Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Jesus in seinen Gleichnissen

Dozent

Prof. Dr. Dr. Klaus Kürzdörfer

Zeit und Ort

Mo 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 168

Beginn

26. Oktober.2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 18; max. 35

Veranstaltungsentgelt

40.- EUR

 

Inhalt:

Wenn heute manche meinen, der moderne Mensch sei religiös unmusikalisch oder metaphysisch unbegabt, dann wird die Frage dringlich, wie mit diesem Unvermögen umzugehen sei. Die moderne Bibelwissenschaft meint, in den Gleichnissen Jesu einem unvergleichlichen Paradigma religiöser Rede von Gott zu begegnen. Denn von Gott kann, falls überhaupt, nur in Bildern und Gleichnissen angemessen gesprochen werden. Fragwürdig bleibt dann jedoch, wie Gott sich zum sprachlichen Bild von ihm verhält und umgekehrt. Das eröffnet interessante und lohnende Diskussionen, die unter Umständen eine Revision des eigenen Selbstverständnisses bewirken könnten. Wenn man das nicht theoretisch entscheiden will, bleibt noch, es auszuprobieren. Auch wenn die ca. 40 von Jesus überlieferten Gleichnisse nicht alle authentisch sein sollten, werden sogenannte „Gemeindebildungen“ keineswegs wertlos. Zumindest laden sie ein, nach redaktionellen Aktualisierungen zu fragen. Da Jesu Gleichnisse sich an ein öffentliches Publikum ohne speziellere Vorkenntnisse wandten, verlangt auch diese Veranstaltung keine spezielle theologische Vorbildung. Wünschenswert ist allerdings eine solide Übersetzung des Neuen Testaments und eine gute Portion Neugier.

Religionsgeschichte: Geistliche Macht gegen weltliche Macht. Papst und Kirche gegen Fürsten und Kaiser

Dozent

Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)

Zeit und Ort

Di 14.15 -15.45 Uhr;  
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 26

Beginn

27. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 25

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Methode:
Themenerarbeitung anhand von Vorträgen, Textlektüre sowie Diskussionsrunden.

Inhalt:
Mit der Umwandlung des Christentums von einer bekämpften und geduldeten Religion zu einer Staatskirche hat sich auch die Machtposition des anerkannten Christentums verändert. Die vom römischen Papst geführte Kirche übernimmt im Verlauf ihrer Entwicklung immer weltlichere Züge und versucht ihren Machtbereich auf Kosten der weltlichen Macht von Fürsten und Kaisern aus-zuweiten. Aus einer Staatskirche wird eine Kirche, die versucht Staaten zu lenken und unter ihre Kontrolle zu bringen. Im Wintersemester werden wir uns mit den Methoden und Mitteln befassen, die von der Papstkirche eingesetzt werden. Wir werden uns mit den geistlichen Orden, den Reformen in der Kirche, dem Einfluss der Kurie und den so-ziologischen Veränderungen vom frühen bis zum späten Mittelalter auseinan-dersetzen, um mehr über Größe, Aufstieg und Fall der römischen Kirche zu erfahren. Wie sie sich in der theologischen und philosophischen Deutung von Welt aber auch in grandioser Architektur und Kunst zeigt. Zu dieser Veranstaltung könnte es in den Osterferien eine Studienreise zu den für die Entwicklung der Papstkirche wichtigen Orten in Mittelitalien geben.

Literatur:
Althoff: Selig sind, die Verfolgung ausüben, Darmstadt 2013
Schimmelpfennig: Das Papsttum, Darmstadt 2009,6
Logan: Geschichte der Kirche im Mittelalter, Darmstadt 2005
Herbers: Geschichte des Papsttums im Mittelalter, Darmstadt 2012

Der Hinduismus – eine „Weltreligion“?

Dozent

Prof. Dr. Horst Brinkhaus

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S3, Raum 184

Beginn

04. November 2015

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 24

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:

Die Religion des Hinduismus findet regelmäßig Berücksichtigung in Auflistungen und Abhandlungen zum Thema Weltreligionen; in der geplanten Lehrveranstaltung soll daher zu Beginn kurz der Begriff „Weltreligion“ erörtert werden. Daraufhin wird eine ausführliche Darstellung der Entstehung und Entwicklung des traditionellen Hinduismus mit seiner besonderen Theologie, religiösen Praxis und Sozialordnung vom Vedismus bis zur „Renaissance of Hinduism“ gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfolgen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts unterlag der Hinduismus grundlegenden Wandlungen und Ergänzungen, die unter dem Stichwort Neo-Hinduismus zusammengefasst werden und bis heute das Erscheinungsbild des gegenwärtigen Hinduismus in Indien und in der Welt bestimmen. Abschließend soll dann noch einmal die Frage aufgegriffen werden, ob bzw. inwieweit zu Recht die nach wie vor sehr indisch geprägte Religion des Hinduismus den fünf bedeutendsten „Welt- religionen“ zugerechnet wird.

 

Zur Einführung geeignete Literatur:

- Heinrich von Stietencron: Der Hinduismus. München, C. H. Beck, 2001 (in der Beck’schen Reihe Wissen)
- Thomas Oberlies: Hinduismus. Frankfurt a. M., S. Fischer, 2008 (in der Reihe Fischer Kompakt)
- Angelika Malinar: Hinduismus. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2009 (UTB 3197)

Archäologie Israels und Judas in der Königs- und Perserzeit

Dozent

Prof. Dr. theol. Ulrich Hübner

Zeit und Ort

Mi 14.15 -15.45 Uhr;
Leibnizstr. 4, Raum 325

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 Aktuelle Änderungen im UniviS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates

Dozent

Prof. Dr. med. Hermann Manzke, Prof. Dr. Dr. Enno Christophers, OA Dr. Jörg Löwe

Zeit und Ort

Di 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 167

Beginn

27. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

min.15; max. 50

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

 

Inhalt:

Der Formenkreis ist sehr umfangreich. Grob schematisch lassen sich unterteilen:
a) infektiös bedingte Arthriden (bakteriell, viral etc.).
b) nicht infektiös bedingte Arthriden (rheumatischer Formenkreis)

Zu dem rheumatischen Formenkreis zählen:
1. Autoimmunbedingte, entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie z. B. rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis etc.
2. Verschleißbedingte (degenerative) rheumatische Erkrankungen = Arthrosen.
3. Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Erkrankungen einhergehen, z. B. Gicht, Hämochromatose (Eisenstoffwechselstörung), Überfunktion der Schilddrüse.
4. Rheumatische Erkrankungen der Weichteile (Musleln, Sehnen, Fascien), z. B. Fibomyalgie.
5. Chronische Knochenerkrankungen = Osteopathien, z. B. Osteoporose, Osteomalazie.
Die Problematik wird von internistischer, dermatologischer und orthopädischer Seite dargestellt.
Aktuelle medizinische Themen werden kurzfristig in das Programm übernommen.

Die Medizin vom Ende der Antike bis zum Beginn der Neuzeit

Dozent

Prof. Dr. Jörn Henning Wolf

Zeit und Ort

Mo 14.30 – 16.00 Uhr;
Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr.4

Beginn

26. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 24

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:

Das Thema der Vorlesung im kommenden Semester ist zum einen die Übertragung der antiken griechisch-römischen Medizin, besonders der Schriften Galens, in das europäische Mittelalter. Sie erfolgt auf verschiedenen Überlieferungswegen und in unterschiedlichen Sprachen. In der Spätantike und in frühbyzantinischer Zeit wurden die überkommenen Schriften als Quellenwerke benutzt, aus denen medizinische Autoren Exzerpte anfertigten und in ihre eigenen, in griechischer Sprache verfassten Sammelwerke und Handbücher übernahmen (z. B. Oreibasios (4. Jh.) und Aetios v. Amida, (6. Jh.) in Konstantinopel sowie Paulos von Aigina (7. Jh.) in Alexandria. Den Höhepunkt erreichte die Rezeption der Galen-Schriften in der Kultur des arabisch-islamischen Mittelalters durch die Tätigkeit von Übersetzer-Schulen, in denen die griechischen Texte ins Arabische oder Syrisch-Aramäische übertragen wurden. Diese Schriften wurden seit dem 11. Jh. ins Lateinische übersetzt und gelangten so in den abendländisch-lateinischen Westen Europas. Nachdem allmählich auch griechische Textversionen auftauchten, wurden von diesen ebenfalls lateinische Übersetzungen angefertigt. Zum anderen soll die Heilkunde des christlich-abendländischen Mittelalters mit den Ausprägungen der sog. Klostermedizin und der Entstehung des Hospitals als Vorläufereinrichtung des Krankenhauses dargestellt werden – bis hin zur Periode der Medizin am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit mit prägenden Gestalten wie z. B. Paracelsus.

