Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Einführungsvorlesung zur Regionalgeschichte: Geschichte Südosteuropas in der Vormoderne. Vom Mittelalter bis zur Frühzeit der Nationalstaaten (bis zum Berliner Kongress 1878)

Dozent

Prof. Dr. phil. Ludwig Steindorff

Zeit und Ort

Mo 10.15 – 11.45; CAP2 – Hörsaal C

Beginn

13. April 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Hinter der scheinbaren Unübersichtlichkeit der politischen, nationalen und religiösen Verhältnisse im gegenwärtigen Südosteuropa lässt sich aus der historischen Perspektive ein langfristig wirksamer Strukturraum erkennen. Die Geschichtsregion Südosteuropa umfasst das Gebiet der heutigen Staaten Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Kosovo, Montenegro, Makedonien, Bulgarien, Albanien, Griechenland und den europäischen Teil der Türkei. - Gegenstand des ersten Teiles im Sommersemester sind Vorstrukturierung des Raumes in der Antike; frühmittelalterliche Herrschaftsbildung und Christianisierung im Spannungsfeld zwischen Byzanz und Fränkischem Reich; Reichsbildungen und wirtschaftliche Erschließung im Hochmittelalter; die Prägungen durch das Osmanische Reich; österreichische und russische Interessen in Südosteuropa; die Anfänge der nationalen Bewegung und die Entstehung der ersten Nationalstaaten im 19. Jahrhundert bis zum Ende der Orientkrise 1875-1878.

 

Empfohlene Literatur:

Zur Einführung:

-         Karl Kaser: Südosteuropäische Geschichte und Geschichtswissenschaft, 2. Auflage, Stuttgart 2002;

-         Edgar Hösch: Geschichte der Balkanländer, 4. Auflage, München 2002;

-         Geschichte Südosteuropas. Vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart, Hrsg. Konrad Clewing, Oliver Schmitt, Regensburg 2011.