Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Schatzsuche in den Psalmen?!

 

Dozent

 

Prof. Dr. Dr. Klaus Kürzdörfer

Zeit und Ort

Mo 16.15 – 17.45; Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 168

Beginn

03. November 2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Zwischen dem Bekanntheitsgrad des Psalters und seiner kulturellen Wirkungsgeschichte tut sich eine zunehmende Kluft auf. Das Vergessen und Fremdwerden bedeutet keineswegs einen Bedeutungsverlust. Für eine sich säkularisierende Gesellschaft bieten die Psalmen unersetzliche Zugänge zu menschlichen Grundbefindlichkeiten (Klage & Dank etc.) und theologischen Dimensionen (Beten, Protest gegen erfahrene Ungerechtigkeiten und Harren auf göttliche Hilfe).

Dass gregorianische Psalmen Madonna, Lindenberg und andere Popstars vorübergehend aus den Hitlisten der Charts verdrängen konnten, spricht wie die Beliebtheit der Taizé-Gesänge für eine unaus-schöpfliche Aktualität, von dessen interreligiöser und kulturgeschichtlicher Wirkungsgeschichte vom Format eines Weltkulturerbes ganz zu schweigen.

Spitzenleistungen alttestamentlicher Psalmenexegese sind nebenbei kaum auszuloten, was sich nicht nur am Beispiel der Auslegung der Rache- und Fluchpsalmen (E. Zenger) zeigt. Was der jüdische Gelehrte Martin Buber schon vor 100 Jahren wusste, entdecken moderne Forscher ganz neu: Der Psalter mit seinen 150 Psalmen ist vielseitig vernetzt, was die Begriffserklärung zusätzlich zum hebräischen Parallelismus membrorum im Unterschied zum griechischen Insistieren auf exakter Begriffsbestimmung theologisch ungemein bereichert. So bleibt R. M. Rilkes Erfahrung mit den Psalmen aktuell: „Der Psalter ist ein Buch, in dem man sich restlos unterbringt.“

Oder wie Luther schrieb: In den Psalmen wirst du …“ das rechte Gnothi seauton [Selbsterkenntnis] finden. Dazu Gott selbst und alle Kreaturen“. Deshalb war für den Reformator der Psalter „eine kleine Biblia…, darin alles aufs schönste und kürzeste, wie in der ganzen Bibel stehet…zu einem feinen ...Handbuch … bereitet ist: dass mich dünkt, der Heilige Geist habe selbst wollen … eine kurze Bibel…zusammenbringen, auf dass wer die ganze Biblia nicht lesen könnte, hätte hierin doch fast die ganze Summa, verfasset in ein klein Büchlein“.

Vorkenntnisse der TeilnehmerInnen werden nicht vorausgesetzt. Aber eine alte oder neuere Bibel mit Psalter zu besitzen, liegt im eigenen Interesse.

Religionsgeschichte: Glaube und Macht

Dozent

Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)

Zeit und Ort

Di 14.15 -15.45; Wilhelm-Seelig-Platz 3, Seminarraum 10

Termine

15.04., 22.04., 29.04., 06.05., 20.05., 27.05., 03.06., 10.06., 17.06., 24.06., 01.07., 08.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Methode: Themenerarbeitung anhand von Vorträgen, Textlektüre sowie Diskussionsrunden.

 

Inhalt:

Wenn wir aktuelle Meldungen wahrnehmen, erleben wir oft Beziehungen zwischen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen und politischer Macht.

Religion und Glaube werden genutzt um politische Vorhaben zu stützen und durchzusetzen. Macht und Herrschaft werden umgekehrt benutzt um religiöse und weltanschauliche Vorstellungen zu befördern.

Wenn diese Beziehung gelingt, kann sie sich vorteilhaft für die Beteiligten auswirken. Gelingt sie nicht, bleiben viele Menschen auf der Strecke.

Im Sommersemester werden wir uns mit europäischer Religionsgeschichte befassen und versuchen zu verstehen, wie dort Religion, Glaube und Macht miteinander korrespondieren.

Wo wird Glaube genutzt, um Bestehendes zu festigen und zu sichern und wo führen religiöse Entwicklungen politische Veränderungen herbei und ermöglichen eine neue Sicht auf die Welt.

Dazu gehört die Besiedlung des Mittelmeers durch griechische Kolonisten, römische Religionspolitik, die „Konstantinische Wende“ mit ihren Folgen, die Entstehung des Islam, die Herrschaft der Merowinger und Karolinger, die Auswirkungen der Mönchsorden, die Beziehung zwischen Papsttum und Kaisertum im Mittelalter, die Veränderung im politischen Machtgefüge durch die Reformation und deren späteren Auswirkungen.

Es besteht die Möglichkeit, auf einer Studienreise im September /Oktober 2014 „Auf den Spuren des Paulus“ die Entstehung einer religiösen Neuausrichtung im Leben und Denken der westlichen Welt nachzuvollziehen.

Erkrankungen der Lunge und der Haut

Dozenten

Prof. Dr. med. Hermann Manzke, Prof. Dr. Dr. Enno Christophers

Zeit und Ort

Di 16.15 -17.45 Leibnizstr. 1, Raum 204

Termine

21.04., 28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 26.05., 02.06., 09.06., 16.06., 23.06.2014

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl max.

40

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Nach kurzer Darstellung der Anatomie und Physiologie der Lunge (Lungenfunktionstests) werden in systematischer Reihenfolge die häufigsten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien und des alveolären Lungenraumes repräsentiert. Ein Lungenemphysem entsteht bei Schäden der Feinstruktur des Lungengewebes. Herz-Kreislauferkrankungen führen nicht selten infolge einer Rechtsinsuffizienz des Herzens zu einem Lungenödem sowie zu akuter Atemnot. Die häufigste Ursache von Lungenkrebs sind Tabakrauch, Asbeststaub, Chlorgas (Chemieunfälle), Rauchvergiftung sowie Einatmung von radioaktiven Substanzen (radioaktives Blei, Polonium etc.). Umweltgifte spielen eine größere Rolle als bisher vermutet. Als spezielle Themen werden die Lungenembolie sowie interstitielle Erkrankungen der Lunge (Lungenfibrose) z.B. im Rahmen von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis behandelt. An Asthma bronchiale leiden 5% der Erwachsenen und 7 - 10% der Kinder. Bei allergischen Ursachen einer bronchialen Hyperreaktivität ist nicht selten die Haut mit beteiligt. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Übersicht über die verschiedenen Formen von Dermatitis-Erkrankungen, speziell des Ekzems bei atopischer Diathese (Neurodermitis).

