schatzkammern der Welt zwar virtuell, aber vollständig einen Besuch abzustatten.

 

Noras Schwestern: Skandinavische Künstlerinnen der Jahrhundertwende

Dozentin

Dr. Annegret Friedrich

Zeit

Do 16:15 bis 17:45 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

15.04., 22.04.,29.04. 2021

Unterrichtsstunden

6

Teilnehmerzahl

Max. 20

Veranstaltungsentgelt

15.- EUR

Inhalt

Bei der deutschen Erstaufführung von Henrik Ibsens „Nora oder ein Puppenheim“ im Jahre 1880 musste der Schluss geändert werden, weil die Entscheidung einer jungen Frau für ein selbstbestimmtes Leben und gegen bürgerliche Konventionen zu sehr als Skandal empfunden wurde.

Zeitgleich machten sich überall in Europa junge Künstlerinnen auf den Weg in die Moderne. Wie war ihre besondere Situation in Skandinavien? Welche Ausbildungsmöglichkeiten konnten sie nutzen, wie waren sie in das zeitgenössische Geschehen eingebunden und wie gestalteten sich ihre Netzwerke untereinander?

Lange Zeit in Vergessenheit geraten bzw. von einem männlich dominierten Kunstbetrieb und der Kunstgeschichtsschreibung marginalisiert, sind die bekanntesten unter ihnen heute sicher die Dänin Anna Ancher (1859-1932), von Beginn an der Künstlerkolonie Skagen verbunden; die Norwegerin Oda Krohg (1860-1935), Mitglied der Osloer Künstlerbohème; die Finnin Helene Schjerfbeck (1862-1946), deren Werk abseits der Kunstmetropolen entstanden ist, und schließlich die Schwedin Hilma af Klint (1862-1944), die heute als Pionierin der abstrakten Malerei gelten kann.

Erzählen in Bildern: Gemälde und Photographien

Dozent/in

Prof. Dr. Peter Hühn

Zeit

Mi 10:15 - 11:45

Form

Online-Veranstaltung

Termine

14.04., 21.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05.2021

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

25

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

 

Unter Erzählen versteht man normalerweise die sprachliche Darbietung einer Geschichte; und eine Geschichte ist, allgemein formuliert, die zeitliche Zustands- oder Situationsveränderung einer oder mehrerer Personen von einem Anfangs- bis zu einem Endpunkt. Geschichten betreffen im Kern immer menschlich bedeutsame Veränderungen, und das heißt es geht immer auch um psychische, geistige, emotionale Aspekte der menschlichen Existenz der betreffenden Personen. Das normale Medium für die Darbietung von Geschichten ist natürlich die Sprache, in der sich sowohl die Innerlichkeit als auch die zeitliche Dimension der Veränderungen adäquat vermitteln lassen.

Von dieser Bestimmung des Erzählens her ist die Möglichkeit des Erzählens in Bildern problematisch: Ein Einzelbild kann eigentlich keine zeitliche Entwicklung abbilden, und es kann eigentlich keinen Einblick in die Psyche, das Bewusstsein der Personen geben, da es diese nur von außen, also rein körperlich abbildet.

Diese Vorlesung beginnt mit einer allgemeinen Erörterung der Frage, inwiefern man davon sprechen kann, dass Bilder erzählen. Zunächst wird detailliert untersucht, worin genau der Vorgang des Erzählens sowie der des Verstehens einer Erzählung im Grunde bestehen. Dabei wird auch besonders diskutiert, wie „erzählende“ Bilder das Problem der zeitlichen Erstreckung einer Geschichte und der psychischen Relevanz lösen. Ein Sonderproblem betrifft die Frage, inwieweit erst die vorgängige Kenntnis der Geschichte dem Betrachter erlaubt, ein Bild narrativ zu lesen. Aus diesen Überlegungen wird ein Verfahren entwickelt, wie man Bilder als Darbietung einer Geschichte analysieren kann, auch ganz praktisch.

Im Mittelpunkt der Vorlesung steht dann die Vorstellung und detaillierte Diskussion von zahlreichen Beispielen erzählender Bilder, ganz überwiegend von Gemälden, aber auch von einigen Photographien, vom Mittelalter bis in die Gegenwart, in Europa und in Amerika. Hinsichtlich der Themen oder Gegenstände der Bilder können vier Komplexe unterschieden werden: griechische und römische Mythologie, christliche Religion und biblische Geschichten, historische Ereignisse (Historienmalerei) und Alltagsszenen (Genremalerei).

