Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Eine Entdeckungsreise in die weitgehend unbekannte literarische Welt des Alten Testaments

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i. R.)
Zeit und Ort Di 14.15 - 15.45 Uhr, Ludewig-Meyn-Str. 4, Raum 424
Beginn 9. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

 

Inhalt:
Welche Sicht auf Welt und Menschen bieten uns die Texte an? Warum rühren diese Texte uns so sehr, dass immer neue Nacherzählungen, Filme und Theaterstücke über die Themen von Genesis und Exodus (1. und 2. Buch Mose) entstehen? Was ist an ihnen so aktuell? Wieso lohnt es sich, der literarischen Klugheit und Schönheit dieser Glaubenstexte heute noch nachzugehen und sie für uns zu erschließen? Im Sommersemester wollen wir diese Texte kennenlernen, sie im Umfeld der zeitgenössischen orientalischen Literatur wahrnehmen und die Einzigartigkeit ihrer Vorstellungen zu Beziehungen zwischen Mensch und Natur, zwischen Mensch und Mensch sowie Mensch und Gottheit entdecken.
Um arbeiten und entdecken zu können, brauchen wir eine lesbare Bibel.

Exkursion I nach Lunden und Friedrichstadt

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)
Einführung Do 16. Mai 2019, 14.15 -15.45 Uhr
Exkursion Do 23. Mai 2019
Teilnehmerzahl min. 10, max. 20
Veranstaltungsentgelt 70,- EUR

Inhalt:
a) Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 16. Mai, 14.15 bis 15.45 Uhr; Raum wird noch bekannt gegeben.
b) Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 23. Mai.

Themenübersicht:

  1. 1. Kunsthistorische Beschreibung der St. Laurentiuskirche und des Geschlechterfriedhofs Lunden;
  2. 2. Geschichte der Dithmarscher Bauerngeschlechter im Mittelalter und ihre literarische Aufarbeitung im 20. Jahrhundert;
  3. 3. Pietismus in Dithmarschen – Bordelumer Rotte;
  4. 4. Die Stadtentwicklung von Friedrichstadt zum Wirtschaftszentrum in Dithmarschen und Friesland durch die Einführung religiöser Toleranz mit der daraus entstandenen Architektur.

Im Veranstaltungsentgelt enthalten ist::

  •  Anteil Schleswig-Holstein Ticket
  •  Eintritte und Führungen
  • Kaffeetrinken
  • Dozentenhonorar

Exkursion II nach Flensburg

Dozent Volker Maly (Dipl. Päd.; Pastor i.R.)
Einführung Do 13. Juni 2019, 14.15 -15.45 Uhr
Exkursion Do 20. Juni 2019
Teilnehmerzahl min. 10, max. 20
Veranstaltungsentgelt 70,- EUR

Inhalt:

  1.  Einführungsveranstaltung: Donnerstag, 13. Juni, 14:15 bis 15:45 Uhr; Raum wird noch bekannt gegebe
  2. Ganztägige Exkursion mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Donnerstag, 20. Juni.

 

Themenübersicht:

  •  Stadtgeschichte von Flensburg;
  •  Kunsthistorische Beschreibung der mittelalterlichen Kirchen Flensburgs, Johanneskirche, Marienkirche, Nicolaikirche, Heiliggeistkirche;
  • Einführung in die Entstehungsgeschichte
    des Flensburger „Museumsbergs“.

 

Im Veranstaltungsentgelt enthalten ist:

  • Anteil Schleswig-Holstein Ticket
  • Eintritte und Führungen
  • Kaffeetrinken
  • Dozentenhonorar

 

Islamische Religion und Kulturen

Dozent Prof. Dr. phil. Lutz Berger
Zeit und Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Leibnizstr. 1, Raum 204
Beginn 9. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 20 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Ziel der Vorlesung ist es, den TeilnehmerInnen einen ersten Überblick über die Grundbegriffe und Geschichte der islamischen Religion sowie der Kulturgeschichte der nahöstlichen islamischen Welt zu vermitteln. Durch begleitende Lektüre sollen die TeilnehmerInnen diese Kenntnisse zusätzlich festigen und erweitern.

Empfohlene Literatur:

  •  Jonathan Berkey: The Formation of Islam. Religion and Society in the Near East, Cambridge 2003.
  •  Heinz Halm: Der Islam. Geschichte und Gegenwart, 6. Aufl. München 2005.
  •  Gerhard Endress: Der Islam, eine Einführung in seine Geschichte, 3. Aufl. München 1997.

Das Schicksal liegt in unserer Hand: Was wir zur Prävention chronischer Krankheiten tun können

Dozent Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda
Zeit und Ort Do 16.15 - 17.45 Uhr,
Ludewig-Meyn-Str. Geb. 6, Raum 13
Beginn 11. April 2019
Termine 7
Teilnehmerzahl max. 50
Veranstaltungsentgelt 35,- EUR

 

Inhalt:
Meine Vorlesung beschäftigt sich in sieben Doppelstunden mit der Prävention der chronischen Krankheiten, die bei uns die Todesursachenliste anführen. Dazu gehören vor allem die chronischen Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch die wichtigsten Krebskrankheiten. Es wird dargestellt, dass das Schicksal auch in unserer
Hand liegt, ob Sie an einer koronaren Herzkrankheit, einem Herzinfarkt, einer Herzschwäche, einem Bluthochdruck oder einem Schlaganfall erkranken
oder eine Krebserkrankung erleiden. Viele Millionen Menschen leiden in Deutschland an diesen chronischen Krankheiten und viele Hunderttausend sterben jedes Jahr vorzeitig daran. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben: Etwa die Hälfte aller jährlichen Todesfälle bei uns ist vermeidbar, wenn man das
„tödliche Quartett“ (ein Begriff der Weltgesundheitsorganisation) ausschaltet, zu dem neben dem Alkoholmissbrauch das Rauchen, eine Fehlernährung
mit Fettleibigkeit (Adipositas) und körperliche Inaktivität gehören. Das „tödliche Quartett“ ist eine der Hauptursachen für die meisten der genannten chronischen Krankheiten und viele andere mehr. In meiner Vorlesung geht es um wissenschaftlich begründete praktische Hinweise, wie man diese chronischen Krankheiten
verhindern kann, aber auch, wie man sie lindern kann, wenn sie ausgebrochen sind.

Die Charité – unbekannte Aspekte ihrer Geschichte (Teil 3)

Dozent Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree
Zeit und Ort Fr 10.30 – 12.00 Uhr;
Pharmakologisches Institut - Bibliothek, Hospitalstr.4
Termine 12. April, 26. April, 3. Mai, 10. Mai, 17. Mai und 24. Mai
Unterrichtsstunden 12
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 20.- EUR

Inhalt:

Die Charité (frz. Barmherzigkeit, Mildtätigkeit, Nächstenliebe) besteht seit über 300 Jahren. Aus dem preußischen Armeekrüppel-, Huren-, Verbrecher- und Armenhaus vor den Toren Berlins wurde im Laufe der Zeit eine der führenden Forschungsstätten der Weltmedizin. Wer die sechsteilige Fernsehfolge „Die Charité“ im Frühjahr dieses Jahres gesehen hat, erhielt einen recht unvollständigen Ausschnitt von nur ein paar Jahren der Charitégeschichte. Wir wollen uns die gesamte Charitégeschichte vom Pesthaus bis zur heutigen Größe anschauen, indem wir über mehrere Semester so ziemlich alle handelnden Personen betrachten und nicht nur Bering, Koch, Ehrlich, Hufeland, Sauerbruch und Virchow in ihren Lebens- und Forschungsumständen zeigen. Die Politik, die immer in der Geschichte des Hauses eine wichtige Rolle spielte, wird dabei ebenso berücksichtigt wie die zahlreichen nicht sofort anerkannten Entdeckungen in der Charité für die medizinische Forschungsgeschichte der Welt. Da der Referent ein intimer Kenner des Einflusses der Charité auf die Entwicklung der Medizin in Kiel ist, werden zahlreiche Verbindungslinien und gegenseitige  Anregungen zwischen der Kieler Universitätsmedizin und der Charité erstmals dargestellt und forschungsgeschichtlich bewertet.

Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer können problemlos einsteigen.

Neuer Umgang mit psychischen Erkrankungen – ausgewählte Aspekte der Reform der Psychiatrie seit 1975

Dozent Fritz Bremer
Zeit ind Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Geb. S2, Raum 167
Beginn 16. April 2019
Unterrichtsstunden 12
Termine 16. April, 23. April, 7. Mai, 14. Mai, 21. Mai und 28. Mai
Teilnehmerzahl max. 12
Veranstaltungsentgelt 25,- EUR
Inhalt:
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, nach der Novemberrevolution gab es in Deutschland erste Ansätze zu einer Reform der psychiatrischen Versorgung. Was wurde aus der Reformpraxis dann nach 1933, insbesondere nach 1938? Steht der grausige Feldzug gegen psychisch erkrankte und geistig behinderte und andere „abweichende“ Menschen in einer sozialgeschichtlichen Kontinuität?
Die 50er Jahre – Zeit des Wegschauens und der Restauration? Was geschah sozial- und gesellschaftspolitisch in den 60er und 70er Jahren? Warum nun ein so ausgeprägtes Interesse an der Lebenslage psychisch erkrankter und geistig und körperlich behinderter Menschen? Das Thema erschien im Stern, im Spiegel, in der Zeit, die Bücher von Ernst Klee erregten Aufsehen, auch die von F. Basaglia, R.D. Laing, D. Cooper u.a., das Anstaltswesen wurde kritisiert, die Politik nahm das Thema auf. Der Impuls zur Reform der Psychiatrie wurde zu einem der wichtigsten sozialpolitischen Projekte der ersten sozialliberalen Regierung unter Willy Brandt. Die Psychiatriekritik und sozialpsychiatrische Reformansätze waren ein zentrales Anliegen vieler junger Menschen, die in dieser Zeit den Weg in soziale Arbeitsfelder fanden. Wie hat all das die Psychiatrische Arbeit von heute, das Versorgungssystem und vor allem das Bild von psychischer Erkrankung und psychisch erkrankten Menschen verändert? Sehr gerne können wir das Thema auch bis in unsere heutige Situation hinein vertiefen und aktuelle sozialpolitische Fragen diskutieren.