Geschichte der Medizin: Von der Renaissance bis zur mittleren Neuzeit (Teil II)

Dozent

Prof. Dr. Jörn Henning Wolf

Zeit und Ort

Mo 14.30 -16.00; Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr. 4

Termine

14. 04., 28.04., 12.05., 19.05., 02.06., 16.06., 23.06., 30.06., 07.07., 14.07 , 21.07.2014

 

Unterrichtsstunden

22

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

War die Periode des 17. Jahrhunderts in der theoretischen Medizin geprägt von fundamentalen Erkenntnissen in der experimentellen Physiologie, im Besonderen durch die Entdeckung des Blutkreislaufs, wodurch das Jahrtausende geltende antike Modell der zentrifugalen Blutbewegung im Körper verworfen wurde, sowie durch den Einfluss der Chemie und Physik auf die diagnostischen und therapeutischen Krankheitskonzepte, so setzen sich im Zeitalter der Aufklärung biologische Vorstellungen von den Funktionen im Organismus in vielerlei Ausprägung durch. Nicht nur die Physiologie, sondern auch die Pathologie erfährt eine grundlegende Neuorientierung. Ein wesentlicher Vorgang in der praktischen Medizin ist die Umwandlung des mittelalterlichen Hospitals zum neuzeitlichen Krankenhaus im Bereich der Universitätsmedizin und damit verknüpft eine folgenreiche Ausgestaltung der klinischen Medizin.

Der Deutsche Orden

Dozent

Prof. Dr. Joachim Reichstein

Zeit und Ort

Do 14.15 – 15.00; Am Botanischen Garten 7, Hörsaal E 60

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07.2014

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl max.

100

Veranstaltungsentgelt

17,50 EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Der Deutsche Orden, einer der drei großen Kreuzzugsorden aus dem späten 12. Jahrhundert, wurde vom Papst, von den Staufern und von dem mit ihnen verbundenen Rittertum stark gefördert. Nach gescheiterten Versuchen zur Herrschaftsgründung auf Zypern und in Ungarn gelang dem Orden ein Herrschaftsaufbau ab 1231 in Preußen. Im 15. Jahrhundert unterlag der Orden Polen-Litauen (Schlacht bei Tannenberg 1440). Schleichende Territorialisierung und Säkularisierung des Ordensstaates führte 1525 zu seiner Umwandlung in ein weltliches Herzogtum unter polnischer Lehnsherrschaft.

Die Vorlesung skizziert die Anfänge des Deutsche Ordens in Palästina, auch seine Geschichte außerhalb Preußens. Sie stellt die Geschichte des Deutschen Ordens in Preußen in den Mittelpunkt blendet aber auch kurz über auf den in anderer Form noch heute bestehenden Deutschen Orden.

 Eine Exkursion ist in Planung.

Die Kaiser vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des Alten Reiches – Von Kaiser Ferdinand III. bis zu Kaiser Franz II.

Dozent

Prof. Dr. Joachim Reichstein

Zeit und Ort

Do 15.15 – 16.00; Am Botanischen Garten 7, Hörsaal E 60

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07.2014

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl max.

100

Veranstaltungsentgelt

17,50 EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Für das Verständnis der mitteleuropäischen Geschichte in der Neuzeit ist es wichtig, das geschichtliche Wirken der Kaiser vom Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) bis zum Ende des Alten Reiches (1806) wenigstens umrissartig zu kennen und an die Bedeutung der kaiserlichen Zentralgewalt für die Verwirklichung der Reichsidee zu erinnern.

Neun Kaiser in zwölf Vorlesungen, darunter der Barock-Kaiser Karl VI. und die Aufklärer auf dem Thron Joseph II. und Leopold II.! Es soll gelingen!

Das mittelalterliche dänische Ostseeimperium

Dozent

Prof. Dr. phil. Thomas Riis

Zeit und Ort

Mi 14.15 – 15.45; Olshausenstr. 75, Gebäude S 2, Raum 24

Termine

23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07., 09.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

In der dänischen Geschichte bildet die Zeit der drei "Waldemars" (Waldemar I., Knud VI. und Waldemar II.) eine Blütezeit. Sie begann mit dem Abschluss des Bürgerkrieges im Jahre 1157 und endete mit dem Tode Waldemars II. im Jahre 1241, einige Wochen nachdem er mit dem Parlament das "Jütische" Gesetzbuch verabschiedet hatte. In Kunst, Kultur, Verwaltung und Wissenschaft waren die Leistungen auch nach europäischem Maßstab von hohem Niveau, und außenpolitisch gelang es Dänemark, die Herrschaft über große Teile des Ostseeraumes zu erringen. Die Vorlesung nimmt sich vor, die Geschichte des dänischen Ostseeimperiums darzustellen, so weit die sparsamen Quellen reichen.

