Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Zugänge zu Paulus

 

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)
Zeit und Ort Di 14.15 - 15.45 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben.
Beginn 14. April 2020
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

Inhalt: Im Sommersemester 2020 werden wir uns mit den Anfängen einer der größten und erfolgreichsten Freiheitsbewegungen in der Welt der Antike beschäftigen.

Der Apostel Paulus nimmt Ideen über Freiheit und Mitmenschlichkeit des Jesus von Nazareth auf und überträgt sie in die städtische Welt des römischen Kaisertums.

In seiner theologischen Deutung der Verkündigung eines barmherzigen Gottes durch Jesus, der noch stark die Verheißung des Jesaia für die Befreiung der Armen betont, begründet Paulus eine Freiheitsbotschaft, die für alle Schichten der antiken städtischen Welt einen Ansatz für innere und äußere Freiheit bot.

Sie begründete im Umgang der städtischen Bevölkerung sowohl mit der damaligen Obrigkeit wie auch der Menschen untereinander eine Freiheitsethik die diskutabel und praktikabel war.

Mit ihrem Bezug auf den auferstandenen Christus konnten bürgerliche Freiheiten eingefordert und gleichzeitig mitmenschlich gehandelt werden.

Es war gleichzeitig möglich, sich durch den paulinischen Freiheitsbegriff aus dem Verbund der im römischen Reich weitverbreiteten Synagogen zu befreien und eigene christliche Gemeinden zu gründen, in denen christliche Ethik praktiziert und nach außen sichtbar gemacht werden konnte.

Diese Sichtbarkeit und Fühlbarkeit der christlichen Gemeindeethik war wahrscheinlich die Grundlage für das erstaunliche Wachstum der christlichen Gemeinden.

In den paulinischen Briefen an frühchristliche Gemeinden und in der Apostelgeschichte des Lukas finden sich die Grundlagen einer theologischen und soziologischen Theorie christlicher und bürgerlicher Freiheit.

Diese werden wir im Sommersemester 2020 lesen und versuchen, herauszufinden, was an ihnen noch heute bedeutsam ist.

Hinweis: Herr Maly bietet wieder zwei Exkursionen in Schleswig-Holstein an. Info s. unten

 

Das Buch Genesis und seine ersten Leser.

Dozent Prof. Dr. Christoph Berner
Zeit und Ort Di 10.15 - 11.45 Uhr und Do 15.15 - 16.00 Uhr, beide Termine Leibnizstr. 4, Raum 327
>Termine vom 07. April bis 02. Juli 2020
Unterrichtsstunden 3 Std. je Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 3 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Inhalt:

Die Genesis zählt bis heute zu den meist gelesenen Büchern des Alten Testaments. Das war bereits im frühen Judentum nicht anders. Texte wie das Jubiläenbuch, das Genesis-Apokryphon aus Qumran, aber auch Werke des griechischsprachigen Judentums wie die Schriften eines Philo oder Josephus zeugen von einem regen Interesse an diesem ersten Buch der hebräischen Bibel, bei dessen Auslegung indes ganz unterschiedliche Tendenzen leitend waren. Die Vorlesung verbindet eine klassische historisch-kritische Exegese ausgewählter Genesistexte mit einer besonderen Berücksichtigung ihrer frühen Rezeptionsgeschichte. Dabei wird unter anderem die Frage leitend sein, inwiefern die ersten Rezipienten des Genesisbuches an zentrale redaktionsgeschichtliche Entwicklungslinien desselben anknüpfen und diese weiter entfalten.

 

Zusatzinformation: Die Details dieser Vorlesung sind nur mit Hebräischkenntnissen verständlich, dem groben Duktus kann man aber auch so folgen.

 

 

 

 

Das antike Judentum - Geschichte, Theologie, Kontexte

Dozent

Prof. Dr. theol. Dieter Sänger

Zeit und Ort

Di 10.15 - 11.45 Uhr und Do 14.15 - 15.00 Uhr

Beide Termine Leibnitzstr. 1. Raum 206

Beginn

vom 07. April bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstunden

3 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 3 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Rechtsphilosophie und Rechtstheorie II - systematische Perspektive

Dozent

Prof. Dr. Dr. Ino Augsberg

Zeit und Ort

Di 10.15 - 11.45 Uhr, Leibnizstr. 6, Raum 325/327

Beginn

vom 7. April bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Empfohlene Literatur:

Ernst-Wolfgang Böckenförde, Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie, 2. Aufl., Stuttgart 2006

Hasso Hofmann, Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie, 5. Aufl., Darmstadt 2011

 

Privatrechtsgeschichte der Neuzeit

Dozent

Prof. Dr. jur. Rudolf Meyer-Pritzl

Zeit und Ort

Mo 10.15 - 11.45, Der Raum wird noch bekanntgegeben

Beginn

vom 20. April bis 29. Juni 2020

Unterrichtsstunden

2 Std. je Semesterwoche

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Das Schicksal liegt in unserer Hand: Was wir zur Prävention chronischer Krankheiten tun können

Dozent Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda
Zeit und Ort Donnerstag, 16.15 bis 17:45 Uhr; Olshausenstr. 75, S3, Raum 184
Termine 16.04., 23.04., 30.04., 07.05., 28.05., 04.06., 11.06.
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 25,- EUR

 

Inhalt: Meine Vorlesung bescftigt sich in sieben Doppelstunden mit der Prävention der chronischen Krankheiten, die bei uns die Todesursachenliste anführen. Dazu geren vor allem die chronischen Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch die wichtigsten Krebskrankheiten. Es wird dargestellt, dass das Schicksal auch in unserer Hand liegt, ob Sie an einer koronaren Herzkrankheit, einem Herzinfarkt, einer Herzschwäche, einem Bluthochdruck oder einem Schlaganfall erkranken oder eine Krebserkrankung erleiden. Viele Millionen Menschen leiden in Deutschland an diesen chronischen Krankheiten und viele Hunderttausend sterben jedes Jahr vorzeitig daran.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben: Etwa die Hälfte aller jährlichen Todesfälle bei uns ist vermeidbar, wenn man das „tödliche Quartett“ (ein Begriff der Weltgesundheits­organi­sation) ausschaltet, zu dem neben dem Alkoholmissbrauch das Rauchen, eine Fehlernährung mit Fettleibigkeit (Adipositas) und körperliche Inaktivität geren. Das „tödliche Quartett“ ist eine der Hauptursachen für die meisten der genannten chronischen Krankheiten und viele andere mehr.

In meiner Vorlesung geht es um wissenschaftlich begründete praktische Hinweise, wie man diese chronischen Krankheiten verhindern kann, aber auch, wie man sie lindern kann, wenn sie ausgebrochen sind.

Theodor Fontane, Teil 2

Dozent

Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree

Zeit und Ort

Fr 10.30 - 12.00 Uhr, Pharmakologisches Institut, Hörsaal, Hospitalstr. 4

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05. und 05.06.

Unterrichtsstunden

7 Doppelstunden

Teilnehmerzahl

max. 25

Veranstaltungsentgelt

20.- EUR

 

Inhalt: Um die Jahreswende 2019/20 feierte die Welt den 200. Geburtstag von Theodor Fontane, dem Sohn eines leichtfüßigen Apothekers aus Neuruppin. Die Mutter war eine streng erziehende Frau und kam mit ihrem „gascognisch-heiteren“, aber wenig geschäftstüchtigen Ehemann auf Dauer nicht klar. Beide entstammten einer französisch-reformierten Refugée-Familie, die ihre französischen Wurzeln nicht vergessen hatte und ihren Namen – wie später der Sohn – mit französischem Nasal aussprach.

Fontane gilt heute als der größte deutsche Realist des 19. Jahrhunderts. Das war vor 50 Jahren noch sehr anders. Der Referent wird als Teilnehmer dieser Fontane-Renaissance berichten, wie diese Renaissance vor sich ging und wann und mit welchen Mitteln sie geschah. Er wird die historischen Verdienste nicht nur des Vaters, sondern eben auch der Mutter deutlich zeigen, und er wird die Mitwirkung von Fontanes Ehefrau Emilie (einer Verwandten) am Gesamtwerk Fontanes hervorheben.

