Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

„Bedeutende Violinkonzerte in der Interpretation berühmter Geiger des zwanzigsten Jahrhunderts“

Dozent                  Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort          Mi 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn                  15. April 2020

Unterrichtsstd.     20

Teilnehmerzahl     max. 80

Veranst.-entgelt     40,- EUR

 

Inhalt: 2020 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Jahr der Violine gekürt. Schirmherr ist der berühmte Geiger Daniel Hope, der wie kaum ein anderer Virtuosität und musikalische Vielfalt miteinander verbindet.

Wie kaum ein anderes Instrument hat die Geige die Menschen von jeher fasziniert. Die Virtuosen, die dieses Instrument beherrschten, wurden bewundert, gefeiert und oft rankten sich Geschichten und Mythen um sie. Das bekannteste Beispiel dafür war Niccolò Paganini, der zu seiner Zeit ganz Europa in einen wahren Taumel versetzte. Bei seinen Konzerten herrschte eine Hysterie, die mit der bei den großen Popkonzerten unserer Zeit vergleichbar gewesen sein dürfte.

Natürlich beflügelte der Erfolg solcher Solisten auch die Komponisten, Werke für die Violine zu schreiben. Auch die Solisten selber komponierten Konzerte, um ihre Virtuosität angemessen darstellen zu können. So entstand im 18. und 19. Jahrhundert eine riesige Zahl von Kompositionen für das Instrument, die noch heute eine Herausforderung für alle Geiger darstellen und den Kern ihres Repertoires bilden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann mit der Möglichkeit der Tonaufzeichnung eine neue Epoche. Dieses ermöglicht uns heute, anhand von Aufnahmen die Entwicklung des Geigenspiels seit dem zu betrachten und Interpretationen verschiedener Künstler zu vergleichen. Die Vorlesung stellt die Vielfalt der Kompositionen und deren unterschiedliche Interpretationen anhand zahlreicher Klangbeispiele vor und zeigt die Entwicklung des Violinspiels in drei Jahrhunderten.