Die Bilder werden jeweils vorher per Email oder über Olat zur Verfügung gestellt und durch PowerPoint bei der Vorlesung präsentiert. Vorschläge von Teilnehmern wie auch Beteiligung mit Fragen, Diskussionsbeiträgen und Bemerkungen oder Kritik sind willkommen.

Paris in den Jahren von 1900 bis 1950: Zentrum der Modernen Kunst

Dozentin

Dr. Gabriele Himmelmann

Zeit

Di  18:15 bis 19:45 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

20.04., 04.05., 18.05., 01.06., 15.06., 29.06. 2021

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

max. 30

Veranstaltungsentgelt

25.- EUR

 

Inhalt

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts galt Paris als Welthauptstadt der Kunst. Hierher drängten moderne Künstler und Künstlerinnen aus ganz Europa; gearbeitet wurde vielfach in den legendär gewordenen Gemeinschaftsateliers. So nahm die künstlerische Avantgarde von hier aus eine rasante und dynamische Entwicklung. Man verabschiedete sich mit Vehemenz von den Darstellungsformen der Tradition, die man als nicht mehr geeignet erlebte, die moderne Welterfahrung zu transportieren.

 

Wir betrachten gemeinsam die wichtigsten Entwicklungslinien in der Kunst - Fauvismus, Surrealismus, Orphismus, Kubismus sowie die Skulptur der Moderne und werden sehen, dass mit drastisch veränderten Gestaltungsmitteln eine neue Erfassung der Wirklichkeit angestrebt wird.

 

Music Talk (Kurs ist abgesagt)

Dozent

Dr. Volker Mader

Zeit und Ort

Mi 14.00- 15.30 Uhr, Online - Veranstaltung

Beginn

21.04.2021

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

max. 40

Veranstaltungsentgelt

50.- EUR

 

 

Inhalt:

Da eine Präsenzvorlesung in den letzten beiden Semestern nicht möglich war und die Vorlesung insbesondere für das für den letzten Sommer geplante Thema in ihrer bisherigen Form wegen der differenzierten Klangbeispiele digital schwer realisierbar ist, musste die Vorlesung eine unfreiwillige Pause einlegen.

Nun aber möchte ich Ihnen ein Format präsentieren, bei dem die Qualität der Musikbeispiele keine so dominante Rolle spielt und das deshalb auch digital realisiert werden kann.

Ich werde mit Ihnen im kommenden Sommersemester am Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr einen sogenannten „Music Talk“ durchführen. Das ist eine Veranstaltung, bei der wir uns nach einer ersten Eingangssitzung Themen für die Folgetermine aussuchen, die ich entsprechend vorbereite und über die wir dann anschließend ins Gespräch kommen. Dabei können auch Musikbeispiele zur Anwendung kommen, sie werden aber so gewählt sein, dass die Klangqualität der von Ihnen genutzten Endgeräte nicht so wichtig ist. Der Vorteil dieses Formates ist unter anderem, dass man eine Vielzahl von Themen ansprechen kann und wir auf diese Weise unter Umständen auch Ideen für zukünftige Präsenzvorlesungen sammeln können.

Passend zur momentanen Situation werde ich am ersten Termin über „Musik in Corona-Zeiten“ sprechen und Ihnen in diesem Rahmen über Probleme, kreative Lösungen und spannende Perspektiven berichten. Nach der danach folgenden Diskussion mit Ihnen werden wir eine Stoffsammlung anlegen und das Thema für den nächsten Music Talk bestimmen. Dabei kann es sich um einen Komponisten, ein bestimmtes Werk oder auch um ein aktuelles Thema handeln.

Das Weltbild und das Lebensgefühl in der Malerei und Musik der Renaissance (Kurs ist abgesagt)

Dozent

Dr. Grigori Pantijelew

Zeit

Do  10:00 bis 11:30 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

15.04., 22.04., 29.04., 06.05., 20.05., 27.05. 2021

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

25

Veranstaltungsentgelt

25.- EUR

 

Inhalt

Die Frage nach dem Weltbild und Lebensgefühl in der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert ist heute doppelt interessant. Es geht um die Parallelen oder den Bogen zu der Antike und zu uns selbst, in zwei Zeit-Richtungen. Aber auch um mindestens zweierlei Tiefe. Bilden die Kunst und die Musik dieser Zeit eine uns vertraute oder eine uns fremde Weltanschauung ab? Können wir sie verstehen, begreifen, wirkt sie auf uns, spricht sie uns an? Andererseits ist die Frage auch, ob die bildende Kunst und die Musik überhaupt übereinstimmend sind, sind sie historisch gesehen gleichzeitig, meinen sie dasselbe in einer Epoche?