Da nur sieben Doppelstunden zur Verfügung stehen, wird empfohlen, schon vorab eines der Prosawerke Fontanes zu lesen. Voraussetzung ist es aber nicht. Gelegentliche Filmaufführungen werden die Vorlesung ergänzen.

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent

Prof. Dr. Markus Hundt

Zeit und Ort

Mi 08.15 - 09.45 Uhr, Leibnizstr. 1, Klaus-Murmann-Hörsaal

Beginn

vom 08. April bis 01. July 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.

 

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent

Prof. Dr. Michael Elmentaler

Zeit und Ort

Do 10.15 - 11.45 Uhr, Leibnitzstr. 1, Klaus-Murmann-Hörsaal

Beginn

vom 09. April bis 02. July 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Empfohlene Literatur

Als Begleitlektüre wird empfohlen:

Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, 11., verb. und erw. Aufl., hrsg. von Elisabeth Berner und Norbert Richard Wolf, Stuttgart 2013, sowie für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.

Einführungsvorlesung zur mittelalterlichen Geschichte: Modernes Mittelalter

Dozent

Prof. Dr. phil. Andreas Bihrer

Zeit und Ort

Di 10.15 - 11.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2 (Audimax), Hörsaal H

Beginn

vom 07. April bis 02. July 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt

Finsteres Mittelalter? Modernes Mittel- alter? Populäres Mittelalter! Das gegenrtig große Interesse am Mittelalter zeigt sich nicht zuletzt an Fernsehserien mit hohen Einschaltquoten und erfolgreichen historischen Romanen, es produziert auch immer neue Bilder vom Mittelalter. In der Vorlesung sollen die Bilder dieser Epoche, welche die Geschichtswissen- schaft erarbeitet hat, vorgestellt und diskutiert werden. Im Mittelpunkt wird eine (Re-)Kon- struktion der Vorstellungswelt und der sozialen Gruppen stehen. Anhand der Bescftigung mit zentralen Ereignissen, durch den Rückgriff auf wichtige Quellen und die Darstellung aktueller Forschungskontroversen sollen Grundzüge der mittelalterlichen Geschichte vermittelt werden.

Empfohlene Literatur

Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter, Berlin 2004.

Regionalgeschichtliche Einführungsvorlesung zur Geschichte des Mittelalters: Hansegeschichte als Regionalgeschichte

Dozent

Prof. Dr. Oliver Auge

Zeit und Ort

Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr.75, Hörsaal 1

Beginn

vom 08.April bis 03. July 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 60 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt:

Hansegeschichte wird derzeit in zahlreichen Publikationen als Auswuchs einer mittelalterlichen (Proto-)Globalisierungsgeschichte begriffen. Das ist sicherlich nicht falsch, doch nur eine Seite der sprichwörtlichen Medaille. Genauso gut kann man Hansegeschichte regionalhistorisch betrachten und deuten. Die Vorlesung wird zwischen diesen beiden Polen einen Überblick über die Geschichte der Hanse im Mittelalter geben und dabei immer wieder beleuchten, wie sinnvoll ein regionalhistorischer Ansatz auch bei der Beschäftigung mit der mittelalterlichen Hanse sein kann. Eine regelmäßige Teilnahme ist selbstverständlich Voraussetzung zum erfolgreichen Erwerb der „Pseudoprüfung Teilnahme“.

Empfohlene Literatur

Oliver Auge (Hrsg.): Hansegeschichte als Regionalgeschichte (Kieler Werkstücke, Reihe A, Bd. 37), Frankfurt a.M. 2014; Ders.: Die Hanse in der Region und Regionalgeschichte, in: JbRG 37 (2019), S. 37-56; Rolf Hammel-Kiesow: Die Hanse, 5. aktual. Aufl. (Beck‘sche Reihe: C.H.Beck Wissen, Bd. 2131), München 2014; Ders.: Europäische Union, Globalisierung und Hanse. Überlegungen zur aktuellen Vereinnahmung eines historischen Phänomens, in: HGBll 125 (2007), S. 1-44.

Geschichte der Neuzeit: Geschichte des Tees

Dozent

Prof. Dr. phil. Martin Krieger

Zeit und Ort

Fr 10.15 - 11.45 Uhr, Leibnizstr. 8, Raum 227

Beginn

vom 17. April bis 03. July

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 20 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt:

 Bereits zwei Jahrtausende hatte der Tee in China ein wichtiges wie beliebtes Genussmittel dargestellt, ehe er im Zeitalter der Aufklärung auch in Europa Karriere machte. Dabei ist die camellia sinensis nicht nur wichtiges Beispiel für globalen Pflanzentransfer in der Vormoderne, sondern ihre steigende Beliebtheit bedeutet auch Ausdruck wandelnden Konsumverhaltens in der Neuzeit. In der Vorlesung geht es um die Geschichte des vielseitigen Getränks im allgemeinen – von der botanischen Entdeckung der Teepflanze in den Dschungeln zwischen Indien und China bis zum Konsum in Europa und der damit verbundenen materiellen und immateriellen Kultur.

Empfohlene Literatur

Peter Rohrsen, Der Tee. Anbau, Sorten, Geschichte, München 2013.

Islamische Religion und Kulturen

Dozent

Prof. Dr. phil. Lutz Berger

Zeit und Ort

Di 16.15 - 17.45 Uhr, Leibnitzstr. 10, Raum 325

Beginn

vom 17. April bis 03. Juli 2020

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

max. 20 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt: Ziel der Vorlesung ist es, den TeilnehmerInnen einen ersten Überblick über die Grundbegriffe und Geschichte der islamischen Religion sowie der Kulturgeschichte der nahöstlichen islamischen Welt zu vermitteln. Durch begleitende Lektüre sollen die TeilnehmerInnen diese Kenntnisse zusätzlich festigen und erweitern.

 

Empfohlene Literatur

Jonathan Berkey: The Formation of Islam. Religion and Society in the Near East, Cambridge 2003.

Heinz Halm: Der Islam. Geschichte und Gegenwart, 6. Aufl. München 2005. Gerhard Endress: Der Islam eine Einführung in seine Geschichte, 3. Aufl. München 1997.

Die verschiedene Strömungen der Baukunst des 20. Jahrhunderts

Dozent

Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Kunsthochschulprof. i. R.

Zeit und Ort

Do 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, S2, Raum 166

Beginn

vom 16. April bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

max. 60

Veranstaltungsentgelt

40.- EUR

 

Inhalt:

Nachdem die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Historismus und Eklektizismus des 19.Jahrhunderts überwunden hatte, sieht sich die Baukunst am Ende des 20. Jahrhunderts auch kritisch der Moderne gegenüber. In diesem Semester sollen abschließend folgende Richtungen besprochen werden: Einführung in die Semiotik, Spätmoderne, Rationalismus, Postmoderne, Formalismus, Manierismus, Bauen im historischen Kontext und Zweite Moderne. Die Theorien zur Baukunst sind nie einseitig als gewöhnliche Bauwerke zu verstehen, sondern ganz wesentlich als ein gesamtgesellschaftliches Kulturverständnis. Hier spielen Philosophien (z.B. aus Frankreich) und Architektur als „öffentlichste der Künste“ eine große Rolle.

 

Der langsame Blick: Kunstbetrachtung am Beispiel der Venus von Milo

Dozent                  Dr. Joachim Raeder

Zeit und Ort          Sa, 6. Juni 2020 von 14.15 bis 17 Uhr und

                                 So, 7. Juni 2020 von 10.15 bis 13 Uhr

Ort                          Kunsthalle zu Kiel, Antikensammlung

Unterrichtsstd.      6

Teilnehmerzahl     max. 20

Veranst.-entgelt     Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

 

Inhalt: Museen wie der Pariser Louvre sind Orte von Massenevents. Ein Verweilen vor einem Gemälde oder einer Skulptur, um sie mit Muße betrachten zu können, ist nicht mehr möglich. Der durchschnittliche Besucher wird vor der Venus von Milo, die vor genau 200 Jahren auf der Insel Melos gefunden worden ist, nur wenige Sekunden stehen, ein Selfie machen, zum nächsten Highlight gehen und am Ausgang das Kunstwerk wieder vergessen haben.

