Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Über das Verstehen und Missverstehen der Bibel

Dozent Prof. Dr. Dr. Klaus Kürzdörfer
Zeit und Ort Mo 16.15 – 17.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 209b
Beginn 09. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40.- EUR

 

Inhalt:
Dass es schwerverständliche bzw. provozierende Bibelstellen gibt, lässt sich kaum leugnen. Die Erklärungen für diese Tatsache sind allerdings sehr widersprüchlich. Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hält z. B. den Gott des Alten Testaments für „die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur“ (Gotteswahn S. 45). Der Theologe Bultmann hielt den Gebrauch der modernen Technik mit dem Glauben an die Wunderwelt des Neuen Testaments für unvereinbar. Und Franz Buggle führt die Hochschätzung der Bibel auf die weitverbreitete Unkenntnis ihres Inhalts zurück. Diese Beispiele bringen nur die eine Seite der Medaille zum Ausdruck Die Kehrseite verfechten die sog. Literalisten, also Buchstabengläubige, die nicht nur die Bibelworte für inspiriert halten, sondern ihre Satzzeichen und Akzente mit einschließen. Die universitäre Bibelauslegung versucht beiden Extremen zu entgehen, indem sie zwischen Geist und Buchstaben bzw. zwischen dem (einst) Gesagten und dem (eventuell noch heute) damit Gemeintem unterscheidet. Dies ist eine keineswegs nur theoretisch bedeutsame Aufgabe. Die Auseinandersetzungen um die Frauenordination, die Homosexualität und neuerdings um die Vaterunserbitte: „Führe uns nicht in Versuchung“ beweisen die Konfliktträchtigkeit mancher Bibelstellen, von den klassischen Anstößigkeiten wie Jungfrauengeburt, Himmelfahrt, Sühnetod und dgl. ganz zu schweigen. Wegen strikter Teilnehmerorientierung werden aber nicht nur traditionelle Verständnisprobleme behandelt, sondern auch aktuelle Erklärungswünsche der Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer berücksichtigt. Theologische Vorkenntnisse bilden keine Zulassungsvoraussetzung. Wohl aber sollte eine eigene Bibel zuhanden sein.

Christentum, Kirche, Säkularisierung, Verfolgung und Widerstand im 20. und 21. Jahrhundert

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)
Zeit und Ort Di 14.15 -15.45 Uhr; Wilhelm-Seelig-Platz 6 – Seminarraum EE/Vk groß
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

 

Inhalt:
Im 20. Jahrhundert werden aus Landeskirchen Staatskirchen, die oft unterschiedliche Konfessionen miteinander vereinen sollen. Gleichzeitig findet durch Industrialisierung eine Binnenwanderung der Bevölkerung in Städte und Industrieregionen statt, was zur Entwurzelung vieler Menschen führt.
Eine Folge dieser Veränderung ist eine zunehmende Kirchenferne der Arbeiterschaft, die durch traditionelle Angebote der großen Kirchen nicht mehr erreicht wird.
Gleichzeitig werden durch Wissenschaft und Forschung Anfragen an Theologie und Glaubensgrundlagen gestellt, die von den Kirchen nur unzureichend beantwortet werden.
Damit verbunden ist ein Aufkommen und eine Überhöhung der Nationalidee. In den entstehenden Nationalstaaten verbünden sich die Kirchen mit dem Staat. Die so entstehenden Nationalkirchen identifizieren sich mit den staatlichen Zielen und geraten in eine Abhängigkeit vom Staat, aus der sie sich kaum befreien können. Wenige Theologen und Gemeindeglieder sind in der Lage dagegen Widerstand zu leisten. Zu ihnen gehören Dietrich Bonhoeffer und Karl Barth auf protestantischer Seite und Kardinal Graf von Galen auf der katholischen Seite.
Beide großen Kirchen stehen daher im 21. Jahrhundert den pseudoreligiösen Bewegungen wie Nationalismus, Faschismus, Bolschewismus, und Nationalsozialismus hilflos gegenüber.
Im Sommersemester wollen wir die Beziehungen zwischen Staat und Kirche in dieser Zeit ansehen und untersuchen, wie sich Säkularisierung in Deutschland und Europa auswirkt und welche Bedeutung das langsame Verschwinden christlicher Ethikangebote für das Leben, Handeln und Glauben einer großen Anzahl der Bevölkerung hat.

Hinweis auf Studienreise außerhalb des Kontaktstudiums
Für den Herbst ist eine Studienreise nach Italien geplant. Auf dem Programm stehen Leben und Glauben der Kaiserzeit in Italien, Politik und Bauten von Friedrich II. von Hohenstaufen und Barock in Süditalien.
Die Reise wird bei genügend Anmeldungen, 21 müssen es sein, vom 29.09. -08.10.2018 stattfinden und ca. 1430.00 € pro Person kosten. (Weitere Infos im Aushang vor dem Büro.)
Anmeldungen umgehend bis spätestens 30.04.2018 bei: malymaly@web. de 0431/7858724 / Fax 0431/7858725

Islamische Religion und Kulturen

Dozent Prof. Dr. phil. Lutz Berger
Zeit und Ort Di 16.15 – 17.45 Uhr;
Leibnizstr.10, Raum 325
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

 

Änderungen und Ergänzungen unter:Islamische Religion und Kulturen

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Ziel der Vorlesung ist es, den TeilnehmerInnen einen ersten Überblick über die Grundbegriffe und Geschichte der islamischen Religion sowie der Kulturgeschichte der nahöstlichen islamischen Welt zu vermitteln. Durch begleitende Lektüre sollen die TeilnehmerInnen diese Kenntnisse zusätzlich festigen und erweitern.

Empfohlene Literatur:
Jonathan Berkey: The Formation of Islam. Religion and Society in the Near East, Cambridge 2003.
Heinz Halm: Der Islam. Geschichte und Gegenwart, 6. Aufl. München 2005.
Gerhard Endress: Der Islam eine Einführung in seine Geschichte, 3. Aufl. München 1997.

Themen der Allgemeinmedizin: Gesundheitsrisiken, Vorsorge und Therapie

Dozent PD Dr. Jochen Hansen, Dr. Benjamin Bohm, Prof. Dr. Dr. Enno Christophers, Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda, OA Dr. med. Jörg Löwe und weitere
Zeit und Ort Di 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 167
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 20
Teilnehmerzahl max. 50
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

Inhalt:
Die Medizinvorlesung im Kontaktstudium setzt auch im Sommersemester ihre lange Tradition fort. Es bleibt dabei beim alten Format: Expertinnen und Experten werden in Vorträgen ihre medizinische Sicht zu dem im Titel genannten Themenspektrum vorstellen und mit den Hörerinnen und Hörern diskutieren. Diese sollen dabei auch zu einer eigenen Beschäftigung mit den Themen angeregt werden. Denn vielfältige Informationen und vertiefte Kenntnisse der medizinischen Zusammenhänge können der Gesundheitsvorsorge dienen und zudem einen Beitrag leisten, Risiken frühzeitig zu erkennen und so die Prävention zu fördern.