Grundzüge der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie II

Dozent Prof. Dr. Dr. Ino Augsberg
Zeit und Ort Di 14.15 - 15.45 Uhr,
Leibnizstr. 6, Raum 325/327
Beginn 16. April 2019
Unterrichtsstunden 16. April 2019
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Empfohlene Literatur:
Ernst-Wolfgang Böckenförde, Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie. Antike und Mittelalter, Stuttgart 2. Aufl., 2006;
Hasso Hofmann, Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie, Darmstadt, 5. Aufl., 2012;
 

 

Familien- und Erbrecht im Überblick

Dozent Prof. Dr. jur. Rudolf Meyer-Pritzl
Zeit und Ort Mo 10.00 - 12.00 Uhr, Leibnizstr. 1, Klaus-Murmann-Hörsaal;
jede zweite Woche:
Di 10.00 - 12.00 Uhr, Raum wird noch bekanntgegeben
Beginn 8. April 2019
Unterrichtsstunden 3 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Empfohlene Literatur:
Die Arbeitsmaterialien sind auf der Homepage des Lehrstuhls abrufbar.

Privatrechtsgeschichte der Neuzeit

Dozent Prof. Dr. jur. Rudolf Meyer-Pritzl
Zeit und Ort Mi 10.15 - 11.45 Uhr,
Leibnizstr. 6, Raum 325/327
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Empfohlene Literatur
Die Arbeitsmaterialien sind auf der Homepage des Lehrstuhls abrufbar.

Einführungsvorlesung in die Regionalgeschichte / Aufbauvorlesung Neuzeit. Global – regional – glokal: Schleswig-Holstein im Kontext der Weltgeschichte

Dozent Prof. Dr. Oliver Auge
Zeit und Ort Mi 10.15 - 11.45 Uhr,
Ludewig-Meyn-Str. 6, Raum 11 – Gr. Hörsaal PC
Beginn 17. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std.pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 80 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

 

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Arbeitsweisen und Themenwelt der Kieler Regionalgeschichte. Insbesondere geht es diesmal um die Vorstellung und Diskussion von Ereignissen und Entwicklungen, die weit über einen engeren lokalen oder regionalen Zusammenhang hinaus wirkten oder mehr oder minder eng mit räumlich weiter gefassten Gegebenheiten oder Geschehnissen bis hin zur globalen Ebene verbunden waren. Zu denken ist auf Anhieb an Haithabu oder Lübeck als Zentren eines protoglobalen Fernhandels, an Schifffahrt und Walfang schleswig-holsteinischer, speziell nordfriesischer Seemänner auf den Weltmeeren oder an die Bedeutung der Auswanderung nach Übersee, um nur drei markante Beispiele anzureißen. Die Vorlesung strebt mithin nach einer synergetischen Verbindung einer Mikro- mit der Makroebene bzw. um die Herausarbeitung des glokalen Charakters der schleswig-holsteinischen Regionalgeschichte, die nahezu stets nur verstanden werden kann, wenn man die Geschichte rings um Schleswig- Holstein in seine Betrachtung miteinbezieht.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Europäische Geschichte II

Dozent Prof. Dr. phil. Manfred Hanisch
Zeit und Ort Mi 16.15 - 17.45 Uhr,
Christian-Albrechts-Platz 3, Hörsaal 3
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl 150
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Inhalt:
Gibt es sie überhaupt: Die „Europäische Geschichte“? Eine „Europäische Geschichte“, die mehr ist als die Summe der Geschichte der Nationalstaaten? Diese Frage wird in Politik und in der Forschung sehr kontrovers diskutiert (übrigens auch bei den Diskussionen um ein europäisches Schulgeschichtsbuch. Welche Geschichte soll ein Lehrer lehren?) Hier nur erste Hinweise: Von den großen Bewegungen in Politik und Gesellschaft (Liberalismus, Sozialismus, Faschismus, Demokratie), in Geistes- und Alltagsgeschichte (Pop und Beethoven, Barockkleider und Jeans) sind alle Staaten Europas mehr oder weniger betroffen: Dies gilt gleichermaßen schon für das Zeitalter der Glaubenskämpfe, das es überall in Europa gab (mehr oder weniger) wie für aktuellste Entwicklungen: zeitgleicher Aufstieg des Populismus in vielen Staaten Europas heute (mehr oder weniger). Bilden die Staaten Europas womöglich nur ein System kommunizierender Röhren, die in der Tiefe miteinander verbunden sind? (Ich neige eher dazu.) Und wenn, was sind dann die Tiefenstrukturen Europas? Oder sind die nationalen Sonderentwicklungen so prägend, dass man doch nicht von einer „Europäischen Geschichte“ 16 sprechen kann und besser daran tut, die Geschichte Europas wie eh und je als Geschichte der Nationalstaaten zu definieren? Die Vorlesung ist ein Gang durch die Europäische Geschichte bzw. Geschichte Europas der letzten 500 Jahre. Sie hat dabei stets die Tiefenstrukturen Europas von 1500 bis in die Gegenwart im Blick – in all ihrer Umstrittenheit. Es geht um die geschichtlich gewordene, so schwierige Identität Europas. Die Vorlesung – will sie nicht unbedarft sein – berührt notwendig auch Fragen der Geschichtsphilosophie und der Geschichtsideologiebildung. Im vergangenen Semester wurden vor allem die Grundlagen der gemeinsamen europäischen Geschichte in der Frühen Neuzeit behandelt, die bis heute prägend sind. Im Sommersemester 2019 geht es um die gemeinsame europäische Geschichte seit der Französischen Revolution.
Der Besuch dieses Teils der Vorlesung setzt nicht die Kenntnisse des ersten Teils voraus.

Aufbauvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Dänemark im Zeitalter Christians VII.

Dozent Prof. Dr. phil. Martin Krieger
Zeit und Ort Fr 10.15 - 11.45 Uhr,
Leibnizstr. 8, Raum 227
Befinn 12. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Christian VII. stellt nach wie vor eine der schillerndsten, aber auch der am schwersten historiographisch zu greifenden Herrschergestalten des Nordens dar. Vier Jahrzehnte lang auf dem Thron, prägte er ein ganzes Zeitalter, entwickelte sich später aber immer mehr zum Spielball miteinander konkurrierender Mächte am Kopenhagener Hof. In der Vorlesung wollen wir uns einerseits Christians schwieriger Persönlichkeit im dynastisch-familiären Umfeld nähern, uns andererseits anhand ausgewählter Beispiele mit den Entwicklungen im dänischen Gesamtstaat der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts allgemein beschäftigen, um abschließend Christian im Kontext seiner Zeit besser einschätzen zu können.

Empfohlene Literatur:
Klaus Bohnen / Sven-Aage Jørgensen (Hgg.): Der dänische Gesamtstaat. Kopenhagen – Kiel – Altona, Tübingen 1992.

Einführungsvorlesung zur Geschichte des Mittelalters: Modernes Mittelalter

Dozent Prof. Dr. phil. Andeas Bihrer
Zeit und Ort Di 10.15 - 11.45 Uhr,
Otto-Hahn-Platz 5, Chemie II
Beginn 9. April 2019
Unterrichtstsunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt
Finsteres Mittelalter? Modernes Mittelalter? Populäres Mittelalter! Das gegenwärtig große Interesse am Mittelalter zeigt sich nicht zuletzt an Fernsehserien mit hohen Einschaltquoten und erfolgreichen historischen Romanen, es produziert auch immer neue Bilder vom Mittelalter. In der Vorlesung sollen die Bilder 17 dieser Epoche, welche die Geschichtswissenschaft erarbeitet hat, vorgestellt und diskutiert werden. Im Mittelpunkt wird eine (Re-)Konstruktion der Vorstellungswelt und der sozialen Gruppen stehen. Anhand der Beschäftigung mit zentralen Ereignissen, durch den Rückgriff auf wichtige Quellen und die Darstellung aktueller Forschungskontroversen sollen Grundzüge der mittelalterlichen Geschichte vermittelt werden.

Empfohlene Kiteratur:
– Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter, Berlin 2004.

Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit: Europa in der frühen Neuzeit

Dozent Prof. Dr. phil. Volker Seresse
Zeit und Ort Mo 12.15 - 13.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1
Beginn 8. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
In dieser Einführungsvorlesung zur Geschichte der Neuzeit werden wesentliche Züge der europäischen Geschichte von ca. 1500 bis ca. 1770 vorgestellt (Bevölkerung, Wirtschaft, Religion, Politik). Literatur wird in der ersten Vorlesung genannt werden.

Workshop Philosophie – Zeit der Zauberer – Denken im Schatten der Katastrophe – Wittgenstein, Cassirer, Benjamin, Heidegger

Dozent Dr. Gottlieb Florschütz
Zeit und Ort Mi 18.15 - 19.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, S2, Raum 26
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max.30
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

 

Inhalt:
Wolfram Eilenberger gibt in seinem Buch „Zeit der Zauberer“ (Stuttgart 2018) philosophische Antworten auf grundlegende Schlüsselfragen der Philosophie: Was ist der Mensch? – und damit Antworten auf die uns alle umtreibenden Sinn-Fragen. Wolfram Eilenberger ist bei seiner anschaulichen Beschreibung der vier wichtigsten deutschen Denker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und deren Biografien, die recht unterschiedliche Lebensentwürfe aufzuweisen haben (Walter Benjamin wurde als Jude zwangsausgewiesen und beging am Ende aus Verzweiflung Selbstmord, während Martin Heidegger als linientreuer Partei-Philosoph der NSDAP eine steile akademische Karriere im Dritten Reich machte, Wittgensteins Leben war von tiefen existenziellen Krisen und Brüchen geprägt usw.), ein Kaleidoskop der vier wichtigsten deutschen Philosophen gelungen, die das postmoderne Denken in Deutschland bis tief in die Nachkriegszeit hinein – und auch das Denken in ganz Europa nachhaltig geprägt haben. „Zeit der Zauberer“ (Philosophie-Bestseller laut Spiegel-Liste) ist darum als Textgrundlage für unseren Philosophie-Workshop geeignet, da es ein Sternbild der Philosophie im Schatten der Katastrophe (Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg) eindringlich beschreibt. Wir werden im Philosophie-Workshop diesen vier Denkern einfühlsam nachspüren und sie daraufhin 18 befragen, was sie uns heute noch zu sagen haben. Die Anschaffung des Buches wird dringend empfohlen!

Textgrundlage:
Wolfram Eilenberger: Zeit der Zauberer, Klett-Cotta, Stuttgart 2018.

Theorien der Gerechtigkeit

Dozent Prof. Dr. Konrad Ott
Zeit und Ort Di 10.00 - 12.00 Uhr,
Am Botanischen Garten 7, Raum E60
Beginn 9. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden wesentliche geschichtliche Positionen zur Gerechtigkeit dargestellt (Plato, Aristoteles, Hobbes, Marx/Engels). Der zweite Teil behandelt rezente Theorien (Rawls, Walzer, Sen/Nussbaum). Im dritten Teil werden neuere Beiträge zur internationalen Gerechtigkeit mit einem Schwerpunkt auf Konzepte von Umweltgerechtigkeit vorgestellt (Pogge,Caney, Risse, Moellendorf, Armstrong). Die Vorlesung möchte den ethisch-reflexiven Sinn für strittige Geltungsansprüche hinsichtlich politischer, distributiver und kompensatorischer Gerechtigkeit schärfen.