Rudolf Virchow – Leben und Werk

Dozent

Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree

Zeit und Ort

Di 10.30 – 12.45 Uhr;
Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr.4

Beginn

27. Oktober 2015  

Unterrichtsstunden

36

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 24

Veranstaltungsentgelt

60.- EUR

Inhalt:

Einer der bedeutendsten Wissenschaftler, Mediziner und Politiker der Neuzeit, Rudolf Virchow (1821–1902), stammte aus kleinen Verhältnissen. Die Vorlesung mit Diskussion zeigt zunächst seinen Lebensweg aus diesen Verhältnissen Hinterpommerns, wo sein Vater als Stadtschreiber eines winzigen ostdeutschen Städtchens und nebenberuflicher Landwirt die Familie ernährte. Der kleine Virchow erlebte eine problematische Elternehe, aber fürsorgliche Förderung seiner geistigen Anlagen. Virchows Ausbildungs- und Berufslaufbahn führte ihn an die Spitze der deutschen und schließlich der Weltmedizin, die er mit seinen bahnbrechenden Erkenntnissen geradezu revolutionierte. Unsere medizinische Fachsprache verdanken wir ihm ebenso wie zahlreiche Entdeckungen auf den Gebieten der Krebsentstehung und -behandlung und der heute auch in Kiel so forcierten Entzündungsforschung.
In Kiel entsteht derzeit die erste Gesamtausgabe der Werke und Briefe Virchows. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhalten einen Einblick in die Werkstatt dieser Ausgabe. Dabei wird deutlich, dass Virchow gleichsam mit allen berühmten Forschern seines Zeitalters von Darwin bis Pasteur in Verbindung und geistigem Austausch stand.
Virchow hat mehrere neue Wissenschaften begründet, deren Entstehungsgeschichte und Weiterentwicklung in der Vorlesung ebenfalls behandelt werden: etwa die Ur- und Frühgeschichte, die Ethnologie (einschließlich deutscher Volkskunde) und die Anthropologie.
Virchows Biografie ist spannend. Wir betrachten in der Vorlesung nicht nur die wissenschaftlichen, sondern auch die politischen und menschlichen Aspekte. Als geistiger und politischer Konkurrent Bismarcks, der ihn mehrfach zum Duell zwingen wollte, wurde er eine der maßgebenden Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wie solche Duellprobleme im 19. und im frühen 20. Jahrhundert gelöst wurden, wird anschaulich behandelt werden (etwa am Beispiel von Fontanes Effi Briest). Auch das Ende des Duellwesens werden wir untersuchen.

Entwicklungslinien ökonomischen Denkens – eine theoriegeschichtliche Einführung in die Wirtschaftswissenschaft

Dozent

Prof. Dr. Klaus-Peter Kruber

Zeit

Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 413
(Findet nicht statt am 18. November!)

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

26

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 20

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:
- Einführung in die Lehrveranstaltung
- Antike und Mittelalter: Ökonomie als Gegenstand von Philosophie und Theologie
- Anfänge von Wirtschaftspolitik u. Wirtschaftstheorie im Merkantilismus
- Adam Smith und die Grundlegung der Klassischen Nationalökonomie
- Marx/Engels: Kapitalismuskritik und sozialistische Ökonomie
- Grenznutzenschule und Neoklassik
- Ordoliberalismus: Grundsätze der Wirtschaftspolitik
- Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft
- Keynessche Makroökonomik und „Globalsteuerung“ in Deutschland
- Angebotstheorie und Monetarismus
- Neue Institutionenökonomik und ökonomische Theorie der Politik
- Welfare Economics und Umweltökonomik
- Ökonomik in Malerei und Texten des 17. und 18. Jahrhunderts

Empfohlene Literatur
Kruber, K.P.: Theoriegeschichte der Marktwirtschaft, Münster/Hamburg 2002.
Kurz, H.D. (Hg.): Klassiker des ökonomischen Denkens, 2 Bde. München 2008.
Söllner, F.: Die Geschichte des ökonomischen Denkens, Berlin/New York 2001.

Friedrich der Weise (1463-1525)

Dozent

Prof. Dr. Joachim Reichstein

Zeit und Ort

Do 14.15 – 15.00 Uhr;
Olshausenstr. 40, Hörsaal Raum 201

Beginn

29. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

min. 20; max. 100

Veranstaltungsentgelt

17,50 EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien können nach
Absprache weitere Kosten entstehen.

Inhalt:

Der sächsische Kurfürst Friedrich III., der Weise, hat als Schutzherr Martin Luthers für die Reformationsgeschichte und ihre Folgen große Bedeutung erlangt. Eine Voraussetzung dafür war das wichtige reichspolitische Gewicht des Kurfürsten. Die Relevanz Friedrichs für den Durchbruch der Reformation erschöpft sich aber nicht darin, dass er Martin Luther schützte. Er schuf vielmehr mit der Gründung der Universität Wittenberg und durch seine Aufgeschlossenheit gegenüber humanistischen Gelehrten einen unentbehrlichen Nährboden für die reformatorische Bewegung.
Die Vorlesung möchte mit Blick auf das Lutherjubiläum 2017 die Luther-schutzpolitik in einem neuen Licht betrachten.

Das Danewerk und der Limes Saxoniae

Dozent

Prof. Dr. Joachim Reichstein

Zeit und Ort

Do 15.15 – 16.00 Uhr;
Olshausenstr. 40, Hörsaal Raum 201

Beginn

29 Oktober.2015

Unterrichtstunden

12

Teilnehmerzahl

min. 20; max. 100

Veranstaltungsentgelt

17,50 EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien, Medien können nach
Absprache weitere Kosten entstehen.

Inhalt:

Das Danewerk, die „Chinesische Mauer der Dänen“, gilt als Grenzbefestigung, die im frühen und hohen Mittelalter den Eingang vom Kontinent nach Jütland zwischen der Schlei (Ostsee) und der Treene / Eider (Nordsee) sperrte. Es bestand aus mehreren Systemen verschiedener Bauart und wird durch mehrere Bauperioden fassbar. Die Vorlesung führt in die Geschichte und die Archäologie des Danewerks, des größten Denkmals Nordeuropas, ein.
Der Limes Saxoniae, erstmals erwähnt bei Adam von Bremen im 11. Jahrhundert und etwa zeitgleich in einer Urkunde Heinrichs IV. aus dem Jahre 1062, soll die Grenzlinie seine, die Karl der Große um 810 nach Verhandlungen mit den slawischen Abodriten als Grenze zwischen den nordelbischen Slawen und Sachsen fixiert habe. Doch stimmt das? Ist der Limes Saxoniae nicht eine Behauptung und insoweit eine Fälschung des 11. Jahrhunderts, die sich auf Karl den Großen beruft? Die Vorlesung wird diese spannende Frage verfolgen.
Zum Danewerk und zum Limes Saxoniae sind Tagesexkursionen geplant.

Aufbauvorlesung zur Alten Geschichte: Geschichte des Hellenismus

Dozent

Prof. Dr. phil. Josef Wiesehöfer

Zeit und Ort

Fr 10.15 – 11.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn

30. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30,-  EUR

 Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Einführungsvorlesung in die Regionalgeschichte: Die Geschichte der Christian-Albrechts-Universität

Dozent

Prof. Dr. Oliver Auge

Zeit und Ort

Mi 08.15 – 09.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:

Vor 350 Jahren wurde die CAU aus der Taufe gehoben. Was 1665 gewissermaßen als fürstliches Prestigeprojekt begann, entwickelte sich im Lauf der Zeit zum wesentlichen Element in der Entwicklung der Stadt Kiel und des Landes Schleswig-Holstein. Doch reicht die Bedeutung der CAU über die Landesgrenzen weit hinaus, wirkten und wirken die Universität an der Förde und die an ihr arbeitenden Menschen doch in vielen Teilen der Erde, zu Lande und zu Wasser. Die Vorlesung wird die wesentlichen politischen, wirtschaftlichen, sozio-kulturellen, natürlich auch wissenschaftlichen Zusammenhänge der langen Geschichte der CAU aufgreifen und deren wichtigste – helle wie dunkle - Etappen nachzeichnen. Eine regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erfolgreiche Ablegung der „Pseudoprüfung Teilnahme“.