Das Schicksal liegt auch in unserer Hand: Was können wir gegen die chronischen Krankheiten tun?

Dozent Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda
Zeit und Ort Do 16.15 -17.45 Uhr; Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 167
Beginn 12. April 2018
Termine 12.04.; 26.04.; 17.05.; 31.05.; 14.06.; 28.06.; 12.07.2018
Unterrichtsstunden 14
Teilnehmerzahl max. 35
Veranstaltungsentgelt 20,- EUR

 

Inhalt:
Meine Vorlesung beschäftigt sich mit der Prävention der wichtigsten chroni-schen Krankheiten, die in der Todesursachenliste ganz oben stehen. Es wird dargestellt, dass das Schicksal weitgehend in Ihrer Hand liegt, ob Sie an einer koronaren Herzkrankheit, einem Herzinfarkt, einer Herzschwäche, einem Blut-hochdruck, einem Schlaganfall oder einer Krebskrankheit erkranken!
Viele Millionen Deutsche leiden an diesen chronischen Krankheiten und viele sterben vorzeitig daran. Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben erge-ben: Die Hälfte aller jährlichen Todesfälle ist vermeidbar, wenn man das „tödli-che Quartett“ (ein Begriff der Weltgesundheitsorganisation) ausschaltet, zu dem neben Alkoholmissbrauch das Rauchen, eine Fehlernährung mit Fettleibigkeit (Adipositas) und körperliche Inaktivität gehören. Das „tödliche Quartett“ ist für die meisten chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und viele andere mehr verantwortlich.

Die Charité – unbekannte Aspekte ihrer Geschichte (Teil 2)

Dozent Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree
Zeit und Ort Di 10.30 – 12.00 Uhr;
Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr.4
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40.- EUR

Inhalt:

Die Charité (frz. Barmherzigkeit, Mildtätigkeit, Nächstenliebe) besteht seit über 300 Jahren. Aus dem preußischen Armeekrüppel-, Huren-, Verbrecher- und Armenhaus vor den Toren Berlins wurde im Laufe der Zeit eine der führenden Forschungsstätten der Weltmedizin. Wer die sechsteilige Fernsehfolge „Die Charité“ im Frühjahr dieses Jahres gesehen hat, erhielt einen recht unvollständigen Ausschnitt von nur ein paar Jahren der Charitégeschichte. Wir wollen uns die gesamte Charitégeschichte vom Pesthaus bis zur heutigen Größe anschauen, indem wir über mehrere Semester so ziemlich alle handelnden Personen betrachten und nicht nur Bering, Koch, Ehrlich, Hufeland, Sauerbruch und Virchow in ihren Lebens- und Forschungsumständen zeigen. Die Politik, die immer in der Geschichte des Hauses eine wichtige Rolle spielte, wird dabei ebenso berücksichtigt wie die zahlreichen nicht sofort anerkannten Entdeckungen in der Charité für die medizinische Forschungsgeschichte der Welt. Da Referent ein intimer Kenner des Einflusses der Charité auf die Entwicklung der Medizin in Kiel ist, werden zahlreiche Verbin-dungslinien und gegenseitige Anregungen zwischen der Kieler Universitätsmedizin und der Charité erstmals dargestellt und forschungsgeschichtlich bewertet.

Wie „Wirtschaft“ funktioniert – ökonomisches Denken von der Antike bis heute

Dozent Prof. Dr. Klaus-Peter Kruber
Zeit ind Ort Di 18.15 – 19.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 167
Beginn 17. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 60
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Wie „funktioniert“ Wirtschaft, wie können wir „gute“ wirtschaftliche Ergebnisse erreichen? Fragen, die die Menschen seit alters her bewegen und auf die ökonomische Theorien Antworten finden wollen. Vorgestellt werden ausgewählte ökonomische Denker in ihrer Zeit und mit Blick auf ihre Bedeutung für die Entwicklung ökonomi-schen Denkens bis heute.

17.04. Wirtschaften und Moral – Antike und Scholastik (Aristoteles, Thomas von Aquin)
Das Verhältnis von Wirtschaft und Moral steht am Anfang ökonomischen Denkens und ist aktuell bis heute.
24.04. Reichtum des Fürsten durch Handel und Gewerbe – Merkantilismus (Thomas Mun, Johann Joachim Becher)
Im Zeitalter des Absolutismus entwickelt sich ökonomischer Imperialismus durch „Handel mit allen Mitteln“.
08.05. Wohlstand durch Arbeitsteilung und Wettbewerb – klassische Nationalökonomie (Adam Smith)
Arbeitsteiliges Wirtschaften, koordiniert durch Wettbewerb, als Motor für Wohlstand und wirtschaftliche Freiheit.
15.05. Globalisierung durch internationale Arbeitsteilung – Außenwirtschaftstheorien (David Ricardo)
Internationale Arbeitsteilung – eine win-win-Situation – jedenfalls im Prinzip!
22.05. Kapitalismuskritik und sozialistische Ökonomie – Marxismus (Karl Marx)
Marxistische Kritik und der planwirtschaftliche Gegenentwurf zum Kapitalismus.
29.05. Nutzenkalkül und Marktmechanismus – Neoklassik (Heinrich Gossen, Alfred Marshall)
Mikroökonomische Fundierung und Formalisierung der ökonomischen Theorie.
05.06. Rahmenordnung für den Wettbewerb – Ordoliberalismus (Walter Eucken)
„competition needs rules“ – der Staat als „Schiedsrichter“ des Wettbewerbs.
12.06. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft (Alfred Müller-Armack, Ludwig Erhard)
Freiheit, Effizienz und sozialer Ausgleich – Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und das Problem ihrer Konkretisierung durch Wirtschaftspolitik.
19.06. Vollbeschäftigung und Wachstum durch den Staat – Nachfragetheorie (John M. Keynes)
Der Staat wird verantwortlich für Vollbeschäftigung, Wachstum, Geldwert und ge-rechte Verteilung.
26.06. Freiheit der Märkte – neoliberale Angebotstheorie (Milton Friedman)
Freie Märkte – doch effizienter als staatliche Wirtschaftslenkung?
03.07. „Institutions matter“ – neue politische Ökonomie (Joseph A. Schumpeter)
Wirtschaftspolitisches Handeln im Lichte der ökonomischen Theorie der Politik.
10.07. Umweltschäden und nachhaltiges Wirtschaften - Ökonomik und Ökologie (Ronald Coase, Elinor Ostrom)
Externe Effekte des Wirtschaftens und die Suche nach nachhaltigem Wachstum.
 