Sind die gemeinsamen Nenner überhaupt da? Kann man den allumfassenden christlichen Glauben im Abendland von damals und den Glauben an den Fortschritt heute vergleichen? Angst vor der Pest-Epidemie und aktuelle Ängste vor der Corona-Pandemie und vor der Klimakatastrophe? Ist es überhaupt der Weg - von den Ideen, ideologischen Konstrukten her zum Verständnis der Kunstrealität hin? Ist es immer so, dass die nächste Idee, die nächste Ideologie fortgeschritten ist, weil sie die nächste ist?

Es gibt nun eine zauberhafte Zeitmaschine, die alles möglich macht, auch die Begegnung mit der Vergangenheit, auch eine mit sich selbst. Das ist die Kunst selbst im breiten Sinne des Wortes, in unserem Fall Musik und die Malerei. Lassen Sie uns von den konkreten Kunstwerken ausgehen, so dass sie uns ihre Botschaft übermitteln.

Max Dvorák hat 1904 gezeigt, wie das mit der Kunst von Jan van Eyck funktionieren kann. Dieselbe Methode präsentiert sich diesmal mit Musikkompositionen von Dufay und Josquin in deren Vergleich mit der Malerei von van Eyck, Michelangelo, Raffael. Einige Aspekte der Poesie (Dante), der Literatur (Petrarca) und der Architektur (Alberti) werden auch angesprochen sein.

Zu der digitalisierten Unterrichtsform, bei der Nutzung der ZOOM-Plattform, gehören - neben der guten Internetverbindung am heimischen PC - gute Kopfhörer, so dass man die Tonbeispiele in einer guten Qualität hören kann.

 

Symphonien von Schostakowitsch: geheime Musiksprache und ihre Bedeutung

Dozent

Dr. Grigori Pantijelew

Zeit

Do  10:00 bis 11:30 Uhr; Digitale Vortragsreihe

Termine

03.06., 10.06., 17.06., 24.06., 01.07., 08.07. 2021

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

25

Veranstaltungsentgelt

25.- EUR

 

Inhalt

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) gehört zu den großen Meistern der Symphonie als Nachfolger der Tradition von Beethoven und Mahler. Seine Symphonien sind gleichzeitig als eine absolute Musik und als ein musikalischer Roman überzeugend. Die darin mit der kolossalen Wucht des modernen Orchesters erzählten Geschichten sind allerdings zweideutig.

Einerseits werden sie bis heute meist als eine Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte verstanden, zum Beispiel als eine Kampfansage an den Faschismus und/oder Stalinismus, als eine Chronik der Revolutionen und Kriege. Dazu kommt noch die unvermeidliche Diskussion darüber, ob Schostakowitsch ein glühender Anhänger der kommunistischen Ideologie oder ein mutiger Kämpfer dagegen gewesen sei, der eine Äsopen Sprache in der Musik unter der Zensur erfindet und anwendet. Andererseits öffnen sie uns zunehmend mehr als autobiographische Selbstanalysen eines durch und durch Romantikers, wo es auch um die unerfüllte Liebe, eigene leidende Person, Jugenderinnerungen und den nahen Tod handelt, je nach der Lebensphase.

Anhand der teils versteckten Musiksymbolen, Zitaten und Allusionen lässt sich die kodierte Botschaft einiger ausgewählten Symphonien Schostakowitschs deuten und vermitteln. Im Seminar werden Beispiele dafür gezeigt und analysiert. Die Hörerfahrungen der Teilnehmer - in der Auswertung mehrerer Aufnahmen - sollen einen Anlass für eine tiefgehende Diskussion geben, sowohl über die Musik als auch seine und unsere Zeit. Zu der digitalisierten Unterrichtsform, bei der Nutzung der ZOOM-Plattform, gehören - neben der guten Internetverbindung am heimischen PC - gute Kopfhörer, so dass man die Tonbeispiele in einer guten Qualität hören kann.

 

Ganztägige Exkursion nach Lübeck

 

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)
Einführung Fr 11. Juni 2021, 11.00 Uhr
Exkursion Mo 14. Juni 2021
Teilnehmerzahl min. 10, max. 20
Veranstaltungsentgelt 70,- EUR

Inhalt:

Falls es die Coronalage zulässt, planen wir am 14.Juni 2021 eine Exkursion nach Lübeck

Eine Einführung in das Thema wird am Freitag, den 11 Juni um 11.00 Uhr entweder per Zoom oder in Gebäuden der Universität stattfinden.