Einführungsvorlesung zur Regionalgeschichte: Geschichte des östlichen Europas

Dozent

Prof. Dr. phil. Ludwig Steindorff

Zeit und Ort

Di 8.30 – 10.00; Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Termine

15. April bis 1. Juli 2014

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Plätze für das Kontaktstudium

10

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Osteuropa ist mehr als die einstige Welt des realen Sozialismus! Gerade in der Gegenwart mit den Prozessen der europäischen Integration gilt es, mehr auch über die ältere Geschichte der östlichen und südöstlichen Nachbarn Deutschlands zu wissen. Hinter der scheinbaren Unübersichtlichkeit an sprachlichen, religiösen, kulturellen und politischen Verhältnissen im östlichen Europa erscheinen dann viele Gemeinsamkeiten und Verflechtungen mit dem westlichen Europa durch die Jahrhunderte hinweg. Über einige gemeinsame Strukturmerkmale hinaus ist Osteuropa zugleich von großer Vielfalt geprägt. – Wir werden uns einleitend mit den Begründungen für die äußere Abgrenzung und die inneren Gliederungen Osteuropas befassen und danach fragen, aus welchen wissenschaftsgeschichtlichen Wurzeln das Fach „Osteuropäische Geschichte“ entstanden ist. Im Weiteren werden wir in mehreren Zeitabschnitten vom Mittelalter bis in die Zeitgeschichte die Grundzüge der Geschichte des östlichen Europa behandeln, so unter anderem Reichsbildungen und Christianisierung; hochmittelalterliche Kolonisationsprozesse; die frühneuzeitlichen multi-ethnischen und multikonfessionellen Imperien; die nationalstaatliche Umgestaltung; die Ära des Sozialismus und die Transformation.

Vorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Von der Industriellen Revolution zur Wohlstandsexplosion

Dozent

Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit und Ort

Di 10.15 – 11.45; Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal ( ehemals Hörsaal 3)

Termine

15. April bis 08. Juli 2014

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Plätze für das Kontaktstudium

80

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Die industrielle Revolution ist nur vergleichbar mit einer einzigen anderen: der neolithischen (Jungsteinzeit!), als die Menschen es aufgegeben haben, immer hinter ihrem Futter herzulaufen und zu Ackerbau und Viehzucht übergingen. Beide Revolutionen haben das Leben der Menschen grundlegend verändert. So ist die Lebenswelt eines altägyptischen Fellachen immer noch näher an der Lebenswelt eines untertänigen Bauern im 18. Jahrhundert, als die Lebenswelt eben dieses Bauern des 18. Jahrhunderts im Vergleich zu der Lebenswelt eines abhängig Beschäftigten heute. Fragen der Vorlesung: Warum hat sich die industrielle Revolution überhaupt entwickelt (Ende des 18. Jahrhunderts - und dann gerade in England)? Gab es noch andere Epochen, an denen man nahe an einer industriellen Revolution war (von der Antike angefangen, die schon das Prinzip der Dampfkraft kannte und es auch anwandte – zum Öffnen von Tempeltoren!) Wie lange dauerte die industrielle Revolution? Lässt sie sich auf einen engeren Zeitraum fixieren? Wenn überhaupt, dann auf die Mitte des 19. Jahrhunderts in unseren Breiten oder dauert sie noch an? Permanente industrielle Revolution bis heute? Von der Textilrevolution des 18. Jahrhunderts über die Computerrevolution zur ? Die gesellschaftlichen, politischen, ökologischen, mentalen Auswirkungen der industriellen Revolution: Annäherung an ein paradiesisches Leben (Tabletts und GPS und garantierte 46qm warm für alle Sozialschwachen dieser Republik) oder (vielleicht besser: oder/und); Krisen und Katastrophen (Tschernobyl) Und dann nach mehr als 100 Jahren Arbeiterelend die Massen-Wohlstandsexplosion der 1960er Jahre. Noch nie lebten so viele Menschen materiell so gut wie in den letzten 50 Jahren. Aber nur bei uns, die wir mit wenigen anderen Nationen auf einer glücklichen Wohlstandsinsel leben auf einem Globus, der immer mehr an die Grenzen des industriellen Wachstums stößt. Und nicht zuletzt die schwierige Frage: Ist der Mensch der Steinzeit immer noch der Mensch heute? Mit dem Unterschied: Statt Faustkeil die Atombombe in den Fingern. Oder die gleiche Frage in Anlehnung an Brecht: Hätte vielleicht Galilei doch besser verbrannt werden müssen?

Auf viele Fragen wird es keine befriedigende Antwort geben. Aber sie sollen wenigstens gestellt werden in der Vorlesung: Von der Industriellen Revolution des 18. Jahrhunderts zur Wohlstandsexplosion der 1960er Jahre.

Vorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Der Nord- und Ostseeraum in der Frühen Neuzeit

Dozent

Prof. Dr. Olaf Mörke

Zeit und Ort

Di 10.15 – 11.45; Leibnizstr. 8, R. 225/228

Termine

15.04. bis 09.07.2014

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Plätze für das Kontaktstudium

5

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Die Vorlesung spürt den Verbindungs- und Trennungslinien im nordeuropäischen Raum nach. Kulturelle Austauschbeziehungen und Abgrenzungen, Staatsbildungsprozesse und wechselnde Hegemonialtendenzen sowie Wirtschaftskontakte konturieren die Welt zwischen den Nordmeerinseln (Island u. a.) und dem Finnischen Meerbusen. Die Cimbrische Halbinsel – heute Schleswig-Holstein und das dänische Jütland – ist dabei gleichzeitig Riegel und Landbrücke zwischen zwei maritimen Räumen. Es entstanden dort überdies Ideenkonzepte vom ‚Norden’, die bis heute Wirkung entfalten. Der Schwerpunkt des Vorlesungsprogrammes liegt auf dem 16. bis 18. Jahrhundert. Rück- und Vorverweise auf Entwicklungen in Antike und Mittelalter sowie in das 19. und 20. Jahrhundert sind jedoch vorgesehen.

Vorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Skandinavische Herrschaft in den Polarregionen

Dozent

Prof. Dr. Martin Krieger

Zeit und Ort

Fr 10.15 – 11.45; Leibnizstr. 8, R. 126/128

Termine

18.04. bis 11.07.2014

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Plätze für das Kontaktstudium

10

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Seit mehr als einem Jahrtausend üben die Mächte Skandinaviens Herrschaft über arktische Regionen aus. Damit verbunden waren immer auch geographische und naturkundliche Forschung sowie Kulturkontakte und kulturelle Transferprozesse. Den Beginn machte die wikingerzeitliche Expansion nach Grönland; es folgten die frühneuzeitlichen Forschungsreisen auf der Suche nach den arktischen Passagen, der Kompaniehandel mit dem hohen Norden und die staatliche Integration Lapplands. Das ausgehende 19. und das 20. Jahrhundert standen und stehen wiederum im Zeichen eines „arktischen Imperialismus“ in Arktis und Antarktis. Die Vorlesung versucht, die Kontinuitäten und Brüche dieser langen Entwicklung zu erforschen und auch Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Workshop Philosophie A: Workshop Seneca : Von der Gelassenheit

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Mi 18.15 – 19.45; Leibnizstr. 1, Raum 208a

Termine

23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07., 09.07. 2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

„Nichts ist so bitter, dass ein gefasstes Herz keinen Trost fände“, so schreibt der römische Tragödiendichter Seneca. Geboren um 4 v.Chr., gestorben um 65 n.Chr., gilt bis heute als der stoische Philosoph schlechthin, der Gelassenheit bis hin zum Selbstmord predigte. Auf Befehl des römischen Herrschers Nero, in dessen Ungnade er gefallen war, sah Seneca sich gezwungen, sich letztlich selbst das Leben zu nehmen – und er soll gelassen in den Freitod gegangen sein. Wenngleich in unseren Tagen und in diesen glücklichen Regionen der Welt nur noch vergleichsweise selten Tyrannen derartige Ansinnen an uns richten, sehen wir uns gleichwohl nicht selten mit ähnlich verzweifelten existenziellen Situationen konfrontiert, in denen wir uns durchaus eine größere Seelenruhe wünschen. Die Wirksamkeit der stoischen Lebenshilfe kann jedoch nur in der Praxis erprobt werden – am ehesten dann, wenn der Philosoph selbst in eine existenzielle Lage gerät, in der er den Nutzen der von ihm vertretenen Philosophie an seiner eigenen Person, in seinem eigenen Leben vorführen muss.

Mit seinem Freitod im Jahre 65 n. Chr. zeigte Seneca der Welt, dass die von ihm vertretene Philosophie ihre Nagelprobe in der Realität bestanden hat. Seneca zeigte, dass er von all den Äußerlichkeiten dieser Welt ohne Schmerz und Groll lassen konnte, sei es sein unermesslicher Reichtum, seien es Freunde und Familie oder andere irdische Güter, an die wir unser Herz gern hängen.

Seneca hat – ganz seiner stoischen Lehre entsprechend – ein gutes Leben gehabt, da er gelassen sterben konnte. Gut leben heißt für Seneca nämlich letztlich nichts anderes als gut sterben zu können. Die Richtigkeit dieses Kernsatzes der stoischen Philosophie besiegelte er mit seinem Freitod. Diese stoische Haltung, die auch den eigenen Tod mit einschließt, macht die Lektüre des Büchleins aus der Feder des Stoikers Seneca zu einer existenziellen Herausforderung und zur konkreten philosophischen Lebenshilfe in unserem Alltag. Seneca kann uns auch heute – gerade in unserer hektischen Zeit voller Entfremdungen, Stress und Zwänge – eine wertvoller Lebenshilfe zu mehr Gelassenheit sein: „Das gewährt die Philosophie angesichts des Todes heiter und, in welcher körperlichen Verfassung man auch ist, tapfer und fröhlich zu sein und nicht aufzugeben, mag man auch am Ende sein.“ (Seneca, Brief 30, 3)

 

Seminarlektüre:

Seneca: Von der Gelassenheit,  C.H. Beck-Verlag.

Workshop Philosophie B: Sören Kierkegaard oder: Die Kunst, ein Selbst zu sein

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Do 18.15 – 19.45; Leibnizstr. 1, Raum 207a

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07.2014 

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

.„Der Zustand der Welt ist krank“, so diagnostiziert der dänische Philosoph Sören Kierkegaard im Jahr 1848, „Wenn ich ein Arzt wäre, so würde ich der Welt raten: Schaffe Schweigen!“ Wir müssen unser Leben nach rückwärts betrachten, aber zugleich nach vorne leben, so fordert Kierkegaard uns auf.

Der philosophische Einfluss des dänischen Existenzphilosophen Sören Kierkegaard erstreckte sich weit über Dänemark hinaus auf die europäische Geistesgeschichte: Seine Gedanken hatten großen Einfluss auf Heidegger und Jaspers; Nietzsche hat ihn rezipiert und wesentliche Elemente seines Denkens übernommen. So kann man Kierkegaard durchaus als Wegbereiter des modernen Existenzialismus ansehen, in dessen Philosophie sich schon alle wesentlichen Aspekte der späteren Existenzphilosophen im Ansatz finden. Scharfsinnig wie kein anderer Existenzphilosoph analysierte Kierkegaard unsere existenziellen Befindlichkeiten wie Angst, Furcht, Liebe, Einsamkeit, Verzweiflung und Tod. „Unser Dasein riecht nach nichts …“, so beginnt Kierkegaards existenzphilosophischer Ansatz, dessen Grundgedanken immer wieder das eigene Selbst und die existenzielle Verzweiflung fokussieren. Die Reflexion des Nichts, führt ihn schließlich durch einen Sprung zum Glauben, der für unseren Verstand immer paradox bleibt. Kierkegaard betrachtet den Menschen zuerst als selbstreflektierten „Geist“, und erst danach als seelisch-körperliche Synthese; seelische Gesundheit ist nach Kierkegaard eine unmittelbare Bestimmung des Geistes, woraus dann die Krankheiten der Seele oder des Körpers folgen. Wenn wir unser Leben nicht als ein „Selbst“ leben, wäre es verpfuscht, so Kierkegaard:

„Doch nur d e r Mensch hätte sein Leben verpfuscht, der, von den Freuden und Sorgen des Lebens betrogen, so dahinlebte, dass er sich niemals ewig entscheidend selbst als Geist, als Selbst bewusst würde, oder, was dasselbe ist, niemals bemerkte und im tiefsten Sinn einen Eindruck davon bekäme, dass da ein Gott ist, und ‚er’ er selbst, sein Selbst vor diesem Gott, ist, ein Gewinn der Unendlichkeit, der sich niemals anders als durch Verzweiflung erreichen lässt.“

(Kierkegaard, die Krankheit zum Tode, 1848, S.28)

Das empirische Selbst muss zuerst gebrochen werden, um wahres Selbst zu werden. Diese zunächst rätselhaft und esoterisch klingenden Worte benennen die ontologische Grundbefindlichkeit des modernen Menschen in seiner existenziellen Verzweiflung, der Weg zum Selbst führt über diese Verzweiflung, verzweifelt ein Selbst sein zu wollen oder verzweifelt kein Selbst sein zu wollen, dem Selbst auszuweichen in das Man der Massenkommunikationsmittel.