In einem 6-stündigen Workshop wollen wir uns der berühmten Skulptur, von der die Kieler Antikensammlung einen originalgetreuen Abguss besitzt, widmen und sie durch eine genaue und ausgiebige Kunstbetrachtung lebendig werden lassen. Warum ist diese armlose Frauenfigur so berühmt? Wie ist sie zu ergänzen? Wie ist sie künstlerisch einzuordnen? Was haben Dichter und Künstler seit 200 Jahren in der Statue gesehen? Kunst offenbart sich nicht sofort – wir wollen uns die Zeit für sie nehmen!

Informationsveranstaltung für neue Teilnehmer*innen

Dozent

Michael Vesper, Dipl. Päd.

Zeit und Ort

Di 07. April 2019 16.15 - 17.45 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben

 

 

Inhalt: Die Orientierungsphase geht auf die speziellen Informationsbedürfnisse neuer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Wer bisher noch keinen oder wenig Kontakt zu einer Hochschule hatte, wird sich zunächst orientieren wollen. Daher wurde zusätzlich zu der generellen Möglichkeit, im Büro oder auch telefonisch Fragen zu stellen, eine besondere Frage- und Informationsstunde eingerichtet.

Hier werden im gemeinsamen Gespräch Informationen, Tipps und Hilfen für ein erfolgreiches Zurechtfinden innerhalb der Universität gegeben. Weitere Termine können nach Bedarf abgesprochen werden.

Überblicksvorlesung zur Christologie

Dozent                  Prof. Dr. phil. Hartmut Rosenau

Zeit und Ort          Di 10.15 – 11.45 Uhr, Am Botanischen Garten 7, R. E60

                          und Do 12.15 – 13.00 Uhr, Olshausenstr. 75, S2, Raum 210

Termine                 07. April 2020 bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.     3 Stunden je Semesterwoche

Teilnehmerzahl     max. 5

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

 

Das zentrale dogmatische Lehrstück der Christologie versucht, eine verbindliche Antwort auf Jesu Frage (nach Mk 8,27) zu finden: „Was sagen die Leute, wer ich sei?“ Damit stehen die Person und das Werk Jesu zur Diskussion: Woran kann man eigentlich erkennen, dass Jesus von Nazareth der „Christus“ ist, der Messias, der Retter der Welkt? Und noch grundsätzlicher: Warum sollen oder wollen wir überhaupt nach einem Retter suchen? Und warum sollen oder wollen wir ihn ausgerechnet in Jesus von Nazareth suchen? Und warum sollen oder wollen wir den Retter (stattdessen oder zusätzlich) nicht woanders suchen? Diese Vorlesung möchte einen exemplarischen Überblick über die vielen unterschiedlichen Wege und Möglichkeiten geben, über Jesus als den Christus nachzudenken, über sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung - von neutestamentlichen Zeiten an bis in unsere Gegenwart. So können wir vielleicht am Ende auch die Frage Dietrich Bonhoeffer besser beantworten, „wer Christus heute für uns eigentlich ist“, und woran wir glauben, wenn wir sagen, dass wir Christen sind.

 

Empfohlene Literatur:

Lit.-Tipps zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre:
Helmut Hoping, Einführung in die Christologie, Darmstadt 2004. Ralf K. Wüstenberg, Christologie. Wie man heute theologisch von Jesus sprechen kann, Gütersloh 2009. Elisabeth Gräm-Schmidt / Reiner Prell (Hg.), Marburger Jahrbuch Theologie Bd. XXIII (Christologie), Leipzig 2011.

Lyrik des 20. Jahrhunderts

Dozent                  Prof. Dr. phil. Bernd Auerochs

Zeit und Ort           Fr 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr. 75 - Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal

Termine                vom 17. April bis 03. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl     max. 30 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt:

Als Gegenbewegung gegen den Historismus des 19. Jahrhunderts hat der Romanist Hugo Friedrich einst die moderne Lyrik verstanden und die „Abstoßung alles Vergangenen“ ein „fortdauerndes Symptom moderner Kunst und Dichtung“ genannt. So sehr dieses Urteil auf die Rhetorik einzelner Dichter und literarischer Bewegungen zutrifft, so irreführend ist es doch als Gesamturteil über die Lyrik des 20. Jahrhunderts. Die Vorlesung wird versuchen, ihren Hörern Orientierung im Labyrinth der Gattungsgeschichte zu bieten, ohne dabei auf die notwendige Komplexität im Einzelnen zu verzichten. Die großen Solitäre (Trakl, Rilke, Brecht, Benn, Celan, Bachmann, Enzensberger, Kling – um nur einige Namen zu nennen) sollen ebenso behandelt werden wie zumindest einige einflussreiche avantgardistische und modernistische Bewegungen. Obwohl Lyrik mit Recht als weniger gut übersetzbar gilt als Prosa, ist gerade bei der deutschsprachigen Lyrik des 20. Jahrhunderts ihr internationaler Kontext nicht zu vernachlässigen; er wird darum ebenfalls gelegentlich zur Sprache kommen. Und es werden wunderbare Gedichte zu hören sein, wahrscheinlich manchmal auch solche, die die Hörer der Vorlesung noch nicht kennen.

Empfohlene Literatur

Zur ausschweifenden Lektüre empfehle ich die klassische Anthologie: Museum der modernen Poesie. Eingerichtet von Hans Magnus Enzensberger. [1960] Frankfurt am Main: Suhrkamp 2002. – Zur Einführung geeignet sind: Dieter Lamping: Das lyrische Gedicht. Definitionen zu Theorie und Geschichte der Gattung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1989; Dieter Lamping: Moderne Lyrik. Eine Einführung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1991. – Forschungsgeschichtlich wichtig: Hugo Friedrich: Die Struktur der modernen Lyrik. Von der Mitte des neunzehnten bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1956; Michael Hamburger: The Truth of Poetry. Tensions in Modern Poetry from Baudelaire to the 1960s. London: Weidenfeld & Nicolson 1969.

Tod und Sterben in der Geschichte

Dozent                  Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit und Ort            Di 18.15 - 19.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                 21. April; 05. und 19. Mai 2020

Unterrichtsstd.      6

Teilnehmerzahl     150

Veranst.-entgelt     Kostenfrei für Hörer*innen des Kontaktstudiums

 

Inhalt: Alles ist historisch. Alles ist dem historischen Wandel unterworfen. Das gilt  auch für Tod und Sterben.
Wie Menschen früherer Zeit und anderer Kulturen darüber dachten und wie sie sich verhielten zum Tod und zum Sterben: Das ist der Inhalt der Veranstaltung.
Behandelt werden existenzielle Fragen  aus der Geschichte, der Philosophie, der Religion von der Antike bis zu Gegenwart.

Zusatzinfo: Professor Hanisch ist Professor für Geschichte und ihre Didaktik, aber (was nur wenige wissen) auch promovierter Philosoph.

Geschichte der Neuzeit: Europäische Geschichte, Teil IV

Dozent                  Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit und Ort            Mi 16.15 - 17.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 3, Hörsaal 3

Termine                    vom 8. April bis zum 1. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Std. pro Semesterwoche

Teilnehmerzahl      150

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Gibt es sie überhaupt: Die "Europäische Geschichte"? Eine "Europäische Geschichte", die mehr ist als die Summe der Geschichte der Nationalstaaten? Diese Frage wird in Politik und in der Forschung sehr kontrovers diskutiert (Übrigens auch bei den Diskussionen um ein europäisches Schulgeschichtsbuch. Welche Geschichte soll ein Lehrer lehren?) Hier nur erste Hinweise: Von den großen Bewegungen in Politik und Gesellschaft (Liberalismus, Sozialismus, Faschismus, Demokratie) , in Geistes- und Alltagsgeschichte (Pop und Beethoven, Barockkleider und Jeans) sind alle Staaten Europas mehr oder weniger betroffen: Dies gilt gleichermaßen schon für das Zeitalter der Glaubenskämpfe, das es überall in Europa gab (mehr oder weniger), wie für aktuellste Entwicklungen: Zeitgleicher Aufstieg des Populismus in vielen Staaten Europas heute (mehr oder weniger). Bilden die Staaten Europas womöglich nur ein System kommunizierender Röhren, die in der Tiefe miteinander verbunden sind? (Ich neige eher dazu). Und wenn, was sind dann die Tiefenstrukturen Europas? Oder sind die nationalen Sonderentwicklungen so prägend, dass man doch nicht von einer "Europäischen Geschichte" sprechen kann und besser daran tut, die Geschichte Europas wie eh und je als Geschichte der Nationalstaaten zu definieren? Die Vorlesung ist ein Gang durch die Europäische Geschichte/Geschichte Europas der letzten 500 Jahre. Sie hat dabei stets die Tiefenstrukturen Europas von 1500 bis in die Gegenwart im Blick - in all ihrer Umstrittenheit. Es geht um die geschichtlich gewordene, so schwierige Identität Europas. Die Vorlesung - will sie nicht unbedarft sein - berührt notwendig auch Fragen der Geschichtsphilosophie und der Geschichtsideologiebildung.
In den vorangegangenen Teilen wurde Europäische Geschichte bis zur Gründung des deutschen und italienischen Nationalstaates. Kaiserreich 1871 behandelt.

