Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Meisterwerke berühmter Operettenkomponisten

Dozent Dr. Klaus Volker Mader
Zeit und Ort Mi 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Hörsaal 1
Beginn 10. April 2019
Unterrichtsstunden 24
Teilnehmerzahl max. 80
Veranstaltungsentgelt 40,- EUR

Inhalt:
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand eine neue Musikgattung, die Operette. Die ersten Zentren der Operettenkultur waren Paris und Wien mit den Protagonisten Jaques Offenbach und Franz von Suppé. Die dort begeistert aufgenommenen Werke breiteten sich schnell über ganz Europa aus. In London und Berlin entstanden eigene Formen, und in Spanien wurde die bereits im 17. Jahrhundert entstandene „Zarzuela“ in neuer Form wiederbelebt. Fast hundert Jahre begeisterten Operetten das Publikum mit ihrer Spritzigkeit, den parodistischen und erotischen Anspielungen, aber auch mit ihrer musikalischen Qualität und Virtuosität. Nach dem zweiten Weltkrieg gingen mit der Entwicklung der neuen Unterhaltungselektronik und dem Boom des Musicals die Aufführungszahlen zurück. Heute spielt die Operette auf den Spielplänen der Opernhäuser meist nur noch eine untergeordnete Rolle. Viele der zeitgenössisch geprägten Werke gelten als nicht mehr zeitgemäß, trotz ihrer musikalischen Qualitäten, die den ausführenden Sänger(n)innen und Musiker( n)innen teilweise höchste Virtuosität abverlangen. In der Vorlesung werden bedeutende Operettenkomponisten vorgestellt und ihre Werke anhand von Klangbeispielen betrachtet und analysiert. Dabei gilt das Augenmerk nicht nur ihren Bühnenwerken sondern auch Kompositionen aus anderen Genres, wie Konzert, Sinfonik oder Kirchenmusik.