Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Der Hinduismus – eine „Weltreligion“?

Dozent

Prof. Dr. Horst Brinkhaus

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S3, Raum 184

Beginn

04. November 2015

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 24

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:

Die Religion des Hinduismus findet regelmäßig Berücksichtigung in Auflistungen und Abhandlungen zum Thema Weltreligionen; in der geplanten Lehrveranstaltung soll daher zu Beginn kurz der Begriff „Weltreligion“ erörtert werden. Daraufhin wird eine ausführliche Darstellung der Entstehung und Entwicklung des traditionellen Hinduismus mit seiner besonderen Theologie, religiösen Praxis und Sozialordnung vom Vedismus bis zur „Renaissance of Hinduism“ gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts unterlag der Hinduismus grundlegenden Wandlungen und Ergänzungen, die unter dem Stichwort Neo-Hinduismus zusammengefasst werden und bis heute das Erscheinungsbild des gegenwärtigen Hinduismus in Indien und in der Welt bestimmen. Abschließend soll dann noch einmal die Frage aufgegriffen werden, ob bzw. inwieweit zu Recht die nach wie vor sehr indisch geprägte Religion des Hinduismus den fünf bedeutendsten „Welt- religionen“ zugerechnet wird.

 

Zur Einführung geeignete Literatur:

- Heinrich von Stietencron: Der Hinduismus. München, C. H. Beck, 2001 (in der Beck’schen Reihe Wissen)
- Thomas Oberlies: Hinduismus. Frankfurt a. M., S. Fischer, 2008 (in der Reihe Fischer Kompakt)
- Angelika Malinar: Hinduismus. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2009 (UTB 3197)