 

Empfohlene Literatur:
Oliver Auge (Hrsg.): Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 350 Jahre Wirken in Stadt, Land und Welt, Kiel/Hamburg 2015; Karl Jordan: Christian-Albrechts-Universität Kiel: 1665-1965, Neumünster 1965.

Wirtschafts- und Sozialgeschichte des späten Mittelalters (13. – 15. Jahrhundert): Raum und Umwelt – Wirtschaft - Lebensformen

Dozent

Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Gerhard Fouquet

Zeit und Ort

Do 10:15 - 11:45 Uhr;
Leibnizstr. 8 - R.126/128

Beginn

29. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Probleme der europäischen Integration in historischer Perspektive

Dozent

Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch

Zeit und Ort

Di 10.15 – 11.45 Uhr;
Olshausenstr. 75 - Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehem. Hörsaal 3)

Beginn

27. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

80 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Nordeuropa im 20. Jahrhundert

Dozent

Prof. Dr. phil. Martin Krieger

Zeit und Ort

Fr 10:15 - 11:45 Uhr;
Leibnizstr. 8; Raum 126/128

Beginn

30.Oktober 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Krisen und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts hinterließen auch im Norden Europas ihre Spuren. In der Vorlesung wollen wir uns mit der Geschichte Nordeuropas und seiner Länder im vergangenen Jahrhundert beschäftigen: Auf welche Weise hielten Modernisierungsprozesse, Industrialisierung und die parlamentarische Demokratie Einzug in die Region? Mit welchen Strategien und mit welchem Erfolg versuchten die einzelnen Länder auf den Ersten und Zweiten Weltkrieg zu reagieren? Wieso wurden einige Länder in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen und andere nicht? Ebenso wollen wir uns mit der Zeit den Kalten Krieges und den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhanges beschäftigen: Inwieweit ist Nordeuropa in dieser Hinsicht als einheitlicher historischer Raum zu fassen?

Empfohlene Literaur:
Harm Schröter, Geschichte Skandinaviens, München 2007.?

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Südosteuropa in der Moderne. Vom Berliner Kongress 1878 bis in die Gegenwart

Dozent

Prof. Dr. phil. Ludwig Steindorff

Zeit und Ort

Mo 10:15 - 11:45 Uhr;
CAP2 (Audimax) Hörsaal F

Beginn

26. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

Aktuelle Änderungen im UnivIS

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Workshop Philosophie: Philosophie im Dialog

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Mi 18.15 – 19.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 106b

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 30

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:
Im Philosophie-Workshop werden wir diesmal die gesamte Philosophiege-schichte von den Anfängen im antiken Griechenland bis zur Gegenwart querbeet im Dialog durchstreifen.
Wer bin ich? Was kann ich wissen? Was darf ich tun? Mit diesen Fragen hat Immanuel Kant die Fragen des suchenden, sich selbst bewussten Menschen genau auf den Punkt gebracht. Der Philosoph Wilhelm Vossenkuhl und der Astrophysiker und Naturphilosoph Harald Lesch, beide gestandene Professoren, durchstreifen in ihrem in Dialogform unterhaltsam geschriebenen Buch "Die großen Denker" das weite Feld der Philosophie in einem Zeitraum von 2500 Jahren, wobei die großen Denker aus der Antike bis zur Neuzeit ausführlich zu Wort kommen.
Fragen, die immer wieder neue Fragen aufwerfen. Bei einem Glas Rotwein viel Stoff für lange Abende...

Literatur:
Die Großen Denker - Philosophie im Dialog, hrsg. von Wilhelm Vossenkuhl/ Harald Lesch, Komplett-Media 2012

Die Erzählungen Franz Kafkas

Dozent

Dr. Wolfgang Kehn

Zeit

Seminargruppe I: Mi 10.15 –11.45 Uhr;
Seminargruppe II: Do 12.15 - 13:45 Uhr; bei Bedarf

Beginn

Seminargruppe I: 28. Oktober 2015
Seminargruppe II: 05. November 2015; bei Bedarf

Termine und Ort

Seminargruppe I: 28.10.; 04.11.; 11.11.; 18.11.; 25.11.
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 26
02.12.
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 166
16.12.; 13.01.; 20.01.; 27.01.; 03.02.; 10.02.
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 23

Seminargruppe II: bei Bedarf
Leibnizstr. 1, Raum 104a

Teilnehmerzahl

min. 15; max. 30

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Zusatzentgelt

Für Kopien, Materialien oder Medien können in Absprache weitere Kosten entstehen

Inhalt:

Erfreulicherweise ist es gelungen das Literaturseminar wieder zur gewohnten Zeit – Mittwoch 10-12 Uhr – anzubieten. Beachten Sie aber bitte, dass im Verlauf des Semesters der Raum zweimal wechselt. Bei Bedarf wird ein zweiter Termin am Donnerstag angeboten: s.u.!
---------------
Im Seminar soll im Wintersemester eine Annäherung an Franz Kafka versucht werden - ein besonders schwieriges und besonders faszinierendes Thema! Deshalb werden wir uns zunächst nur mit ausgewählten Erzählungen beschäftigen und mit "Das Urteil" sowie "Die Verwandlung" beginnen. Hinzu kommt auf jeden Fall auch der "Brief an den Vater",- ein halb literarischer und halb biographischer Text. Das weitere Programm übersehe ich noch nicht. - Als Textausgabe empfehle ich die Sammelausgabe der Erzählungen in den Reclam-Taschenbüchern (RUB 9426).
Wenn man sich Kafka über die Forschungsliteratur zu nähern versucht, geht man unter in einer schier unübersehbaren Fülle. Es gibt wohl kaum einen anderen Autor des 20.Jahrhunderts, über den eine solche Vielzahl von Interpretationsversuchen aus unterschiedlichster Sicht produziert worden ist: Alle Richtungen der Literaturwissenschaften, aber auch der Philosophie, der Theologie, der Judaistik sind vertreten.
Gemeinsam ist fast allen Bemühungen um Kafka ein großer, oft fast ehrfürchtiger Ernst, mit dem man sich diesem Werk nähert. Vergleichbar sind hier am ehesten die beiden großen Einsamen der Goethezeit: Hölderlin und Kleist. Die Gemeinsamkeit beruht unter anderem auf der besonderen Verschmelzung von Biographie und Dichtung. Meistens führt ja eine Herleitung des Textsinns aus der Biographie zu einem Verlust an poetischem Sinnpotential, weil diese Reduktion aufs Persönliche den Verallgemeinerungsanspruch ignoriert, der in der Entscheidung liegt, eigene individuelle Lebenserfahrung in das Medium der Dichtung (statt in einen einfachen autobiographischen Bericht) zu transformieren. Bei Kafka (wie auch bei Hölderlin und Kleist) verhält es sich jedoch so, dass das Werk nicht ohne die Biographie und - vor allem! - die Biographie nicht ohne das Werk verstanden werden kann; denn Dichtung war für Kafka nicht nur Antwort auf das Leben, sondern Lebensform selbst, ja Überlebensform, die der kunstfeindlichen "realen", alltäglichen Existenz in ständigem Kampf abgerungen werden musste: Die Kunst - das Schreiben von Dichtung - war ihm lebensnotwendig, um die Übermacht der empirischen Realität (Familie, Beruf, gesellschaftliche Ordnungssysteme, den Körper und die menschliche Triebnatur) aushalten zu können.
----------------------
Wie immer wird auch diese Veranstaltung nicht als Vorlesung, sondern in Seminarform stattfinden. Da aufgrund dieser Arbeitsweise die Gruppengröße begrenzt ist, werden wir uns bei Bedarf um einen zweiten Termin, und zwar für Donnerstag bemühen. Dieser Termin wird voraussichtlich in der Mittagszeit liegen.