Empfohlene Literatur:
Kruber, Klaus-Peter: Theoriegeschichte der Marktwirtschaft, München/Hamburg 2002
Kurz, Heinz D. (Hg.): Klassiker des ökonomischen Denkens, 2 Bde. München 2008
Linß, Vera: Die wichtigsten Wirtschaftsdenker, Wiesbaden 2007
Pieper, Nikolaus (Hg.): Die großen Ökonomen. Eine Artikelserie der ZEIT, Stuttgart 1994
Söllner, Fritz: Die Geschichte des ökonomischen Denkens, Berlin/New York, 2.A. 2001
Corneo, Giacomo: Bessere Welt. Eine Reise durch alternative Wirtschaftssysteme, Berlin 2014

Der Dreißigjährige Krieg 1618 – 1648

Dozent Prof. Dr. Joachim Reichstein
Zeit und Ort Do 14.15 – 15.00 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal
Beginn 12. April 2018
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 17,50 EUR

Inhalt:

Die zwischen 1618 und 1648 vorwiegend auf deutschem Boden ausgetragenen Kämpfe, in denen sich die kriegerischen Handlungen Frankreichs gegen die habs-burgische Umklammerung, Schwedens um die Vorherrschaft im Ostseeraum, Spaniens zur Behauptung der Niederlande und der Niederlande zur Erringung ihrer Unabhängigkeit unheilvoll vermischen, werden Dreißigjähriger Krieg genannt. Überlagert wurden die militärischen Aktionen durch die religiösen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken, Protestanten und Calvinisten und die Bestrebungen der größeren Reichsstädte zur Erweiterung ihrer Macht. Der Krieg nahm seinen Ausgang von politisch-konfessionellen Streitfragen im deutschen Reich und entwickelte sich zu einem der größten Konflikte der Neuzeit. Er prägte in seiner Gewaltsamkeit und mit seinen Schrecken die Geschichte zwischen Reformation und Französischer Revolution.

Der Teppich von Bayeux

Dozent Prof. Dr. Joachim Reichstein
Zeit und Ort Do 15.15 – 16.00 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal
Beginn 12. April 2018
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 17,50 EUR

Inhalt

Der Teppich von Bayeux ist eine rund 52 cm hohe und rund 68 m lange Stickerei auf Leinen, die in Bild und Text die Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm den Eroberer darstellt. 58 Einzelszenen einer der bemerkenswertesten Bilddenkmäler des Hochmittelalters werden analysiert. Der geschichtliche Rahmen des auf den Teppich dargestellten Geschehens wird abgesteckt. Interessieren wird auch, wer den Teppich in Auftrag gegeben hat, wie er nach Bayeux gekommen ist, wie re während der Französischen Revolution gerettet wurde und welche Absichten Napoleon und Hitler mit der Stickerei hatten.

Vor 100 Jahren: 1918 - Kriegsende und Revolution

Dozent Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch
Zeit und Ort Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
CAP3, Hörsaal 3
Beginn 11. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 150
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Inhalt:
Der Erste Weltkrieg gilt ist gemeinhin die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Die Folgen reichen bis in unsere Gegenwart, vor allem im Nahen Osten.
Anlässlich des 100jährigen Jubiläums sind viele kontroverse Veröffentlichungen zum Ersten Weltkrieg erschienen, welche die Sicht auf den Ersten Weltkrieg modifizieren.
Sie sind Thema der Vorlesung, die darüber hinaus einen Überblick über den Ersten Weltkrieg von seinen Anfängen bis zu Versailles geben will.
Schwerpunkt ist dabei das Jahr 1918 vor genau 100 Jahren:
Das überraschende Kriegsende und die Revolution von 1918, Versailles und die Folgen.

Die Geschichte der Ostsee

Dozent Prof. Dr. phil. Martin Krieger
Zeit und Ort Mi 10.15 – 11.45 Uhr;
Leibnizstr. 8, Raum 225/228
Beginn 11. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max.10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Geschichte des Mittelalters / Neuzeit: Die Geschichte der Ostsee

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
In dieser Vorlesung wollen wir die Geschichte der Ostsee seit der Bronzezeit in ihren Grundzügen erarbeiten. Im Mittelpunkt steht das Meer als Kommuni-kations- und Interaktionsraum. Aber auch die umliegenden Länder sollen mit ihren maritimen Gesellschaften in den Blick genommen werden. Die Vorlesung fragt nach den natürlichen Rahmenbedingungen, den Kontinuitäten, aber auch nach den Brüchen in der Geschichte dieses einzigartigen Meeres.

Empfohlene Literatur:
Michael North, Geschichte der Ostsee. Handel und Kulturen, München 2011;
Olaf Mörke, Die Geschwistermeere. Eine Geschichte des Nord- und Ostseeraumes, Stuttgart 2015.

Workshop Philosophie – Thomas Hobbes: Leviathan

Dozent Dr. Gottlieb Florschütz
Zeit und Ort Di 18.00 – 19.30 Uhr;
Leibnizstr. 1, R. 106a
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl  max. 30
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Thomas Hobbes (1588-1679) und sein Werk stehen für die revolutionäre Neubegründung der politischen Philosophie der Moderne. Vor allem in seinem "Leviathan" setzt der radikale Denker der Tradition des Mittelalters ein radikales Ende. Noch heute, mehr als drei Jahrhunderte später, sind seine Fragen, Problemstellungen und Lösungen die unsrigen. Die von ihm ausgearbeitete individualistische vertragstheoretische Staatsrechtfertigung ist bis heute das vorherrschende legitimationstheoretische Modell in der politischen Philosophie. Die in ihm logisch verknüpften Elemente des Naturzustandes und des Vertrags bestimmen nachhaltig die gegenwärtige rechtfertigungstheoretische Diskussion in der politischen Philosophie, in der Rechts- und Moralphilosophie. Trotz der beinahe dreieinhalb Jahrhunderte, die uns von dem Erscheinungsjahr des Hobbesschen Meisterwerks, des "Leviathan", trennen, ist seine politische Philosophie für unsere eigene politisch- philosophische Selbstverständigung nach wie vor hermeneutisch fruchtbar. Weil Hobbes aufgrund seiner denkerischen Radikalität die soziale, ökonomische und politische Neuartigkeit der Moderne gleich zu Anfang klar erfasst, die ordnungspolitischen und legitimationstheoretischen Implikationen der modernitätsspezifischen Desillusionierung nüchtern entfaltet, sind seine Problemstellungen noch die unsrigen. Und weil seine Lösungskonzeptionen auf die neuartige gesellschaftliche und politische Lage kreativ reagieren, modernitätsadäquat sind und jeden Rückgriff auf traditionelle Ordnungs- und Legitimationsmodele vermeiden, können wir noch heute unsere Lösungsvorschläge mit Hilfe des von Hobbes entwickelten Alphabets buchstabieren.