Heinrich Mann: Der Untertan

Dozent Dr. Wolfgang Kehn
Zeit und Ort Mi 10.15 - 11.45 Uhr,
Bürgerhaus Kronshagen
Beginn 24. April 2019
Unterrichtsstunden 20
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
„In ätzender Sprache, in der Klarheit eines eigenwilligen Stils vollzieht sich die Auseinandersetzung zwischen dem humanen Geist von 1848 und dem Ungeist, der sich um die letzte Jahrhundertwende in die Gehirne der Deutschen einzufressen begann. (…) Heinrich Manns Roman ›Der Untertan‹, das Werk, das ihn weltberühmt gemacht hat und mit dem sein Name am häufigsten identifiziert wird, wurde im Juni 1914, wenige Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, vollendet. Die satirische Münchner Zeitschrift ›Simplicissimus‹ (...) hatte schon Ende 1911 das erste Kapitel des ›Untertan‹ unter dem Titel ›Lebensfrühling‹ und im Frühjahr 1912 den Abschnitt über Diederich Heßlings Studentenzeit unter dem Titel ›Neuteutonen‹ veröffentlicht. Die Zeitschrift ›Zeit im Bild‹ hatte mit dem Vorabdruck des Romans begonnen. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges musste die Fortsetzung unterbleiben. ....“ (A. Kantorowicz im Nachwort Aufbau-Verlag-Ausgabe 1952.) Zu Beginn des Seminars sollte der Roman bekannt sein, da – wie üblich – das Thema nicht in Form einer Vorlesung, sondern im Seminargespräch in gemeinsamer Textarbeit erschlossen wird. Deshalb ist es auch notwendig, die unten angegebene Ausgabe des Romans zu benutzen. Die Arbeitsform erfordert außerdem eine Begrenzung der Teilnehmerzahl.

Texte
– Heinrich Mann: Der Untertan. Fischer Taschenbuch, 19. Aufl. Frankf. 2018; ISBN 978-3-596-13640-7.

Empfohlene Literatur

  • Emmerich, Wolfgang: Heinrich Mann, Der Untertan; Taschenbuch; UTB Fink; 1984; ISBN 9783770518883 (früher:3770518888).
  • Haupt, Jürgen: Heinrich Mann; Taschenbuch; Metzler, J B; 1980; ISBN9783476101891 (früher: 3476101894).
  •   Werner Conze: Die Zeit Wilhelms II. und die Weimarer Republik 1890-1933; Metzler.
  • Betz, Frederick: Erläuterungen und Dokumente zu Heinrich Mann: Der Untertan; Reclam; ISBN 9783150081945 (früher: 3150081947).
  • Schröter, Klaus: Heinrich Mann. Reinbek 1974.Rowohlt Tb. ISBN 3499501252.
  • Hummelt-Wittke, Monika: Heinrich Mann, Der Untertan. Oldenbourg Wissenschaftsverlag. Mchn. 1998. ISBN 3486886088 (ISBN-13: 9783486886085).

Bertolt Brecht – Teil 3

Dozent Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree
Zeit und Ort Fr 10.30 - 12.00 Uhr,
Pharmakologisches Institut – Bibliothek, Hospitalstr. 4
Termine 7. Juni, 14. Juni, 21. Juni, 28. Juni, 5. Juli und 12. Juli
Unterrichtsstunden 6 Doppelstunden
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 20,- EUR

Inhalt:
Der Mann, der schwer herzkrank am 14. August 1956 in der Berliner Charité (Ost-Berlin) starb, war ein umstrittener Jahrhundertdichter. Die Vorfahren des am 10. Februar 1898 in Augsburg geborenen Sohnes gutbürgerlicher Eltern stammten aus dem Schwarzwald („Ich bin aus den schwarzen Wäldern, und die Kälte der Wälder wird in mir bis zu meinem Absterben sein.“). Schon als Schüler durch Unbotmäßigkeit und freche Gedichte aufgefallen, zeigte Brecht früh Mitleid mit Armen und Unterdrückten. Seine „Sklavensprache“ wird Gegenstand unserer Untersuchung sein, und auch seine zahlreichen Liebschaften werden in der auf mindestens zwei Semester angelegten Vorlesung eine zentrale Rolle spielen. Keine einzige dieser Frauen hat die Begegnung mit ihm bedauert. Kein Wunder, dass seine Liebeslyrik zum Schönsten gehört, was die Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Entscheidende schöpferische Jahre seines Lebens fielen in die Emigration zwischen 1933 und die späten 1940er Jahre in den USA, der Schweiz und anderen Ländern. Sein politisches Werk und Tun wird also ebenfalls einen wichtigen Betrachtungspunkt dieser Vorlesung bilden. Und dann seine Dramen (Stücke)! Seit ihrem Erscheinen ununterbrochen bis heute weltweit gespielt, müssen wir uns mit ihnen und dem von Brecht etablierten „epischen Theater“ auseinandersetzen. Zahlreiche Filme werden das Programm ergänzen.
Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer können problemlos einsteigen.

Geschichte der deutschen Sprache

Dozent Prof. Dr. Michael Elmentaler
Zeit und Ort Do 10.15 - 11.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hörsaal 2
Termine 11. April bis 4. Juli 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der hochdeutschen und niederdeutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Als Begleitlektüre wird empfohlen:
– Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, 11., verb. und erw. Aufl., hrsg. von Elisabeth Berner und Norbert Richard Wolf, Stuttgart 2013,
sowie für das Niederdeutsche:
– Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache – Plattdeutsch, Göttingen 1982.
Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Dozent Prof. Dr. Michael Elmentaler
Zeit und Ort Mi 10.15 - 11.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hans- Heinrich-Driftmann-Hörsaal
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über Gegenstände, Begriffe und Methoden der Sprachwissenschaft sowie einen ersten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete der Linguistik. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Funktionen von Sprache, Zeichentheorie, Semantik, Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Text und Gespräch, Schrift und Orthographie.
Die Folien zur Vorlesung werden zum Herunterladen auf OLAT (Lerngruppe) zur Verfügung gestellt.

Als Begleitlektüre wird empfohlen:

  • Wilhelm Schmidt, Geschichte der deutschen Sprache, neueste Aufl. Stuttgart, sowie für das Niederdeutsche: – Willy Sanders, Sachsensprache – Hansesprache
  • Plattdeutsch, Göttingen 1982.

Hinweis:
Öffentliche Ringvorlesung „Texte analysieren – Linguistik trifft Literaturwissenschaft“, Details s. unter Ringvorlesungen auf Seite 29 in diesem Heft.

Franz Kafka

Dozent Prof. Dr. phil. Bernd Auerochs
Zeit und Ort Fr 10.15 - 11.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1
Beginn 12. April 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 5 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt
Wie ein Weg im Herbst: kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.“ Worte Kafkas. Welch schönes Bild dafür, dass sich die öffentliche Wahrnehmung eines Schriftstellers so (und zwar immer wieder) über ihn selbst legt, dass es schwer bis unmöglich wird, ihn zu erblicken. Der mühseligen Aufgabe des Wegekehrens will sich die Vorlesung über Franz Kafka unterziehen. Hilfreich zur Seite steht ihr dabei derjenige Teil der Kafka- Forschung, der sich Verdienste um den Autor erworben hat und dafür verantwortlich ist, dass das, was man heute von Kafka wissen kann, sich beträchtlich von dem unterscheidet, was man in der gebildeten Öffentlichkeit von ihm weiß. Die Vorlesung behandelt selbstverständlich die großen Romane und Erzählungen Kafkas, geht aber auch auf unbekanntere Texte und die Briefe und Tagebücher Kafkas ein.

Empfohlene Literatur:
Die Referenzausgaben sind die sehr unterschiedlichen Editionsprinzipien folgenden historisch- kritischen Ausgaben des S. Fischer Verlags (vollständig bis auf den allerletzten Briefband) und des Stroemfeld Verlags (noch unvollständig).
Zur Anschaffung empfehle ich die Taschenbuchwerkausgabe des S. Fischer Verlags, deren Textdarbietung auf der historisch- kritischen Ausgabe desselben Verlags beruht.
Kafka hat das Glück gehabt, einen wahrhaft inspirierten und einfühlsamen Biographen zu finden:
Reiner Stach: Kafka.
- Die frühen Jahre
– Die Jahre der Entscheidungen
– Die Jahre der Erkenntnis.
3 Bde. Frankfurt am Main: S. Fischer 2002-2014.
Ausgezeichnete kurze Einführungen bieten:
Ritchie Robertson: Kafka. A Very Short Introduction. Oxford: Oxford University Press 2004;
Andreas B. Kilcher: Kafka. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008 (Suhrkamp BasisBiographie 28).
Umfassend als Nachschlagewerk geeignet ist:
Manfred Engel/Bernd Auerochs (Hg.): Kafka-Handbuch. Stuttgart/Weimar: Metzler 2010.
Weiterführend: Ritchie Robertson: Kafka. Judaism, Politics, and Literature. Oxford: Oxford University Press 1985.

Meisterwerke berühmter Operettenkomponisten

Dozent Dr. Klaus Volker Mader
Zeit und Ort Mi 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand eine neue Musikgattung, die Operette. Die ersten Zentren der Operettenkultur waren Paris und Wien mit den Protagonisten Jaques Offenbach und Franz von Suppé. Die dort begeistert aufgenommenen Werke breiteten sich schnell über ganz Europa aus. In London und Berlin entstanden eigene Formen, und in Spanien wurde die bereits im 17. Jahrhundert entstandene „Zarzuela“ in neuer Form wiederbelebt. Fast hundert Jahre begeisterten Operetten das Publikum mit ihrer Spritzigkeit, den parodistischen und erotischen Anspielungen, aber auch mit ihrer musikalischen Qualität und Virtuosität. Nach dem zweiten Weltkrieg gingen mit der Entwicklung der neuen Unterhaltungselektronik und dem Boom des Musicals die Aufführungszahlen zurück. Heute spielt die Operette auf den Spielplänen der Opernhäuser meist nur noch eine untergeordnete Rolle. Viele der zeitgenössisch geprägten Werke gelten als nicht mehr zeitgemäß, trotz ihrer musikalischen Qualitäten, die den ausführenden Sänger(n)innen und Musiker( n)innen teilweise höchste Virtuosität abverlangen. In der Vorlesung werden bedeutende Operettenkomponisten vorgestellt und ihre Werke anhand von Klangbeispielen betrachtet und analysiert. Dabei gilt das Augenmerk nicht nur ihren Bühnenwerken sondern auch Kompositionen aus anderen Genres, wie Konzert, Sinfonik oder Kirchenmusik.