In Teil IV geht es um den Zeitraum von 1870-1933. Themen sind das Ausgreifen Europas über den gesamten Globus im Zeitalter des Imperialismus mit seinem weit reichenden Folgen bis in die Gegenwart, der Erste Weltkrieg und die Krisen der Zwischenkriegszeit über alle Nationalstaaten hinweg. Der Besuch des Teils IV der Vorlesung setzt nicht die Kenntnisse des vorangegangenen Teile voraus.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Frühen Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent                     Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit und Ort            Mo 12.15 - 13.45 Uhr, Leibnizstr. 8, R. 227

Termine                   vom 06. April bis zum 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.      2 Std. pro Semesterwoche

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik). Literatur wird in der ersten Vorlesung genannt werden.

Positionen der internationalen Kunst der 1960er Jahre in Deutschland

Dozent                     Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers

Zeit und Ort            Di 14.15 - 15.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

Termine                   vom 7. April 2017 bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.      2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg führte seit Ende der 1950er Jahre zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der auch der Kunst eine neue Blüte bescherte. Internationale Austauschprogramme vor allem mit Paris und New York weiteten den Horizont der in Deutschland lebenden Künstler und brachten viele weitere Künstler nach Deutschland. Dazu gehörten in den um 1960 nicht nur die Nouveau Réalistes aus Paris um Pierre Restany, Yves Klein und Arman, sondern ebenso amerikanische Künstler wie Ben Patterson, Mary Bauermeister, Emmet Williams oder George Macunias. Hinzu kamen Künstler wie beispielsweise der Koreaner Nam June Paik. Neue Realismus-Konzepte wurden genauso verhandelt wie performative Konzepte, Deutschland wurde mit Künstlern wie der Gruppe Zero, mit Peter Brüning, Wolf Vostell oder Joseph Beuys zu einem Impulsgeber internationaler Kunst. Dies verdankt die Kunst nicht zuletzt der gestalterischen Kraft und Dynamik des Informel der 1950er Jahre und den Ideen der Konkreten Poesie sowie der Elektronischen Musik, aus der über die sogenannten 'objektiven Tendenzen' ein Brückenschlag in die Pop Art gelang. Die Vorlesung möchte die verschiedenen in Deutschland wirkenden Tendenzen vorstellen und in einen internationalen Bezug setzen.

Raffael (1483-1520). Ein Künstlerleben um 1500 in Urbino, Perugia, Florenz und Rom

Dozent                     Prof. Dr. Christoph Jobst

Zeit und Ort            Do 16.15 - 17.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

                                 am 14.05.2020 Wilhelm-Seelig-Platz 2, Raum 214

Termine                   vom 16. April 2017 bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.      2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl      max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR


Inhalt: Anlässlich seines Todestages am 28. März oder am 6. April 1520 erinnert die Vorlesung an einen der größten, schon von seinen Zeitgenossen gerühmten Künstler der Frühen Neuzeit. Als Maler und auch als Architekt diente Raffael den Päpsten Julius II. und Leo X. Nicht weniger als sein Zeitgenosse Michelangelo prägte er die Kultur des damaligen Rom und ganz Italiens. Obwohl ihm nur 37 Lebensjahre beschieden waren und er in Rom lediglich zwölf Jahre lang wirken konnte, hinterließ er ein künstlerisches Oeuvre, das innerhalb von wenigen Jahren tiefgreifende Wandlungen erfuhr, das die Kunst seiner Zeit nachhaltig veränderte und weit in die Zukunft hineinwirkte und das bis heute Kenner und Laien in gleichem Maße fasziniert. Die sogenannte Schule von Athen in der Stanza della Segnatura des Vatikanischen Palastes steht mit der Darstellung der beiden Philosophen Platon und Aristoteles sowie mit ihrer gemalten monumentalen Architektur gleichsam als Sinnbild für die geistigen und künstlerischen Bestrebungen der italienischen Renaissance. Die Vorlesung wird sich der Malerei Raffaels widmen und dabei der Genese der Werke sowie dem jeweiligen Umfeld, in dem sie entstanden sind, besondere Aufmerksamkeit schenken.

Einführung in das Studium der Bildkünste

Dozent                  Dr. Susanne Schwertfeger

Zeit und Ort         Mo 14.15 - 15.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A

Termine                 vom 6. April 2017 bis 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl     max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

 

Inhalt: Der Kurs ›Einführung in das Studium der Bildkünste‹ vermittelt einen systematischen Überblick über die Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Anhand ausgewählter Objekte werden kunstgeschichtliche Fragestellungen aus den unterschiedlichen Stilepochen und Kunstlandschaften betrachtet. Fachterminologie und Methoden des Faches werden vorgestellt.

Die Folien des Kurses, Literaturlisten sowie weitere Materialien stehen zur Vor- und Nachbereitung der besprochenen Themen ab der ersten Sitzung online bereit. Begleitend zum Einführungskurs wird ein fakultatives Tutorium angeboten, in dem Studierende der höheren Semester die Inhalte mit den Teilnehmenden aufarbeiten. Die Terminabsprache hierfür findet in der ersten Sitzung statt.

„Bedeutende Violinkonzerte in der Interpretation berühmter Geiger des zwanzigsten Jahrhunderts“

Dozent                  Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort          Mi 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn                  15. April 2020

Unterrichtsstd.     20

Teilnehmerzahl     max. 80

Veranst.-entgelt     40,- EUR

 

Inhalt: 2020 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Jahr der Violine gekürt. Schirmherr ist der berühmte Geiger Daniel Hope, der wie kaum ein anderer Virtuosität und musikalische Vielfalt miteinander verbindet.

Wie kaum ein anderes Instrument hat die Geige die Menschen von jeher fasziniert. Die Virtuosen, die dieses Instrument beherrschten, wurden bewundert, gefeiert und oft rankten sich Geschichten und Mythen um sie. Das bekannteste Beispiel dafür war Niccolò Paganini, der zu seiner Zeit ganz Europa in einen wahren Taumel versetzte. Bei seinen Konzerten herrschte eine Hysterie, die mit der bei den großen Popkonzerten unserer Zeit vergleichbar gewesen sein dürfte.

Natürlich beflügelte der Erfolg solcher Solisten auch die Komponisten, Werke für die Violine zu schreiben. Auch die Solisten selber komponierten Konzerte, um ihre Virtuosität angemessen darstellen zu können. So entstand im 18. und 19. Jahrhundert eine riesige Zahl von Kompositionen für das Instrument, die noch heute eine Herausforderung für alle Geiger darstellen und den Kern ihres Repertoires bilden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann mit der Möglichkeit der Tonaufzeichnung eine neue Epoche. Dieses ermöglicht uns heute, anhand von Aufnahmen die Entwicklung des Geigenspiels seit dem zu betrachten und Interpretationen verschiedener Künstler zu vergleichen. Die Vorlesung stellt die Vielfalt der Kompositionen und deren unterschiedliche Interpretationen anhand zahlreicher Klangbeispiele vor und zeigt die Entwicklung des Violinspiels in drei Jahrhunderten.