Literatur:
Wolfgang Kersting: Hobbes zur Einführung
Thomas Hobbes: Leviathan

Friedrich Hölderlin „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“ (1796-1798) Ausgewählte Gedichte

Dozent Dr. Wolfgang Kehn
Zeit und Ort Mi 10.15 –11.45 Uhr;
Bürgerhaus Kronshagen
Beginn 11. April 2018
Termine und Räume 11.04. Klöndeel
18.04. Klöndeel
25.04. Clubraum
02.05. Klöndeel
09.05. Clubraum
16.05. Clubraum
23.05. Clubraum
30.05. Klöndeel
06.06. Saal B
13.06. Klöndeel
20.06. Klöndeel
27.06. Klöndeel
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Hölderlin gehört neben Heinrich von Kleist und Georg Büchner zu denjenigen Dichtern der sog. „Goethezeit“, die in ihrer Bedeutung erst im 20. Jahrhundert gewürdigt worden sind. Diese verspätete Rezeption beruhte einerseits auf dem Umstand, dass sie sich einer Zuordnung zu den Epochen der Klassik oder Romantik in wesentlichen Hinsichten entziehen und aufgrund ihrer Sonderrolle eine vermeintliche, überzeitliche Aktualität angesichts der geistig-politischen Krisen des 20.Jahrhunderts zu ermöglichen schienen. Andererseits erwies sich diese vermeintliche Nähe als Irrtum, da das Werk dieser Außenseiter ohne jenes geistige Umfeld ihrer eigenen Zeit nicht möglich und nicht verstehbar wäre.
Im Seminar wird vornehmlich über Hölderlins Roman eine Annäherung an die für ihn wie für die Klassik zentrale Idealisierung des antiken Griechenlands unternommen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Phänomen des Mythos – in der Form des Rückgriffs auf die griechische Mythologie – zugewandt, das sowohl für Hölderlin als auch die gesamte Dichtung der klassisch-romantischen Zeit zentral ist. Auch in der Verbindung dieses Rückgriffs auf die Antike mit einem intensiven politischen Engagement (in Form der Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution) stimmt Hölderlin insbesondere mit Schiller überein. Gerade anhand dieser Übereinstimmung im Thematischen wird sichtbar werden, inwiefern bei Hölderlin der Rückbezug auf die Antike und ihre Mythen wesentlich Anderes bedeutet. Von daher wird verständlich werden, warum dem Dichter die Anerkennung der „Klassiker“, besonders die seines hochverehrten Landsmannes Schiller, aber auch die Anerkennung des Publikums seiner Zeit versagt blieb.
Wie immer, wird auch diese Veranstaltung nicht als Vorlesung, sondern in Seminarform angeboten, m. a. W. die Ergebnisse werden überwiegend gemeinsam, in Form des Unterrichtsgesprächs erarbeitet. Dabei wird die Kenntnis der Biographie Hölderlins (z.B. anhand des Hölderlin Handbuchs: s. u.) sowie die Kenntnis des Romaninhalts als bekannt vorausgesetzt.
Da aufgrund der Arbeitsweise die Gruppengröße begrenzt ist, muss die Teilnehmerzahl auf 25 eingeschränkt werden.

Texte:
Empfohlen wird die Benutzung der folgenden Reclam-TB-Ausgaben (RUB):
Hyperion oder der Eremit in Griechenland RUB 559:
dazu: Michael Kaupp: Erläuterungen und Dokumente (RUB 16008)- Sämtliche Gedichte. Text u. Kommentar, hrsg. v. Jochen Schmidt. Dt. Klassiker Verlag TB 4, Frankf./M. 2005, 3. Aufl. 2014.

Literatur:
Joachim Kreuzer (Hrsg.): Hölderlin – Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttg./Weimar (Metzler-V.) 2002/2011. ISBN 978-3-476-02402-2

Bertolt Brecht – Leben und Werk (Teil 2)

Dozent Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree
Zeit und Ort Fr 10.30 – 12.00 Uhr;
Pharmakologisches Institut Bibliothek, Hospitalstr. 4
Beginn 13. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:

Der Mann, der schwer herzkrank am 14. August 1956 in Ost-Berlin starb, war ein umstrittener Jahrhundertdichter. Die Vorfahren des am 10. Februar 1898 in Augsburg geborenen Sohnes gutbürgerlicher Eltern stammten aus dem Schwarzwald („Ich bin aus den schwarzen Wäldern, und die Kälte der Wälder wird in mir bis zu meinem Absterben sein.“). Schon als Schüler durch Unbotmäßigkeit und freche Gedichte aufgefallen, zeigte Brecht früh Mitleid mit Armen und Unterdrückten. Seine „Sklavensprache“ wird Gegenstand unserer Untersuchung sein, und auch seine zahlreichen Liebschaften werden in der auf mindestens zwei Semester angelegten Vorlesung eine zentrale Rolle spielen. Keine einzige dieser Frauen hat die Begegnung mit ihm bedauert. Kein Wunder, daß seine Liebeslyrik zum Schönsten gehört, was die Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Entscheidende schöpferische Jahre seines Lebens fielen in die Emigration zwischen 1933 und die späten 1940er Jahre in den USA, der Schweiz und anderen Ländern. Sein politisches Werk und Tun wird also ebenfalls einen wichtigen Betrachtungspunkt dieser Vorlesung bilden. Und dann seine Dramen (Stücke)! Seit ihrem Erscheinen ununterbrochen bis heute weltweit gespielt, müssen wir uns mit ihnen und dem von Brecht etablierten „epi-schen Theater“ auseinandersetzen. Zahlreiche Filme werden das Programm ergänzen.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent Prof. Dr. phil. Markus Hundt
Zeit und Ort Mi 08.15 – 09.45 Uhr;
Leibnitzstr. 1, Klaus-Murmann-Hörsaal
Beginn 11. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

 

Änderungen und Ergänzungen unter:Geschichte der deutschen Sprache

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Literatur:
Als Begleitlektüre wird empfohlen:
Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, 11., verb. und erw. Aufl., hrsg. von Elisabeth Berner und Norbert Richard Wolf, Stuttgart 2013,
sowie für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.
Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Grammatik und Pragmatik

Dozent Prof. Dr. phil. Markus Hundt
Zeit und Ort Mo 10.15 – 11.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 4
Beginn 09. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Grammatik und Pragmatik

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
In dieser Vorlesung werden Kerngebiete der Grammatik und Pragmatik der deutschen Sprache vertiefend behandelt. Themen werden u. a. sein: Deixis, Implikaturen und Präsuppositionen, direkte und indirekte Sprechakte, Grammatikalisierung und Lexikalisierung, Höflichkeitsformen im Deutschen, Modalität und epistemische Sprechhandlungen (Vermutungen) und die Analyse einzelner Gesprächssorten (z. B. Klatsch, Streit, Small Talk). Dabei wird es darum gehen, zum einen ein Hauptanliegen der linguistischen Pragmatik zu verfolgen (Wie vermögen wir es, vom Gesagten zum Gemeinten bei Verstehensprozessen zu gelangen?) und zum anderen der Frage nachzugehen, in welchem spezifischen Verhältnis grammatische Mittel und pragmatische Ziele zueinander stehen.