Übung: Madrigale, Lieder, Gospels, Evergreens

Dozent Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Almuth Witthandt
Zeit und Ort Mo 10.15 - 11.45 Uhr,
Musikwissenschaftliches Institut, Brahms-Saal
Termine 8. April bis 1. Juli 2019
Teilnehmerzahl max. 40
Veranstaltungsentgelt 35,- EUR

Inhalt:
In dieser Veranstaltung soll vor allem das Interesse am „richtigen“ Singen gefördert werden. Gedacht ist dabei auch an Sänger*innen, die längere Zeit nicht mehr gesungen haben. In dieser Gesang-Werkstatt wird besonderer Wert gelegt auf die technischen Voraussetzungen des Singens, also auf Atem und Stimmführung sowie Tonbildung und Artikulation. Hierbei kommt es nicht zuerst darauf an, Chorwerke aufführungsreif zu erarbeiten, sondern das Ziel ist, deutlich zu machen, wie organisch und stilistisch angemessen gesungen wird. Damit soll vor allem die Freude am Singen gefördert werden. Motivation und Mut machen stehen also im Vordergrund.

Die verschiedenen Strömungen der Baukunst des 20. Jahrhunderts (Teil 1)

Dozent Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Architektur- und Kunsthochschulprof. i. R.
Zeit und Ort Do 16.15 - 17.45 Uhr,
Audimax, Hörsaal B
Beginn 11. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 60
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Baukunst als Teil einer Kunsthochschule (s. die drei Medusenhäupter der Wiener Sezession: Malerei – Architektur – Plastik) ist umfassend von der Innenarchitektur, zum einzelnen Gebäude und zur Stadtgestaltung. Auf den Grundlagen u. a. von Bauhaus, CIAM, de Stijl, aber auch neueren Philosophien haben sich im 20. Jahrhundert umfangreiche Architekturtheorien entwickelt, getragen von bedeutenden Architekten und Architektinnen weltweit. Diese Vorlesung gibt einen ersten Einblick auf die anspruchsvollsten Werke dieser Baukunst.

Übung: Betrachtung der Epochen – Allgemeine Bestimmungsübung

Dozentin Agnes Köhler, M.A.
Zeit und Ort Mo 16.15 - 17.45 Uhr,
Wilhelm-Seelig-Platz 3, Seminarraum 9
Termine 8. April, 6. Mai, 3. Juni und 1. Juli
Unterrichtsstunden 8
Teilnehmerzahl max. 20
Veranstaltungsentgelt 15,- EUR

Inhalt:
Jede Zeit hat ihre großen Meister und ihre Themenschwerpunkte und wird mit einem Epochenbegriff meist im Nachhinein benannt. Innerhalb der großen Klammer eines Begriffs zeigen sich sowohl ähnliche als auch unterschiedliche und individuelle Stile, die Bildinhalte sind je nach Jahrhundert und Nation mal mehr, mal weniger von Kirche und Staat vorgegeben, aber fast immer von gesellschaftlicher Entwicklung getragen. Diese Bestimmungsübung gehört zu einer Reihe, die durch die Jahrhunderte der Malerei führt, um den offene Blick des Betrachters auf die Bilder zu lenken. Sie richtet sich vornehmlich an Teilnehmer, die bereits an den Übungen dieser Reihe teilgenommen haben. Es werden Werke aus verschiedenen Jahrhunderten gezeigt, die von den Teilnehmern einzuordnen sind. Von Bildaufbau, Bildmotiv und Stil ausgehend sollen die Teilnehmer Rückschlüsse auf Künstler, Entstehungszeit und Entstehungsort ziehen.

Figurengedichte als Text-Bild- Kompositionen. Das Kreuzeslob von Hrabanus Maurus und seine kunsthistorische Bedeutung

Dozent Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers
Zeit und Ort Di 14.15 - 15.45 Uhr,
Audimax – Hörsaal A
Termine 9. April bis 2. Juli 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Das um 810 vollendete Kreuzeslob von Hrabanus Maurus ist der Höhepunkt der in der Spätantike entstandenen Form der Figurengedichte. In 28 Bildeinheiten sowie mehreren Vorund Widmungstexten wird ein hoch artifizielles Werk formuliert, in dem sich nicht nur der Bilderstreit der Zeit im Umkreis des Hofes von Karl dem Großen spiegelt, sondern auch neue Bildtypen wie das Stifterbild ausformuliert werden. 2018 hat eine Ausstellung in der Pariser Bibliothéque nationale zudem die Relevanz der diagrammatischen Figurengedichte für die Kunst der Moderne von Piet Mondrian über Josef Albers bis hin zu Sol Le Witt, Jan Dibbets und Franz Erhard Walther aufgezeigt. Die Vorlesung möchte dieses Buch, das schon im 9. Jahrhundert von Kloster Fulda aus in mindestens einem halben Dutzend, teilweise erhaltenen Prachthandschriften verbreitet wurde, in seinem Inhalt, seiner bildlichen Form sowie seiner Bedeutung für die Kunst in karolingischer Zeit sowie im Zeitgenössischen vorstellen und kritisch diskutieren.

In Europa unterwegs. Venezianische Maler des 18. Jahrhunderts und ihre Aufträge in nordalpinen Ländern

Dozent Prof. Dr. Christoph Jobst
Zeit und Ort Do 16.15 - 17.45 Uhr,
Audimax – Hörsaal A (außer
Do 23.5.);
Einzeltermin am
23.5.:16.15 - 17.45, Wilhelm-Seelig-Platz 2, Raum 214
Termine 11. April bis 4. Juli 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

 

Einführung in das Studium der Bildkünste

Dozentin Dr. Susanne Schwertfeger
Zeit und Ort Mo 14.15 - 15.45 Uhr,
Audimax, Hörsaal A
Zermine 8. April bis 1. Juli 2019
Unterrichtsstunden 2 Std. pro Semesterwoche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Der Kurs ›Einführung in das Studium der Bildkünste‹ vermittelt einen systematischen Überblick über die Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Anhand ausgewählter Objekte werden kunstgeschichtliche Fragestellungen aus den unterschiedlichen Stilepochen und Kunstlandschaften betrachtet. Fachterminologie und Methoden des Faches werden vorgestellt. Materialen zur Vor- und Nachbereitung sowie Literaturlisten zu den besprochenen Themen stehen ab der ersten Sitzung online bereit. Begleitend zum Einführungskurs wird ein fakultatives Tutorium angeboten, in dem die Studierenden der höheren Semester die Inhalte der Sitzungen mit den Teilnehmenden nacharbeiten. Die Terminabsprache hierfür findet in der ersten Sitzung statt.

Fotografie(ren): medienpädagogische Perspektiven auf ein aktuelles Medium

Dozent Dr. phil. Friedrich-Wilhelm Lehmhaus
Zeit und Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude 1, Raum 514
beginn 9. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl 24
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Fotografische Bilder begegnen uns gegenwärtig in großer Zahl und Vielfalt. Der Umgang mit Fotos gehört zu den wichtigsten medialen Praktiken im Alltag; sie sind wesentlicher Bestandteil von Information und Kommunikation. Seit der „Erfindung“ der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es auch eine kontroverse Diskussion über den Status des Bildes als Dokument oder Mittel der Manipulation. In diesem Seminar wollen wir uns dem Phänomen Fotografie und verschiedenen Tendenzen in der Nutzung sowie digitalen Strategien widmen und Deutungen und Wertungen kennenlernen. Neben kurzen Einführungen stehen die gemeinsame Textlektüre, Recherchen und Interpretationen im Mittelpunkt der Arbeit.

Schnupperkurs Digitalisierung – Algorithmizität – Robotik

Dozent Dr. phil. Friedrich-Wilhelm Lehmhaus
Zeit und Ort Fr 10. Mai 2019, 14.00 - 18.00 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude 1, Raum 514
Einzeltermin 10. Mai 2019
Teilnehmerzahl max. 12
Veranstaltungsentgelt entfällt

Inhalt:
Die Digitalisierung ist – neben Globalisierung und demografischem Wandel, Folgen des Klimawandels und gentechnologischen Fragen – eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Sie betrifft (fast) alle Lebensbezüge, ihr Wirken ist oft verbunden mit grundlegenden Veränderungen nicht nur in technischen, sondern auch in sozialen Bereichen, neu sich öffnende Möglichkeiten erfordern Einordnung und Bewertung. Neben der Sammlung und Auswertung von Daten bestimmen Algorithmen die Prozesse, Robotik ist eine der beobachtbaren Erscheinungsformen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Workshops sollen erste Erfahrungen und Einsichten in die Zusammenhänge von Algorithmizität und Robotik gewinnen. Hierzu werden wir einfache Aufgaben mit programmierbaren Robotern bearbeiten und die zugrundeliegenden Prinzipien kennenlernen.

Einführung in die Astronomie und Astrophysik – Teil 2 – Galaxien und Kosmologie

Dozent Prof. Dr. Duschl
Zeit und Ort Mo 18.15 - 19.45 Uhr,           <--- Änderung
Olshausenstr. 75 Hörsaal H4
Beginn 8. April 2019                           <-- - Änderung
Unterrichtsstunden 20
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 35.- EUR

Inhalt:
Diese Vorlesung ist der zweite Teil eines speziell für das Kontaktstudium entwickelten drei-semestrigen Zyklus, in dem ein Überblick über das ganze Feld der Astronomie und Astrophysik in allgemeinverständlicher Form gegeben werden soll. In diesem zweiten Teil werden Galaxien und der Aufbau und die Entwicklung des Weltalls im Großen behandelt werden. Für die Vorlesung ist der Besuch des 1. Teils des Zyklusses (Sterne und Planeten, Wintersemester 2018/19) keine Voraussetzung, es werden aber auch die Verbindungen insbesondere der Welt der Galaxien mit der der Sterne besprochen werden.