Politische Philosophie im 20. Jahrhundert

Dozent                   Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit und Ort         Di 14.15 - 15.45 Uhr, Leibnizstr. 1, Raum 204

Termine                vom 07. April bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

Inhalt: Die Vorlesung setzt sich mit unterschiedlichen Ansätzen und Positionen der politischen Philosophie im 20. Jahrhundert auseinander, in denen es vor allem um das Verhältnis von Liberalismus und Antiliberalismus geht. Hierzu gehören die politische Philosophie von Leo Strauss und Carl Schmitt, die Konservative Revolution in der Weimarer Republik, der englische Skeptizismus von Michael Oakeshott und John Gray, die deliberative Erneuerung der politischen Philosophie im Anschluss an John Rawls und Jürgen Habermas, die Entwicklung des Neoliberalismus, die amerikanische und deutsche Debatte zwischen dem Kommunitarismus und Liberalismus, der libertäre Paternalismus und aktuelle Debatten um die Postdemokratie und die Kritik des Kapitalismus.

Einführung in die Verantwortungsethik

Dozent                   Prof. Dr. phil. Ludger Heidbrink

Zeit und Ort          Mi 12.15 - 13.45 Uhr, Olshausenstr. 75, S3, Raum 177

Termine                vom 08. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt   30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung gibt eine Einführung in die historischen und systematischen Grundlagen der Verantwortungsethik. Behandelt werden die Geschichte und Strukturen des Verantwortungsbegriffs, ausgewählte Verantwortungstheorien der Gegenwart, Grundbegriffe wie Selbstverantwortung, Mitverantwortung, individuelle und kollektive Verantwortung sowie die Rolle des Verantwortungsprinzips in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Im Zentrum steht die Entwicklung des Verantwortungsbegriffs von einem individualethischen über ein ordnungsethisches zu einem systemethischen Handlungsprinzip.

Welt ohne Maß

Dozent                  Prof. Dr. phil. Ralf Konersmann  

Zeit und Ort          Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    max. 5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

Inhalt: Das Maß ist ein alteuropäischer Orientierungsbegriff, der im Lauf der Geschichte verblasst ist. Aus Philosophie und Wissenschaften ist er, nachdem er über Epochengrenzen hinweg und namentlich bis zu Hegel auch in den Ordnungen des Wissens als unentbehrlich galt, fast völlig verschwunden.

Die Vorlesung geht dieser Geschichte nach. Wie kann ein zentraler Orientierungsbegriff wie dieser von der Landkarte des Wissens verschwinden? Und was ist an seine Stelle getreten?

Nachdem im Wintersemester die Profilierung des antiken Maßbegriffs und damit einer Ethik des Maßes im Vordergrund stand, wechselt das Augenmerk nun im Sommer zu den Phänomenen des Unmaßes, des Übermaßes und der Maßlosigkeit: zu den Tendenzen und der Phänomenwelt der Ethik des Übermaßes.

Um der Vorlesung zu folgen, ist die Kenntnis der vorangegangenen Veranstaltungen nicht erforderlich. Was zum Verständnis nötig ist, wird ad hoc aktualisiert.

Kritische Theorie ("Frankfurter Schule")

Dozent                  Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit und Ort         Di 10.15 - 11.45 Uhr, Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Termine                vom 14. April bis 30. Juni 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl   10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt   30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung behandelt die Theorieentwicklung der ersten Generation der kritischen Theorie von 1925 bis 1970. Es werden wesentliche Texte von Max Horkheimer, Friedrich Pollock, Karl August Wittfogel, Erich Fromm, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin und Herbert Marcuse vorgestellt und analysiert. Die Theorieentwicklung wird in ihrem geschichtlichen Kontext betrachtet.

Empfohlene Literatur

Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule. Frankfurt 1988.

Zeitschrift für Sozialforschung, Bd. 1-9 (1932-1941), Reprint Frankfurt/M. 1980

Theorien der Gerechtigkeit

Dozent                   Prof. Dr. Konrad Ott

Zeit und Ort         Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E59

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.    2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

Inhalt: Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil gibt einen historischen Überblick. Behandelt werden Plato, Aristoteles, Hobbes, Locke, Hegel und Marx. Im zweiten Teil werden die Ansätze von Rawls, Walzer und Sen vorgestellt. Der dritte Teil behandelt neuere Ansätze zu globaler Gerechtigkeit und führt in das Gebiet von „environmental justice“ ein.

 

Empfohlene Literatur

Aristoteles: Nikomachische Ethik.

John Rawls: A Theory of Justice. 1971.

Michael Walzer: Spheres of Justice. 1983.

Einführung in die Philosophie

Dozent                   Priv.-Doz. Dr. David Lauer

Zeit und Ort          Mi 10.15 - 11.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                vom 15. April bis 01. Juli 2020

Unterrichtsstd.     2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl    max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt    30,- EUR

 

Inhalt: Die Philosophie, so schrieb Ludwig Wittgenstein, sei keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Aber was für eine sonderbare Tätigkeit ist das: Philosophieren? Was sind die Gegenstände des Philosophierens, was seine Methoden, was seine Resultate? Und vor allem: Wozu soll es gut sein? Warum philosophieren wir? In der zweieinhalbtausend Jahre währenden Geschichte der Philosophie wurden diese Fragen sehr unterschiedlich beantwortet. Diese Pluralität ist aber kein bedauerlicher Unfall, sondern kennzeichnet das Wesen der Philosophie selbst, die – wenn sie nach Gott und der Welt, dem Leben und Universum und allem fragt – notwendigerweise immer auch nach sich selbst fragt. Ihr Wesen ist daher in keiner Definition zu finden, sondern allein in der Geschichte der rationalen Auseinandersetzung um ihr Selbstverständnis. Von dieser Vielfalt in der Einheit will diese Vorlesung erzählen. In Auseinandersetzung mit einigen der größten Texte und bedeutendsten Köpfe der Philosophiegeschichte von der Antike bis zur Gegenwart stellt sie exemplarische Antworten auf die Fragen vor, wie, worüber, warum und wozu philosophiert werden kann. Ihr Ziel ist nicht ein historischer oder systematischer Gesamtüberblick, sondern ein Album philosophischer Fragen, Themen, Textsorten, Arbeitsweisen, Denkstile und Traditionen, das erste Orientierung, vor allem aber Anregung und Ansporn zum Selbstdenken bietet.

 

Workshop Philosophie von Herrn Dr. Florsctz siehe unter „Seminare, Workshops, Forschendes Lernen und Exkursionen“

Einführung in die Astronomie und Astrophysik – Teil 3.2 - Aktuelle Fragen der Astrophysik

Dozent                  Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Zeit und Ort          Di 18.15 - 19.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine:               Termine werden noch bekannt gegeben.

Unterrichtsstd.     12

Teilnehmerzahl     max. 80

Veranst.-entgelt     20.- EUR

 

Inhalt: Diese Vorlesung ist der dritte Teil eines speziell für das Kontaktstudium entwickelten dreiteiligen Zyklusses, in dem ein Überblick über das ganze Feld der Astronomie und Astrophysik in allgemeinverständlicher Form gegeben werden soll. Der dritte Teil erstreckt sich über jeweils 6 Vorlesungen im Wintersemester 2019/20 und im  Sommersemester 2020. Es werden dabei aktuelle Entwicklungen in der Astrophysik vorgestellt, z.B. Exoplaneten und Astrobiologie, Gravitationswellen, Dunkle Materie und Energie. Für die Vorlesung ist der Besuch des 1. und 2. Teils des Zyklusses (Sterne und Planeten, Wintersemester 2018/19; Galaxien und Kosmologie, Sommersemester 2019) zwar keine Voraussetzung, aber doch hilfreich.

Vorlesung: Einführung in die Meeresbiologie

Dozent*innen         Prof. Dr. rer. nat. Ute Hentschel Humeida, PD Dr. Stefanie Ismar,

                                 Prof. Dr. rer. nat. Ulf Riebesell, Prof. Dr. rer. nat. Thorsten B.H. Reusch,

                                 Prof. Dr. rer. nat. Martin Wahl

Zeit und Ort            Do 12.30 - 14.00 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E62

Termine                  vom 14. April bis 30. Juni 2020

Teilnehmerzahl     max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30,- EUR

 

Inhalt: In dieser Vorlesung werden Grundkenntnisse der wichtigen biologischen Prozesse in marinen Systemen vermittelt.

