Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Überblicksvorlesung zur Christologie

Dozent                  Prof. Dr. phil. Hartmut Rosenau

Zeit und Ort          Di 10.15 – 11.45 Uhr, Am Botanischen Garten 7, R. E60

                          und Do 12.15 – 13.00 Uhr, Olshausenstr. 75, S2, Raum 210

Termine                 07. April 2020 bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.     3 Stunden je Semesterwoche

Teilnehmerzahl     max. 5

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

 

Das zentrale dogmatische Lehrstück der Christologie versucht, eine verbindliche Antwort auf Jesu Frage (nach Mk 8,27) zu finden: „Was sagen die Leute, wer ich sei?“ Damit stehen die Person und das Werk Jesu zur Diskussion: Woran kann man eigentlich erkennen, dass Jesus von Nazareth der „Christus“ ist, der Messias, der Retter der Welkt? Und noch grundsätzlicher: Warum sollen oder wollen wir überhaupt nach einem Retter suchen? Und warum sollen oder wollen wir ihn ausgerechnet in Jesus von Nazareth suchen? Und warum sollen oder wollen wir den Retter (stattdessen oder zusätzlich) nicht woanders suchen? Diese Vorlesung möchte einen exemplarischen Überblick über die vielen unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten geben, über Jesus als den Christus nachzudenken, über sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung - von neutestamentlichen Zeiten an bis in unsere Gegenwart. So können wir vielleicht am Ende auch die Frage Dietrich Bonhoeffer besser beantworten, „wer Christus heute für uns eigentlich ist“, und woran wir glauben, wenn wir sagen, dass wir Christen sind.

 

Empfohlene Literatur:

Lit.-Tipps zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre:
Helmut Hoping, Einführung in die Christologie, Darmstadt 2004. Ralf K. Wüstenberg, Christologie. Wie man heute theologisch von Jesus sprechen kann, Gütersloh 2009. Elisabeth Gräm-Schmidt / Reiner Prell (Hg.), Marburger Jahrbuch Theologie Bd. XXIII (Christologie), Leipzig 2011.