Forschendes Lernen – Gesunde Ernährung

Dozentin Anke Dettner-Schönfeld
Zeit und Ort Mo 14.15 - 15.45 Uhr,
Wilhelm-Seelig-Platz 3, Seminarraum 3
beginn 15. April 2019
Termine 15. April, 29. April, 13. Mai, 27. Mai, 17. Juni, 1. Juli
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 20,- EUR

Inhalt:
Im Rahmen des Kontaktstudiums schreitet die Veranstaltungsreihe rund um das breitgefächerte Thema der Ernährung weiter voran, wobei die Veranstaltung stets offen für neue Teilnehmer ist. Über die verschiedenen Medien strömen gerade im Bereich der Ernährung ständig Meldungen, Meinungen und auch viel Werbung auf uns ein. Dies alles einzuordnen ist gar nicht so einfach. Mit der Methode des Forschenden Lernens wollen wir uns aktiv auf unterschiedliche Art und Weise der zentralen Frage „Was gehört zu einer gesunden Ernährung des Menschen?“ nähern. Dabei erarbeiten Sie sich ernährungswissenschaftliche Grundlagen und können Ihr Wissen zu Schwerpunkthemen, die Sie mitbestimmen, vertiefen. Sie befassen sich bewusst mit der Thematik der Ernährung, schärfen Ihre Sinne und gewinnen neue Eindrücke. Im kommenden Sommersemester wollen wir uns mit den Produktgruppen Obst und Gemüse näher befassen, denn diese werden besonders mit einer gesunden Ernährung in Verbindung gebracht. Stellt sich gleich die forschende Frage: Warum gelten sie als so gesund? Bei der näheren Betrachtung der Inhaltsstoffe werden wir auch über Herkunft, Frische und Qualität sprechen. Weitere Themenschwerpunkte bilden die vegetarische und vegane Ernährung. Eine Führung durch die Schaugewächshäuser des Botanischen Gartens rundet das Semester ab.

Workshop: Ein Blog für uns – Projektgruppe 2

Das Projekt „Ein ‚Blog‘ für uns“ lädt bildungsinteressierte ältere Menschen ein, Kenntnisse im aktiven Umgang mit digitalen Medien neu zu erlernen oder vorhandene Kenntnisse zu erweitern.
Das Projekt will die Teilnehmenden insgesamt dazu anleiten, eigene Fragestellungen und Perspektiven zu entwickeln und im Rahmen des Projektes so umzusetzen, dass die Ergebnisse im Rahmen des entstehenden Blogs öffentlich präsentiert werden können.
Eine erste Projektgruppe hat im Wintersemester mit der Vorbereitung eines Blogs begonnen. Mit dem Start einer zweiten Gruppe soll das Projekt gestärkt werden, damit zum Ende des Semesters ein gemeinsam gestalteter Blog mit fortlaufend erstellten Beiträgen der Projektteilnehmer* innen in den Dauerbetrieb gehen kann. Es werden keine Veranstaltungsentgelte erhoben.

Geplante Termine: jeweils Freitag, 12. April, 3. Mai, 24. Mai, 14. Juni, 5. Juli, 14.00 - 16.30 Uhr, Olshausenstr. 75, Gebäude 1, Raum 514

Anmeldung und weitere Informationen:
Michael Vesper, Telefon: 0431/880-5208, E-Mail: mvesper@uv.uni-kiel.de

Hinweis:
Das Leuchtturmprojekt ist Teil des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen e.V. (BAGSO) „Servicestelle Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“. In diesem Rahmen werden 45 innovative Bildungsprojekte für ältere Menschen ein Jahr lang als Beispiele guter Praxis gefördert.

Seminar zur Biografi eforschung: Die Seele im digitalen Zeitalter

Dozentin Elke Mahnke, Dipl. Päd., StRn
Zeit und Ort Mi 12.00 - 14.00 Uhr,
Leibnizstr. 10, Raum 134
Beginn 10. April 2019
Unterrichrtsstunden 20
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 50,- EUR

 

Inhalt:
Unser Lebensalltag heute ist im Vergleich zu früheren Generationen von einer Digitalisierung durchdrungen, der wir beim besten Willen nicht mehr entgehen können. Sie scheint in ihrer Selbstverständlichkeit gar nicht mehr aufzufallen, wir werden immer digitaler! Haben wir also inzwischen eine „digitale Identität“? Selbstverständlich kann nicht behauptet werden, dass die Digitalisierung nichts an uns ändern würde, doch das Klagen über „Seelenlosigkeit“ und „Kulturfremdheit“ durch kommerzialisierte digitale Welten greift meist zu kurz, denn die Kriterien für unsere Identität behalten auch im „digitalen Zeitalter“ ihre Gültigkeit. Doch wir müssen selbst für uns entscheiden, wie wir mit den neuen Herausforderungen umgehen wollen und können. Welche Macht wollen wir digitalen Einfl üssen über uns selbst und unsere Mitmenschen verleihen? Dieser Frage soll anhand verschiedener theoretischer Beiträge und eigenen biografi schen Erfahrungen und Refl exionen nachgegangen werden.
Die Texte werden zu Beginn des Seminars angegeben.

Einführung in die Filmgeschichte: Filmgeschichte als Genregeschichte

Dozent Prof. Dr. Markus Kuhn
Zeit und Ort Mo 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehemals Hörsaal 3)
beginn 22. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter: Einführung in die Filmgeschichte: Filmgeschichte als Genregeschichte

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Filmgeschichte kann auf unterschiedliche Weise geschrieben werden. In dieser Vorlesung soll die Filmgeschichte als Genregeschichte aufgearbeitet werden. Unter historischem Blickwinkel werden einige der klassischen und tradierten Filmgenres (wie der Western, die Komödie oder das Biopic) vorgestellt. Durch die historische  Betrachtung der einzelnen Genres können Hypothesen über deren gegenwärtige Bedeutung und das zukünftige Entwicklungspotenzial aufgestellt sowie in der Gesamtschau der Genres ein Überblick über die Bedeutung von Genres für die Filmgeschichte gegeben werden. Die Genretheorie ist einer der grundlegenden Ansätze zum historischen und systematischen Verständnis des Spielfilms. Die historische Entwicklung von Genres und Genretheorien werden vorgestellt sowie verschiedene Definitionsansätze diskutiert. Auf dieser Grundlage wird anhand von Filmbeispielen und den wichtigsten Forschungsansätzen in ausgewählte populäre Filmgenres eingeführt. Durch das sukzessive Kennenlernen der historischen Entwicklung einzelner Genres können wichtige Gemeinsamkeiten und  Differenzen erkannt und  herausgearbeitet werden. So wird ein zunehmendes Verständnis für die Geschichte des Genrekinos entwickelt und Filmgeschichte als Genregeschichte erfahrbar gemacht.
Empfohlene Literatur:
Vorbereitendes Material Altman, Rick: Film/Genre. London: BFI Publishing 1999.
Grant, Barry Keith (Hg.): Film Genre Reader IV. Austin: University of Texas Press 2012.
Kuhn, Markus/Scheidgen, Irina/Weber, Nicola V. (Hgg.): Filmwissenschaftliche Genreanalyse.
Eine Einführung. Berlin/Boston: de Gruyter 2013.
Neale, Steve: Genre and Hollywood. London/ New York: Routledge 2000.
Neale, Steve (Hg.): Genre and Contemporary Hollywood. London: BFI Publishing 2002.

Die Baukunst hin zur Moderne – vom 19. zum beginnenden 20. Jahrhundert

Dozent Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Kunsthochschulprofessor i. R.
Zeit und Ort Do 16.15 -17.45 Uhr;
Olshausenstr. 75, S2, Raum 166
Beginn 25. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 60
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

 

Inhalt:
Nach den stilistischen Wiederaufnahmen des 19. Jahrhunderts (Historismus, Eklektizismus) entsteht ein neues Weltbild u.a. durch die industrielle Revolution  (Eisenverhüttung). Es werden erste Stahlbrücken gebaut und es wird der Stahlbeton erfunden. Die neue Baukunst wird teils geprägt durch Gruppen von Architekten, aber auch durch einzelne Persönlichkeiten. Es gibt die ersten Weltausstellungen in London und Paris, die Arts-and Crafts-Bewegung in England, die ‚Schule von Chicago‘, den Jugendstil, den Deutschen Werkbund, die Gruppe ‚Wendingen’ in den Niederlanden, das Bauhaus in Weimar, die CIAM und De Stijl, den Expressionismus und die Monumentalisierung. Ganz wichtige Persönlichkeiten sind u.a. August Perret, Peter Behrens, Poelzig, Mendelsohn, Hoegers, Henry van der Velde, Gropius, Mies van der Rohe und Le Corbusier.
In diesem Semester soll trotz der Fülle der Entwicklungen eine konzentrierte Zusammenfassung dieser ganz wichtigen Grundlagen zum Entstehen der modernen Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts gegeben werden.

„Realismus in der Kunst - Bildliche Reflexion im Wandel der Zeit“ (Teil 2: Neuzeit)

Dozentin Dr. Christine Korte-Beuckers
Zeit und Ort Do 14.15 - 15.45 Uhr,
Olshausenstr. 70, Unterrichtsraum Stadion (UrSta)
Beginn 25. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 25
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Auch wenn wir uns leicht dazu verführen lassen, Bilder und Werke vergangener Zeiten als Spiegel und Darstellung von Lebenswelt und Wirklichkeit anzusehen, entlarvt die genaue Betrachtung immer wieder, dass Kunstwerke die Welt nicht abbilden, sondern eine Reaktion auf spezifische Bedingungen bildlich formulieren, ausdeuten und werten. In der Konstruktion von Realität und nicht in deren Wiedergabe liegt vielleicht sogar das Spezifische von Kunst.
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Kunst verschiedener Epochen auf der Grundlage der Fragestellung, in welcher Form Kunst sich mit der Welt in ihren prä-genden gesellschaftlichen, politischen und religiösen Ideen und Zuständen ausei-nandersetzt und sie pointiert künstlerisch reflektiert. In einem zweiten Teil wird ein Bogen von der Französischen Revolution bis in die Neuzeit geschlagen.

Die Laokoongruppe und ihre nachantike Rezeption

Dozent Dr. Joachim Raeder
Zeit und Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Antikensammlung –Kunsthalle zu Kiel, Düsternbrooker Weg 1
Beginn 23. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 40
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Die bis heute berühmte Skulpturengruppe, die den trojanischen Priester Laokoon und seine beiden Söhne im Kampf mit den von Göttern gesandten und ihnen den Tod bringenden Schlangen darstellt, galt bereits in der Antike als Meisterwerk der hellenistischen Bildhauerkunst. Durch einen glücklichen Umstand ist genau diese von Plinius genannte Gruppe in Rom 1506 entdeckt worden und seitdem ein touristischer Anziehungspunkt in den Vatikanischen Museen. So berühmt diese  Skulpturengruppe ist, so umstritten ist in der archäologischen Wissenschaft ihre Datierung, ihre Deutung und ihre Rekonstruktion. In dieser Veranstaltung, die vor dem Abguss der Laokoongruppe in der Kieler Antikensammlung stattfinden wird, werden der archäologische Befund, die antiken Quellen und die Ikonographie der Gruppe vorgestellt und die Schlussfolgerungen daraus diskutiert. Die Rezeption der Gruppe in der nachantiken Kunstgeschichte und Literatur ist bis in die Gegenwart  ungebrochen, so dass man über die Jahrhunderte von einer 'Laokoonmanie' sprechen kann. Wie sich das nachantike Bild und Verständnis der Laokoongruppe  verändert hat, soll an ausgewählten Beispielen in einem zweiten Teil der Vorlesung aufgezeigt werden.