Was Kierkegaard mit „Selbst“ oder „Selbst-Sein“ meint, erschließt sich uns vor der gegenwärtigen Lebenswirklichkeit, die vor allem durch Ablenkung und hedonistische, konsumerische Fun-Orientierung geprägt ist. Kennen wir in einer Lebenswirklichkeit, die zunehmend von Fluchtmöglichkeiten in eine Massenkultur geprägt wird, die uns des Selbst entledigen will,

eigentlich noch unser wahres Selbst und das damit einhergehende Glück der Verzweiflung, oder wird hier nicht ein Pseudo-Selbst an die Stelle des wahren Selbst gesetzt? So kann man Kierkegaards Existenzphilosophie – gerade vor dem Hintergrund der modernen Massenkultur – durchaus als die Kunst, ein Selbst zu sein bzw. zu werden, lesen! Die Lektüre von Kierkegaards vielschichtigen Schriften kann für uns auch heute noch zu einer spannenden existenziellen Begegnung mit dem Selbst werden. Die Beschäftigung mit Kierkegaard kann uns dabei helfen, den Blick für die wesentlichen Dinge des Lebens zu schärfen: „Herr, gib uns blöde Augen für Dinge, die nichts taugen – und Augen voller Klarheit, in alle deine Wahrheit!“ (Kierkegaard, Die Krankheit zum Tode, 1848)

 

Seminarlektüre:

Sören Kierkegaard: Die Krankheit zum Tode, 1848, Reclam-Verlag, Stuttgart 1997, ders.: Entweder – oder? Ders.: Der Begriff Angst

Die Dramen Lessings

Dozent

Dr. Wolfgang Kehn

Seminargruppe I

Zeit und Ort

 

Mi 10.15 –11.45; Olshausenstr. 75, Gebäude S 2, Raum 167

Termine

23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07., 09.07. 2014

Seminargruppe II

Zeit und Ort

 

Do 10.15 –11.45;Leibnizstr. 4 - R.075/077

 

Termine

17.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

35

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Im Sommersemester werden Lessings „Bürgerliche Trauerspiele“ „Miss Sara Sampson“ und „Emilia Galotti“ sowie das Schauspiel „Nathan der Weise“ als wichtige literarische Manifestationen der späten Phase der Aufklärung untersucht. Dabei befremden sie den heutigen Interpreten zunächst in ihrer Zeitgebundenheit. Auf den zweiten Blick jedoch werden sie sich in ihrer Problemstellung als überraschend aktuell erweisen.

Wie immer wird auch diese Veranstaltung nicht als Vorlesung, sondern in Seminarform angeboten. Da aufgrund dieser Arbeitsweise die Gruppengröße begrenzt ist, werden zwei Termine angeboten. 

 

Texte:

Als gemeinsame Textgrundlage dienen folgende Reclamausgaben:

Emilia Galotti. RUB 45; dazu: Dane, Gesa: Erläuterungen und Dokumente RUB 16031

Miss Sara Sampson. RUB 16, dazu: Richel, Veronica: Erläuterungen und Dokumente RUB 8169.

Nathan der Weise.UB 3, dazu: Düffel, Peter von: Erläuterungen und Dokumente zu:UB 811.

Hamburgische Dramaturgie RUB 7738

 

Literatur:

Steinmetz, Horst: Interpretationen. Lessings Dramen. UB 8411.- Weitere Angaben folgen.

Romantik

Dozent

Prof. Dr. phil. Albert Meier, M.A.

Zeit und Ort

Di 12.15 –13.45; Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehemals Hörsaal 3)

Termine

15. April bis 08. Juli 2014

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl max.

10

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Die Vorlesung erläutert die Formen-Vielfalt ›romantischen‹ Schreibens und stellt sie in einem literarisch-philosophischen Erklärungszusammenhang. Den Abschluss bilden Überlegungen zum Zusammenhang von Romantik und Realismus.

 Ausführlich zur Sprache kommen voraussichtlich folgende Autoren:

Achim von Arnim – Clemens Brentano – Joseph von Eichendorff – Friedrich von Hardenberg (Novalis) – Heinrich Heine – E. T. A. Hoffmann – Friedrich Schlegel – Ludwig Tieck – Wilhelm Heinrich Wackenroder.

 Der detaillierte Themen- und Terminplan ist einzusehen unter http://www.ndl-medien.uni-kiel.de/moodle/.

 Die Vorlesung wird unter www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de live gestreamt und archiviert.

 

Zur Einführung empfohlen:

Albert Meier: Klassik – Romantik. Stuttgart 2008 (rub 17674).

Arthur Schnitzler – Leben und Werk, Teil 2

Dozent

Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree

Zeit und Ort

Di 11.30 – 13.00; Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr. 4

Termine

15.04., 22.04., 29.04., 06.05., 13.05., 20.05., 27.05.2014, sowie einen Blocktermin (8 Unterrichtsstunden) am Sa., 07.06. mit Filmvorführungen und einen letzten Termin nach Verabredung.