  • Physikalische und chemische Umweltfaktoren
  • Plankton
  • Marine Mikrobiologie
  • Benthische Lebensgemeinschaften
  • Grundlagen der Fischereibioloige
  • Stoffkreisläufe im Ozean

Inseln der Erde

Dozenten             Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork

Zeit und Ort          04. bis 08. Mai 2020, 9.00 bis 12.00 Uhr, Bürgerhaus Kronshagen

Unterrichtsstd.     15

Teilnehmerzahl    max. 30

Veranst.-entgelt   Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

 

Inhalt: Inseln sind ganz außergewöhnliche, oftmals überaus empfindliche und damit leicht zu gefährdende Lebensräume. Vor allem abgelegene Inseln bieten ungewöhnliche Lebensbedingungen. Dort konnten in der Abgeschiedenheit unter geringem Konkurrenzdruck Pflanzen- und Tierarten überdauern oder entstehen, die auf dem Festland kaum oder gar keine Überlebenschancen besitzen würden.

Inseln und Inselgeschichten ziehen Menschen wie Magneten an. Inseln sind Erlebnis- und Erholungsräume. Sie sind verbunden mit Geschichten zu Piraten und Schätzen, Verschollenen und Wiedergefundenen, zu Einsamkeit und Tropenparadiesen. Inseln boten früher Ruhe und Erholung, sie reizten zum Entspannen, zum Träumen. Aufgrund ihrer Anziehungskraft sind heute viele Inseln überlaufen, verschmutzt; ihre Ökosysteme sind gefährdet oder gar zerstört. Manchmal genügten kleine, jedoch wirksame Eingriffe, um Inseln dramatisch zu ändern:

Das unbeabsichtigte Hinterlassen von Ziegen im 16. Jh. und das absichtliche Aussetzen von Kaninchen im Jahr 1935 anlässlich der Eröffnung auf der Robinson Crusoe Insel zerstörte großflächig den Pflanzenbestand dieses Eilandes,

Verwilderte Ziegen, Rinder, Esel, Schweine und Hunde nahmen vielen nur auf den Galápagos-Inseln lebenden Tieren ihren Lebensraum,

Ratten fraßen auf Mauritius die Lebensmittelvorräte der niederländischen Bewohner und trugen zur Aufgabe des Handelsstützpunktes bei.

Wetterextreme und der Klimawandel machen sich auf Inseln besonders früh und intensiv bemerkbar.

Die große Empfindlichkeit von Inselökosystemen führt also dazu, dass Einflüsse und Eingriffe des Menschen dort weitaus stärker wirken als auf dem Festland. Viele natürliche Entwicklungen und manche Wirkungen des Menschen, die auf dem Festland verdeckt und unbeachtet ablaufen, sind damit auf Inseln früher und deutlicher erkennbar: Inseln sind ökologische Frühwarnsysteme.

In der Inselwoche stellt Hans-Rudolf Bork jeweils vormittags Inselwunder und -dramen, die Besonderheiten und Empfindlichkeiten von Inseln im historischen Kontext und die Optionen unseres Handelns zur Bewahrung der verbliebenen Einmaligkeit vor.

Neben allgemeinen Grundlagen zum Entstehen und Vergehen von Inseln werden beispielhaft Inseln in der Nordsee (Amrum, Föhr, die Halligen und Spiekeroog), im Indischen Ozean (Mauritius), in Südostasien (Singapur) und im Pazifischen Ozean (Osterinsel, Robinson Crusoe Insel, Galápagos, Palau) behandelt.

Workshop Philosophie – Bertrand Russel, Eroberung des Glücks

Dozent                  Dr. Gottlieb Florsctz

Zeit und Ort          Mi 18.00 - 19.30 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Beginn                  15. April 2020

Unterrichtsstd.     20

Teilnehmerzahl     max. 30

Veranst.-entgelt     40,- EUR

 

Inhalt: Der Philosoph und Mathematiker Bertrand Russell war wegen Kriegsdienstverweigerung im Gefängnis; er protestierte lautstark gegen den Vietnamkrieg und wurde wiederum ins Gefängnis eingesperrt - nichtsdestotrotz schrieb er weiter an philosophischen Schriften, die bis heute Weltgeltung beanspruchen können. Weltruhm erlangte Russel mit seinem Engagement gegen den Vietnamkrieg; er war der Initiator jenes Tribunals, das die Amerikaner in den späten sechziger Jahren der Kriegsverbrechen gegen Vietnam für schuldig befand. Berühmt wurde Russel jedoch mit seinen umfassendem Philosophie-geschichtlichen Kompendium "Philosophie des Abendlandes" (1946); und "Analyse des Geistes" (1921) - und vor allem: "Gesunder Menschenverstand und Atomkrieg" (1954), in dem er sich gegen die Atom-Rüstung der USA gegenüber der damaligen Sowjetunion im sog. "Kalten Krieg" aussprach und vor einem kommenden nuklearen Krieg zwischen den Blöcken warnte. Russell war der akademische Lehrer des späteren Sprach-Philosophen Ludwig Wittgenstein, der mit seinem "Tractatus logico-philosophicus" seinem Lehrer Russel den ersten Rang des bedeutendsten Philosophen abgerungen hat. Russells Schrift "Eroberung des Glücks", die wir uns als Textgrundlage für dieses Sommersemester vorgenommen haben, ist eine zwar relativ kleine, aber doch umfassende und grundlegende philosophische Arbeit von Bertrand Russell für die Möglichkeit eines dauerhaften menschlichen Glücks: Russell beschreitet hier erste philosophisch-psychologische Wege zu einer besseren Lebensgestaltung im Sinne eines psychologischen Lebens-Ratgebers: "Ein Buch, in dem ich allgemeine Ratschläge gab, wie der Einzelne Temperament bedingtes Unglück überwinden könne, im Gegensatz zu dem, was durch einen Wandel des sozialen und wirtschaftlichen Systems bewirkt werden kann. Das Buch wurde zu einer Zeit geschrieben, „als ich viel Selbstkontrolle und vieles brauchte, was ich durch schmerzliche Erfahrung gelernt hatte, wenn ich mir ein dauerhaftes Glück bewahren wollte." (Bertrand Russel: Eroberung des Glücks, London 1930, 1977). 
Wir werden Russels Buch als philosophische Leitlinien für die persönliche Lebensgestaltung nutzen und die erstaunliche Aktualität seiner philosophisch-grundlegenden Gedanken über das menschliche Glück diskutieren.
Willkommen sind alle an philosophischer Diskussion Interessierten und alle Glück-und Sinn-Suchenden. Es werden keine philosophischen oder psychologischen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Ausgewählte Aspekte der Emanzipation der "Psychisch Kranken" und der sozialpsychiatrischen Entwicklung

Dozent                  Fritz Bremer

Zeit und Ort            Di 16.15 - 17.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                  7., 14. und 21. April; 5., 12. und 19. Mai 2020

Unterrichtsstd.       12

Teilnehmerzahl      12

Veranst.-entgelt     25,- EUR

 

Inhalt: Mit den folgenden Themen soll der sozialgeschichtliche und sozialpsychiatrische rote Faden, der in den beiden vorhergehenden Semestern aufgenommen wurde, weiter gesponnen werden. Die Themenauswahl ergab sich aus der Abschlussdiskussion des vorhergehenden Seminars.

  • Psychose, Depression, Zwangserkrankung - was ist das? Was erleben die betroffenen Menschen? Wie sind diese Erfahrungen zu verstehen? Und was kann helfen?
  • "Auf der Spur des Morgensterns - Psychose als Selbstfindung - das epochemachende Buch von Dorothea Buck und was es bewirkte. Informationen über Dorothea Bucks Leben und ihr Werk.
  • Wie geht es eigentlich den Kindern psychisch erkrankter Eltern? - Warum wurde ihre besondere Situation so spät entdeckt? Welche Hilfen brauchen sie und welche Hilfen gibt es?
  • Die Ökonomisierung der sozialen Arbeit - was ist das? Mit welchen Methoden hat die  Ökonomisierung auch in der sozialpsychiatrischen Arbeit die Sprache, das Denken, Haltungen, Zielvorgaben, die Praxis insgesamt verändert? Wie wurden "Patienten" zu "Kunden"? Was bewirkt der Vorrang der Ergebnisorientierung?
  • Was ist eigentlich "Inklusion" für psychisch erkrankte Menschen? Wie können sie zu mehr Zugehörigkeit und Teilhabe finden? - Vorstellung des niederländischen Konzepts "Kwartiermaken".

