Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Regionalgeschichtliche Einführungsvorlesung zur Geschichte des Mittelalters: Hansegeschichte als Regionalgeschichte

Dozent

Prof. Dr. Oliver Auge

Zeit und Ort

Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr.75, Hörsaal 1

Beginn

vom 08.April bis 03. July 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 60 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt:

Hansegeschichte wird derzeit in zahlreichen Publikationen als Auswuchs einer mittelalterlichen (Proto-)Globalisierungsgeschichte begriffen. Das ist sicherlich nicht falsch, doch nur eine Seite der sprichwörtlichen Medaille. Genauso gut kann man Hansegeschichte regionalhistorisch betrachten und deuten. Die Vorlesung wird zwischen diesen beiden Polen einen Überblick über die Geschichte der Hanse im Mittelalter geben und dabei immer wieder beleuchten, wie sinnvoll ein regionalhistorischer Ansatz auch bei der Beschäftigung mit der mittelalterlichen Hanse sein kann. Eine regelmäßige Teilnahme ist selbstverständlich Voraussetzung zum erfolgreichen Erwerb der „Pseudoprüfung Teilnahme“.

Empfohlene Literatur

Oliver Auge (Hrsg.): Hansegeschichte als Regionalgeschichte (Kieler Werkstücke, Reihe A, Bd. 37), Frankfurt a.M. 2014; Ders.: Die Hanse in der Region und Regionalgeschichte, in: JbRG 37 (2019), S. 37-56; Rolf Hammel-Kiesow: Die Hanse, 5. aktual. Aufl. (Beck‘sche Reihe: C.H.Beck Wissen, Bd. 2131), München 2014; Ders.: Europäische Union, Globalisierung und Hanse. Überlegungen zur aktuellen Vereinnahmung eines historischen Phänomens, in: HGBll 125 (2007), S. 1-44.