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Einer der bedeutendsten Dichter neuerer Zeit wird auch in diesem Sommersemester auf unserem Programm stehen:

Arthur Schnitzler (1862–1931, Wien), Sohn eines Kehlkopfspezialisten und selber Arzt, beschäftigte sich zunächst intensiv mit Hypnose und Suggestion als therapeutische Mittel. Seine 1893 eröffnete Praxis gab er zugunsten der Schriftstellerei auf. In seinen Novellen und Dramen spürte er der dekadenten Wiener Gesellschaft nach, zeigte ihre Mischung aus Todessehnsucht, Lebensüberdruss und Frivolität. Er schildert eine Zeit, die unter dem Verlust ihrer traditionellen Werte und am Zerfall ihrer liberalen Ordnung litt und wirkt dadurch wieder aktuell.

Der Dichter Schnitzler ist dem Arzt Schnitzler treu geblieben. Der „Arzt-Dichter“ gilt als literarisches Pendant zu Sigmund Freud und war dessen Freund.

Wir werden uns mit dem literarischen Skandalon des so oft missverstandenen „Reigen“ beschäftigen und die berühmte filmische Umsetzung dazu (mit dem unvergesslichen Adolf Wohlbrück) ansehen und besprechen. Vom „Anatol“-Zyklus werden uns „Die Frage an das Schicksal“ und nicht nur diese beschäftigen. Unter Schnitzlers Dramen betrachten wir unter anderem „Liebelei“, „Professor Bernhardi“ bis zu „Der weite Weg“, „Der einsame Weg“, „Der Weg ins Freie“, „Der Weg zum Weiher“.

Die Lehrveranstaltung ist auf zwei Semester angelegt. Im Wintersemester wurden vorwiegend biographische und frühe literarische sowie therapeutische Ansätze Schnitzlers behandeln. Das Sommersemester ist den literarischen Umsetzungen seiner Ideen gewidmet.

 

Neue Hörerinnen und Hörer sind herzlich willkommen und können ohne weiteres in das Thema “einsteigen

Carl Maria von Weber und die deutsche romantische Oper

Dozenten

Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt

Zeit und Ort

Fr 10.15 – 11.45; Olshausenstr. 75, Gebäude S 2, Raum 26

Termine

25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06.2014

Unterrichtsstunden

18

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

C. M. v. Webers Oper „Der Freischütz“ wurde 1821 in Berlin uraufgeführt – mit großem Erfolg. Das lag vor allem an den schnell volkstümlich gewordenen Liedern und Arien, am naturverbundenen Szenarium und am heimatlichen Ambiente. Hier konnte das begeisterte Publikum eine deutsche romantische Oper erleben, das Gegenteil vom italienischen Musiktheater.

Weber traf mit seinem Werk einen Nerv der Zeit. Im Gefolge der Freiheitskriege hatten sich ein deutsches Nationalbewusstsein und eine Rückbesinnung auf die eigene Wesensbestimmung entwickelt. Im „Freischütz“ fanden diese Empfindungen ihren musikalischen Ausdruck. Das hatte Folgewirkungen: Es entwickelte sich die „deutsche romantische Oper“. Im Vordergrund stand hier die Sehnsucht nach einer Welt, die sich von nüchterner Alltäglichkeit und von politischen Wirren abhob. Vor allem wollte man sich beim Opernbesuch bei gefälliger Musik erholen und vergnügen und ein paar angenehme Stunden erleben.

Neben L. Spohr (Jessonda, 1823), H. Marschner (Hans Heiling, 1833), A. Lortzing (Undine,1845) hat auch R. Wagner romantische Opern geschrieben: Der Fliegende Holländer, 1843; Tannhäuser, 1845; Lohengrin, 1858. Damit war der Weg vorbereitet zu seinen Musikdramen: Der Ring des Nibelungen; Tristan und Isolde; Parsifal. Mit diesen Werken wollte er nicht nur die Musik, sondern die ganze abendländische Kultur reformieren.

Übung: Madrigale, Lieder, Gospels, Evergreens

Dozenten

Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Regina Wunderlich

Zeit und Ort

Mo 10.15 – 11.45;

Musikwissenschaftliches Institut; Brahms-Saal

Termine

28.04., 05.05., 12.05., 19.05., 26.05., 02.06., 16.06., 23.06., 30.06. 2014

Unterrichtsstunden

18

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

In dieser Veranstaltung soll vor allem das Interesse am „richtigen“ Singen gefördert werden. Bei der Auswahl ist auch an SängerInnen gedacht, die längere Zeit nicht mehr gesungen haben. In dieser Gesang-Werkstatt wird besonderer Wert gelegt auf die technischen Voraussetzungen des Singens, also auf Atmen und Stimmführung sowie Tonbildung und Artikulation. Hierbei kommt es nicht zuerst darauf an, Chorwerke aufführungsreif zu erarbeiten, sondern das Ziel ist, deutlich zu machen, wie organisch und stilistisch angemessen gesungen werden kann. Die Motivation und das Mutmachen zur sängerischen Selbstdarstellung stehen dabei im Vordergrund. Individuelle stimmbildnerische Hilfen sind im Programm eingeplant.

„Höhepunkte absoluter Musik“ Eine Betrachtung der sinfonischen Musik der Klassik und Romantik

Dozenten

Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45; Olshausenstr. 75, Hörsaal H 4

Termine

18.04., 23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 2014

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl max.

80

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Während bis zur Barockzeit Opern, Oratorien und Instrumentalkonzerte das Schaffen großer Komponisten beherrschten, beginnt sich 18. Jahrhundert eine neue Werkgattung zu verbreiten: die Sinfonie. Sie tritt in der Klassik und Romantik als neuer kompositorischer Schwerpunkt den bisher dominierenden Gattungen ebenbürtig an die Seite.

 Als „Erfinder“ der klassischen Sinfonie gilt Joseph Haydn. Ludwig van Beethovens sinfonisches Schaffen stellt einen ersten großen Höhepunkt in der Entwicklung dieses Genres dar und wurde zum Maßstab für alle folgenden romantischen Komponisten. Dabei veränderten sich im Laufe der Zeit Orchestergröße, zeitliche Ausdehnung der Werke und Instrumentierung aber zum Teil auch Form und Struktur.