 

Die Veranstaltung ist natürlich offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In der ersten Sitzung werden wir uns mit dem Ablauf und mit dem roten Faden befassen. Es werden Fachartikel, Berichte und andere Texte verteilt, so dass alle die Möglichkeit haben, sich in die ausgewählten Themen einzulesen.

Forschendes Lernen – Gesunde Ernährung

Dozentin               Anke Dettner-Schönfeld

Zeit und Ort          Mo 14.15 - 15.45 Uhr, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Termine                27.April; 18. Mai; 8. Juni.; 22. Juni; 06. Juli 2020

Teilnehmerzahl    max. 15

Veranst.-entgelt    20,- EUR

 

Inhalt: Im Rahmen des Kontaktstudiums schreitet die Veranstaltungsreihe rund um das breitgefächerte Thema der Ernährung weiter voran, wobei die Veranstaltung stets offen für neue Teilnehmer ist.

Über die verschiedenen Medien strömen gerade im Bereich der Ernährung ständig Meldungen, Meinungen und auch viel Werbung auf uns ein. Dies alles einzuordnen ist gar nicht so einfach. Mit der Methode des Forschenden Lernens wollen wir uns aktiv auf unterschiedliche Art und Weise der zentralen Frage „Was gehört zu einer gesunden Ernährung des Menschen?“ nähern. Dabei erarbeiten Sie sich ernährungswissenschaftliche Grundlagen und können Ihr Wissen zu  Schwerpunkthemen, die Sie mitbestimmen, vertiefen. Sie befassen sich bewusst  mit der Thematik der Ernährung, schärfen Ihre Sinne und gewinnen neue Eindrücke.

Im Sommersemester werden wir uns zunächst mit dem Energiebedarf befassen und wie dieser sich ermitteln lässt. Anschließend versuchen wir dem Geschmack auf die Spur zu kommen und wenden uns dem weiten Gebiet der Aromastoffe sowie Geschmacksverstärkern zu. Ein Besuch am Institut für Humanernährung soll das Semester abrunden.

Online-Ringvorlesung der Hochschulen: Die Weltgesellschaft Herausforderungen und Chancen für die Zukunft

Dozent*innen         s. Vortragsliste

Zeit und Ort           Mi 16.00 - 18.00 Uhr,  Olshausenstr. 75, S1, Raum 506

Termine                  29. April; 20. Mai; 27. Mai; 10. Juni; 24. Juni; 01. Juli 2020

Teilnehmerzahl       50

Veranst.-entgelt     Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

 

Einige Sozialwissenschaftler interpretieren die Globalisierung der letzten Jahrzehnte als Entwicklung eines erdumspannenden sozialen Systems und sehen darin eine bereits ent-standene oder aber erst entstehende „Weltgesellschaft“. Die Beiträge der Reihe nähern sich diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven an. Sie kommen aus sechs verschie¬denen deutschen Universitäten und werden jeweils vom Standort des Vortragenden in die Hörsäle aller anderen beteiligten Einrichtungen übertragen. Die Reihe wird organisiert von der  Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Wei¬terbildung für Ältere (BAG WiWA).

Mi., 29. April 2020, live aus der Universität Trier

Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Politikwissenschaft / Gründungsdirektor des Mercator Institute for China Studies (2013-2018)

Chinas Gegenentwurf zur marktwirtschaftlichen Demokratie: Systemwettbewerb im digitalen Zeitalter

Mi., 20. Mai 2020, live aus der Universität Hannover

Barbara Janocha, M.A., Religionswissenschaftlerin / Vorstandsmitglied der Dr. Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung

Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?

Mi., 27. Mai 2020, live aus der Universität Wuppertal

Prof. Dr. Gabriele Molzberger, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Berufs- und Weiterbildung

Globale Erwartungen zum lebenslangen Lernen

Mi., 10. Juni 2020, live aus der Universität Bremen

PD Dr. phil. habil. Stefan Luft, Institut für Politikwissenschaft

Grenzenlose Migration - Utopie oder Dystopie?

Mi., 24. Juni 2020, live aus der Universität des Saarlandes

Dr. Thomas Schmidtgall, Zentrum für lebenslanges Lernen (ZelL) / „Europa und Interkulturelle Kommunikation“

Interkulturelles Denken und globale Gesellschaft

Mi., 1. Juli 2020, live aus der Universität Ulm

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher, Informatik / Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n

Zukunftsszenarien für die Welt

 

Einladung zum Gesprächskreis

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft werden in der Vortragsreihe aus der Perspektive wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Begleitend zu der Ringvorlesung wollen wir in einem Gesprächskreis die Gelegenheit nutzen, die vorgestellten Ansätze zu diskutieren. Die Treffen dienen der Vor- und Nachbereitung der Vorträge, der Einordnung der vorgetragenen Thesen und der Orientierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei soll auch die Rolle der Wissenschaft(en) und ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung in den Blick genommen werden.

Bei Interesse kann der Gesprächskreis diesen Fragen auch nach Abschluss der Vortragsreihe im kommenden Semester im Kontakt mit Kieler Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nachgehen.

Der Gesprächskreis findet mittwochs, 16.00h bis 18.00h, Raum 506, OS75 an folgenden Terminen statt: 22. April, 06.n Mai, 03. und 17. Juni und 08. Juli 2020.

Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Gesprächskreis zur Öffentlichen Ringvorlesung "Die Weltgesellschaft - Herausforderungen und Chancen für die Zukunft"

Einladung zum Gesprächskreis

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft werden in der Vortragsreihe aus der Perspektive wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet.

Begleitend zu der Ringvorlesung wollen wir in einem Gesprächskreis die Gelegenheit nutzen, die vorgestellten Ansätze zu diskutieren. Die Treffen dienen der Vor- und Nachbereitung der Vorträge, der Einordnung der vorgetragenen Thesen und der Orientierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Dabei soll auch die Rolle der Wissenschaft(en) und ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung in den Blick genommen werden.

Bei Interesse kann der Gesprächskreis diesen Fragen auch nach Abschluss der Vortragsreihe im kommenden Semester im Kontakt mit Kieler Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nachgehen.

Der Gesprächskreis findet mittwochs, 16.00h bis 18.00h, Raum 506, OS75 an folgenden Terminen statt: 22. April, 06.n Mai, 03. und 17. Juni und 08. Juli 2020.

Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Exkursion I „Historische Stätten in Glückstadt“

Dozent                     Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)

Einführung              Do 14. Mai 2020, 14.15 -15.45 Uhr

Exkursion                Do 28. Mai 2020

Teilnehmerzahl      min. 10, max. 20

Veranst.-entgelt      70,- EUR

 

Inhalt:

a) Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 14. Mai 2020, 14.15 bis 15.45 Uhr;

Raum wird noch bekannt gegeben.

b) Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 28. Mai 2020

 

Themenübersicht:

Der Ort Glückstadt an der Elbe ist ein wenig bekanntes Juwel in Schleswig-Holstein. Die Stadt wurde als Festung mit Handelshafen gegründet. Die Festungsstruktur mit ihren sternförmig auf den Marktplatz zulaufenden Straßen ist bis heute gut zu erkennen. Der Handelshafen mit alten Speichern und Umschlagsmöglichkeiten ist noch vorhanden und die Umwandlung der ehemaligen Festung in eine Verwaltungsstadt, von der aus Schleswig-Holstein im 18. und 19. Jahrhundert verwaltet wurde, zeigt sich an vielen eindrucksvollen Gebäuden.

Der Versuch des dänischen Königs, mit Glückstadt eine Konkurrenz zu den Häfen in Altona und Hamburg aufzubauen, scheiterte genau wie der Versuch mit der Feste Glückstadt einen Sperrriegel gegen die Hamburger Kaufleute zu errichten, um deren Handel zu stören.