Vorbereitende Literatur als Empfehlung:
B. Andreae, Laokoon und die Gründung Roms (Mainz 1988).
S. Muth (Hrsg.), Laokoon. auf der Suche nach einem Meisterwerk (Rahden 2017).

Einführung in das Studium der Architektur und architektonische Formenlehre / Epochen der Kunstgeschichte

Dozent Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers
Zeit und Ort Mo 14.15 - 15.45 Uhr,
Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal A
Beginn 22. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Einführung in das Studium der Architektur und architektonische Formenlehre / Epochen der Kunstgeschichte

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Einführung in das Studium der Architektur und der architektonischen Formenlehre vermittelt Grundlagen für das Studium der Kunstgeschichte im Hinblick auf Schlüsselwerke von der Klassischen Antike bis in die Gegenwart und Fachbegriffe der Architektur sowie Methoden der Architekturanalyse. Ein chronologischer Überblick dient zudem zur Einführung in die Epochen der Kunst und der Herausarbeitung zeitspezifischer Aspekte. Wie sind Bauten strukturiert, welche Typen gibt es und inwiefern unterscheiden sie sich in den verschiedenen Zeiten? Wie kann eine Analyse durch eine terminologische Benennung von Einzelformen erfolgen, welche Kenntnisse zu Funktion und geistesgeschichtlichem Hintergrund sind für ein Verständnis grundlegend? Wie liest man einen Grundriss, einen Aufriss, einen Schnitt oder isometrische Darstellungen? Gibt es verbindliche Merkmale jeder Epoche und wie wird mit Rückgriffen sowie Zitaten umgegangen? Gibt es überhaupt Epochengrenzen? Welche Bauten sind typisch für ihre Zeit, an welchen gelingen epochale Fortschritte? Wie unterscheiden sich Typus, Motiv und Stil als kunsthistorische Kategorien?

Hamburg – Geschichte seiner Architektur in der Zeit zwischen dem großen Brand im Mai 1842 und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges

Dozent Prof. Dr. Christoph Jobst
Zeit und Ort Do 16.15 - 17.45 Uhr,
Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal F
beginn 25. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter: Hamburg – Geschichte seiner Architektur

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Der Weg Hamburgs zu einer Großstadt mit Wachstumspotential setzte mit jener Brandkatastrophe im Mai 1842 ein, die weite Teile der heutigen Innenstadt zerstörte. Städtebauliche Planungen, die ein neues Straßennetz sowie neue innerstädtische Zentren vorsahen, setzten unmittelbar nach dem Brand ein - unter Beteiligung von namhaften Architekten wie Gottfried Semper oder Alexis de Chateauneuf. Mit der Anlage des Freihafens, mit der Entstehung der City und der Errichtung der für Hamburg typischen Kontorhäuser und schließlich dank der Tätigkeit  von herausragenden Talenten, unter denen Fritz Schumacher einen besonderen Rang beanspruchte, fand  die Entwicklung Hamburgs  zur modernen Metropole nach 1900 ihrenHöhepunkt. Dies nachzuzeichnen ist das Thema der Vorlesung.

Antike Mythologie

Dozentin Dr. Susanne Schwertfeger
Zeit und Ort Mo 14.15 – 15.45 Uhr;
Christian-Albrechts-Platz 2 Hörsaal A
Beginn 23. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Semesterwochenstunden
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30,- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter: Antike Mythologie

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet.

Inhalt:
Die Vorlesung widmet sich der Darstellung von ausgewählten Figuren und Begebenheiten aus der antiken Mythologie. Dabei werden ausgehend von literarischen  Vorlagen & Quellen die Ikonografie sowie deren Umsetzung sowie Funktionalisierung / Neuinterpretation in unterschiedlichen Epochen vorgestellt.

Fotografie(ren): medienpädagogische Perspektiven auf ein aktuelles Medium

Dozent Dr. phil. Friedrich-Wilhelm Lehmhaus
Zeit und Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514
Beginn 23. Oktober 2018
Teilnehmerzahl max. je 24
Veranstaltungsentgelt 40,.- EUR

Inhalt:
Fotografische Bilder begegnen uns gegenwärtig in großer Zahl und Vielfalt. Der Umgang mit Fotos gehört zu den wichtigsten medialen Praktiken im Alltag; sie sind wesentlicher Bestandteil von Information und Kommunikation.
Seit der „Erfindung“ der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es auch eine kontroverse Diskussion über den Status des Bildes als Dokument oder Mittel der Manipulation. In diesem Seminar wollen wir uns in zehn Kapiteln dem Phänomen Fotografie und verschiedenen Tendenzen in der Nutzung sowie digitalen Strategien widmen und Deutungen und Wertungen kennenlernen. Neben kurzen Einführungen stehen die gemeinsame Textlektüre, Recherchen und Interpretationen im Mittelpunkt der Arbeit.

I. Praktiken des Fotografierens
   1. Epochen analoger Fotografie
   2. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur
II. Fotografie und Erinnerung
   3. Biografisches-, familiäres Gedächtnis
   4. kulturelles Gedächtnis
   5. Vom Portrait zum Selfie
III. Fotografie – Sehen – Sichtbarkeit
   6. Apparate des Sehens und Sichtbarmachens
   7. Wissenschaft und Kunst
IV. Fotografie und Wirklichkeit
   8. Realität und Virtualität
   9. Bild – Bildersammlungen – Bilderfluten
   10. Propaganda – Aufklärung - Widerstand

Siehe zusätzlich: „Soziale Medien“ – eine interaktive Forschungswerkstatt“
mit der Dozentin Sabrina Thiele unter „Workshops und Forschendes Lernen“.

„Der Mensch ist, was er isst“ (Ludwig Feuerbach) Ernährungs- und Umweltforschung mittels stabiler Isotope

Dozent Prof. Dr. Pieter Grootes
Zeit und Ort Mi 18.15 - 19.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 415
Beginn 24. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 20
Veranstaltungsentgelt 40,. EUR

Inhalt:
Die Rekonstruktion der Ernährung von Menschen und Tieren in der Vergangenheit sowie die ihrer jeweiligen Umwelt schließt sich der naturphilosophischen Dimension des Feuerbachschen Satzes an. Doch wie ist eine solche Rekonstruktion möglich? Wir schauen dazu auf die Hauptbausteine des Lebens – Wasserstoff (H),  Kohlenstoff (C), Stickstoff (N) und Sauerstoff (O). In der Natur gibt es sie mit unterschiedlichen atomaren Massen, den „Isotopen“ 1,2,3 H, 12,13,14 C, 14,15 N, und 16,17,18 O, wobei die hochgestellten Zahlen die jeweilige Zahl der atomaren Masseneinheiten im Atom angeben. Diese Massenunterschiede führen nun zu geringen Unterschieden in der Beweglichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit der Atome und ihrer Verbindungen und damit zu geringen Unterschieden in der relativen Häufigkeit der Atome in unterschiedlichen Verbindungen, Phasen und Geweben. Mit Hilfe von hochempfindlichen Messgeräten (u.a. Massenspektrometer) kann man diese geringen Unterschiede in der relativen Isotopenhäufigkeit messen. Im Umkehrschluss versucht die Forschung nun aus Isotopen und Spurenelementen in  menschlichen und tierischen Überresten zu rekonstruieren, was gegessen wurde und wie auch die Umwelt zu dieser Zeit aussah. Was wird nun in der Vorlesung   thematisiert?  Nach einer Einführung in Art und Anwendung der Isotopen und der Massenspektrometrie diskutieren wir anhand von Beispielen Themen wie Ernährungsrekonstruktion (u.a. Diät von Neandertaler und Höhlenbären), gesellschaftliche Entwicklung und Differenzierung, physiologische Prozesse, die Dynamik des
organischen Materials in Böden, die Dynamik der vielfältigen Schleifen des globalen Kohlenstoff- und Wasserkreislaufs, sowie Lebensmittelüberprüfung und Forensik.

Vorlesung: Stämme des Tierreichs

Dozenten Prof. Dr. phil. Günther B. Hartl, Prof. Dr. rer. nat. Heinz Brendelberger
Zeit und Ort Di 12.15 - 14.00 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Do 10.30 - 12.00 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 23. Oktober 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter Vorlesung: Stämme des Tierreichs

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Die tierische Zelle wird in Bau und Funktion erläutert. Die wichtigsten Gruppen der Protostomier (Protista, Coelenterata, Plathelminthes, Annelida, Arthropoda, Mollusca) und der Deuterostomier (Hemichordata, Echinodermata, Chordata – Klassen der Wirbeltiere) werden vorgestellt und hinsichtlich ihres Bauplans verglichen. Grundzüge der Stammesgeschichte der Tiere werden präsentiert. Pantoffeltierchen, Cnidarier, Strudelwurm, Spulwurm, Regenwurm, Krebs, Insekt, Muschel, Seestern,  Branchiostoma, Fisch, Frosch, Vogel und Säuger werden seziert bzw. mikroskopiert und gezeichnet.

Vorlesung: Einführung in die Zellbiologie

Dozent Prof. Dr. rer. nat. Thomas Roeder
Zeit und Ort Di 14.00 - 16.00 Uhr, Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 23. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 2 Termine pro Woche
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung: Einführung in die Zellbiologie

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Die Zellen, Gewebe und Organe tierischer Körper werden vorgestellt und hinsichtlich Vorhandensein, Lage und Ausprägung zwischen den verschiedenen Tiergruppen verglichen. Ein Überblick über das zoologische System und die jeweiligen Besonderheiten im Bauplan wird gegeben. Die Anatomie ausgewählter Tiergruppen wird den Studierenden zusätzlich in Sektionskursen nahegebracht

Vorlesung: Einführung in die Ökologie und Evolution

Dozenten Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Bilger, Prof. Dr. Hinrich Schulenburg
Zeit und Ort Mi 08.15 - 10.00 Uhr,
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 24. Oktober 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung: Einführung in die Ökologie und Evolution

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Einfluss der Umweltfaktoren Strahlung, Temperatur, Feuchte bzw. Wasserverfügbarkeit, Salinität, pflanzliche Sekundärstoffe auf die Leistung und das Verhalten von Tieren und Pflanzen. Energiebilanz von Tieren und Pflanzen, Resistenz und Akklimation. Ausgewählte Messverfahren zur Quantifizierung einzelner Faktoren und ihrer Wirkung auf Tiere und Pflanzen.