Geschichte der Jüdischen Religion und der Reformierten Kirche in der Hansestadt Lübeck von der Reformation bis ins 19. Jahrhundert und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus am Beispiel der „Lübecker Märtyrer“.

Die Exkursion führt uns in das ehemalige jüdische Ghetto in Lübeck Moisling mit dem größten jüdischen Friedhof in Schleswig-Holstein, die in der nationalsozialistischen Zeit errichteten Lutherkirche mit der Ausstellung über die „Lübecker Märtyrer“,  in die Lübecker Synagoge und die Reformierte Kirche.

Sowohl die Stadt Lübeck als auch die Lutherische Kirche haben mit der Gemeinde Jüdischen Glaubens, der reformierten Gemeinde und den Widerständlern im Nationalsozialismus einen besonderen und auch fragwürdigen Umgang gepflegt.

An den historischen Orten werden wir uns über die Beziehungen der Stadt Lübeck und der Lutherischen Kirche zu Lübeck zu den verschiedenen Religionsgemeinschaften und zum kirchlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein Bild machen können.

Wir werden zwischendurch gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Exkursion ist nicht barrierefrei denn wir gehen längere Strecken zu Fuß.

Im Veranstaltungsentgelt enthalten ist:

  • Anteil Schleswig-Holstein Ticket
  • Eintritte und Führungen
  • Kaffeetrinken
  • Dozentenhonorar

Ganztägige Exkursion nach Glückstadt / Elbe

 

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)
Einführung Fr 09. Juli 2021, 11.00 Uhr
Exkursion Mi 14. Juli 2021
Teilnehmerzahl min. 10, max. 20
Veranstaltungsentgelt 70,- EUR

Inhalt:

Falls die Coronalage es zulässt, planen wir eine Exkursion in die alte, wenig bekannte dänische Festungsstadt Glückstadt.

Vorbereitung der Exkursion am Freitag, den 9.Juli 2021 um 11.00 Uhr entweder per Zoomkonferenz oder als Präsenzveranstaltung in den Gebäuden der Universität

Der Ort Glückstadt an der Elbe ist ein wenig bekanntes Juwel in Schleswig-Holstein. Die Stadt wurde als Festung mit Handelshafen gegründet. Die Festungsstruktur mit ihren sternförmig auf den Marktplatz zulaufenden Straßen ist bis heute gut zu erkennen. Der Handelshafen mit alten Speichern ist noch vorhanden und die Umwandlung der ehemaligen Festung in eine Verwaltungsstadt, von der aus Schleswig-Holstein im 18. Und 19. Jahrhundert verwaltet wurde, zeigt sich an vielen eindrucksvollen Gebäuden.

Der Versuch des dänischen Königs, mit Glückstadt eine Konkurrenz zu den Häfen in Altona und Hamburg aufzubauen scheiterte genau wie der Versuch mit der Feste Glückstadt einen Sperrriegel gegen die Hamburger Kaufleute zu errichten, um deren Handel zu stören.

Dennoch blieb trotz vieler Zerstörungen in den Napoleonischen Kriegen ein sehenswertes Ensemble an Gebäuden und ein eindrucksvolles Stadtbild erhalten, das wenig durch Modernisierungen der neueren Zeit zerstört worden ist.

Wir werden die Stadt mit einer Führung erkunden, die Stadtkirche besichtigen, gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Hinweis: Diese Exkursion ist nicht barrierefrei. Wir werden längere Strecken zu Fuß gehen.

 

Im Veranstaltungsentgelt enthalten ist:

  • Anteil Schleswig-Holstein Ticket
  • Eintritte und Führungen
  • Kaffeetrinken
  • Dozentenhonorar

Grundzüge der deutschen und europäischen Rechtsgeschichte

Dozent/in

Prof. Dr. Saskia Lettmaier

Zeit

Do 08:15 - 09:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

22.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

 

Europäische Integration

Dozent/in

Prof. Dr. Wilhelm Knelangen

Zeit

Mo 10:15 - 11:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

19.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalte:

Die Vorlesung führt in die politikwissenschaftliche Analyse der europäischen Integration ein. Sie behandelt die zentralen Etappen der Geschichte der Integration und bietet einen Überblick über die Struktur des politischen Systems der EU zwischen mitgliedstaatlicher Dominanz und supranationaler Politik. Ebenso werden die integrationstheoretischen Analyseansätze, Methoden und Modelle vorgestellt und diskutiert. Im dritten Teil werden ausgewählte Politikfelder der EU behandelt, wobei die Vielfalt von stark supranationalisierten Politiken bis zu den eher intergouvernementalen Politiken deutlich wird. Abschließend werden zentrale Herausforderungen des Integrationsprozesses behandelt.