Dennoch blieb trotz vieler Zerstörungen in den Napoleonischen Kriegen ein sehenswertes Ensemble an Gebäuden und ein eindrucksvolles Stadtbild erhalten, das wenig durch Modernisierungen der neueren Zeit zerstört worden ist.

Wir werden die Stadt mit einer Führung erkunden, die Stadtkirche besichtigen, gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wir gehen längere Strecken zu Fuß.

Exkursion II „Unbekannte Orte in Lübeck“

Dozent                   Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)

Einführung            Do 18. Juni 2020, 14.15 bis 15.45 Uhr;

Exkursion              Do 25. Juni 2020

Teilnehmerzahl    min. 10, max. 20

Veranst.-entgelt    70,- EUR

 

Inhalt:

a) Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 18. Juni, 14.15 bis 15.45 Uhr; Raum wird noch bekannt gegeben.

b) Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 25. Juni 2020

 

Themenübersicht

Geschichte der Jüdischen Religion und der Reformierten Kirche in der Hansestadt Lübeck von der Reformation bis ins 19. Jahrhundert und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus am Beispiel der „Lübecker Märtyrer“.

Die Exkursion führt uns in das ehemalige jüdische Ghetto in Lübeck Moisling mit dem größten jüdischen Friedhof in Schleswig-Holstein, die in der nationalsozialistischen Zeit errichteten Lutherkirche mit der Ausstellung über die „Lübecker Märtyrer“, die Lübecker Synagoge und die Reformierte Kirche.

Sowohl die Stadt Lübeck als auch die Lutherische Kirche haben mit der Gemeinde Jüdischen Glaubens, der reformierten Gemeinde und den Widerständlern einen besonderen Umgang gepflegt.

An den historischen Orten werden wir uns über die Beziehungen der Stadt Lübeck und der Lutherischen Kirche zu Lübeck zu den verschiedenen Religionsgemeinschaften und zum kirchlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus ein Bild machen können.

Wir werden zwischendurch gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wir gehen längere Strecken zu Fuß.

Ringvorlesung "Flucht und Migration aus rechtlicher Perspektive"

Dozent/in               Prof. Dr. Nele Matz-Lück

Zeit und Ort:           Mi 18:15 - 19:45, Christian-Albrechts-Platz 3 - Hörsaal 2
Findet statt vom 15. April 2020 bis zum 17. Juni 2020

 

Inhalt SoSe 2020:

 

15. April 2020        

Podiumsdiskussion mit Impulsreferat: Flucht über das Meer

Impulsreferat:   Europäische Grenzsicherung im Mittelmeer? Prof. Dr. Nele Matz-Lück, Kiel                                     

Podiumsgäste aus den Bereichen der Marine, der Schiffseigner, der Nichtregierungsorganisationen und der Politik

22. April 2020        

(Kein) Recht auf Aufenthalt? Abschiebungsverbote und Abschiebungshindernisse                         

Prof. Dr. Andreas Zimmermann, Potsdam

27. Mai 2020         

Dublin 1, 2, 3 … 4? Auf der Suche nach einem solidarischen europäischen Asylrecht,

Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Kiel

17. Juni 2020         

Push-back und Pull-back: Menschenrechtliche Anforderungen

Dr. Dana Schmalz, Berlin/Göttingen/New York

Sprachen - Schriften - Inschriften. Die nordwestsemitische Literatur des 1. Jahrtausends v. Chr.

Dozentin                Prof. Dr. theol. Anna Elise Zernecke

Zeit und Ort            Do 10.15 – 11.45 Uhr

                             Leibnizstr. 4, Raum 023

Termine                 vom 09. April bis 02. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Stunden je Semesterwoche

Teilnehmerzahl       max. 3

Veranst.-entgelt     30,- EUR

Inhalt:

Das Alte Testament ist nicht im luftleeren Raum entstanden. Die biblischen Texte sind Teil der nordwestsemitischen Literaturen. Im Gegensatz zu den Großreichen des Alten Orients und Ägyptens mit ihren vielfältigen Schriftzeugnissen sind die nordwestsemitischen Literaturen aber weitgehend verloren: In den Kleinstaaten der Levante, zu denen auch Israel und Juda zu zählen sind, hat man primär auf Papyrus geschrieben, der sich nicht erhalten hat. Die hebräischen, aramäischen, phönizischen, moabitischen … Inschriften in Stein, auf Ton und Putz sind die einzigen außerbiblischen Schriftzeugnisse, die sich aus dem alten Israel und aus seinen Nachbarstaaten erhalten haben. Die Vorlesung gibt einen Überblick über diese Inschriften aus der Levante aus dem 1. Jahrtausend v. Chr., über ihre Sprachen und Schriften.

Empfohlene Literatur

Literaturempfehlungen werden in der Veranstaltung gegeben.

 

Zusatzinformation: Hebräischkenntnisse sind nicht notwendig!

 

 

Einführungsvorlesung zur mittelalterlichen Geschichte: Modernes Mittelalter

Dozent                  Prof. Dr. phil. Andreas Bihrer

Zeit und Ort            Di 10.15 - 11.45 Uhr, Christian-Albrechts-Platz 2 (Audimax), Hörsaal H

Termine                vom 7. April bis zum 2. Juli 2020

Unterrichtsstd.       2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl       max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

Inhalt: Finsteres Mittelalter? Modernes Mittel- alter? Populäres Mittelalter! Das gegenrtig große Interesse am Mittelalter zeigt sich nicht zuletzt an Fernsehserien mit hohen Einschaltquoten und erfolgreichen historischen Romanen, es produziert auch immer neue Bilder vom Mittelalter. In der Vorlesung sollen die Bilder dieser Epoche, welche die Geschichtswissen- schaft erarbeitet hat, vorgestellt und diskutiert werden. Im Mittelpunkt wird eine (Re-)Kon- struktion der Vorstellungswelt und der sozialen Gruppen stehen. Anhand der Bescftigung mit zentralen Ereignissen, durch den Rückgriff auf wichtige Quellen und die Darstellung aktueller Forschungskontroversen sollen Grundzüge der mittelalterlichen Geschichte vermittelt werden. Empfohlene Literatur

Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter, Berlin 2004.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Frühen Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent                   Prof. Dr. phil. Volker Seresse

Zeit und Ort            Mo 12.15 - 13.45 Uhr, Leibnizstr. 8, R. 227

Termine                 vom 06. April bis zum 29. Juni 2020

Unterrichtsstd.       2 Std. pro Semesterwoche

Teilnehmerzahl       max. 10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranst.-entgelt     30.- EUR

Inhalt: In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik). Literatur wird in der ersten Vorlesung genannt werden.

Betrachtung der Epochen –Allgemeine Bestimmungsübung

Dozentin               Agnes Köhler. M.A.

Zeit und Ort            Di. 16.15 - 17.45 Uhr, Olshausenstr. 75, S3, Raum 184

Termine:                14. April; 12. Mai; 09. Juni; 07. Juli

 Unterrichtsstd.      8

Teilnehmerzahl       max. 20

Veranst.-entgelt     Für Hörerinnen und Hörer des Kontaktstudiums entgeltfrei!

Inhalt: Jede Zeit hat ihre großen Meister und ihre Themenschwerpunkte und wird mit einem Epochenbegriff meist im Nachhinein benannt. Innerhalb der großen Klammer eines Begriffs zeigen sich sowohl ähnliche als auch unterschiedliche und individuelle Stile, die Bildinhalte sind je nach Jahrhundert und Nation mal mehr, mal weniger von Kirche und Staat vorgegeben, aber fast immer von gesellschaftlicher Entwicklung getragen. Diese Bestimmungsübung gehört zu einer Reihe, die durch die Jahrhunderte der Malerei führt, um den offenen Blick des Betrachters auf die Bilder zu lenken. Sie richtet sich vornehmlich an Teilnehmer, die bereits an den Übungen dieser Reihe teilgenommen haben. Es werden Werke aus verschiedenen Jahrhunderten gezeigt, die von den TeilnehmerInnen einzuordnen sind. Von Bildaufbau, Bildmotiv und Stil ausgehend sollen die TeilnehmerInnen Rückschlüsse auf Künstler Entstehungszeit und Entstehungsort ziehen.