Vorlesung: Molekulare Biologie der Pflanzenzelle

Dozentinnen Prof. Dr. rer. nat. Karin Krupinska, Dr. rer. nat. Christine Desel
Zeit und Ort Mo 12.15 - 14.00 Uhr,
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 22. Oktober 2018
Teilnehmerzahl max. 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 30.- EUR

Änderungen unter Vorlesung: Molekulare Biologie der Pflanzenzelle

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Fluoreszenz- und Elektronenmikroskopie der Pflanzenzelle, bioinformatische Analysen zur subzellulären Verteilung von Proteinen, proteinbiochemische Methoden: Elektrophorese, Dichtegradientenzentrifugation, Proteomics Färbereaktionen zum Nachweis von reaktiven Sauerstoffverbindungen und Zelltodprozessen, In situ  Hybridisierung zum Nachweis von Genen auf Chromosomen, Teilung und Differenzierung der Plastiden.

Vorlesung: Physiologie der Tiere

Dozenten Prof. Dr. rer. nat. Thomas Roeder, Prof. Dr. rer. nat. Matthias Leippe
Zeit und Ort Di 10.00 - 12.00 Uhr,
Am Botanischen Garten 7, Raum E62
Beginn 23. Oktober 2018
Teilnehmerzahl 10 Plätze für das Kontaktstudium
Veranstaltungsentgelt 15.- EUR

Änderungen und Ergänzungen unter:Vorlesung: Physiologie der Tiere

Teilnahmemöglichkeit für Hörerinnen und Hörer mit Ausweis des Kontaktstudiums an einer Vorlesung aus dem Vorlesungsverzeichnis der CAU, die sich in erster Linie an die Fachstudierenden richtet. Zur Teilnahme an der die Vorlesung innerhalb des Moduls begleitenden Übung sind ausschließlich Studierende der Biologie zugelassen.

Inhalt:
Grundlagen der Tierphysiologie. Neurobiologie – Aufbau des Nervensystems, Molekulare Neurobiologie, Zell-Zell-Interaktion, Komplexe Leistungen des Nervensystems. Aufbau und Funktion von Muskeln, Herz- Kreislauf-System im Tierreich. Atmung, Verdauung, Exkretion, Sinnesphysiologie.

Workshop Philosophie – Welt ohne Utopie?

Dozentin Dr. Gottlieb Florschütz
Zeit und Ort Mi 18.00 - 19.30 Uhr,
Leibnizstr. 1, Raum 204
Beginn 24. Oktober 2018
Unterrichtstunden: 24/td>
Teilnehmerzahl max. 30
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Seitdem die politischen Systeme im Osten im Herbst 1989 zerbrachen, sind auch die am Sozialismus orientierten säkularen, utopischen Verheißungen des Glücks endgültig passé. Unsere globalisierte Welt scheint zudem in den ersten zwei Dezennien des Einundzwanzigsten Jahrhunderts völlig aus den Fugen geraten zu sein. C. S. Lewis prophezeite in seinem erschreckenden Buch „Die Abschaffung des Menschen“ (1943) einen apokalyptischen Augenblick der Menschheitsgeschichte, da der Mensch nun auch seine eigene Natur zum bloßen Material seiner Manipulation degradiert und damit notwendig von der Humanität in die Bestialität absinken wird. Oder steht die Menschheit vor einer historischen Weggabelung, wie Richard David Precht in seinem neuen Bestseller „Jäger, Hirten, Kritiker – Utopien für eine digitale  Gesellschaft (2018)“ prophezeit; der eine Weg führt ins Glück (Eutopie), der andere in eine entmenschlichte digitale Zukunft, in der wir von Robotern und der  berlegenen künstlichen Intelligenz von Computern beherrscht und von Androiden ersetzt werden?
Gibt es möglicherweise noch einen Mittelweg zwischen Prechts Eutopie und seiner düsteren Dystopie? Wenn die Menschheit die Pfeiler ihrer eigenen Werte-Ordnung und damit letztlich auch sich selbst nicht völlig abschaffen will (wie Precht, Welzer und Lesch befürchten), braucht es tragfähige, nachhaltige Visionen für eine zukünftige Welt-Gesellschaft (Kosmopolitismus), in der die Würde des einzelnen Individuums ebenso seinen Platz haben wird wie der Gruppen-Egoismus der herrschenden Lobbies. Dem postmodernen „Principium individuationis“ müsste ein „Principium societationis“ entgegengesetzt werden. Mit dem renommierten Historiker Joachim Fest, dessen Buch „Der zerstörte Traum – Vom Ende des utopischen Zeitalters“ (1991) wir als Leitfaden nutzen können, werden wir den utopischen Hoffnungen der letzten einhundert Jahre gründlich nachspüren, vom Marxschen irdischen Paradies bis zum Blochschen „Prinzip Hoffnung“, wobei auch andere, weniger bekannte Quellen herangezogen werden, unter anderem folgende Seminartexte (die Texte werden in Kopie den Teilnehmern des Workshops zur Verfügung gestellt):

Joachim Fest: Der zerstörte Traum – Vom Ende des utopischen Zeitalters (1991);
Wilhelm Quenzer: Welt ohne Utopie – Aspekte des Säkularismus (1966);
C. S. Lewis: Die Abschaffung des Menschen (zuerst 1943, dann 1978, zuletzt 2007);
Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung; Bertrand Russel: Eroberung des Glücks (1930);
G.W.F. Schelling: Über das Wesen der menschlichen Freiheit (1801);
Voltaire: Candide oder Der Optimismus [Untertitel: Wenn dies die beste aller möglichen Welten ist, wie sind dann bloß die anderen? (1759)];
H.G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau (1940);
Aldous Huxley: Brave new world (Schöne neue Welt, 1952);
George Orwell: 1984 (1946);
Harald Welzer: Das Ende der Welt, wie wir sie kannten (2015);
Harald Lesch: Die Menschheit schafft sich ab. (2017);
Richard David Precht: Jäger, Hirten, Kritiker: Utopien für eine digitale Gesellschaft (2018)
Michel Huellebecq: In Schopenhauers Gegenwart (2017);
Joachim Gauck: Freiheit. Ein Plädoyer (2012);
Thea Dorn: Deutsch, nicht dumpf! (2018)

Dieser Philosophie-Workshop versteht sich zugleich als ergebnisoffene, kreative Denk-Werkstatt für alle, die Lust an kreativen Gedanken haben und die Verpflichtung verantwortungsvollen Denkens in sich spüren!

„Genie und Wahnsinn“ – eine legendäre aber irreführende Formel!

Dozent Fritz Bremer
Zeit und Ort Fr 10.00 - 13.00 Uhr,
Raum wird noch bekanntgegeben!
Termine 26.10., 02.11. u. 23.11. 2018
Unterrichtsstunden 9
Teilnehmerzahl 12
Veranstaltungsentgelt 25.- EUR

 

Inhalt:
Was ist das Besondere künstlerischer und literarischer Arbeiten von Menschen in psychischen Krisen?
… und dann wird auf Hölderlins Schizophrenie, auf Goethes Stimmenhören, auf die psychotische Episode des Jacob Michael Reinhold Lenz – wunderbar einfühlsam erzählt von Georg Büchner – verwiesen und vielleicht vermutet jemand, Kafkas literarisches Werk zeige einen engen Zusammenhang zu seinen Angst- und Zwangserfahrungen. Jacob van Hoddis wird erwähnt, sein Gedicht „Weltende“, seine schizophrene Erkrankung und sein Tod als Opfer der Euthanasiemorde. Ach ja – die Prinzhorn-Sammlung, der große Einfluss, den die Werke psychisch erkrankter Menschen auf die Malerinnen und Maler der Epoche hatten, die wir später dann  Expressionismus nannten. Was ist eine Schizophrenie? Der Begriff steht da wie ein Mythos. Er ist aber in der psychiatrischen Arbeit aus der Mode gekommen, wird heute beschrieben als eine der Formen der Psychosen. Was ist eine schizophrene Psychose? Was hat das Psychose-erleben mit künstlerischer, literarischer  reativität zu tun? Inwiefern steht die Psychose-Erfahrung in engem Zusammenhang mit der Erfahrung der schöpferischen Arbeit? Und warum ist die Formel „Wahnsinn und  Genie“ irreführend? Mit diesen Fragen wollen wir uns befassen – und zwar in vier Schritten:
1. Wir werfen einen Blick auf das Lebenswerk von Leo Navratil, dem Wiener Psychiater, der vor allem durch die Förderung der künstlerischen und literarischen Arbeiten seinen Patienten bekannt wurde. Anfang der siebziger Jahre erschienen seine ersten Bücher „Gespräche mit Schizophrenen“, „Sprache und Schizophrenie“,  „Alexanders poetischen Texte“. Wir lernen seinen Begriff von der „zustandsgebundenen Kunst“ kennen.
2. Wir werden Leben und Werk des deutschjüdischen Dichters Jacob van Hoddis, der eigentlich Hans Davidsohn hieß, kennenlernen. Warum entfalteten seine Gedichte um 1910 eine solche Wirkung? Sie galten als Initialzündung der expressionistischen Lyrik. Inwiefern hatten sie ihren Ursprung im Modernisierungsschub dieser Zeit? Und hatten sie etwas mit dem Beginn seiner schizophrenen Erkrankung zu tun?
3. Von 1984 bis 2014 erschien die Zeitschrift „Brückenschlag – Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur und Kunst“. Sie nahm Anregungen Leo Navratils auf. Sie machte die Lebensgeschichten psychisch erkrankter Menschen kenntlich. Sie stellte literarische und künstlerische Arbeiten ganz unbekannter psychisch erkrankter Menschen vor und wurde für sie zu einem Forum des Austausches von Erfahrungen, von Texten und Bildern. Sie wurde zu einem Bestandteil der sozialpsychiatrischen Reformentwicklung und war zugleich eine literarische Zeitschrift.
4. Wir lernen Dorothea Buck und ihr Buch „Auf der Spur des Morgenstern – Psychose als Selbstfindung“, erschienen 1990 kennen. Dorothea Buck wurde im April 2017 hundert Jahre alt. Nach einer beeindruckenden psychotischen Episode erlitt sie 1936 die Zwangssterilisation in der Psychiatrie des NS-Staates. Sie erlebte weitere psychotische Phasen und ihren Weg der Selbstheilung. Ihr Buch und die durch sie mitbegründeten Psychose-Seminare wurden zu Meilensteinen der Veränderung in  der Psychiatrie.