Themenplan:

• Motive und Grundfragen der europäischen Integration
• Die Entwicklung des Integrationsprozesses von den Anfängen bis heute
• Die Theorie der Integration: Sachzwänge, Präferenzen, Institutionen
• Die vertraglichen Grundlagen, Europäischer Rat, Rat der EU
• Kommission, Parlament
• Gerichtshof, Ausschuss der Regionen, Wirtschafts- und Sozialausschuss
• Parteien, Verbände und die öffentliche Meinung
• Agrar-, Regional-, Wirtschafts- und Sozialpolitik
• Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
• Innen- und Justizpolitik
• Europäisches Regieren und die Frage der Demokratie
• Die Krise der EU und ihre Folgen

Empfohlene Literatur

Schmidt, Siegmar/Schünemann, Wolf J.: Europäische Union. Eine Einführung. 2. Aufl. Baden-Baden 2013; Weidenfeld, Werner/Wessels, Wolfgang (Hrsg.): Europa von A-Z. 14. Aufl. Baden-Baden 2016.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent/in

Prof. Dr. Michael Elmentaler

Zeit

Do 10:15 - 11:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

22.4.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Empfohlene Literatur

Als Begleitlektüre wird empfohlen:

Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische Studium. Teil 1 und 2. Begründet von Wilhelm Schmidt, fortgeführt von Helmut Langner, herausgegeben von Elisabeth Berner und Norbert Richard Wolf. 12., verb. u. erw. Aufl. Stuttgart 2020.

Für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch. Göttingen 1982.

 


 

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Markus Hundt

Zeit

Do 8:15 - 9:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

22.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

 Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.

 

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

 

   

   

  

Franz Kafka

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Bernd Auerochs

Zeit

Fr 10:15 - 11:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

23.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

„Wie ein Weg im Herbst: kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.“ Worte Kafkas. Welch schönes Bild dafür, dass sich die öffentliche Wahrnehmung eines Schriftstellers so (und zwar immer wieder) über ihn selbst legt, dass es schwer bis unmöglich wird, ihn zu erblicken. Der mühseligen Aufgabe des Wegekehrens will sich die Vorlesung über Franz Kafka unterziehen. Hilfreich zur Seite steht ihr dabei derjenige Teil der Kafka-Forschung, der sich Verdienste um den Autor erworben hat und dafür verantwortlich ist, dass das, was man heute von Kafka wissen kann, sich beträchtlich von dem unterscheidet, was man in der gebildeten Öffentlichkeit von ihm weiß. Die Vorlesung behandelt selbstverständlich die großen Romane und Erzählungen Kafkas, geht aber auch auf unbekanntere Texte und die Briefe und Tagebücher Kafkas ein. Sie wird schriftlich auf OLAT eingestellt und ist dort – asynchron, d.h. ohne Bindung an den Freitagstermin – nachzulesen.

Empfohlene Literatur:

Lit.: Die Referenzausgaben sind die sehr unterschiedlichen Editionsprinzipien folgenden historisch-kritischen Ausgaben des S. Fischer Verlags (vollständig bis auf den allerletzten Briefband) und des Stroemfeld Verlags (noch unvollständig). Zur Anschaffung empfehle ich die Taschenbuchwerkausgabe des S. Fischer Verlags, deren Textdarbietung auf der historisch-kritischen Ausgabe desselben Verlags beruht. Kafka hat das Glück gehabt, einen wahrhaft inspirierten und einfühlsamen Biographen zu finden: Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre – Die Jahre der Entscheidungen – Die Jahre der Erkenntnis. 3 Bde. Frankfurt am Main: S. Fischer 2002-2014. Ausgezeichnete kurze Einführungen bieten: Ritchie Robertson: Kafka. A Very Short Introduction. Oxford: Oxford University Press 2004; Andreas B. Kilcher: Kafka. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008 (Suhrkamp BasisBiographie 28). Umfassend als Nachschlagewerk geeignet ist: Manfred Engel/Bernd Auerochs (Hg.): Kafka-Handbuch. Stuttgart/Weimar: Metzler 2010. Weiterführend: Ritchie Robertson: Kafka. Judaism, Politics, and Literature. Oxford: Oxford University Press 1985.