 Volker Mader hat in seiner langjährigen Tätigkeit viele dieser Werke dirigiert. In seiner Vorlesung wird er deshalb neben der ausführlichen Betrachtung der Entwicklung der Werkgattung vor allem auch auf Interpretation und Aufführungspraxis eingehen und über die technischen Anforderungen an die Ausführenden sprechen. Illustriert wird dieses an musikalischen Beispielen, bei denen Interpretationsvergleichen eine wichtige Rolle zukommt.

Antike – Teil 1

Dozent

Prof. Dipl.- Ing. Jürgen Christian Otterbein,

Kunsthochschulprofessor i. R.

Zeit und Ort

Do 16.15 -17.45; Olshausenstr. 75, Gebäude S 2, Raum 24

Termine

17.04., 08.05, 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 03.07., 10.07., 17.07., 24.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

60

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Der gesamte Vorlesungsstoff zur Antike umfasst die Themenbereiche Mesopotamien (Sumerer, Assyrer, Babylonier, Hethiter, Perser), Ägypten, Kreta – Mykene, Griechenland und Rom.

Neben einer grundlegenden kunsttheoretischen Einführung werden Zeiträume, Dynastien, religiöse und symbolhafte Bedeutungen, Materialien und Techniken der jeweiligen Epochen und deren mögliche Bedeutung für nachfolgende Kulturen angesprochen.

In diesem ersten Teil liegt der Schwerpunkt vor allem bei der Kunst- und Kulturgeschichte Mesopotamiens und Ägyptens. Gerade angesichts der jüngsten Zerstörungen in diesen Regionen erscheint es umso wichtiger, sich der Bedeutung gerade dieser Kulturen für die kunstgeschichtliche Entwicklung Europas bewusst zu werden.

Indien: Teil 2 – Die Religionen

Dozent

Prof. a. D. Dr. Horst Brinkhaus

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45; Leibnizstr. 1, Raum 207a

Termine

16.04., 23.04., 30.04., 07.05., 14.05., 21.05., 28.05., 04.06., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

35

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Nachdem im ersten Teil der Lehrveranstaltung („Indien: Teil 1 – Eine landeskundliche und kulturgeschichtliche Einführung“) nur eher sporadisch auf die verschiedenen Religionen in Indien eingegangen worden ist, sollen diese nun im Teil 2 im Zusammenhang und ausführlich behandelt werden.

 

Programm:

Einheimische indische Religionen:

- Vedische Religion

- Jainismus

- Buddhismus und Neo-Buddhismus

- älterer und jüngerer Hinduismus

- Religion der Sikhs

- Stammesreligionen

 

Fremdstämmige Religionen in Indien:

- Islam

- Religion der Parsen

- Christentum

- Judentum

 

In den nachfolgenden Semestern können Themenbereiche, für die besonderes Interesse besteht bzw. sich im Laufe der Lehrveranstaltung entwickelt, ausführlicher behandelt werden.

 

Empfohlene Literatur:

-   Indien. Ein Handbuch, hrsg. von D. Rothermund, München 1995.

-   Cambridge Encyclopedia of India, Pakistan …, ed. by F. Robinson, Cambridge etc. 1989.

-   Das alte Indien. Geschichte und Kultur des indischen Subkontinents, hrsg. von H. G. Franz, München 1990.

Die Bücher stehen im Lesesaal der UB zur Verfügung und sind dort bei der Aufsicht zu erfragen.

Workshop Film: Die Filme von Robert Redford – Nachbesserungen am amerikanischen Traum

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Fr 14.00 – 16.00; Olshausenstr. 75, Gebäude S 2, Raum 24

Termine

25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06., 04.07., 11.07.2014

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl max.

24

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Der inzwischen 77jährige Robert Redford, der in Hamburg lebt, gehört neben Clint Eastwood und Woody Allen zu den ganz wenigen amerikanischen Ausnahme-Stars, die sich auch als Regisseure einen internationalen Namen machen konnten. Redford hat sich als Schauspieler, gefeierter Filmstar (Oscar-Nominierung 2014 für „All is lost“) und ist in den letzten Jahren auch als innovativer Independent-Regisseur des New-Hollywood-Cinema hervorgetreten: Redfords breites filmisches Oevre erstreckt sich von romantischen Liebesschnulzen wie „Jenseits von Afrika“ (mit Meryl Streep), „Barfuß im Park“ (mit Jane Fonda) und „Ein unmoralisches Angebot“ (mit Demi Moore) über amüsantes Hollywood-Unterhaltungskino wie „Der Clou“ (mit Paul Newman) sowie Literaturverfilmungen wie „Der große Gatsby“ bis hin zu ernsthaften Polit-Thrillern wie „Die Unbestechlichen“ (mit Dustin Hoffman), „Die drei Tage des Condor“ (mit Faye Dunaway), „Löwen und Lämmer“ (mit Meryl Streep) und „The Company you keep“, gesellschaftskritische Polit-Thriller, die unverhohlen scharfe Kritik an den Verfehlungen der amerikanischen Politik und deren Bigotterie üben. In seinem kulturkritischen Spät-Western „Der elektrische Reiter“ (mit Jane Fonda) verkörpert Redford einen alternden Rodeo-Star, der plötzlich aus dem inszenierten Show-Zirkus ausbricht und in die Wüste von Arizona reitet, begleitet von einer couragierten Journalistin (Jane Fonda), die ihm bewundernd zur Seite steht. Im Polit-Drama „The way we where“ spielt er einen ignoranten Harvard-Yuppie, der einer jungen Aktivistin (Barbra Streisand) begegnet und sich mit ihr gemeinsam im politischen Kampf gegen ungerechte soziale Verhältnisse in den USA engagiert; ebenso im Revolutionsdrama „Havanna“, in dem er sich in eine kubanische Revolutionären (Lena Olin) verliebt und in den Kampf der Rebellen verstrickt.

