Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Positionen der internationalen Kunst der 1960er Jahre in Deutschland

Dozent                     Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers

Zeit und Ort            Di 14.15 - 15.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

Termine                   vom 7. April 2017 bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.      2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg führte seit Ende der 1950er Jahre zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der auch der Kunst eine neue Blüte bescherte. Internationale Austauschprogramme vor allem mit Paris und New York weiteten den Horizont der in Deutschland lebenden Künstler und brachten viele weitere Künstler nach Deutschland. Dazu gehörten in den um 1960 nicht nur die Nouveau Réalistes aus Paris um Pierre Restany, Yves Klein und Arman, sondern ebenso amerikanische Künstler wie Ben Patterson, Mary Bauermeister, Emmet Williams oder George Macunias. Hinzu kamen Künstler wie beispielsweise der Koreaner Nam June Paik. Neue Realismus-Konzepte wurden genauso verhandelt wie performative Konzepte, Deutschland wurde mit Künstlern wie der Gruppe Zero, mit Peter Brüning, Wolf Vostell oder Joseph Beuys zu einem Impulsgeber internationaler Kunst. Dies verdankt die Kunst nicht zuletzt der gestalterischen Kraft und Dynamik des Informel der 1950er Jahre und den Ideen der Konkreten Poesie sowie der Elektronischen Musik, aus der über die sogenannten 'objektiven Tendenzen' ein Brückenschlag in die Pop Art gelang. Die Vorlesung möchte die verschiedenen in Deutschland wirkenden Tendenzen vorstellen und in einen internationalen Bezug setzen.