Einführungsvorlesung zur Alten Geschichte

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Andreas Luther

Zeit

Di 10:15 - 11:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Die Veranstaltung wird als "Audio-Konferenz" über ZOOM stattfinden, Materialien werden über OLAT bereitgestellt.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit

Mo 12:15 - 13:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

19.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik).
Die Vorlesung findet per Audio-Podcast statt.

Empfohlene Literatur

Lektüregrundlage: Luise Schorn-Schütte: Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit. Grundzüge einer Epoche 1500-1789. Paderborn u.a. (3. aktualis. Aufl.) 2019. € 34,99

Einführungsvorlesung zur Außereuropäischen Geschichte/ Regionalgeschichtliche Einführung: Die Geschichte Afrikas im langen 19. Jahrhundert

Dozent/in

Prof. Dr. Stephanie Zehnle

Zeit

Di 14:15 - 15:45

Form

Online Veranstaltung

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt:

Diese Vorlesung erlaubt einen Überblick über die Geschichte Afrikas im langen 19. Jahrhundert, von etwa 1780 bis 1918, als "Geschichte in 10 Objekten". Im Fokus steht in jeder Vorlesung ein bestimmtes Objekt, anhand dessen bedeutende Prozesse der Islamisierung, Staatenbildung, Migration, Kolonialisierung, christlichen Mission und Globalisierung verdeutlicht werden.

Mit der Methode der neuen Objektgeschichte geraten insbesondere neuartige, umstrittene, gefürchtete oder wertvolle Objekte in den Blick:

Der Turban (I),

Die Gewürznelke (II),

Der Speer assegai (III),

Die Konservendose (IV),

Das Massai - Tuch shuka (V),

Die afrikanische Landkarte (VI),

Das Leopardenkostüm (VII),

Die Nilpferdpeitsche (VIII),

Der Schädelknochen (IX),

Der ausgestopfte Affe (X).

 

 

 

 

Islamische Religion und Kultur

Dozent/in

Dr. phil. Sebastian Elsässer

Zeit

Di 16:15 - 17:45

Form

Online Vorlesung

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalte

Ziel der Vorlesung ist es, den Teilnehmenden einen ersten Überblick über die Grundbegriffe und Geschichte der islamischen Religion sowie der Kulturgeschichte der nahöstlichen islamischen Welt zu vermitteln. Dazu gehören Grundkenntnisse über die Entstehung des Islams, den Koran, Prophetenüberlieferung und Recht, Theologie, Mystik, unterschiedliche islamische "Konfessionen" wie Sunniten, Schiiten und andere, Strukturen religiöser Autorität, politischen Islam, sowie Gegenwartstrends im nahöstlichen Islam. Die Vorlesung beschreibt die islamische Religion als ein historisches und kulturelles Phänomen und verdeutlicht dabei den Unterschied zwischen dem religionswissenschaftlichen Ansatz der Islamwissenschaft einerseits und religiösem Glauben bzw. philosophisch-weltanschaulicher Kritik andererseits.

Einführung in das Studium der Bildkünste

Dozentin

Dr. Susanne Schwertfeger

Zeit und Ort

Mo 14:15 - 15:45

Form

Durchführung als digitale Lehre

Beginn

19.04.2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

 

 

Positionen der Stahlplastik im 20. Jahrhundert

Dozent

Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers

Zeit und Ort

Di 14:15 - 15:45

Form

Durchführung als digitale Lehre

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die mit dem Kubismus und Arbeiten von Picasso und Gonzales sowie den Konstruktivismus neu auftretende Stahlplastik, die über die Entmaterialisierungstendenzen der Edelstahlplastik in den 1950/60er Jahren von David Smith, über Norbert Kricke und Matschinsky-Denninghoff sowie die performativen Umgänge mit Stahl wie bei César oder Chamberlain zu den Cortenstahl-Arbeiten der 1970/80er Jahre überleiten, als Künstler wie Richard Serra, James Reineking, Chillida oder Ansgar Nierhoff wichtige Positionen einnahmen. Viele von ihnen waren dann auf der documenta 5 vertreten. Die Wahl von Stahl als künstlerischem Material hängt ganz wesentlich mit einer Materialikonologie zusammen, die den industriellen Charakter von Stahl den traditionellen bildhauerischen Materialien wie Holz, Terrakotta und vor allem Bronze entgegenstellte. Dies kommt den zunehmend minimalistischen und ungegenständlichen Tendenzen der Plastik im Außenraum seit den 1960er Jahren sehr entgegen. In der Vorlesung soll ein Überblick über die Positionen der unterschiedlichen Phasen gegeben werden, ohne dass daraus eine Entwicklungslinie postuliert werden soll. Ziel ist es, einen Zugang zur Plastik im öffentlichen Raum und den Konzepten der bildhauerischen Positionen insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu vermitteln.