Die Folien zur Vorlesung werden im Laufe des Semesters im Internet auf OLAT eingestellt. Alle SeminarteilnehmerInnen müssen sich in der entsprechenden OLAT-Lerngruppe anmelden.

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent Prof. Dr. Michael Elmentaler
Zeit und Ort Do 10.15 -11.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal
Beginn 12. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeits-gebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.

Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Niederdeutsch in Geschichte und Gegenwart

Dozent Prof. Dr. Michael Elmentaler
Zeit und Ort Di 14.15 -15.45;
Olshausenstr. 75, Hörsaal H2
Beginn 24. Oktober 2017
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung vermittelt einerseits grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung der niederdeutschen Sprache von der altsächsischen Zeit über die mittelniederdeutsche Periode bis zum Neuniederdeutschen. Darüber hinaus wird die gegenwärtige Situation des Niederdeutschen und seiner Dialekte unter dem Dach des Standarddeutschen beschrieben.

Friedrich Smetana - „Mein Vaterland“ – Musik in Osteuropa

Dozenten Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt
Zeit und Ort Fr. 10.15 – 11.45 Uhr; Olshausenstr.75, Gebäude S2, Raum 168
Termine 27. April bis 22. Juni 2018
Unterrichtsstunden 18
Teilnehmerzahl  max. 40
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Inhalt:
Im 15. und 16. Jahrhundert konzentrierte sich das Musikleben auf einzelne Städte und Residenzen: auf Paris, Florenz, Neapel, Venedig, Rom, London und Wien.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Musikleben weitgehend von Italien, Frank-reich und Deutschland/Österreich bestimmt. Vorrang hatte das Kunstwerk. Einen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung in der Wiener Klassik, also in den Werken von J Haydn, W. A. Mozart und L. van Beethoven. Mitte des 19. Jahrhundert wurden europäische Völker sich ihrer nationalen Identität bewusst. Es bildeten sich nationale Schulen heraus, die zurückkehrten zu ihren kulturellen Wurzeln. Die waren gegeben in der Volksmusik und Volkskunst. Dabei grenzte man sich ab von der deutsch-französisch-italienischen Musiktradition. Hier herrschte weitgehend das absolute Kunstwerk vor, denken wir beispielsweise an die Wiener Klassik. Dem ging voraus eine staatliche Neuordnung nach der französischen Revolution (1789). Die nationale Bewegung in Tschechien, Ungarn und Russland richtete sich gegen die Überfremdung der österreichisch-habsburgischen Monarchie und suchte ihre eigene nationale Kultur. In dieser Veranstaltung wollen wir, ausgehend von Smetanas sinfonischer Dichtung „Mein Vaterland“, die Musik in Osteuropa genauer kennenlernen. Wir werden das an Werken von Smetana, Dvorak, Janacek, Bartok und Kodaly verfolgen. Dabei soll deutlich werden, wie jeder Komponist seinen eigenen Stil entwickelt hat: Smetanas musikalische Sprache ist bestimmt von landesgeschichtlichen Erinnerungen. - Dvorak gelingt eine Synthese von Volksmusik und Kunstmusik (Brahms). - Janaceks Musik lässt sich aus der Sprachmelodie des Textes erklären. - Bartok und Kodaly haben aus Volksliedern Kunstwerke gestaltet.

Berühmte tschechische Komponisten der Romantik

Dozent Dr. Klaus Volker Mader
Zeit und Ort Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1
Beginn 11. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

 

Inhalt:
Neben Wien ist Prag eine der großen musikalischen Metropolen in der Mitte Euro-pas. Bereits im 17. Und 18. Jahrhundert hatte sich dort auch eine nationale tschechische Musikszene herausgebildet. Der Höhepunkte dieser Entwicklung wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht, als Komponisten wie Bedřich Smetana, Antonín Dvořák und Zdeněk Fibich Weltruhm erlangten. Kompositionen wie Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“ und Dvořáks Sinfonie „Aus der neuen Welt“ gehören auch heute zu den bekanntesten und am meisten gespielten Werken der Konzertliteratur.
Werke und Leben dieser drei Tonsetzer stellen deshalb auch einen Schwerpunkt der Vorlesung dar. Ihre Biographien werden ausgiebig betrachtet und eine Vielzahl ihrer Meisterwerke anhand von Klangbeispielen vorgestellt und analysiert. Dabei wird herausgearbeitet, welche Stilmittel für die tschechische Romantik charakteristisch sind.

Übung: Madrigale, Lieder, Gospels, Evergreens

Dozenten Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Regina Wunderlich
Zeit und Ort Mo 10.15 – 11.45 Uhr;
Musikwissenschaftliches Institut; Brahms-Saal
Beginn 09. April 2018
Teilnehmerzahl max. 40
Veranstaltungsentgelt 35,- EUR

 

Inhalt:
In dieser Veranstaltung soll vor allem das Interesse am „richtigen“ Singen gefördert werden. Gedacht ist dabei auch an Sängerinnen und Sänger, die längere Zeit nicht mehr gesungen haben. In dieser Gesang-Werkstatt wird besonderer Wert gelegt auf die technischen Voraussetzungen des Singens, also auf Atem und Stimmführung sowie Tonbildung und Artikulation. Hierbei kommt es nicht zuerst darauf an, Chor-werke aufführungsreif zu erarbeiten, sondern das Ziel ist, deutlich zu machen, wie organisch und stilistisch angemessen gesungen wird. Damit soll vor allem die Freude am Singen gefördert werden.

Museumsbauten in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945

Dozent Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Kunsthochschulprofessor i. R.
Zeit und Ort Do 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, S2, Raum 24
Beginn 12. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 60
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

 

Inhalt:
Im ausgehenden 18.Jahrhundert war mit dem Kasseler Fridericianum der erste selbstständige Museumsbau Europas entstanden und mit Leo von Klenzes Münchner Glyptothek zu Beginn des 19.Jahrhunderts das erste Spezialmuseum, welches allein der klassischen Archäologie gewidmet war.
Nach 1945 hat es in der Bundesrepublik unterschiedlich akzentuierte Phasen des Aufbaus öffentlicher Bauaufgaben gegeben. Zunächst waren es Nutzbauten wie Schulen, Krankenhäuser und Verwaltungsbauten. In den fünfziger Jahren war die augenfälligste Aufgabe der Bau von neuen Kirchen, dann von Theaterbauten.
Aber schon in dieser Zeit setzte auch der Museumsbau ein. Ein berühmtes Beispiel ist der Wiederaufbau der Alten Pinakothek von Hans Döllgast in München.

