Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

„Höhepunkte absoluter Musik“ Eine Betrachtung der sinfonischen Musik der Klassik und Romantik

Dozenten

Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45; Olshausenstr. 75, Hörsaal H 4

Termine

18.04., 23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 2014

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl max.

80

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Während bis zur Barockzeit Opern, Oratorien und Instrumentalkonzerte das Schaffen großer Komponisten beherrschten, beginnt sich 18. Jahrhundert eine neue Werkgattung zu verbreiten: die Sinfonie. Sie tritt in der Klassik und Romantik als neuer kompositorischer Schwerpunkt den bisher dominierenden Gattungen ebenbürtig an die Seite.

 Als „Erfinder“ der klassischen Sinfonie gilt Joseph Haydn. Ludwig van Beethovens sinfonisches Schaffen stellt einen ersten großen Höhepunkt in der Entwicklung dieses Genres dar und wurde zum Maßstab für alle folgenden romantischen Komponisten. Dabei veränderten sich im Laufe der Zeit Orchestergröße, zeitliche Ausdehnung der Werke und Instrumentierung aber zum Teil auch Form und Struktur.

 Volker Mader hat in seiner langjährigen Tätigkeit viele dieser Werke dirigiert. In seiner Vorlesung wird er deshalb neben der ausführlichen Betrachtung der Entwicklung der Werkgattung vor allem auch auf Interpretation und Aufführungspraxis eingehen und über die technischen Anforderungen an die Ausführenden sprechen. Illustriert wird dieses an musikalischen Beispielen, bei denen Interpretationsvergleichen eine wichtige Rolle zukommt.