Montaigne zum Vergnügen

Dozentin

Dr. Karin Wittlinger

Zeit und Ort

Do 10.15 - 11.45 Uhr;
Wilhelm-Selig-Platz 3, Raum 9

Beginn

29. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

min. 10: max. 20

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:
Wie gelingt es einem Autor, der vor gut 400 Jahren lebte, auch heute noch neue Leser zu finden, die sich prächtig mit ihm amüsieren? – Also, er schreibt eigentlich über alles Mögliche und Unmögliche, was ihm durch den Kopf geht und er schreibt so, dass der Leser beginnt, selbst nachzudenken. Und schon sind wir mitten drin. Wir lachen über seine schrulligen Beispiele, wir reiben uns an seinen Behauptungen und Schlussfolgerungen, wir widersprechen ihm, wir stimmen zu, aber kalt lässt er uns nie.
Wer war Michel de Montaigne? – Ein Mann der Renaissance (1533-1592), der sich selbst zum Untersuchungsgegenstand machte und darüber „Protokoll“ führte. Am Ende des Projekts standen die Essais in drei Bänden, die die Geburtsstunde einer neuen literarischen Form, den Essay, anzeigten. Sie zählen noch immer zu den Referenztexten essayistischen Arbeitens und weisen eine breite Rezeptionsgeschichte auf, die im Seminar thematisiert wird.
Die Essais werden in deutscher Übersetzung gelesen. Empfehlenswert ist die dreibändige dtv Taschenbuchausgabe (ISBN-10: 3423590823, 34,90 Euro).

Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen – Les Fleurs du Mal

Dozentin

Dr. Karin Wittlinger

Zeit und Ort

Do 14.15 - 15.45 Uhr;
Raum nach Absprache

Beginn

29. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

20

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 20

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:
Die Blumen des Bösen –1857 veröffentlicht Baudelaire hundert Gedichte, die heute zum Kanon der Weltliteratur gehören. Damals lösten sie einen öffentlichen Skandal aus, der in ein gerichtliches Verfahren mündete. Der Verfasser musste eine Geldstrafe zahlen und einige Gedichte durften nicht mehr gedruckt werden. Gotteslästerung und Beleidigung der öffentlichen Moral wurden dem Verfasser vorgeworfen.
Die heftige und langanhaltende Resonanz der Texte spiegelt sich auch in der bildenden Kunst wider. Die bildgewaltigen Gedichte brechen mit vielen bürgerlichen Tabus und rücken das lyrische, völlig illusionslose Ich in den Mittelpunkt des Kosmos. Dabei kreisen die Themen um Eros und Thanatos, Vanitas und Carpe diem, die Frau als Femme fatale im Kontext von Prostitution, Marienverehrung, Vampirismus und Unschuld.
Die Gedichte (sicher nicht alle) werden auf Deutsch gelesen. Französischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Es gibt viele Übersetzungen, aber ich finde die zweisprachige Ausgabe Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen/Les Fleurs du Mal, Deutsch/Französisch, übersetzt von Friedhelm Kemp, herausgegeben von Claude Pichois, geeignet.

Moderne Lyrik: Tomas Tranströmer

Dozentin

Dr. Karin Wittlinger

Zeit und Ort

Do 18.15 bis 19.45 Uhr;
Leibnizstr.1, Raum 104a

Beginn

29. Oktober 2015

Termine

alle 14 Tage

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 20

Veranstaltungsentgelt

20,- EUR

Inhalt:
Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den herausragenden schwedischen Lyrikern der Gegenwart. 2011 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Moderne Lyrik gilt in der Regel als schwierig und unverständlich. Aber Tranströmer bietet jedem Leser Koordinaten, um in seine Welt einzutauchen. Er führt uns mit atemberaubender Leichtigkeit rund um den Globus, durch die Welt der Musik, der bildenden Kunst, der Vergangenheit hinein ins Jetzt und hält uns den Spiegel vor. Was dann passiert, hängt ganz davon ab, was Sie im Spiegel sehen. Wenn Sie sich irgendwann einmal die Frage gestellt haben, wozu Gedichte gut sind und warum sie noch immer geschrieben und gedruckt werden, dann schauen Sie doch einfach im Seminar vorbei.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Zur Einstimmung empfehle ich: Tomas Tranströmer In meinem Schatten werde ich getragen: Gesammelte Gedichte, 2013

Links:
http://www.lustauflesen.de/abschied-von-tomas-transtroemer/


Moderner Roman – Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend

Dozentin

Dr. Karin Wittlinger

Zeit und Ort

Do 18.15 . 19.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 104a

Termine

05. November 2015; alle 14 Tage

Unterrichtsstunden

12

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 20

Veranstaltungsentgelt

20,- EUR

Inhalt:
Jenny Erpenbeck (1967) zählt zu den jungen Autorinnen der Gegenwartsliteratur. Sie debütierte 1999 mit der Novelle Geschichte vom alten Kind, der weitere Prosatexte folgten. Der Roman Aller Tage Abend erschienen 2012, löste in der Kritik und bei den Lesern große Begeisterung aus.
Der Plot des Romans besteht darin, dass Erpenbeck die Lebensgeschichte einer weiblichen Romanfigur, nachdem sie verstorben ist, weitererzählt. Dabei wird der Tod durch kleine Zufälle, die im Roman als Intermezzo bezeichnet werden, verhindert. Viermal wird der Tod vertagt und da Leben geht weiter. Am Ende steht die Lebensbeschreibung einer Frau, die 1902 geboren wurde und 1992, kurz nach ihrem 90. Geburtstag, eines natürlichen Todes stirbt.
Abgesehen von dieser amüsanten Erzählstruktur enthält der Text ein dichtes Metaphernnetz, das auf dichterischer Ebene Fragen nach dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit und dem Sinn von Traditionen aufwirft und in diesem Zusammenhang der Bedeutung von Literatur und Kunst nachgeht.
Das Seminar zielt darauf ab, die vielschichtigen Bezüge und die damit verbundenen Sinnebenen des Romans aufzudecken, die sich erst bei genauerer Lektüre erschließen.

Der Roman ist als Taschenbuch bei btb erschienen: Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend, ISBN 978 3 442 74764 1, 9,99 Euro.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Dozenten

Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt

Zeit und Ort

Fr. 10.15 – 11.45 Uhr;
Olshausenstr.75, Gebäude S2, Raum 23

Termine

06. November bis 18. Dezember 2015 (7 Termine)

Unterrichtsstunden

14

Teilnehmerzahl

min.10; max. 30

Veranstaltungsentgelt

20,- EUR

Inhalt:
Felix Mendelssohn Bartholdy war ein Weltbürger. Alle europäischen Länder hat er bereist. Er war außerdem hochbegabt und vielseitig gebildet: musikalisch, literarisch und bildnerisch. Vom Elternhaus her boten sich ihm intensive persönliche Verbindungen zur europäischen geistigen Elite.
Der Vater konnte sich von seinen beruflichen Verpflichtungen zurückzuziehen und sich ganz auf die Ausbildung seiner Kinder konzentrieren. Als Komponist, Pianist, Organist und Dirigent wollte Mendelssohn sein Publikum vor allem für „gute“ Musik interessieren. So gründete er auch das Leipziger Konservatorium. Als Komponist und ausübender Künstler gelang ihm künstlerischen Anspruch und Popularität zu vereinen. So hat er auch einen wesentlichen Beitragt zur Entwicklung der bürgerlichen Musikkultur geleistet.

Große Komponisten aus dem Osten Europas Teil II

Dozent

Dr. Klaus Volker Mader

Zeit und Ort

Mi 16.15 – 17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 14; max. 60

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:
Parallel zur deutsch-österreichischen Tradition entstand im östlichen Teil Europas eine Musikkultur mit vorwiegend slawischen Wurzeln. Temperamentvoll, emotional und sehr musikantisch hat sie seit je her Zuhörer in aller Welt begeistert. Die Werke bedeutender Komponisten wie Peter Tschaikowsky, Bedřich Smetana und Antonín Dvorák sind heute aus allen großen Konzertsälen nicht mehr wegzudenken. Aber auch deren etwas weniger berühmte Kollegen haben häufig eine herrliche, mitreißende Musik geschrieben, die leider viel zu selten gespielt wird.
Die Wurzeln dieser Kompositionen sind häufig in der traditionellen oder folkloristischen Musik der entsprechenden Regionen zu finden. Die emotionale Bindung der dort lebenden Menschen an musikalische Ausdrucksformen scheint die Basis einer großen schöpferischen Kraft zu sein.
Die Vorlesung widmet sich in der Hauptsache Komponisten der Klassik und Romantik und deren Werken, die in ausgewählte Klangbeispielen vorgestellt werden. Dabei kommt der Betrachtung der musikalischen Entwicklung und dem Vergleich mit Kompositionen aus anderen Teilen der Welt eine große Bedeutung zu.
Sie entdecken Unbekanntes und erfahren Bekanntes neu. Durch differenzierte Betrachtung von Instrumentation, stilistischen Ausdrucksmitteln und traditionellen Bezügen erhalten Sie Einblick in die Geheimnisse dieser aufregenden Musik. Aufgrund seiner Erfahrung als Dirigent, der viele der besprochenen Werke selbst dirigiert hat, vermittelt der Dozent auch Informationen über deren praktischen Anforderungen und Aufführungsprobleme.
Nachdem sich die Vorlesung im Sommersemester mit Komponisten aus Tschechien und Polen beschäftigt hat, stehen im Wintersemester Russland, Ungarn und Rumänien im Mittelpunkt.