In diesem Semester soll neben einem Überblick über die bedeutendsten Museumsbauten der Bundesrepublik in neuerer Zeit auch eine 3-tägige Exkursion in eine Museumsstadt, nämlich nach Frankfurt am Main angeboten werden. Dabei geht es sowohl um die „Hüllen der Kunst“, d. h. um die Museumsbauten, deren stadtgestalterische Einbindung mit ihren renommierten Architektinnen und Architekten als auch um die künstlerischen und historischen Inhalte.

Hinweis auf eine Exkursion außerhalb des Kontaktstudiums

3-tägige Exkursion zu den Museen der Stadt Frankfurt am Main
Um diese im Sommersemester 2018 in der Vorlesungsreihe Kunst-und Kulturgeschichte vorgesehene Exkursion nach Frankfurt zu ermöglichen, ist eine frühzeitig verbindliche Anmeldung erforderlich (wegen dortiger Messetermine und günstiger Bahnpreise).
Die Exkursion soll stattfinden von Mittwoch, 2. bis Freitag, 4. Mai 2018.
Die Teilnehmerzahlbeträgt max. 20 Personen.
Spätester Anmeldetermin ist während der 1.Vorlesestunde am 12.April 2018.
Spätester Einzahlungstermin des Reisepreises bei Prof.Otterbein ist Montag, 16.April 2018. Die Kontendaten erhalten Sie umgehend nach Eingang Ihrer Anmeldung.
Die bisher ermittelten Kosten lauten: DZ 278.-Euro / EZ 388.-Euro. Die Summe enthält die Bahnfahrt Kiel-Frankfurt (hin u. zurück), 2 Hotelübernachtungen und ein 2-Tagesticket für die Frankfurter Museen.
Abfahrt ab Kiel :Mi. 2. Mai 2018 um 7.13 Uhr (Gleis 3)
Ankunft in Frankfurt um 12.00 Uhr
Eine ausführliche Beschreibung der Exkursion erhalten Sie bei der 2.Vorlesungsstunde.

Info und Anmeldung über Michael Vesper, Tel.: 0431 880 5208 oder mvesper@uv.uni-kiel.de

„Realismus in der Kunst - Bildliche Reflexion im Wandel der Zeit“ (Teil 2: Neuzeit)

Dozentin Dr. Christine Korte-Beuckers
Zeit und Ort Do 14.15 – 15.45 Uhr;
Wilhelm-Seelig-Platz 2 - R.122
Beginn verschoben auf das Wintersemester 2018/19
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Auch wenn wir uns leicht dazu verführen lassen, Bilder und Werke vergangener Zeiten als Spiegel und Darstellung von Lebenswelt und Wirklichkeit anzusehen, entlarvt die genaue Betrachtung immer wieder, dass Kunstwerke die Welt nicht abbilden, sondern eine Reaktion auf spezifische Bedingungen bildlich formulieren, ausdeuten und werten. In der Konstruktion von Realität und nicht in deren Wiedergabe liegt vielleicht sogar das Spezifische von Kunst.
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Kunst verschiedener Epochen auf der Grundlage der Fragestellung, in welcher Form Kunst sich mit der Welt in ihren prä-genden gesellschaftlichen, politischen und religiösen Ideen und Zuständen ausei-nandersetzt und sie pointiert künstlerisch reflektiert. In einem zweiten Teil wird ein Bogen von der Französischen Revolution bis in die Neuzeit geschlagen.

Von Toulouse über Chartres und Reims nach Straßburg West. Die Portalskulptur des 12. Und 13. Jahrhunderts

Dozent Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers
Zeit und Ort Di 14.15 – 15.45 Uhr;
Christian-Albrechts-Platz 2 Hörsaal A
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Von Toulouse über Chartres und Reims nach Straßburg West. Die Portalskulptur des 12. Und 13. Jahrhunderts

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Peter Behrens. Architekt und Produktgestalter um 1900

Dozenten Prof. Dr. Christoph Jobst
Zeit und Ort Di 16.15 – 17.45 Uhr;
Wilh.-Seelig-Platz 2, R. 122
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Peter Behrens. Architekt und Produktgestalter um 1900

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Peter Behrens (1868 - 1940) trat vor allem in der Zeit um und nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als der wohl einflussreichste deutsche Architekt, als Entwerfer von kunsthandwerklichen Gegenständen und industriell gefertigten Produkten, als Werbegrafiker, Plakatkünstler und Typograf hervor. Die gemeinsam mit dem Bauingenieur Karl Bernhard entworfene AEG-Turbinenfabrik in Berlin-Moabit stellt ein allgemein anerkanntes Hauptwerk der modernen Architektur und des Industriebaus dar. Behrens, in dessen Kunst sich die Grundsätze und Ziele des 1707 gegründeten Deutschen Werkbundes widerspiegeln, war zugleich Wegbereiter der Moderne der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Diese unter anderem mit dem Bauhaus eng verbundene Strömung wurde von den jüngeren Architekten Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe oder Le Corusier mitbegründet, die alle in der Zeit vor 1914 in Behrens‘ Baubüro tätig waren.

Einführung in das Studium der Bildkünste

Dozentin Dr. Susanne Schwertfeger
Zeit und Ort Mo 14.15 – 15.45 Uhr;
Christian-Albrechts-Platz 2 Hörsaal A
beginn 09. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter: Einführung in das Studium der Bildkünste

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Der Kurs "Einführung in das Studium der Bildkünste" vermittelt einen systematischen Überblick über die Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Anhand ausgewählter Objekte werden kunstgeschichtlichen Fragestellungen aus den unterschiedlichen Stilepochen und Kunstlandschaften betrachtet. Fachterminologie und Methoden des Faches Kunstgeschichte werden vorgestellt.
Materialen zur Vor- und Nachbereitung stehen ab der ersten Sitzung online bereit.

Hallo, Robot!