Die Welt der römischen Mosaiken

Dozent/in

Dr. Hans Walter Stork

Zeit

Do 16:15 - 17:45

Form

Die Vorlesung erfolgt digital.

Beginn

22.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

Einführung in die Filmgeschichte

Dozent/in

Dr. Willem Strank

Zeit

Di 16:15 - 17:45

Form

Die Vorlesung erfolgt digital.

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Organisatorisches

Aufgrund der andauernden coronabedingten Krisensituation wird auch das Sommersemester 2021 voraussichtlich online stattfinden. Neben regelmäßigen Video-Meetings über Zoom oder vergleichbaren Services zu den angegebenen Seminarzeiten werden für die digitale Lehre geeignete Funktionen auf OLAT oder Moodle eingerichtet. Bitte stellen Sie sich darauf ein, an Videokonferenzen mit einem Computer, Tablet oder Smartphone mit Mikrofon und Kamera teilzunehmen.

(Bitte beachten Sie: Infos erhalten Sie nach Anmeldung zum Kontaktstudium auch über das Büro des Kontaktstudiums.)

Inhalt

Die Vorlesung Einführung in die Filmgeschichte widmet sich pro Woche einer Dekade der globalen Filmgeschichte und teilt diese in vier Teile zum US-amerikanischen, zum deutschen, zum europäischen und zum internationalen Film auf, die in etwa gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ergänzt wird dieser detaillierte Überblick durch kurze, jeweils relevante theoretische oder historische Stichwörter (jeweils drei an der Zahl). Eine solche Einführung muss zwangsläufig stark verkürzen, dies soll jedoch nicht am falschen Ende geschehen: Die übliche amerikazentristische Perspektive vieler Filmgeschichten soll herausgefordert werden, und eine zeitgemäße, gendersensible Darstellung gilt dabei als selbstverständlich.

Erzählung und Argument. Einführung in die hermeneutische Analytik.

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Dirk Westerkamp

Zeit

Do 14:15 - 15:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

22.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Inhalt

In der Philosophie lesen wir Texte und schreiben über sie. In der philosophischen Diskussion formulieren wir Argumente und diskutieren sie. Beide Tätigkeiten sind aufeinander bezogen; beide fordern ein eigenes Instrumentarium. Logik ist die Lehre von der Gültigkeit des Schließens, Hermeneutik die Lehre der angemessenen Textauslegung. Gewöhnlich werden beide Disziplinen getrennt behandelt. Diese Vorlesung, die sich auch als Einführung in die Philosophie versteht, geht anders vor. Sie thematisiert das Verhältnis von Logik und Hermeneutik. Daher ist sie weder eine Übung der einen noch eine Darstellung der anderen. Gleichwohl wird in der Vorlesung etwas zu lernen sein sowohl über gültiges Argumentieren als auch über angemessene Textanalyse in der Philosophie. Ihr Ziel ist die Einleitung in die Tätigkeit des Lesens, Interpretierens und Analysierens philosophischer Texte und ihrer Argumente.

Empfohlene Literatur

Hans Lipps, Grundzüge einer hermeneutischen Logik, 4. Aufl., Frankfurt/M.: Klostermann 1976.
Dirk Westerkamp, Das schweigende Tier. Sprachphilosophie und Ethologie, Hamburg: Meiner 2020.

 

Hinweis:

Die Vorlesung wird nach folgendem Modus ablaufen: Jede Woche wird es einen 45-minütigen Screencast zum asynchronen Selbststudium geben. Dessen Inhalte werden dann in der folgenden Woche während einer synchronen Veranstaltung diskutiert, in der Prof. Westerkamp in einer Online-Videokonferenz 45 Minuten lang für alle Fragen zur Verfügung steht.