Übung: Madrigale, Lieder, Gospels, Evergreens

Dozenten

Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Regina Wunderlich

Zeit und Ort

Mo 10.15 – 11.45 Uhr
Musikwissenschaftliches Institut; Brahms-Saal

Termine

02. November bis 01. Februar 2016

Unterrichtsstunden

22

Teilnehmerzahl

min. 16; max. 40

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:
In dieser Veranstaltung soll vor allem das Interesse am „richtigen“ Singen gefördert werden. Gedacht ist dabei auch an SängerInnen, die längere Zeit nicht mehr gesungen haben. In dieser Gesang-Werkstatt wird besonderer Wert auf die technischen Voraussetzungen des Singens gelegt, also auf Atem und Stimmführung sowie Tonbildung und Artikulation. Hierbei kommt es nicht zuerst darauf an, Chorwerke aufführungsreif zu erarbeiten, sondern das Ziel ist, deutlich zu machen, wie organisch und stilistisch angemessen gesungen wird. Damit soll vor allem die Freude am Singen gefördert werden. Motivation und Mut machen stehen also im Vordergrund.

Übung: Betrachtung der Epochen – Klassizismus und Romantik: Der Bruch mit der Tradition ab dem späten 18. Jahrhundert

Dozentin

Agnes Köhler, M.A

Zeit und Ort

Mo 16.15 -17.45 Uhr;
Wilhelm-Seelig-Platz 2, Raum 122

Beginn

26. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 24

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:
Jede Zeit hat ihre großen Meister und Themenschwerpunkte und wird mit einem Epochenbegriff meist im Nachhinein benannt. Innerhalb der großen Klammer eines Begriffs zeigen sich sowohl ähnliche als auch individuelle Stile. Die Bildinhalte werden, je nach Jahrhundert und Nation, mal mehr, mal weniger, durch Kirche und Staat geprägt und von gesellschaftlicher Entwicklung getragen.
Diese Bestimmungsübung gehört zu einer Reihe, die durch die Jahrhunderte der Malerei führt und den offenen Blick des Betrachters auf die Bilder fordert: „Denken ist interessanter als Wissen, aber nicht als Anschauen“ (Johann Wolfgang von Goethe).
Von Bildaufbau, Bildmotiv und Stil ausgehend, sollen die Teilnehmer Rückschlüsse auf Künstler, Entstehungszeit und Entstehungsort ziehen.

Das christliche Abendland – Von der Spätantike zur Neuzeit, Teil 1

Dozent

Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein,
Kunsthochschulprofessor i. R.

Zeit und Ort

Do 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 24

Beginn

05. November 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 15; max. 60

Veranstaltungsentgelt

35,- EUR

Inhalt:
Mit der Konstituierung des Frühchristentums im Rahmen der spätrömischen Kultur werden bedeutsame Grundlagen europäischer Kunst und Kultur entwickelt.
Es sind dies zunächst die Katakombenmalerei, die Mosaikkunst, Sarkophage, Diptychen und dann die frühchristlichen Basiliken in Rom, Byzanz und Ravenna. Wichtig sind auch die verschiedenen Buchmalereien, beginnend im Frühchristentum und weitergeführt mit irischen, englischen, merowingischen, karolingischen, ottonischen und romanischen Illuminationen.
Es entstehen außerdem eine spezielle Bildvorstellung von Christus und eine eigene Ikonologie (Bildersprache) der Romanik. Es werden verschiedene Mönchsorden gegründet, die als wesentliche Kulturträger des Mittelalters anzusehen sind.

Workshop Medien: Das Medium ist die Botschaft – Wer frisst wen in der digitalen Gesellschaft?

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Mo 18.00 – 19.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 104b

Beginn

26. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12: max. 30

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:
Das Medium ist die Botschaft, so Marshall McLuhan - beherrschen wir die Medien - oder werden wir von den Medien beherrscht?
Massenmedien bestimmten jedenfalls unseren Alltag, sie lenken öffentliche Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen und geben "politisch korrekte" Standpunkte vor, wobei vieles Wichtige oft ungesagt bleibt oder gar völlig ignoriert wird.
Bewegt sich unsere von Massenmedien bestimmte Massengesellschaft auf einen technokratischen Totalitarismus zu?
Cyberattacken auf Computersysteme des deutschen Bundestags und von Landesregierungen machen täglich Schlagzeilen, Cyber-Mobbing und Cyber-War sind die Schlagwörter unserer von Massenmedien beherrschten Zeit. Nach neuesten Studien verbringen Heranwachsende durchschnittlich 4-6 Stunden täglich im World Wide Web bzw. vor dem Fernseher! Nach Frank Schirrmacher werden wir nicht nur manipuliert und uns "politisch korrekte" Meinungen suggeriert, sondern unser Verhalten wird sogar weitgehend vorhersagbar. Machen die neuen Medien uns eigentlich freier - oder nehmen sie unsere Aufmerksamkeit so sehr gefangen, dass wir keine Aufmerksamkeit für die "wirkliche" Realität mehr haben? Sind wir am Ende nur noch Fliegen im Fliegenglas, das wir uns selbst gebaut haben? Werden wir durch ständiges "Multitasking" zu Identitäts-Hoppern ohne innere personale Substanz?
Auch die Organisation von Wissen und Bildung verändert sich durch Google grundlegend: Wir lassen uns in Sekundenschnelle über Suchmaschinen im Internet informieren, anstatt in irgendwelchen unhandlichen Lexika oder Büchern nachschlagen zu müssen - aber erhalten wir wirklich zusammenhängendes Wissen aus dem Internet, oder ist es nur Häppchen von Wissensbruchstücken, zu denen uns der Kontext oft fehlt? Das sog. "Scanning", das schnelle Absuchen von Texten nach Schlag- und Stichwörtern, tritt bei den Internet-Usern immer mehr an die Stelle des Lesens usw. "Multitasking" ist echte Körperverletzung. Konzentrationsstörungen und chronische Überforderung sind nach Schirrmacher warnende Anzeichen eines existenziellen Wandels im Umgang mit uns selbst, an dessen Ende der totale Verlust des freien Willens stehen könnte!
Der amerikanische Medienkritiker Noam Chomsky bezeichnet das Fernsehen als "intellektuelle Selbstverteidigung" - sind wir noch in der Lage, uns einer totalitären technokratischen Manipulation zu entziehen und uns gegen die "politisch korrekte" Meinungsmache zur Wehr zu setzen?
Bewegen wir uns nolens volens immer mehr auf einen totalen Überwachungsstaat im Sinne von George Orwells Dystopie "1984" zu, dessen willige Opfer allerdings wir selber sind? Lassen wir uns von Google und Co. freiwillig instrumentalisieren, indem wir uns in den Chatrooms und Facebooks des World Wide Web unter virtuellen Avatar-Identitäten hin und her hoppen und unsere persönlichen Daten freiwillig preisgeben?
Wie können wir uns diesem unreflektierten Konsumerismus entziehen bzw. einen adäquaten Umgang mit den Massenmedien erlernen?
Wir wollen in diesem Medienworkshop u. a. auch Tageszeitungen und Internet-Nachrichten analysieren und Internet-Foren auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen, um uns so eine kritische Selbstdistanz zu "unseren" Medien zu verschaffen - möglicherweise wird uns diese kritische Selbstdistanz dazu befähigen, unsere lieb gewordenen Konsumgewohnheiten völlig neu zu sortieren!