In seinem vorletzten Film „The Company you keep“ (USA 2013) reflektiert der Patriot Redford über verlorene Träume einer ehemals rebellischen Aufsteiger-Generation amerikanischer Yuppies, die einst bereit waren, für eine bessere Welt ihr Leben einzusetzen, sich jedoch an die herrschenden Verhältnisse angepasst haben und sich nun wieder auf ihre wahren Werte zurück besinnen. Redfords Filme üben harsche Kritik am American Way of Life und fordern deutliche Nachbesserungen am konsumistischen Pursuit of Happiness, hedonistische Lebensideale und –stile, die wir Europäer weitgehend unreflektiert von den Amerikanern für unsere eigene Lebensgestaltung übernommen haben. Gerade angesichts der jüngsten besorgniserregenden Meta-Abhör-Methoden durch die amerikanischen Geheimdienste, deren Kontrollwahn nun auch unsere wohl gehütete Privatsphäre mehr und mehr zum Opfer fällt, erscheinen Redfords kritische Polit-Thriller wie „Die drei Tage des Condor“ und „Die Unbestechlichen“, die die Watergate-Affäre unter Nixon reflektieren, wiederum brand-aktuell. Wir werden uns Redfords spannendste Filme anschauen und auf sein engagiertes politisches Ansinnen hin auswerten.

 

Referenzfilme (Auswahl):

 

Die drei Tage des Condor (mit Faye Dunaway)

The way we where (mit Barbra Streisand)

Die Unbestechlichen (mit Dustin Hoffman)

Der elektrische Reiter (mit Jane Fonda)

Havanna (mit Lena Olin)

The Company you keep (mit Susan Sarandon)

Jenseits von Afrika (mit Meryl Streep)

Der große Gatsby

Barfuß im Park (mit Jane Fonda)

Der Clou (mit Paul Newman)

Jeremiah Johnson (USA 1973)

Blutige Spur USA 1969)

Zwei Banditen (USA 1972, Butch Cassidy and The Sundance Kid)

Die Welt der Sterne

Dozent

Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Zeit und Ort

Do 18.15 -19.45; Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal ( ehemals Hörsaal 3)

Termine

17.04., 24.04., 08.05, 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06., 3.07., 10.07.2014

Unterrichtsstunden

22

Teilnehmerzahl max.

100

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Der Blick an den Nachthimmel zeigt uns - unter idealen Bedingungen - rund 3000 Lichtquellen, die weitaus meisten davon sind Sterne, nur wenige Planeten oder Nebel. Die Vorlesung befasst sich mit der Natur und der Entwicklung der Sterne und mit ihrer Kopplung an die Entwicklung des Universums. Das wird von der Sternentstehung bis zu Weißen Zwergen und Supernovae als Endstadien reichen. Als "Modellstern" werden wir die Sonne verwenden. Es wird sich aber auch zeigen, dass "unser" Stern zwar von durchschnittlicher Masse und Größe ist, aber in manch anderer Hinsicht keineswegs typisch für alle Sterne.

(Biologische Ozeanographie) – Einführung in die Marine Ökologie (Blockveranstaltungen mit praktischen Übungen)

Dozenten

Dr. Karen von Juterzenka; Dr. Michael Schmid

Zeit und Ort

Blockveranstaltung

Die Blockveranstaltungen finden 4x montags für jeweils 4-5h statt. Beginn ist 14:00 Uhr in den Räumen der Forscherwerkstatt (danach Feld- oder Laborarbeit an wechselnden Orten).

 Termine:  28.4,  5.5., 19.5, 26.5. + Reservetermin 2.6.

Beginn

 Die Vorbesprechung findet am Donnerstag, den 24.4., um 16:15 Uhr in der Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 24 statt. Sie wird ca. 45 min dauern.

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl max.

30

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien oder Labornutzung können nach Absprache weitere Kosten entstehen.

 

Inhalt:

Die marine Ökologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Lebewesen untereinander und mit ihrer Umwelt, dem Meer. Dabei werden verschiedene Ebenen betrachtet: die Ökologie von Arten und von Lebensgemeinschaften bis hin zu Ökosystemen.

Ökologische Zusammenhänge betreffen uns ganz konkret: wir greifen durch unser Handeln in Wechselwirkungen ein, z. B. durch Nutzung von marinen Ressourcen, Eintrag von Fremdstoffen in Flüsse und Küstengewässer oder Eröffnen neuer Transportwege. Änderungen im ökologischen Gefüge wirken im Gegenzug auf uns zurück. In der Forschung wird der Mensch inzwischen als Teil des übergreifenden ökologischen Gefüges angesehen und seine Beziehungen zur Natur untersucht.

 Diese Veranstaltung bietet eine Einführung in grundlegende ökologische Zusammenhänge im Meer und Beispiele für aktuelle Forschungsthemen. Nach einer theoretischen Einführung zu jedem Themenkomplex werden die Teilnehmer praktisch tätig und bearbeiten Aufgaben im Freiland oder im Labor. Aktuelle Forschungspraxis und die Umsetzung marinökologischer Erkenntnisse – z. B. in Richtlinien zum Meeresschutz und zur nachhaltigen Entwicklung – finden ebenfalls Berücksichtigung.

 

Literaturempfehlungen werden während der Veranstaltung bekannt gegeben.

Geschichte der deutsche Sprache

Dozent Prof. Dr. phil. Markus Hundt
Zeit und Ort Mi 8:15 - 9:45, OS75 - Hörsaal 1
Termine 16.4.2014 bis zum 9.7.2014
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Empfohlene Literatur:
Als Begleitlektüre wirdempfohlen: Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, neueste Aufl. Stuttgart, sowie für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent Prof. Dr. Michael Elmentaler
Zeit und Ort Do 10:15 - 11:45, OS75 - Hörsaal 1
Termine 17.4.2014 bis zum 10.7.2014
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 5
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR


Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.

Empfohlene Literatur:
Die Materialien werden im Internet zur Verfügung gestellt: http://www.deutsche-sprachwissenschaft.uni-kiel.de/de/studium-lehre/materialien-fuer-die-aktuellen-lehrveranstaltungen/materialien