Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Sprachen - Schriften - Inschriften. Die nordwestsemitische Literatur des 1. Jahrtausends v. Chr.

Dozentin                Prof. Dr. theol. Anna Elise Zernecke

Zeit und Ort            Do 10.15 – 11.45 Uhr

                             Leibnizstr. 4, Raum 023

Termine                 vom 09. April bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Stunden je Semesterwoche

Teilnehmerzahl       max. 3

Veranst.-entgelt     30,- EUR

Inhalt:

Das Alte Testament ist nicht im luftleeren Raum entstanden. Die biblischen Texte sind Teil der nordwestsemitischen Literaturen. Im Gegensatz zu den Großreichen des Alten Orients und Ägyptens mit ihren vielfältigen Schriftzeugnissen sind die nordwestsemitischen Literaturen aber weitgehend verloren: In den Kleinstaaten der Levante, zu denen auch Israel und Juda zu zählen sind, hat man primär auf Papyrus geschrieben, der sich nicht erhalten hat. Die hebräischen, aramäischen, phönizischen, moabitischen … Inschriften in Stein, auf Ton und Putz sind die einzigen außerbiblischen Schriftzeugnisse, die sich aus dem alten Israel und aus seinen Nachbarstaaten erhalten haben. Die Vorlesung gibt einen Überblick über diese Inschriften aus der Levante aus dem 1. Jahrtausend v. Chr., über ihre Sprachen und Schriften.

Empfohlene Literatur

Literaturempfehlungen werden in der Veranstaltung gegeben.

 

Zusatzinformation: Hebräischkenntnisse sind nicht notwendig!