Literatur:
Frank Schirrmacher: Payback - Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen, Blessing-Verlag, Random-House, München 2009
Marshall McLuhan: Die magischen Kanäle - Understanding Media, Fundus-Verlag, Basel 1995

Workshop Film: Film-Perlen - Rainer Werner Fassbinder und Ingmar Bergmann

Dozent

Dr. Gottlieb Florschütz

Zeit und Ort

Fr 14.00 – 16.00 Uhr;
Olshausenstr. 75, Gebäude S2, Raum 26

Beginn

30. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 12; max. 24

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

Inhalt:
Dieser Filmworkshop ist den großen Autorenfilmern Fassbinder und Bergmann gewidmet.
R. W. Fassbinder ist der bedeutendste Autorenfilmer des sog. "Neuen deutschen Films". Mit eindringlichen Filmen wie "Angst essen Seele auf" und "Die Ehe der Maria Braun", "Martha" und "Katzelmacher" entwarf Fassbinder wirkmächtige Zeitbilder einer deutschen Nachkriegsgesellschaft, die - noch tief von Faschismus und Diktatur gezeichnet - einen unbelasteten Neuanfang riskieren wollte, aber oftmals im Chauvinismus und der Borniertheit des vorhergehenden Nazi-Faschismus hängengeblieben ist. Mit seinem futuristischen Film "Welt am Draht" zeichnete er eine Zukunft im Sinne von George Orwells totalitärem Überwachungsstaat, in der das Bewusstsein des einzelnen in einer kollektiven Matrix gefangen ist, ein beinah prophetisches Bild einer totalitären, technokratischen Mediengesellschaft von heute, in der wir uns alle als Medienkonsumenten wiederspiegeln! In "Effie Briest" bewies Fassbinder seine Sensibilität für anspruchsvolle Literaturverfilmungen.
Fassbinders Filme sind puristisch an Bertold Brechts Anti-Theater orientiert und daher stilistisch manchmal etwas sperrig, jedoch inhaltlich immer noch aktuell und eröffnen spannende, kontroverse Diskurse über eine Gesellschaft, die im Ringen um ihre Offenheit und Toleranz am Ende sich selbst verzehrt.
Ingmar Bergmann gilt als Begründer der schwedischen "Nouvelle Vague" - seine Filme ("Das Schweigen", "Persona", "Wilde Erdbeeren", „Szenen einer Ehe", "Fanny und Alexander" u. a.) gelten bis heute als filmische Meisterwerke der schwedischen "Nouvelle vague": Eindringliche Gesellschaftsporträts von scheiternden Existenzen in einer modernen schwedischen Gesellschaft, aufgeklärte selbstbestimmte Menschen, die jedoch nicht zu ihren Gefühlen stehen und nicht miteinander kommunizieren können - worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen...(Ludwig Wittgenstein).
Dieser Filmworkshop ist diesen beiden bis heute bedeutendsten europäischen Autorenfilmern der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts und ihren wichtigsten Filmen gewidmet, die immer noch sehens- und diskurswürdig sind!
In anschließenden Filmgesprächen werden wir gemeinsam versuchen, diese künstlerisch hoch anspruchsvollen, oft sehr verschlüsselten und verwirrenden Filme uns zu erschließen und auf unsere eigene Alltagsexistenz hin zu interpretieren. Eingeladen ist jeder, der sich für anspruchsvolle, niveauvolle Filme interessiert, die man kaum noch im Kino zu sehen bekommt!

... und über uns die Sterne - eine Einführung in Astronomie und Astrophysik

Dozent

Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl

Zeit und Ort

Do 18.15 -19.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 4

Beginn

29. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

max. 20

Veranstaltungsentgelt

30.- EUR

 

Inhalt:
Von den frühesten Kulturen bis heute war und ist es immer eine der großen Fragen der Menschheit, was es mit dem Weltall um uns herum auf sich hat. In der Vorlesung wird ein Überblick über unseren heutigen Kenntnisstand gegeben: Von den Planeten des Sonnensystems und um andere Sterne, zu den Sternen selbst, und weiter zu den Galaxien bis hin zur Entstehung und Entwicklung des Universums im Großen.

EVOLUTION

Dozenten

Dr. Wolfgang Dreyer, ehem. Direktor des Zoologischen Museums
Dr. Martin Nickol, Kustos Botanischer Garten
Dr. Karen von Juterzenka, Biologische Meeresforschung

Zeit und Ort

Di 18.15 - 20.30 Uhr; Zoologisches Museum u. a. Orte

Beginn

27. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min.10, max. 15

Veranstaltungsentgelt

60.- EUR

Inhalt:
„Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn außer im Licht der Evolution.“
(Theodosius Dobzhansky, ukrainischer- amerikanischer Evolutionsbiologe, 1900-1975)
Unter diesem Motto wollen wir einige Themen der Zoologie und Botanik untersuchen. Als Lehrobjekte dienen Unikate des Zoologischen Museums, Ausstellungen und Pflanzen des Botanischen Gartens. Gerade wissenschaftliche Sammlungen erlauben das anschauliche Lernen aus dem Vergleich der Vielfalt.

1. Termin: 27.10.2015 Where Biology takes Form
An der Kieler Universität nahm die Biologie Form an. Hier entstanden die Meereswissenschaften, die Anfänge der Ökologie und wichtige Expeditionen wagten sich in absolutes wissenschaftliches Neuland vor. Noch heute werden hier in der Meeresforschung Maßstäbe gesetzt. Wie ist diese Wissenschaft historisch entstanden? Und welche meereswissenschaftliche Forschung steht heute im Focus?

Dr. Wolfgang Dreyer, Ort: Zoologisches Museum, Hegewischstrasse 3

2. Termin: 17.11.2015 Lebende Fossilien“ im Meer
Unter den Meeresbewohnern sind auch sogenannte „lebende Fossilien“ zu finden. Dazu zählen zum Beispiel Quastenflosser, die Seelilien in der Tiefsee und Pfeilschwanzkrebse im tropischen Flachwasser. Diese Organismen sind nicht nur evolutionsbiologisch, sondern auch für verschiedene Aspekte der modernen Forschung interessant. Wir stellen die Frage: Wie „fossil“ sind sie wirklich?

Dr. Karen von Juterzenka; Ort: Zoologisches Museum oder GEOMAR

3. Termin: 24.11.2015 Evolution im Pflanzenreich

In der Entwicklung der Pflanzen von der Grünalge bis zum Mammutbaum und den Blütenpflanzen gab es Schlüsselereignisse, die zu einer enormen Ausweitung der Artenfülle führten. Dem gegenüber stehen Aussterbeereignisse, die ganze Linien löschten oder nur wenige bis heute existierende Pflanzenarten übrig ließen. Was waren die wichtigen evolutiven Schritte? Zu welchen Aussagen über den Stammbaum der Pflanzen befähigen uns Paläobotanik und Mo-lekularbiologie derzeit? Wie sehen die letzten Überlebenden im Pflanzenreich aus?

Dr. Martin Nickol, Ort: Botanischer Garten, Am Botanischen Garten 1-9

4. Termin: 01.12.2015 Die Evolution der Wale

Vor rund 55 Millionen Jahren gingen viele Landtiere wieder ins Wasser. Schlüssel für die Anpassung perfekter Landtiere an den ungewöhnlichen Lebensraum sind oft nur wenige evolutive Schritte von großer Wirkung. So entwickelten sich die größten Säugetiere der Erde aus hundegroßen Pflanzenfressern zu riesigen Meerestieren.br> Wie können solche Umwandlungen geschehen?
Wir zeichnen die Entwicklungswege der Walevolution nach.

Dr. Wolfgang Dreyer Ort: Zoologisches Museum, Hegewischstrasse 3

5. Termin: 15.12.2015 Evolution in der Meeresforschung

Dieser Titel ist durchaus zweideutig zu verstehen. Die Weiterentwicklung von Forschungsmethoden und ein erweitertes Verständnis evolutiver, ökologischer und ozeanografischer Prozesse hat zu einer Evolution in der Forschung und neuen Arbeitsrichtungen geführt. Welche Schwerpunkte werden in der modernen Meeresforschung gelegt? Heute geht es um aktuelle Beispiele.