Dozent Dr. phil. Friedrich-Wilhelm Lehmhaus
Zeit und Ort Fr 13.00-17.00;
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514
Termine Stufe 1:13. - 27. April 2018
Stufe 2: 01. - 15. Juni 2018
Teilnehmerzahl max. je 20
Veranstaltungsentgelt je Stufe 25,.- EUR

Inhalt:

Hallo, Robot!
Digitalisierung, Algorithmen, Sensorik, Datenerfassung und- auswertung bestimmen unser alltägliches Leben, sind aber mitunter eher abstrakt und nicht unmittelbar erlebbar.
In der Gestaltung und Programmierung von Robotern kommt dies aber alles zusammen. Der Umgang mit Robotik vermittelt daher einen guten Einblick in technologische Grundprinzipien und das "Informatorische Denken": ein Problem wird in kleinere Teile gegliedert, logische Muster gesucht und eine Abfolge von Lösungsschritten festgelegt. Diese Algorithmen gilt es dann zu optimieren und in eine Befehlskette umzusetzen - ein "Programm" zu entwerfen.
In dem Kurs werden wir uns spielerisch forschend mit LEGO-Mindstorms® auseinandersetzen. Es handelt sich um System mit einen kleinen mit Sensoren ausgestatteten Roboter, das in vielen pädagogischen Kontexten eingesetzt wird. Auf anschauliche Weise werden wir damit ein Verständnis für die Grundprinzipien des Programmierens entwickeln, ohne eine Programmiersprache "im engeren Sinne" lernen zu müssen. Die aufeinander aufbauenden Übungen mit den LEGO®-Robotern sollen jeweils den Zusammenhang von Problemstellung und Lösungsansätzen deutlich werden lassen und damit zugleich einen Einblick in zugrundeliegende Denkweisen eröffnen. Dabei soll allerdings auch reflektiert werden, ob dies denn tatsächlich "die Denkweise der Zukunft" sein kann und soll, wie es oftmals behauptet wird.

Das Seminar wird in zwei Stufen angeboten, die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 20 begrenzt.
Die Stufe 2 richtet sich auch an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wintersemesters.

Stufe 1:
Freitag, 13.04.2018; 13.00 – 17.00
Einführung in das System, Aufbau der Lego®-Roboter, Erste Schritte zur Steuerung, einfache Übungen
Freitag, 20.04.2018; 13.00 – 17.00
Einführung in die Programmierung der Roboter, Erste Umsetzungen, Einblicke zum Einsatz von Lego®-Robotern in pädagogischen Kontexten
Freitag, 27.04.2018; 13.00 – 17.00
Vertiefende Übungen zur Programmierung
Diskussion der Zusammenhänge zwischen Problemstellung und Lösungsansätzen

Stufe 2:
Freitag, 01.06.2018; 13.00 – 17.00 und
Freitag, 08.06.2018; 13.00 – 17.00
Erarbeitung komplexerer Aufgabenstellungen
Freitag, 15.06.2018; 13.00 – 17.00
Abschließende Präsentationen erarbeiteter Szenarien
Diskussion und kritische Würdigung des "informatorischen Denkens"
Beiträge zur Dokumentation von Verlauf und Ergebnis des Seminars

Forschungswerkstatt: „Soziale Medien“ als kultureller Bildungsraum?!

Dozenten Christoph Richter, Dipl.-Psych., Sabrina Thiele M.A.
Zeit und Ort Di 16.15-17.45;
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 506
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 20
Veranstaltungsentgelt Kostenfrei, da aus Projektmitteln finanziert.

Inhalt:

Wie verändern „Soziale Medien“ unsere Wahrnehmungsgewohnheiten und die Möglichkeiten, uns auszudrücken? Wo bilden Personen ein ganz individuelles Nutzungs- und Artikulationsverhalten aus?
„Soziale Medien“ wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube sind aus dem Alltag vieler Menschen nur noch schwer wegzudenken. „Selfies“, „Emojis“, Apps zur digitalen Text- und Bildbearbeitung sowie die allgegenwärtige Möglichkeit etwas zu „liken“ sind nur einige Beispiele für sich wandelnde Formen kulturellen Ausdrucks. Inwiefern „Soziale Medien“ dabei zu einer kulturellen Bereicherung oder Verarmung beitragen, ist Gegenstand weitreichender Debatten. Bevor wir jedoch in die Diskussion einsteigen, ob „Soziale Medien“ per se gut oder schlecht sind, ist es geboten, zunächst einmal genauer hinzuschauen und zu erkunden wie sich durch „Soziale Medien“ die kulturellen Ausdrucksformen wandeln.
Mit der Methode des Forschenden Lernens erkunden Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten, lernen neue Artikulationsformen kennen und entwickeln in der Diskussion mit den anderen Teilnehmer/innen Ihre eigene Position. Im Rahmen der Forschungswerkstatt führen wir Sie in die aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurse um die kulturelle Dimension „Sozialer Medien“ ein. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich in kritisch reflektierender Weise sowohl mit den eigenen Nutzungsgewohnheiten wie auch mit den individuellen, kulturellen und technologischen Bedingungen der Nutzung „Sozialer Medien“ auseinanderzusetzen. Entsprechende Themen umfassen etwa die Wiederverwendung fremden Materials, die Entstehung neuer Formen des Erzählens oder auch die Rolle von Algorithmen in der Bewertung von Beiträgen.

Wir möchten Sie dazu einladen, Ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen in einem offenen Archiv zu teilen und somit zu einem tieferen Verständnis der unterschiedlichen Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen. Sie werden damit aktiv an einem aktuellen Forschungsprojekt mitwirken.

Diese Forschungswerkstatt ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“./

Für die aktive Teilnahme an den Workshops ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmer/innen entweder bereits Vorkenntnisse im Umgang mit „Sozialen Medien“ haben oder aber besonders an einer (aktiven) Auseinandersetzung mit diesen interessiert sind.

Gravitationswellen – ein neues Fenster ins Universum

Dozent Prof. Dr. Duschl
Zeit und Ort Di 18.15 -19.45 Uhr; Olshausenstr. 75, Hörsaal 4
Beginn 10. April 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 100
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

Inhalt:
1916 von Einstein in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt, hat es bis in den September 2015 gedauert, bis Gravitationswellen tatsächlich nachgewiesen werden konnten. In der Vorlesung werde ich mich in allgemein verständlicher Art zum Einen mit der Speziellen und der Allgemeinen Relativitätstheorie auseinander setzen, und zum Anderen beschreiben, was Gravitationswellen sind, wie sie mit der Relativitätstheorie zusammen hängen, und warum sie einen ganz neuen und einzigartigen Zugang zum Universum und seinen Objekten darstellen.

Vorlesung Grundlagen der Botanik

Dozenten Prof. Dr. rer. nat. Dietrich Ober, Prof. Dr. rer. nat. Rüdiger Schulz
Zeit und Ort Mo, 14:15 - 16:00, Am Botanisch. Garten 7, Raum E62
Di, 10:15 - 12:00, Am Botanisch. Garten 7, Raum E62
Beginn 09. April 2018
Unterrichtsstunden 2 Termine pro Woche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung Grundlagen der Botanik

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
In der Vorlesung werden die wichtigsten Grundlagen zur Evolution und zum Bau der Pflanzen vorgestellt und die wichtigsten Fachtermini eingeführt.

Vorlesung Geobotanik

Dozentin Prof. Dr. rer. nat. Alexandra Erfmeier
Zeit und Ort Mo 16:00 - 17:30 Uhr;
Am Botanischen Garten 7 Hörsaal E62
Beginn 09. April 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung Geobotanik

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Die Vorlesungen führen ein in die Biologie der behandelten Organismen, in die Geobotanik (u.a. Populationsökologie, Community Ecology, Vegetationsökologie, Biodiversität).

