Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Theodor Fontane, Teil 2

Dozent

Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree

Zeit und Ort

Fr 10.30 - 12.00 Uhr, Pharmakologisches Institut, Hörsaal, Hospitalstr. 4

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05. und 05.06.

Unterrichtsstunden

7 Doppelstunden

Teilnehmerzahl

max. 25

Veranstaltungsentgelt

20.- EUR

 

Inhalt: Um die Jahreswende 2019/20 feierte die Welt den 200. Geburtstag von Theodor Fontane, dem Sohn eines leichtfüßigen Apothekers aus Neuruppin. Die Mutter war eine streng erziehende Frau und kam mit ihrem „gascognisch-heiteren“, aber wenig geschäftstüchtigen Ehemann auf Dauer nicht klar. Beide entstammten einer französisch-reformierten Refugée-Familie, die ihre französischen Wurzeln nicht vergessen hatte und ihren Namen – wie später der Sohn – mit französischem Nasal aussprach.

Fontane gilt heute als der größte deutsche Realist des 19. Jahrhunderts. Das war vor 50 Jahren noch sehr anders. Der Referent wird als Teilnehmer dieser Fontane-Renaissance berichten, wie diese Renaissance vor sich ging und wann und mit welchen Mitteln sie geschah. Er wird die historischen Verdienste nicht nur des Vaters, sondern eben auch der Mutter deutlich zeigen, und er wird die Mitwirkung von Fontanes Ehefrau Emilie (einer Verwandten) am Gesamtwerk Fontanes hervorheben.

Da nur sieben Doppelstunden zur Verfügung stehen, wird empfohlen, schon vorab eines der Prosawerke Fontanes zu lesen. Voraussetzung ist es aber nicht. Gelegentliche Filmaufführungen werden die Vorlesung ergänzen.