Dr. Karen von Juterzenka; Ort: Zoologisches Museum

6 Termin: 12.01.2016. Die Tiefsee-Leben unter schwersten Bedingungen

Von Kiel aus startete 1898 die erste deutsche Tiefsee-Expedition. Gibt es in der Tiefsee unter den lebensfeindlichen Bedingungen überhaupt Leben, war die Frage? Viele der zahlreich gefundenen Tiere aus mehr als 6000 Metern Tiefe werden im Zoologischen Museum Kiel aufbewahrt und zeigen völlig unbekannte Lebensformen. Wir erleben unter vielen anderen einen Riesenkalmar, Schokoladenhai und den Knochenfresser Osedax samt ihrer erstaunlichen Anpassungen an Kälte, Dunkelheit und Druck.

Dr. Wolfgang Dreyer Ort: Zoologisches Museum, Hegewischstrasse 3

7. Termin: 26.01.2016 Blüten und ihre Besucher

Als einer der Hauptgründe für den enormen evolutiven Erfolg der Blütenpflanzen gilt ihre Wechselbeziehung zu den Bestäubern. Wie mag das evolutive Szenario ausgesehen haben, unter denen diese Interaktionen entstanden? Welche Tiergruppen waren und sind beteiligt? Gibt es erkennbare "Tricks", mit denen Pflanzen Tiere anlocken, abwehren, steuern?
Und welche klugen Experimente und exakten Beobachtungen stellte Charles Darwin mit bewundernswerter Ausdauer zu den faszinierenden Aspekten der Blütenbiologie an?

Dr. Martin Nickol, Ort: Ort: Botanischer Garten, Am Botanischen Garten 1

8. Termin: 09.02.2016. Die Vielfalt der Insekten und ihr evolutives Geheimnis

Rund 70 % aller Organismenarten auf der Erde sind Insekten. Keine andere Tierordnung hat es zu so einer Artenfülle gebracht. Wie war das möglich? Die Radiation der Arten beruht auf kleinen und sehr wirksamen Veränderungen der Mundwerkzeuge. Damit erreichen Insekten fast ungeahnte Möglichkeiten. Man kann mit den speziellen Formen stechen saugen, schneiden, quetschen, bohren, drehen, kleben oder formen.
An Hand der großen Insektensammlungen schauen wir den unterschiedlichsten Insekten aus Maul. Mit dem Binokular sind die Abwandlungen sehr einleuchtend zu sehen.

Dr. Wolfgang Dreyer Ort: Zoologisches Museum, Hegewischstrasse 3

Menschen: Wo? Wann? Wie?

Dozenten

Prof. Dr. Pieter Grootes

Zeit und Ort

Mi 18.15 - 19.45 Uhr;
Leibnizstr.1, Raum 104b

Beginn

28. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min.10, max. 25

Veranstaltungsentgelt

35.- EUR

Inhalt:
Der „Heidelberger Mensch“ (Homo heidelbergensis) und der „Neandertaler“ (Homo neanderthalensis), sind wohlbekannte Namen, beziehen sie sich doch auf Orte unserer Gegenwart - Heidelberg und das Neandertal, wo ihre Überreste erstmals gefunden und identifiziert wurden. Die so bezeichneten Menschen, die vor ca. 600.000 bis 350.000 bzw. 350.000 bis 30.000 Jahre in Europa lebten, ihre Umwelt und Kultur sind uns aber weitgehend unbekannt. Dies gilt umso mehr für unsere weiter entfernten Vorfahren, deren älteste Überreste in Afrika entdeckt wurden und möglicherweise bis zu 7 Millionen Jahre alt sind.
In der Vorlesung werden wir die bis heute gesammelten Kenntnisse über die Menschen, ihre Verbreitung, ihre Fähigkeiten und ihre Umwelt diskutieren. Besonders interessant sind dabei die jüngeren Entwicklungen, einschließlich der globalen Ausbreitung des Homo sapiens. Für diesen anatomisch modernen Menschen, erstmals vor ca. 200.000 Jahre in Afrika nachgewiesen, liegen doch mehr Funde vor und die Datierung und Umweltrekonstruktion sind genauer. Überdies erlauben bearbeitete Objekte, Petroglyphen, Wandmalereien und Bestattungen erstmals Einblicke in die Bräuche und Gedanken unserer Vorfahren .

Von der Forschungsfrage bis zur Arbeit auf See

Dozenten

Dr. Karen von Juterzenka

Ort

rund um GEOMAR und Kieler Förde

Termin

1 Tag im November 2015

Unterrichtsstunden

6

Teilnehmerzahl

max. 10

Veranstaltungsentgelt

20.- EUR

Inhalt:
Am Ende steht die neue Erkenntnis, aber: Von der wissenschaftlichen Frage bis zum Arbeitsprogramm auf See ist es ein langer Weg. Wie entscheidet sich, wo Studien durchgeführt und womit Probenmaterial genommen wird? Und was geschieht danach? Ein Einblick in den Alltag der Meeresforschung.

Die Ostsee im Winter – eine kurze Einführung in die Biologische Meereskunde

Dozenten

Dr. Karen von Juterzenka

Ort

rund um GEOMAR und Kieler Förde

Termin

1 Tag im Februar 2016

Unterrichtsstunden

6

Teilnehmerzahl

min. 8; max. 20 mit Vorkenntnissen

Veranstaltungsentgelt

15.- EUR

Inhalt:
Was ist eigentlich „Biologische Meereskunde“?
Was wird erforscht, wozu dienen die Erkenntnisse und was ist an der Ostsee vor unserer Haustür spannend? Ein theoretischer und praktischer Blick auf die Ostsee im Winter. Theorie und Praxis.
Vorkenntnisse nicht erforderlich.

Kommunikation - Workshop I: Theorie und Praxis

Dozentin

Hildtraut Bruhns (Diplom-Sozialpädagogin)

Zeit und Ort

Di 18.00 - 20.30 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514

Termine

27. Oktober 2015, 6 Termine, 14-tägig

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 15

Veranstaltungsentgelt

60,- EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die thematische Gestaltung basiert auf den Konzepten der humanistischen Psychologie und der Kommunikationspsychologie. Die humanistische Psychologie orientiert sich an den Bedürfnissen (u. a. Kontakt, Anerkennung, Selbstentfaltung), Werten (u. a. Gleichberechtigung, Toleranz, Fairness) und der Würde des Menschen, um seelische Gesundheit und persönliches Wachstum in der Gemeinschaft zu unterstützen.
Kern aller menschlichen Motivation sind von daher im Wesentlichen gelingende Beziehungen, die den Grundbedürfnissen (Kontakt, Anerkennung usw.) entsprechen und Gedeihräume für seelisches Wachstum, Selbstentfaltung sowie Lebensqualität im Miteinander schaffen.
Das Thema „Kommunikation“ hat demnach einen tragenden Stellenwert im zwischenmenschlichen Umgang, denn sie entscheidet darüber, ob Beziehungen überhaupt gelingen.
Gelungene Kommunikation ist also die Essenz für wohltuende Beziehungen.
Die alltägliche Erfahrung zeigt allerdings, dass so manches danebengehen kann, wenn wir miteinander kommunizieren.
So entstehen Störungen, Missverständnisse, Konfusionen auch Tragödien z. B. durch das „falsche Wort“, die individuelle Interpretation, verletzende Verhaltensweisen und andere Umstände, die eine gute Verständigung weniger oder mehr behindern.
Offensichtlich ist also gelungene Kommunikation – so erstrebenswert sie für uns ist - kein leichtes Unternehmen. Kommunikation als wechselseitiger Aus-tauschprozess von Informationen ist ein komplexes Geschehen, denn sie voll-zieht sich im Kontakt nicht nur durch die Sprache: auch Mimik, Gestik, Körperhaltung – oftmals nicht bewusste Signale – wirken auf den Verständigungsprozess ein. Außerdem gibt es oftmals wenig Eindeutigkeiten und keine objektive, keine „wirklichkeitstreue“ Wiedergabe des Gesagten. Paul Watzlawick (Kommunikationswissenschaftler) beschreibt, dass jeder Mensch sich praktisch seine Wirklichkeit konstruiert, so gibt es also unterschiedlichste zahllose Wirklichkeitsauffassungen.
Angesichts dieser Tatsachen bleibt zu fragen, wie begegnen wir dieser kommunikativen Komplexität, dieser Herausforderung?