Vorlesung Physiologie der Pflanzen

Dozentinnen/Dozenten Prof. Dr. rer. nat. Margret Sauter, Prof. Dr. Eva Holtgrewe-Stukenbrock, Prof. Dr. rer. nat. Dietrich Ober
Zeit und Ort Mi 12:15 - 14:00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7 Hörsaal E62
Beginn 11. April 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung Physiologie der Pflanzen

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Primärstoffwechsel einschließlich Photosynthese, Sekundärstoffwechsel, Transport, Phytohormone, biotische und abiotische Stressphysiologie, Bewegungsreaktionen bei Pflanzen.

Vorlesung Systematik und Biologie einheimischer Tiere

Dozenten Prof. Dr. phil. Günther B. Hartl, Prof. Dr. Michael Kuhlmann
Zeit und Ort Do 16:30 - 18:00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7 Hörsaal E62
Beginn 12. April 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung Systematik und Biologie einheimischer Tiere

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Vermittelt wird die Kenntnis einheimischer Wirbelloser und Wirbeltiere. Die Vorlesungen führen ein in die Biologie der behandelten Organismen und die Wechselbeziehungen zum Lebensraum. Die Vorlesungen führen ein in die Biologie der behandelten Organismen, in die Geobotanik (u.a. Populationsökologie, Community Ecology, Vegetationsökologie, Biodiversität) sowie in Aspekte des Artenschutzes bei Wirbeltieren.

Anatomie und Physiologie des Menschen

Dozentin Prof. Dr. rer. nat Manuela Dittmar
Zeit und Ort Mo 08.15 -09.00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 09. April 2018
Teilnehmerzahl 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 15.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Humanbiologische Teilgebiete

Dozentin Prof. Dr. rer. nat Manuela Dittmar
Zeit und Ort Mo 09.15 – 10.00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 09. April 2018
Teilnehmerzahl 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 15,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet..

Ernährungsbiologie

Dozentin Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal
Zeit und Ort Mi 08.15 – 09.00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 09. April 2018
Teilnehmerzahl 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 15,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an Vorlesungen aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet..

Vorlesung Einführung in die Meeresbiologie

Dozentinnen und Dozenten Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Sommer, Prof. Dr. rer. nat. Ute Hentschel Humeida, Prof. Dr. Stefanie Ismar, Prof. Dr. rer. nat. Ulf Riebesell, Prof. Dr. rer. nat. Thorsten B.H. Reusch, Prof. Dr. rer. nat. Martin Wahl
Zeit und Ort Do 12:30 - 14:00 Uhr;
Am Botanischen Garten 7 Hörsaal E62
Beginn 12. April 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung Einführung in die Meeresbiologie

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
In dieser Vorlesung werden Grundkenntnisse der wichtigen biologischen Prozessen in marinen Systemen vermittelt.
• Physikalische und chemische Umweltfaktoren
• Plankton
• Marine Mikrobiologie
• Benthische Lebensgemeinschaften
• Grundlagen der Fischereibioloige
• Stoffkreisläufe im Ozean .

Forschendes Lernen – Ernährung

Dozentin Anke Dettner-Schönfeld
Zeit und Ort Mo 14.15 -15.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 206
Termine 16.04.; 30.04.; 14.05.; 28.05. 11.06. 02.07.2018
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 20,- EUR

Inhalt:
Im letzten Semester startete das Kontaktstudium mit einer neuen, abwechslungsreichen Veranstaltung rund um das breitgefächerte Thema Ernährung, die im Sommersemester fortgesetzt werden soll und offen für neue Teilnehmer ist.
Über die verschiedenen Medien strömen gerade im Bereich der Ernährung ständig Meldungen, Meinungen und auch viel Werbung auf uns ein. Dies alles einzuordnen ist gar nicht so einfach.
Mit der Methode des Forschenden Lernens wollen wir uns aktiv auf unterschiedliche Art und Weise der zentralen Frage „Was gehört zu einer gesunden Ernährung des Menschen?“ nähern. Dabei erarbeiten Sie sich ernährungswissenschaftliche Grundlagen und können ihr Wissen zu Schwerpunkthemen, die Sie mitbestimmen, vertiefen. Sie befassen sich bewusst mit der Thematik der Ernährung, schärfen Ihre Sinne und gewinnen neue Eindrücke.
Im Sommersemester wollen wir uns zunächst mit der wichtigen Frage des Wasserbedarfs und seiner Deckung befassen. Die Thematik erstreckt sich vom Trinkwasser über Mineralwässer bis zu Säften, womit wir dann beim Thema Zucker wären. Auf diesem Gebiet werden wir uns über Zuckerarten und andere Süßungsmittel informieren und diskutieren.
Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die Kräuter. Dies können Sie mit allen Sinnen erleben, denn das neue Format der Veranstaltung eröffnet uns, gerade im Bereich der Ernährung, neue Wege zu gehen. Führungen durch die Gewächshäuser und der Freilandanlage des Botanischen Gartens runden das Semester ab.
Am 14.05.18 ist eine Führung durch die Gewächshäuser geplant und am 02.07.18 eine weitere Führung durch die Freianlage des Botanischen Gartens.

Forschendes Lernen – Der forschende Blick auf das eigene Leben Thema: Unser Körper zwischen Ich und Welt

Dozentin Elke Mahnke, Dipl. Päd., StRn
Zeit und Ort Mi 12.00 bis 14:00 Uhr; Leibnizstr. 1, Raum 206
Beginn 11. April 2018
24
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 50,- EUR

Inhalt:
Zu den charakteristischen Merkmalen unserer Zeit gehört ein gesteigertes Körperbewusstsein und ein bestimmter Körperkult zwischen Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden.
Es hat den Anschein, als würden wir gesellschaftlich betrachtet haltlos zwischen den Extremen von Körperkult und Körpervergessenheit pendeln. Damit einhergehend wird unsere natürliche körperliche Ausstattung bestenfalls als verbesserungswürdig empfunden.
Wenn wir somit den Körper beziehungsweise das je persönliche Bild unseres Körpers als gewordenes und veränderliches verstehen, dann wird deutlich, dass unsere Vorstellung eines autonomen Körpers ebenso eine Illusion ist, wie die eines autonomen Subjekts.
Der Körper ist nicht nur Mittler zwischen Ich und Welt, sondern ebenso Teil des Ich, wie das Ich Teil des Körpers ist. Das Ich ist immer aufs Engste mit dem Körper verbunden.

Ablauf:
In der biografischen Reflexion werden wir anhand verschiedener Texte aus Philosophie, Soziologie, Psychologie und Pädagogik sowohl den Signaturen der Zeit nachgehen wie unserem je persönlichen Bild von unserem Körper in verschiedenen Lebensphasen.