Arbeitsmethoden:
kurze Vorträge, Berichte, die Vorstellung von Büchern, Gespräche über Texte, Diskussion und Austausch..

 

Häusliche Gewalt in Literatur, Film und Theater

Dozenten Prof. Dr. Dieter Klemenz ( pens.) /Dipl. Päd. Arne Kohrs (pens.)
Zeit und Ort Do 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S3, Raum 185
Beginn 25. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 14
Veranstaltungsentgelt 40.- EUR

Inhalt:
Seit 2013 wirkten Prof. Klemenz und Arne Kohrs an der Grundvig-Studie Domestic Violence met Educated Women mit. Dieses war eine Studie im europäischen  Rahmen. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen das Problem der Gewalt auch mit Hilfe der literarischen Vorlagen „Effi Briest“ und „Anna Karenina“ diskutieren konnten. Wir wollen dieses Verfahren in diesem Wintersemester fortführen. Gemeinsam wollen wir literarische Texte zum Thema Häusliche Gewalt suchen, miteinander lesen und darüber sprechen, ob es möglich ist, das angesprochene Phänomen von Anfang zu verringern. Dabei können auch geeignete Filme oder Theaterstücke mit in die gemeinsame Arbeit einbezogen werden. Eine wesentliche Grundlage für unsere Arbeit ist zum einen die Gewaltdefinition von Dr. Petersen und zum anderen der Test zur Feststellung, ob in einer Beziehung häusliche Gewalt vorliegt. Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Studie und der Testergebnisse wollen wir gemeinsam entsprechende Literatur und Visualisierungen erkunden und besprechen.

„Soziale Medien“ – eine interaktive Forschungswerkstatt

Dozentin Sabrina Thiele, M.A.
Zeit und Ort Mo 10.15 - 11.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 506
Beginn 22. Oktober 2018
Unterrichtsstunden 28
Teilnehmerzahl max. 20
Veranstaltungsentgelt entfällt

Inhalt:
„Soziale Medien“ sind längst kein reines Jugendphänomen mehr, sondern auch aus dem Alltag älterer Erwachsener kaum noch wegzudenken. Dabei übersehen wir aber oftmals, wie „Soziale Medien“ unser alltägliches Handeln beeinflussen und verändern. Facebook-Posts, Instagram-Storys und YouTube-Videos bieten zum einen Spielräume, sich ästhetisch auszudrücken, zum anderen neue Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten. „WhatsApp-Nachrichten“, „Emojis“ sowie die Möglichkeit etwas zu „liken“ sind dabei nur einige Beispiele für sich wandelnde Formen kulturellen Ausdrucks. Die Forschungswerkstatt bietet vorrangig älteren Erwachsenen die Gelegenheit, einmal  genauer hinzuschauen und gemeinsam zu erfahren, wie sich durch „Soziale Medien“ auch ihre eigenen Ausdrucksformen wandeln. Mit der Methode des Forschenden Lernens erkunden Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten, lernen durch aktives Ausprobieren neue Ausdrucks- und  Handlungsformen kennen und erhalten in der Diskussion mit den anderen Teilnehmer*innen Einblicke in die Vielfalt der möglichen Nutzungspraktiken. Im Rahmen der Forschungswerkstatt führen wir Sie in aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskurse um die ästhetisch-kulturelle Dimension „Sozialer Medien“ ein.  Entsprechende Themen umfassen, je nach Interessenschwerpunkten der Teilnehmer*innen, etwa die Veränderungen des Kommunikationsverhaltens durch Kurznachrichtendienste und Messenger, den Einfluss von YouTube-Videos auf Formen der Wissensaneignung und -weitergabe oder auch die Bestimmung der ästhetischen Qualität digitaler Bilder durch Algorithmen. Wir möchten Sie dazu einladen, Ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse abschließend mit anderen in einem offenen Archiv zu teilen und somit zu einem tieferen Verständnis der unterschiedlichen Nutzungsformen sozialer Medien beizutragen. Sie werden damit aktiv an einem aktuellen Forschungsprojekt mitwirken.

Diese Forschungswerkstatt ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts  Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“. 

Für die Teilnahme an den Workshops ist es wünschenswert, wenn die Teilnehmer*innen an einer aktiven  Auseinandersetzung mit „Sozialen Medien“ interessiert sind – technische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.

Forschendes Lernen – Gesunde Ernährung

Dozentin Anke Dettner-Schönfeld
Zeit und Ort Mo 14.15 -15.45 Uhr;
Leibnizstr. 1, Raum 206
Termine 22.10.; 05.11.; 19.11.; 03.12.2018 sowie 07.01. und 21.01.2019
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 20,- EUR

Inhalt:
Im letzten Wintersemester startete das Kontaktstudium mit einer neuen, abwechslungsreichen Veranstaltung rund um das breitgefächerte Thema Ernährung. Sie wurde im Sommersemester fortgesetzt und geht nun im neuen Wintersemester weiter, wobei die Veranstaltung stets offen für neue Teilnehmer ist.
Über die verschiedenen Medien strömen gerade im Bereich der Ernährung ständig Meldungen, Meinungen und auch viel Werbung auf uns ein. Dies alles einzuordnen ist gar nicht so einfach. Mit der Methode des Forschenden Lernens wollen wir uns aktiv auf unterschiedliche Art und Weise der zentralen Frage „Was gehört zu einer gesunden Ernährung des Menschen?“ nähern. Dabei erarbeiten Sie sich ernährungswissenschaftliche Grundlagen und können Ihr Wissen zu Schwerpunkthemen, die
Sie mitbestimmen, vertiefen. Sie befassen sich bewusst mit der Thematik der Ernährung, schärfen Ihre Sinne und gewinnen neue Eindrücke. Nach dem  Schwerpunktthema Zucker wollen wir uns im Wintersemester mit den Kohlenhydraten im Allgemeinen befassen sowie mit Kohlenhydratträgern im Besonderen. Dazu gehört auch unser Brot, dem ein weiterer Schwerpunkt gewidmet wird.
Neben verschiedenen Ernährungsformen und -trends soll unter anderem beleuchtet werden, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie die Gewinnung, Be- und Verarbeitung erfolgt. Schließlich leben wir in Schleswig-Holstein nicht nur zwischen den Meeren  sondern auch inmitten einer Agrarlandschaft.

Workshop: Konstruktiver Umgang mit Konflikten, Theorie und Praxis

Dozentin Hildtraut Bruhns (Diplom-Sozialpädagogin)
Zeit und Ort Di 18.15 - 20.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514
Termine 8: 23.10., 06.11., 20.11., 04.12., 18.12.2018 und 08.01., 22.01., 05.02.2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 60,- EUR

Inhalt::
Konflikte gehören grundsätzlich zum menschlichen Alltag, sie sind normaler Bestandteil des Lebens. Sie sind somit eine zu akzeptierende Realität, da es eine Vielzahl von unterschiedlichsten Wünschen, Vorstellungen, Werten, Zielen und Bedürfnissen gibt. Konflikte können bei konstruktiver Lösung und Bewältigung für Veränderung und positive Weiterentwicklung sorgen und sind dann durchaus als bedeutsame Entwicklungschancen zu werten. Werden Konflikte nicht gelöst, gibt es aller Voraussicht nach mehr oder weniger gravierende Beeinträchtigungen im zwischenmenschlichen Miteinander. Ungelöste Konflikte verbrauchen Energie, wirken belastend und können zum Ausgangspunkt für Destruktivität und Eskalation werden. Konflikte sollten angesprochen und lösungsorientiert behandelt werden, wenn man negative Entwicklungen verhindern will.
Wichtig ist nach heutigen psychologischen Erkenntnissen (Mediation), dass Konfliktlösungsstrategien zum Einsatz kommen, die nicht herkömmliche Muster von Sieg und Niederlage forcieren. Konstruktive Lösungsstrategien arbeiten mit kooperativen Methoden, die die Zufriedenheit aller Beteiligten (Win-Win) anstreben. Allerdings gibt es auch Konflikte, die sich nicht lösen lassen, dann müssen wir lernen sie hinzunehmen, um möglichst gelassen mit ihnen zu leben.
Im Rahmen dieses Workshops sollen kommunikations- und konfliktpsychologische Erkenntnisse (u.a. nach Schulz von Thun und Marshall B. Rosenberg) eine  theoretische und praktische Orientierungshilfe zur Erweiterung unserer Kompetenzen für eine konstruktive Konfliktgestaltung bieten.

Themenschwerpunkte:
• Konflikttheorie
• Konfliktarten
• Konfliktanalyse
• Konstruktive Konfliktbewältigung
• Konfliktfähigkeit
• Ideal der Stimmigkeit (Schulz von Thun)
• Konfliktprophylaxe
• Konfliktgespräche
• Handwerkskoffer

Methodisch arbeite ich mit gestaltpädagogischen Konzepten (u.a. Themenzentrierte Interaktion, Rollenspiele…)

Empfohlene Literatur:
1) Bernhard Pörksen, Friedemann Schulz von Thun: Kommunikation als Lebenskunst, Carl-Auer-Verlag 2014;
2) Marshall B. Rosenberg: Das können wir klären! Junfermann Verlag 2007;
3) Karl Berkel: Konflikttraining, Edition Windmühle Feldhaus Verlag 2017.

Forschendes Lernen – „Liebe in Zeiten des schnellen Wandels“

Dozentin Elke Mahnke, Dipl. Päd., StRn
Zeit und Ort Mi 12.00 - 14.00 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 415
Beginn 24. Oktober 2018
24
Teilnehmerzahl max. 15
Veranstaltungsentgelt 50,- EUR

Inhalt:
Nichts bestimmt unser Leben mehr als die Liebe. Kaum ein Film und nur die wenigsten Romanhandlungen kommen ohne irgendeine Form der Liebe und der mit ihr verbundenen Gefühlsregungen aus. Alle erdenklichen Formen der Lieblosigkeit sind in den Medien ebenso allgegenwärtiges Thema wie die Perversionen der Liebe. Liebe, so scheint es, ist gleichermaßen elementarste Form menschlicher Beziehung wie Sehnsuchtsort und Fluchtpunkt aller Gefühle.
Aber ist das, was oft allzu schnell mit Liebe apostrophiert wird, wirklich nur eine flüchtige Gefühlsregung ähnlich der Furcht oder der Lust? Gibt es nicht einen wesentlichen Unterschied zwischen dem schnellen Verliebtsein und dem, was wir wahre Liebe nennen? Ist Liebe nicht vielmehr eine ebenso anspruchsvolle wie risikoreiche Form des dauerhaften Tätigseins? Und vor allem: Ist Liebe wirklich Gegenteil und Widerpart der Vernunft? Oder ist die höchste Form der Liebe nicht vielmehr der Bruder des Intellekts?