Wie können wir mit unseren kommunikativen Fähigkeiten, unseren Einsichten, Wertorientierungen und Haltungen dazu beitragen, dass menschliche Begegnung und Verständigung zufriedenstellend gelingt?
Wie können wir einen Konsens erzielen?
Diesen Fragestellungen möchte ich mit Ihnen anhand von relevanten kommunikationspsychologischen Erkenntnissen theoretisch und praxisorientiert nachgehen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Kommunikationsmodelle (P. Watzlawick, Schulz von Thun)
- Basiskompetenzen z. B. aktiv zuhören
- Wahrnehmung, Wertorientierungen
- Die Bedeutung der Beziehungsebene
- Empathie
- Förderliches, hinderliches Gesprächsverhalten
- Gesprächstechniken
- Störungen wahrnehmen-klären-zueinander finden
- Feedback
- Metakommunikation
Methodisch arbeite ich mit dem Handlungskonzept der themenzentrierten Interaktion (R. Cohn).

Literatur:
Friedemann Schulz von Thun, Klarkommen mit sich selbst und anderen, rororo 2007
Paul Watzlawick, Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen, Piper 2008
Joachim Bauer, Prinzip Menschlichkeit, Huber-Verlag 2006

Kommunikation - Workshop II: Mit dem Rollenspiel kommunikative Fähigkeiten ausbauen

Dozentin

Hildtraut Bruhns (Diplom-Sozialpädagogin)

Zeit und Ort

Di 18.00 - 20.30 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514

Termine

03. November 2015, 14-tägig, 6 Termine

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

min. 10; max. 15

Veranstaltungsentgelt

60,- EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Veranstaltung soll den Workshop I „Kommunikation – Theorie und Praxis“ mehr handlungsbezogen und praxisorientiert vertiefen und ergänzen.
Mit Hilfe von Rollenspielen wird Lern- und Erfahrungsraum zur Erweiterung kommunikativer Fähigkeiten angeboten.
Das „Rollenspiel als erlebnisaktivierende Methode“ ist ein wirksames, bewährtes Lerninstrument zur Kompetenzförderung. Damit die Vielfalt und Effektivität der Methode umgesetzt werden kann, findet zu Beginn des Workshops eine grundlegende Anleitung zur Arbeitsweise statt.
Wichtig: darstellerische Fähigkeiten sind nicht erforderlich, wohl aber Freude am spielerischen Gestalten und dem experimentellen, kreativen Lernen.
Diese Art des ganzheitlichen Lernens (Kopf, Herz, Hand) kann übrigens – trotz der Ernsthaftigkeit mancher Themen – sehr viel Spaß bringen und wirkt sehr nachhaltig.
Die inhaltliche, themenbezogene Ausrichtung des Workshops ergibt sich in Abstimmung mit den Teilnehmenden.
Mögliche Themen wären z. B.:
• Wie steigere ich meine Fähigkeit besser zuzuhören?
• Wie drücke ich mich verbal/nonverbal meinem Gegenüber so aus, dass auch ankommt, was ich gemeint habe?
• Was habe ich situativ zu bedenken?
• Förderliches, hinderliches Gesprächsverhalten für eine gute Beziehungs- und Gesprächskultur!
• Wie kann ich Konflikte konstruktiv angehen?
• Wie führe ich gute Gespräche, worauf sollte ich achten?
• Auf welche Art und Weise gebe ich hilfreiches Feedback?
• Welche Gesprächstechniken unterstützen eine gute Verständigungsebene?

Literatur:
Pörksen/Schulz von Thun: Kommunikation als Lebenskunst, Carl-Auer-Verlag 2014

Forschendes Lernen - Biografieforschung Thema: Themen gelenkte Erinnerungsgeschichten und Fotos

Dozentin

Elke Mahnke, Dipl. Päd., StRn

Zeit und Ort

Kurs A - Di 16.00 - 18.00 Uhr; Leibnizstr. 1, Raum 206
Kurs B - Mi 12.00 - 14.00 Uhr, Leibnizstr. 1, Raum 206

Beginn

Kurs A: 20. Oktober 2015
Kurs B: 21. Oktober 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

jeweils max. 15

Veranstaltungsentgelt

40,- EUR

 

Teilnehmende der letzten Semester; aufgrund der besonderen Thematik keine Neuzugänge.

Inhalt:
Der Blick in Fotoalben ist eine besondere Erinnerungsart, die auch als Eigen-Empathie bezeichnet wird, mit der sich das Selbstgefühl und das subjektive Erleben in das Vergangene hineinversetzen. Hierbei kommt es zu verqueren Gefühlen, die aus den Fotos atmen. Manchmal ist es das Erschrecken über die vergangene Jugend oder nicht mehr einholbare Erfahrungen, meist jedoch schieben sich zahlreiche Befindlichkeiten vor die Erinnerung und wollen wahrgenommen werden.
Fotos scheinen Verdichtungen von Erlebnissen zu sein, deren Gefühlsseite nicht zu Ende empfunden wurde, jedes Betrachten löst sie erneut aus. Nicht die Augen, sondern die Blicke werden erinnert, nicht die Worte, sondern die Stimmen. Die eine Art geht auf das ein, was passiert ist, die andere auf das, was empfunden wurde.
Der Kieler Philosoph Prof. Hermann Schmitz (2007) beschreibt sie als extrinsische und intrinsische Erinnerung. Die extrinsische, objektive nennt er szenische oder Film-Erinnerung, weil man sie sieht wie Szenen in einem Film und dabei Daten abgerufen werden. Die andere intrinsische oder subjektive Erinnerung wird atmosphärische oder emotionale Erinnerung genannt. Hierbei sind es die Gefühle und Stimmungen, die bei Ereignissen immer eine wesentliche Rolle spielen.

Ablauf:
Im Wintersemester werden die Teilnehmenden die geschriebenen Erinnerungsgeschichten überarbeiten und mit Fotos oder anderem Bildmaterial ergänzen.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent

Prof. Dr. Michael Elmentaler

Zeit und Ort

Di 14.15 –15.45;
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehemals Hörsaal 3)

Beginn

14. April 2015

Unterrichtsstunden

24

Teilnehmerzahl

10 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

 

Literatur:

Als Begleitlektüre wird empfohlen: Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, neueste Aufl. Stuttgart, sowie für das Niederdeutsche: Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.

Einführung in die Ältere Deutsche Literatur

Dozent

Jun. Prof. Dr. Julia Weitbrecht

Zeit und Ort

Do 14.15 –15.45;
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1

Beginn

16. April 2015

Unterrichtsstunden

2 Semesterwochenstunden

Teilnehmerzahl

5 Plätze für das Kontaktstudium

Veranstaltungsentgelt

30,- EUR

 

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Inhalt:

Die Vorlesung vermittelt Grundlagen und Verständnisperspektiven für die Beschäftigung mit Sprache und Literatur des Mittelalters und führt in zentrale Gegenstände, Themen und Methoden der Germanistischen Mediävistik ein. Behandelt werden u. a. die medialen Voraussetzungen und gesellschaftlichen Grundlagen von Literatur, Spezifika der Handschriftenkultur und die für das mittelalterliche Weltbild konstitutiven Wissensbestände und Kulturtransfers. Eingeführt wird in die literarischen Gattungen Heldenepik, Legende, Antikenroman, Artusroman und Minnesang.

 

Zur Einführung geeignet:

-         Heinz Sieburg, Literatur des Mittelalters, 2., akt. Aufl. Berlin 2012 (Akademie Studienbücher Literaturwissenschaft).

-         Hilkert Weddige, Einführung in die germanistische Mediävistik, 7., durchges. Aufl. München 2008.

-         Max Wehrli: Geschichte der deutschen Literatur im Mittelalter. Von den Anfängen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, 3. Aufl. Stuttgart 1997.

Blockveranstaltung „Biologische Meereskunde - Aktuelles und Praxis“

Die Blockveranstaltung von Dr. Karen von Juterzenka und Dr. Michael Schmid findet an einem Wochenende im SoSe statt.

Details zum Inhalt, zu den Terminen und Orten sowie dem Veranstaltungsentgelt erscheinen ab April auf der Webseite und den Informationstafelndes Kontaktstudiums in der Olshausenstr. 75.

 

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, sich bereits unverbindlich voranzumelden.

Voranmeldung an:

Michael Vesper, 0431 880 5208 oder mvesper@uv.uni-kiel.de.