Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote

Fotografie(ren): medienpädagogische Perspektiven auf ein aktuelles Medium

Dozent Dr. phil. Friedrich-Wilhelm Lehmhaus
Zeit und Ort Di 16.15 - 17.45 Uhr,
Olshausenstr. 75, Gebäude S1, Raum 514
Beginn 23. Oktober 2018
Teilnehmerzahl max. je 24
Veranstaltungsentgelt 40,.- EUR

Inhalt:
Fotografische Bilder begegnen uns gegenwärtig in großer Zahl und Vielfalt. Der Umgang mit Fotos gehört zu den wichtigsten medialen Praktiken im Alltag; sie sind wesentlicher Bestandteil von Information und Kommunikation.
Seit der „Erfindung“ der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es auch eine kontroverse Diskussion über den Status des Bildes als Dokument oder Mittel der Manipulation. In diesem Seminar wollen wir uns in zehn Kapiteln dem Phänomen Fotografie und verschiedenen Tendenzen in der Nutzung sowie digitalen Strategien widmen und Deutungen und Wertungen kennenlernen. Neben kurzen Einführungen stehen die gemeinsame Textlektüre, Recherchen und Interpretationen im Mittelpunkt der Arbeit.

I. Praktiken des Fotografierens
   1. Epochen analoger Fotografie
   2. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur
II. Fotografie und Erinnerung
   3. Biografisches-, familiäres Gedächtnis
   4. kulturelles Gedächtnis
   5. Vom Portrait zum Selfie
III. Fotografie – Sehen – Sichtbarkeit
   6. Apparate des Sehens und Sichtbarmachens
   7. Wissenschaft und Kunst
IV. Fotografie und Wirklichkeit
   8. Realität und Virtualität
   9. Bild – Bildersammlungen – Bilderfluten
   10. Propaganda – Aufklärung - Widerstand

Siehe zusätzlich: „Soziale Medien“ – eine interaktive Forschungswerkstatt“
mit der Dozentin Sabrina Thiele unter „Workshops und Forschendes Lernen“.