Einführung in die politische Philosophie

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit

Mi 12:15 - 13:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

21.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die politische Philosophie ist ein Teilgebiet der praktischen Philosophie, in dem es um die Grundlagen gesellschaftlichen Zusammenlebens und staatlicher Ordnungsbildung geht. In der Vorlesung werden exemplarische Positionen der politischen Philosophie von der Antike bis in die Gegenwart behandelt. Dazu gehören voraussichtlich Platon, Aristoteles, Machiavelli, Hobbes, Locke, Rousseau, Kant, Hegel, Marx, Mill, Arendt, Habermas, Rawls und der Kommunitarismus.
Das Ziel der Vorlesung besteht darin, eine Einführung in die politische Philosophie anhand ausgewählter Ansätze zu erhalten. Die Vorlesung ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Einführung in die Verantwortungsethik

Dozent/in

Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit

Di 12:15 - 13:45

Form

Online-Veranstaltung

Beginn

20.04.2021

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung gibt eine Einführung in die historischen und systematischen Grundlagen der Verantwortungsethik. Behandelt werden die Geschichte und Struktur des Verantwortungsbegriffs, ausgewählte Verantwortungstheorien vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Grundbegriffe wie Selbstverantwortung, Mitverantwortung, individuelle und kollektive Verantwortung sowie die Rolle des Verantwortungsprinzips in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Im Zentrum steht die Entwicklung des Verantwortungsbegriffs von einem individualethischen über ein ordnungsethisches zu einem systemethischen Handlungsprinzip. Die Vorlesung ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Live-Übertragung: Mittwochmittags-Konzerte aus dem Bach-Saal

Kleine Konzerte in einer besonderen Zeit!

Jeden Mittwoch von 13:00 - 13:30 Uhr finden während der Vorlesungszeit die beliebten Mittagskonzerte im Bachsaal des Musikwissenschaftlichen Institutes der CAU statt.

Abwechslungsreiche Programme mit Jazz-, Vocal-, Orgel-, Klavier- und Kammermusik, dargeboten von Musikerinnen und Musikern der Universität, Stadt und Region, füllen seit dem Jahre 2008 die 30 Minuten. Auch in diesen ungewissen Zeiten lade ich Sie zum Konzert ein – in diesem Frühling und Sommer leider noch nicht zurück in den Konzertsaal, sondern zu Mittagskonzerten in digitaler Form. Mit einem Internetzugang können Sie sich von den unterschiedlichsten Orten virtuell in unseren Bachsaal begeben und ein live von dort übertragenes Konzert erleben.

Unter folgendem Link werden die Veranstaltungen bereits ab Mittwoch, den 17.03.2021 um 13:00 Uhr wieder aufgenommen und als Live-Stream aufrufbar sein: www.conf.dfn.de/stream/nr5hbfjntb3w8

Zum Jahr der Orgel 2021 erwartet Sie außerdem am 21.04.2021 um 12:30 Uhr vor Beginn des ersten Orgelkonzerts im Sommersemester eine Dokumentation der Woehl-Orgel im Bachsaal. Der Zugang erfolgt über den geichen Link wie zu den Konzerten.

Eingeladen zum Zuhören und Zuschauen sind alle Interessierten und Neugierigen, die eine Mittagspause mit Musik verbringen möchten! Um eine bessere Tonqualität bei der Übertragung zu erhalten, empfiehlt sich die Verwendung von Kopfhörern. Der Zugang zu den digitalen Konzerten ist natürlich kostenlos.

Mit guten Wünschen und herzlichen Grüßen

UMD Bernhard Emmer

 

Das Programm für das Sommersemester 2021

17.03.2021 - Kontrabass & Cello – Yamila Pedrosa Ahmed und Yuri Rangel (Kiel)

24.03.2021 - Klarinetten Duo – Ishay Lantner und Igor Armani (Kiel)

31.03.2021 - Gesang & Orgel – Julian Redlin (Kiel)

07.04.2021 - Violine solo – Dongyoung Lee (Kiel)

14.04.2021 - Klavier solo I – Daniel Fritzen (Lübeck)

21.04.2021 - 12:30 Uhr: Einblick in die Woehl-Orgel, 13:00 Uhr: Orgel pur I – Sonja Betten (Mastrils, Schweiz)

28.04.2021 - Di Chuzpenics (Kiel)

05.05.2021 - Klavier solo II - Niels Michelsen (Lübeck)

12.05.2021 - Orgel pur II – Anne Michael (Meldorf)

19.05.2021 - Klavier solo III – Sofja Gülbadamova (Lübeck)

26.05.2021 - Kontrabass solo – Heiko Maschmann (Kiel)

02.06.2021 - Orgel pur III – Andreas Maurer-Büntjen (Bad Segeberg)

09.06.2021 - Streicher-Trio – Felix Schilling, Myung-Eun Lee und Gideon Schirmer (Hamburg)

16.06.2021 - Gesang & Laute – Anne-Beke Sontag und Yuval Dvoran (Kiel)

23.06.2021 - Orgel pur IV – Bernhard Emmer (Kiel)